Tally Mono Laser T9116D
MEIN ARBEITSDRUCKER (TEIL 1 - TALLY) - Tally Mono Laser T9116D Laserdrucker

Produkttyp: TallyGenicom Laserdrucker

Neuester Testbericht: ... ist man hier mit einem Preis von 135,- Euro dabei. >>> Hersteller <<< TallyGenicom Computerdrucker GmbH Heuweg 3 89... mehr

MEIN ARBEITSDRUCKER (TEIL 1 - TALLY)
Tally Mono Laser T9116D

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Produkt:

Tally Mono Laser T9116D

Datum: 27.11.05, geändert am 27.11.05 (203 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: 2400 DPI, gute Auflösung, schnell im Briefbereich, aut . Pause bei vollem Ablagefach

Nachteile: orig . Treiber verspricht nicht die max . Druckqualität, Schnelligkeit wankt etwas, Preis!

Hallo liebe Leser,

heute möchte ich über ein Gerät berichten das mir bis vor einem ¾ Jahr treue Dienste in der Firma geleistet hat. Einen Drucker um genau zu sein, der Vor- und natürlich auch ein paar Nachteile aufzuweisen hat. Daher schreibe ich heute über den Drucker

TALLY T9116D LASERDRUCKER MONOCHROM


>>> Einleitung und Allgemeines aus meiner Sicht <<<

Auf unserer Arbeit wütete bis vor einem guten ¾ Jahr die Drucker-Chaos-Flut. So viele verschiedene Modelle die wir über Jahre betrieben und mit denen ich jeden Tag immer wieder zu tun hatte. Daher ist dieser Bericht meinem alten direkt am Arbeitsplatz befindlichen Drucker gewidmet.

Da ich aus einer Branche komme, in der mittlerweile wirklich Druckerflut herrscht, werde ich jeden Monat mit neuen Geräten überrascht. Ich glaube ich könnte mittlerweile eine Chronik über Drucker schreiben, so viel habe ich da schon mitgemacht. Der Tally 9116D ist einer der vielen mit denen ich es zu tun hatte und war wir stets ein treuer Begleiter gewesen. Da ich im Auftragswesen arbeite und viel mit allem möglichen Papierkram, wie Rechnungen, Angebote, Lieferscheine, Briefe, uvm. zu tun habe, brauchte ich einen Drucker der schnell arbeitet und einen ordentlichen Druck generiert. Das konnte ich mit dem Tally eine ganze Weile sehr gut bewerkstelligen. Aber die Anforderungen steigen von Tag zu Tag, Arbeitsabläufe müssen immer schneller erledigt werden und der Anspruch der eigentlichen Arbeit wird immer weiter ausgebaut.

In den Jahren 2003 bis Ende 2004 konnte ich mit dem Tally diese Sachen sehr gut und schnell bearbeiten, aber alles kommt irgendwann an seine Grenzen. Daher möchte ich Euch einige Details im weiteren Bericht näher bringen.

[Mittlerweile arbeite ich schon längere Zeit mit einem neueren Drucker, über den ich demnächst mal was zum besten gebe.]


>>> Was bietet der Drucker den eigentlich so? <<<

> 2.400 x 600 dpi - Ausdruck in normaler Qualität

Das Druckbild des Druckers ist eigentlich mehr als passabel. Mit seinen 2400 dpi meistert er Grafiken und Schriftbild. Jedoch störte mich schon immer eins an daran, das Druckbild an sich. Es ist viel zu dunkel gehalten. Durch diesen Effekt hat man das Gefühl, doch mit einem schlechteren Drucker zu arbeiten, was aber eigentlich nicht stimmt. Gerade bei Verläufen gibt der Drucker die Rasterung zu dunkel raus, was auf Briefköpfen mit Grafiken nicht gerade ansprechend aussieht. Auch die Rasterung an sich ist etwas zu grob gehalten. Man könnte meinen das er die 2400 dpi nicht korrekt umsetzt. Erst dachte ich immer es liegt an meiner Treibereinstellung im System, was aber nicht der Fall war, da diese auf den feinsten Druck ausgerichtet war. Das Problem blieb weiterhin bestehen.

Bis wir auf einmal hinter ein kleines Geheimnis kamen, das eigentlich direkt vor unserer Tür lauerte. Der Drucker war Baugleich mit dem Modell 1020 von QMS (Minolta). Auch diesen hatten wir in der Firma, komisch oder? Na ja, als ich den Treiber des QMS installierte, war ich gleich besser drauf. Die Einstellungen im Treiber waren etwas besser zu handhaben, mit dem Erfolg das sich auch das Druckkbild zum Vorteil veränderte. Ein Problem das gelöst werden konnte, wenn auch mit etwas komischen Mitteln.

Für mich brachte das den Vorteil auch im Grafikbereich ein paar gute Resultate zu erzielen. Richtig diesen Bereich erledige ich so ein bisschen nebenher, gerade wenn es um Zeichnungen und Beschreibungen geht. Das Druckbild wurde feiner und großräumige Grauflächen wurden ohne Probleme gedruckt.

Aber dennoch ein Punkt den ich an dem Drucker bemängeln muss. Wenn der Drucker schon Baugleich mit dem einer anderen Firma ist, wieso kann man nicht auf die gleiche Treiberqualität zurückgreifen?

Was mir in der ganzen Zeit auch aufgefallen ist, ist, dass der Druckertreiber ob Original oder Ausweichmodell immer wieder Probleme mit PDF Daten hatte, die mit PostScript Level 2 erstellt waren. Meist wurden diese nur teilweise ausgedruckt und der Drucker spielte danach verrückt. Sind die Treiber etwa nicht für den Standard ausgelegt? Seltsam.

> 16 Seiten/min

Der Hersteller gibt hier eine Blattanzahl pro Minute von 16 Seiten vor. Allerdings schreibt er nicht, das es hierbei auf die Druckausgabe ankommt. Die 16 Seiten sind nur realistisch im Falle von Kopieausgaben, d. h. ich gebe die gleiche Seite in Kopie zum Beispiel 16 aus. In diesem Fall schafft der Drucker den Geschwindigkeitsumfang. Anders ist dies im Falle von mehreren Seiten. Zu bedenken ist hierbei allerdings die MB Anzahl des zu druckenden Dokumentes. Gebe ich z. B. eine Word Datei mit mehreren Seiten aus, so macht der Drucker nach jeder Seite eine kleine Denkpause. Nun gut im Falle von Word kann diese Pause noch schnell ausfallen. Bei einem Grafikprogramm oder auch einer PDF Datei kann die Pause hier schon größer werden. Meine Spitzenzeit für eine PDF Seite mit hoher MB Anzahl war hier 1 Minute. Kein Quatsch. Resultat 16 Seiten? Ja! Aber nur nach Druckstart und einer entsprechenden Kopieausgabe einer Seite. Alles andere wird hier nur schön geredet.

> 4 MB Speicher, auf max. 68 MB aufrüstbar

Die Kleinste zu Verfügung stehende Speichergröße ist hier mit 4 MB belegt, was aber so gut wie nie ausgeliefert wird. Unsere Drucker wurden standardmäßig mit 16 MB Speichergröße angeliefert. Erweiterbar ist der Speicher je nach Bedarf auf maximale 68 MB. Aber ein normaler Bürobetrieb kommt hier mit den 16 MB voll und ganz aus. Kritisch wird es auch hier mit entsprechend großen Grafikdateien. Der Drucker muss die Dateigröße erst einmal verarbeiten, was manchmal sehr lange dauern kann. Wird der Druckvorgang allerdings gestartet benötigt eine Seite nur die vorgegebenen 3,75 Sekunden bis sie in den Ablageschacht purzelt. Das ist in diesem Fall dann doch ganz schön schnell. Jedoch stört mich hier der lange Verarbeitungsprozess, der auch mit einem höher angelegten Speicher oder einer anderen Verarbeitungsart im Druckertreiber selbst, wie z. B. der Spool-Funktion, auch nicht auszugleichen ist.

> Papierablage oben

Die fertiggedruckten Papiere werden in einer Ablage auf dem Drucker abgelegt mit der Druckseite nach unten. Der Hersteller gibt hier einen maximalen Auffangumfang von ganzen 250 Blatt an, was für einen Laserdrucker nicht wenig ist. Ist dieses Ablagefach voll, macht der Drucker bei einem größeren Druckvolumen eine Pause. Diese dauert in der Regel solange, bis ich das Ablagefach leere. Der Druck wird dann automatisch fortgeführt. Ein Punkt der mich an dem Modell immer wieder begeisterte. Ich konnte z. B. für einige Zeit den Arbeitsplatz verlassen, ohne Angst haben zu müssen das das Ablagefach überläuft. Eine gute Funktion.

> Papierablage hinten

Die Papierablage hinten ist per Hand runterzuklappen. Diese fasst eine Papiermenge von genau 20 Blatt, die ebenfalls bei entsprechender Füllmenge den Druck pausieren lässt. Meiner Meinung nach ist diese Ablage aber unnötig, da man zum entnehmen der Blätter immer um den Drucker herum muss. Sei es laufen oder verdrehen. Die obere Ablage hätte hier vollkommen ausgereicht. Im übrigen werden die Blätter hier mit der Druckseite nach oben ausgegeben.

> Papierzufuhr über Kassette

Die Hauptpapierzufuhr wird über eine Kassette geregelt die genau 500 Blatt aufnehmen kann. Das ist praktisch, da bekanntlich 500 Blatt eine volle Papierpackung ergeben. D. h. unnötig herumliegendes Papier wird hier vermieden und eine hohe Druckkapazität für einen Standard Laserdrucker gewährleistet.

Der Drucker ist um eine weitere Papierkassette aufrüstbar, so das man im günstigsten Fall von einer Kapazität von 1000 Blatt ausgehen kann. Jedoch werden auch andere Möglichkeiten hier gewährleistet, wie z. B. eine farbige Papiertrennung. So kann man mit den täglichen Standardprogrammen die Ausgabe der ersten Seite in Farbe gewähren, oder Rechnungs- und Lieferscheinkopien farbig ausgeben. Eine praktische Hilfe für jeden Büroalltag.

Des weiteren haben die Kassetten Papiereinstellungsschienen mit denen man die entsprechende Blattgröße vorgeben kann. Aus eigener Erfahrung weiß ich aber, das eine Größe unter einem Umschlagsformat C5 vermieden werden sollte, da die Blattführung (Rollen) hiermit größere Probleme haben und es dabei zum Papierstau kommen kann. Manchmal kann es aber auch gut gehen. Hier hatte ich oft das Gefühl, gerade wenn der Drucker Lust hatte ;-). Standard Papiergrößen der Kassetten hierbei sind allerdings A4 und A5.

> Papierzufuhr über Einzelblatt

Den Einzelblatteinzug kann man wiederum per Hand vorne am Drucker herunterklappen. Entgegen anderen Druckern ist die auch wirklich nur für ein Blatt gedacht, hierbei ist die Größe des Formates individuell durch zwei verschiebbare Führungen einstellbar. Der Einzelblatt ist für die Zwischenausgabe von Umschlägen oder Blattware-Etiketten die Überlänge haben sehr gut einsetzbar. Diese Funktion habe ich in der Benutzungszeit ausreichend oft benutzt, bei speziellen Dingen manchmal sehr zu meiner Erleichterung.

> Anschlüsse

Auf der Rückseite des Drucker findet man mehrere Anschlüsse. Darunter fallen auch zwei parallele Anschlüsse. Einer ist für die Verbindung von Drucker und Rechner gedacht. Der andere für den Anschluss bestimmter Zusatzgeräte. Irgendwo habe ich mal gelesen, das damit auch eine Reihenschaltung mehrer dieser Drucker möglich wäre. Zu diesem Vergnügen bin ich leider nie gekommen.

Weiterhin befindet sich ein serieller Anschluss auf der Rückseite, an den man Geräte mit entsprechender Verarbeitung anbinden kann, wie z. B. einem Modem im Falle einer PC Rechnerfax Benutzung. Hierbei werde die auf dem Modem eingehende Faxe automatisch auf den Drucker ausgegeben. Auch andere Anschlussmöglichkeiten bestehen hier. Die Möglichkeiten sind reichlich gegeben. Allerdings habe ich den seriellen Port nie benutzt, da in der Firma alles über Netzwerk läuft. Schade eigentlich, hätte ich gern ausprobiert.

Wer den Drucker gerne als Netzwerkdrucker benutzen möchte, kann dies über den zusätzlichen FastEthernet Anschluss tun. Der Drucker muss nur mit einer entsprechenden IP Adresse im Netzwerk freigegeben werden, und alle Nutzer können diesen benutzen. Das wurde bei uns aber nur in wenigen Fällen genutzt, da die Geräte als Einzelplatzdrucker verwendet wurden. Aber die möglich auf einen anderes Gerät im Netz als Ausweichmöglichkeit zuzugreifen bestand immer. Praktisch bei größeren Druckmengen, die den Einzelplatzdrucker nur in der weiteren Arbeit behindern würden.

Der Netzanschluss befindet sich ebenfalls auf der Rückseite und wird durch einen normalen Netzstecker angeschlossen, wie man ihn von vielen Rechnern und Geräten kennt.

Beinahe hätte ich noch was vergessen, auf der Vorderseite befindet sich ein PS2 Anschluss für den Anschluss von beispielsweise einer Maus. Ist aber eher für Einstellungszwecke des Boards in einer Wartung gedacht.

> Display und Menüführung

Das Display wird mit einer einfachen monochrom Anzeige und LED Schrift geführt. Hier bekommt man die verschiedenen Druckerzustände ganz einfach angezeigt. Von Bereit bis Error. Die Menüführung wird durch 8 Knöpfe unterhalb des Displays geregelt. Die Möglichkeiten der Bearbeitung liegen hier in Ready (Knopf für Unterbrechung des Drucks), Form - Feed (Papierauswurf), Menü (um ins Hauptmenü zu gelangen), + und - (jeweils ein Knopf für die Menünavigation), Enter - Self Test (für Menübestätigung oder einen Selbsttest), Tray select (um den Papiereinzug auszuwählen) und Continue - Reset (Für Weiterführung des Druckes oder einen Systemneustart).

Das Menü ist hier sehr einfach gehalten. Im Hauptmenü werden mehrere Möglichkeiten vorgegeben, die man mit der PLUS oder der MINUS Taste navigieren kann. Angezeigt wird aber immer nur eine Möglichkeit auf dem Display. Um eine Funktion zu bestätigen benutz man die ENTER Taste. Hier wird entweder die Einstellung direkt vorgenommen oder man gelangt in ein Untermenü das der selben Handhabung bedarf. Eigentlich ganz leicht zu bearbeiten.


>>> Kommen wir nun mal zu den Materialien <<<

> Papierarten

Die Verarbeitungsmöglichkeiten sind schon hoch. So kann der Drucker z. B. Papier auch in Kartonstärke benutzen. Von mir empfohlene maximale Stärke sollte 160 g/m2 sein, da dickerer Karton wiederum einen Stau verursachen kann. Was kann der Drucker noch? Briefumschläge sind etwas zwiespältig zu betrachten, da die Verarbeitung hier variieren kann. Manche Umschläge haben eine selbstklebende gradlinige Lasche die meist schon umgeknickt sind. Diese Umschläge eigenen sich am besten. Umschläge die eine große Dreieckige Lasche haben, ja die gibt's noch, können hier wiederum zu Problemen führen.

Auch Etiketten auf Blattware (DIN A4 Nutzen) sind bestens geeignet, und werden einwandfrei bedruckt. Die Qualität wird hier sehr gut wiedergegeben. Aus Erfahrung weiß ich aber auch, das länger aufbewahrte Etiketten hier nicht mehr so gut geeignet sind. Der Druck kann dann abbröckeln. Das liegt dann aber an der Etikettenqualität.

Für Präsentationen können auch transparente Folien bedruckt werden. Diese haben bei mir noch nie zu Problemen geführt. Der Druck hält einwandfrei und auch das Ergebnis stimmt.

> Belichtungseinheit auch OPC genannt

Die Belichtungseinheit ist das sogenannte Herzstück der Laserdrucker und wohl das teuerste Zubehör oder auch Verbrauchsmaterial. Die Drucke werden hier elektrofotografisch per Laser belichtet. Elektrofotografisch heißt nichts anderes, das eine speziell beschichtete Tommel (oben genannte Einheit) unter Einwirkung von Licht und einem Laser elektrisch leitend wird. So lagert sich der Toner an den von Licht getroffenen Stellen ab, wird auf das Papier übertragen und unter Hitze fixiert (gehärtet).

Die Belichtungseinheit soll für max. 40.000 Drucke ausreichen. Wenn man von normalen Geschäftsbriefen oder ähnlichem ausgeht. Wir der Drucker allerdings für vollflächige Grafiken genutzt, kann man hier locker von der Hälfte ausgehen. Mit der Einheit sollte man jeder Zeit vorsichtig umgehen. Wechselt man beispielsweise den Toner oder muss aus Reinigungsgründen die komplette Einheit entnehmen, sollte man darauf achten, dass die Einheit keinem direktem Licht ausgesetzt wird. Das könnte diese nicht mehr brauchbar machen. Bei Abnutzung und normalem Wechsel ist dies allerdings nur bei der neu einzusetzenden zu beachten, da die entnommene sowieso entsorgt wird.

Der stolze Preis für solch eine Einheit liegt bei guten 360,- Euro pro Stück. Ganz schön kräftig wie ich finde.


> Tonerkartusche und Einbau

Der Drucker glänzt hierbei durch ein doch ausgeklügeltes System. Der Einsatz für den Toner befindet sich direkt auf der Belichtungseinheit. Um an diese zu gelangen muss man den oberen Deckel der Teil des Papierausgabefaches ist öffnen. Die zu entnehmende Kartusche steckt senkrecht in der Einheit drin. Die Kartusche wird nun einfach mit der Hand nach vorne gedrückt, so das sie in eine 45 Grad Position fällt. Nun kann man die einfach durch ziehen entnehmen. Das Einsetzen erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Jedoch muss man vorher verschiedene Sperrmechanismen aus der neuen Kartusche ziehen, um diese für den Druckgebrauch freizugeben. Ein wie ich finde sehr einfaches System.

Eine Tonerkartusche soll für maximal 5.000 Drucke ausreichen. Aber auch hier gebe ich wieder den Grafikhinweis. Die angegebene Anzahl reicht auch hier nur für den normalen Briefgebrauch, bei voller Ausnutzung des Blattes mit entsprechenden Grafiken, kann man auch hier schnell nur auf die Hälfte kommen.

Die Tonerkartuschen bekommt man nur im Doppelpack, was ich schon etwas seltsam finde. Vertriebstaktik? Man weiß es nicht. Auf jeden Fall ist man hier mit einem Preis von 135,- Euro dabei.


>>> Hersteller <<<

TallyGenicom Computerdrucker GmbH
Heuweg 3
89079 Ulm

Telefon: +49 (0) 731 - 20 75 - 5 43
Telefax: +49 (0) 731 - 20 75 - 5 63

E-Mail: info@tallygenicom.de
Internet: www.tallygenicom.de

> Support

Zuständigkeiten für den Bereich Vertrieb
Allgemeine Produktinformationen
Telefon 07 31 / 20 75 - 543
Telefax 07 31 / 20 75 - 563
E-Mail info@tallygenicom.de

CustomerCareCenter
Zuständigkeiten für den Bereich Service
Zentrale Störungsannahme, Einsatzsteuerung und
Technische Hotline
Telefon 07 31 / 20 75 - 500
Telefax 07 31 / 20 75 - 222
E-Mail ccc@tallygenicom.de

Repair Center
TallyGenicom Computerdrucker GmbH
Heuweg 3
89079 Ulm
Telefon 07 31 / 20 75 - 128
Telefax 07 31 / 20 75 - 102
E-Mail repaircenter@tallygenicom.de

Service Vertrieb
TallyGenicom Computerdrucker GmbH
Heuweg 3
89079 Ulm
Telefon 0 21 66 / 13 04 23
Telefax 0 21 66 / 13 04 36
E-Mail servicevertrieb@tallygenicom.de


>>> Zum Preis <<<

Die Anschaffung lag damals bei guten 900,- Euro nur für das Gerät (als Händler). Mittlerweile bekommt man das Gerät zwischen 620,- und 700,- Euro. Ein Preis der sich doch gewaschen hat, wenn ich da noch an die zusätzlichen Verbrauchsmaterialien denke, deren Preise ich weiter oben im Bericht schonangegeben habe. Ein doch teurer Spaß und ich kann unseren Betrieb verstehen wenn man sagt, raus mit dem alten und rein mit effektiverem neuen.


>>> Verpackung <<<

Geliefert werden die Drucker in einem doch schon größeren Karton mit Tally Aufdruck. Der Karton hat zwei Tragelaschen an denen man ihn einigermaßen bequem tragen kann, das Gewicht macht's halt ;-). Gesichert wird der Drucker und die Zusatzteile durch Styroporzuschnitte und Schutzfolien.

Lieferumfang
-----------------
- Drucker T9116D
- Papierkassette (500 Blatt)
- Paralleles Kabel
- Serielles Kabel
- Netzstecker
- Tonerkartusche (gratis)
- Mehrere umfangreiche Benutzerhandbücher (3 Stück) in Deutsch
- Belichtungseinheit (im Preis inbegriffen)
- Garantiekarte
- Treiber CD

Gebrauchsanleitung
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Die Anleitungen sind alle auf Deutsch gehalten und beschäftigen sich mit verschiedenen Dingen wie Installation, Gebrauch, Tipps und Tricks und Fehlercodes. Die Anleitungen sind sehr umfangreich aber für technisch begabte gut verständlich. Ein Laie dürfte aber auch damit zurechtkommen. Die genauen Seitenanzahlen habe ich leider nicht mehr im Kopf.


>>> Gesamtfazit <<<

Ein Drucker mit dem ich, trotz einiger Schwierigkeiten, eigentlich immer gerne gearbeitet habe, der aber in der Unterhaltung schon recht teuer ist. Wenn ich die Preise für die Verbrauchsmaterialien nehme, kräftig. So richtig bezahlt machen kann sich der Drucker allerdings nicht, vor allem nicht im Heimbereich. Außer man hat vielleicht einen dicken Geldbeutel. Im Geschäftsbereich zwar immer ein treuer Kumpel, aber wenn ich so meine Geschäftsaktivitäten überdenke und wie viel ich so mit dem Gerät gedruckt habe, macht er sich auch dort nicht wirklich bezahlt. Geräte sind im Geschäftsbereich zwar abschreibbar, aber dennoch, die Materialien machen den Preis.

Vom Druckbild und der Geschwindigkeit würde ich mal eher sagen ein mittelprächtiger Drucker. Störend fand ich den mitgelieferten Treiber, der nicht die beste Druckqualität brachte. Gut das es ein baugleiches Modell gab, auf dessen Treiber man ausweichen konnte. Aber was machen die Leute die so etwas nicht wissen oder haben? Die Geschwindigkeit der Druckausgabe war im Bereich Warenwirtschaft oder Word Anwendungen schon annehmbar und schnell, wurde bei Grafikdaten wie PDF oder anderem wieder zerissen. Unannehmbar auch das PostScript Level 2 Problem, das Grafikdaten, meist PDF nur teilweise ausdruckte. Keine Einstellung konnte hieran etwas ändern.

Im Großen und Ganzen aber ein sehr umgängliches Gerät, das trotz mehrerer Nachteile in Verarbeitung und Preis immer noch von mir 3 Sterne bekommt, da die Arbeit mit ihm an sich eigentlich immer viel Spaß bereitet hat. Empfehlen kann ich ihn, aber nur mit Vorsicht. Wer über einen großen Geldbeutel verfügt und mit ein paar Einschränkungen Leben kann, wird der Drucker an sich gefallen. Anderen rate ich hier zu billigeren, besseren und neueren Geräten.

Hoffe der Bericht hat ein wenig geholfen.

Bis dann
Euer infoload

© 2005 infoload

Fazit: Bitte dem Text entnehmen!

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Bedienkomfort:    
Installation:    
Geschwindigkeit: