
Produkttyp: Abit Mainboards
Neuester Testbericht: ... auf dem Chipsatz. 4 USB anschlüsse, einen PCI/Isa kombi-Slot für die etwas älteren Sachen. Übertakten kann man auch gut, denn die F... mehr
ABIT KT7 - gutes Board zum Umsteigen, auch für Linux.
Abit KT7

Name des Mitglieds: GeoRabbit
Produkt:
Abit KT7
Datum: 07.04.01, geändert am 07.04.01 (129 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: bootet auch vom zweiten CDROM, sehr umfangreiches Handbuch, wird mit aktuellen Treibern ausgeliefert
Nachteile: neues ATX-Gehäuse notwendig
Zuerst die technischen Daten: Board mit Sockel A für AMD Duron und Athlon bis 1.2
GHz. AGP bis 4x, 6 x PCI und für Umsteiger wie mich sicher wichtig 1 x ISA Slot für eine alte Karte - in meinem Fall eine weitere parallele Schnittstelle. OnBoard neben zwei seriellen und einer parallelen Schnittstelle 2 x USB. Welche um zwei weitere USB-Ports über das zum Lieferumfang gehörende Slotblech erweitert werden können. Die VIA North Bridge wird per separatem Lüfter gekühlt, zwei weitere Lüfter lassen sich direkt am Board anschliessen und somit auch überwachen. Auf die von AT-Boards bekannten vielen Jumper wurde verzichtet - es lässt sich alles direkt im BIOS einstellen: z.B. Taktfrequenz, FSB, Spannungen... Die Montage gestaltete sich recht einfach, wenn auch der unterste 5,25" Schacht des Midi-Towers nicht genutzt werden konnte, da genau an dieser Stelle die Kondensatoren den Platz für ein CDROM-Laufwerk blockieren. Das fast 150-seitige Handbuch ist komplett in Deutsch und gibt eine sehr gute Anleitung zur Montage, den einzelnen BIOS-Optionen und den zu installierenden Treibern. Das BIOS selbst war auf dem aktuellsten Stand, genauso wie die Treiber.
Unter Windows habe ich es sowohl ohne Neuinstallation des Systems (vorher die entsprechenden Einträge des alten Systems per Hand im Gerätemanager + Treiber gelöscht) als auch mit Neuinstallation versucht und keine Probleme gehabt. Unter Linux (hier easyLinux 2.2) brauchte nichts geändert zu werden, es funktionierte Problemlos, auch das automatische Ausschalten des Rechners nach dem runterfahren.
Ein weiterer dicker Pluspunkt: das System kann nicht nur vom ersten CDROM booten, sondern auch von den anderen. So kann ich den IDE-Brenner als Master betreiben (damit auch unter Linux nutzbar) und das normale CDROM als Slave dranhängen ohne den Brenner mit BootCDs belästigen zu müssen.
Fazit:
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