


Produkttyp: Wentronic Ladegeräte
Neuester Testbericht: ... immer tadellos und sie sind sehr ausdauernd. Zudem stimmt der Preis. Mit dem Batterietester habe ich übrigens 4 Duracell Plus-Batter... mehr
Ein ungenauer Batterietester.
Wentronic Batterietester

Name des Mitglieds: Eckido66
Produkt:
Wentronic Batterietester
Datum: 19.08.11, geändert am 14.12.11 (122 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: kompakte Bauweise, funktionierender Schieber, verschiedene Batteriegrößen testbar, der Preis
Nachteile: Die ungenaue Anzeige, die sich je nach Druckintensität ändert, hakelige Batterieentnahme.
Um den Strombedarf der vielen Spielsachen und anderen Elektrogeräte, die sich in unserem Haushalt angesammelt haben, gerecht zu werden, habe ich in den vergangenen Jahren jede Menge Akkus angeschafft. Zudem kaufe ich Alkaline-Batterien, wenn die Leistung der Akkus nicht ausreicht bzw. wenn das zu betreibende Gerät zum reibungslosen Betrieb 1,5 Volt-Batterien benötigt. Alle Batterien befinden sich in einer Kiste und werden dort nach und nach entnommen. Manchmal geraten auch leere Stromhülsen in diese Kiste. Das ist ärgerlich, da ich nicht weiß, welche der in ein Gerät eingelegten Batterien die leere und welche die volle ist. Zudem funktionieren manche Geräte mit Batterien, die noch eine geringe Restladung aufweisen, nicht oder nur eingeschränkt. Andere können damit aber noch eine Weile betrieben werden. Es wäre also schade, diese zu entsorgen. Bei www.reichelt.de sah ich mich nach einem Batterietester um. Dabei achtete ich darauf, nicht allzu tief in die Tasche greifen zu müssen. Letztlich überzeugten mich die Produkteigenschaften des...
...W.E.C. BATTERIETESTERS.
Und genau diesen will ich euch heute vorstellen.
DER HERSTELLER
Produziert wurde der Tester von der Firma
Wentronic GmbH
Pillmannstrasse 12
38112 Braunschweig
Germany
DER KAUFORT UND DER PREIS
Im Online-Shop der Firma Reichelt Electronic (www.reichelt.de) zahlte ich für diesen Batterietester 3,55 Euro, was ich absolut nicht als teuer erachte. Da ich weitere Artikel kaufte, störten mich die Versandkosten i.H.v. 5,60 Euro nicht so sehr. Die Höhe der Versandkosten liegt nebenbei bemerkt auch bei der alleinigen Bestellung des Testers bei 5,60 Euro, was ich in diesem Falle doch recht heftig finde.
Beim Tester handelt es sich um den günstigsten Batterietester, den die Firma Reichelt Electronic zu bieten hat. Üblicherweise kaufe ich nicht das billigste Produkt. Diesmal war es ein Versuch. Ob ich zufrieden bin oder ob meine Erwartungen erfüllt werden? Ihr werdet es erfahren...
Den Tester gibt es übrigens auch bei www.amazon.de. Dort kostet er derzeit 7,09 Euro zzgl. mind. 3,00 Euro für den Versand, es sei denn der Bestellwert liegt bei mehr als 20 Euro.
DIE VERPACKUNG
Da ich, wie bereits erwähnt, mehrere Artikel bestellte, wurden diese in einem stabilen Karton geliefert. Der Tester befand sich in einem sog. Blister. Dieser lässt, aufgrund der transparenten Vorderseite, bereits bei ungeöffneter Verpackung einen Blick auf den Batterietester zu.
Auf beiden Seiten der aus Pappe bestehenden Rückseite befinden sich Informationen zum Produkt, und zwar in zwei Sprachen (Deutsch und Englisch). Hier wird auf den Betrieb des Gerätes eingegangen.
Die Verpackung schützte den Inhalt sehr gut. Der Umfang an Informationen reicht mir allerdings nicht aus. Es fehlt die Information, dass die zum Betrieb des Gerätes nötige Batterie nicht enthalten ist.
DER LIEFERUMFANG
Zum Lieferumfang gehörte lediglich das Testgerät. Die Bedienungsanleitung befindet sich auf der Rückseite der Verpackung. Viel mehr als diese Informationen ist allerdings auch nicht nötig.
Dass sich keine Batterie im Lieferumfang befindet, stört mich nicht. Ich kaufe Batterien lieber selbst, da enthaltene Batterien, aufgrund der langen Lagerung, oftmals keine allzu befriedigende Leistung mehr erbringen. Auf der Verpackung sollte allerdings der Hinweis vorhanden sein, dass sich die nötige Batterie nicht im Lieferumfang befindet. Glücklicherweise wies Reichelt Electronic auf der Artikel-Seite darauf hin.
Zum Betrieb des Testgerätes ist eine AAA-Batterie nötig. Ich habe mich für eine Duracell Plus entschieden, weil mich diese Sorte bisher nie enttäuschte. Sie funktionierten immer tadellos und sie sind sehr ausdauernd. Zudem stimmt der Preis. Mit dem Batterietester habe ich übrigens 4 Duracell Plus-Batterien getestet, die ich seit etwa 1 Jahr im Schrank liegen habe. Der Ladezustand dieser Energie-Hülsen ist laut der Anzeige des Testers noch immer "Good". Der entsprechende Balken schlug bis zur obersten Reihe aus. Mehr geht nicht. Das nur am Rande. Und nun komme ich zurück zum Tester. Diesen, dessen Funktionsweise und jede Menge Erfahrungen will ich nun vermitteln.
DER BATTERIETESTER UND MEINE ERFAHRUNGEN
Den bezahlten Preis finde ich insofern gut, weil die Tester üblicherweise deutlich teurer sind und weil ich mehrere Artikel bestellt hatte. Die Versandkosten fielen somit kaum ins Gewicht. Leider zahlt man bei Reichelt Electronic auch bei der Alleinigen Bestellung des Testers einen Versandkostenanteil von 5,60 Euro, was ich als übertrieben erachte.
Die Verpackung des Gerätes war zweckmäßig und sie schützte den Inhalt sehr gut vor Beschädigungen. Der Tester kam heil bei mir an. So muss das sein.
Das Öffnen der Verpackung stellte keine Hürde dar. Hierzu habe ich einfach die Papp-Rückseite aus dem transparenten Plastik-Element gezogen und den Batterietester entnommen. Auf diese Weise kann man die Verpackung auch wieder verschließen.
Nach dem Auspacken habe ich mir den Tester genauestens angeschaut. Er ist gut verarbeitet, wirkt aber nicht besonders hochwertig, was ich bei dem niedrigen Preis allerdings auch nicht erwartet hatte. Zudem gefällt mir, dass er ziemlich klein ist.
Der ca. 9 x 4,2 x 1,7 cm kleine- und mit ca. 45 Gramm nicht sonderlich schwere Tester weist überwiegend die Farben Schwarz und Gelb auf. Das Gelbe Element stellt den Schiebe-Mechanismus dar, mit dem man verschieden große Batterien testen kann. Hierzu schiebt man dieses Element an der gezackten Seite nach oben. Der Mechanismus ist leichtgängig, die Schiene bleibt allerdings auch an der gewünschten Position stehen. Ist das Element komplett heraus gezogen, kann man eine R20-Batterie gerade so stehend einlegen. Und genau so gehören alle Batterien hinein. Dabei ist zu beachten, dass die Batterien mit dem Plus-Pol nach oben eingelegt werden müssen und dass der Kontakt zwischen Batterie und Tester stimmt. Hierzu will ich später noch einige Worte verlieren.
Toll finde ich, dass man mit diesem Testgerät den Ladezustand von so ziemlich allen gängigen Batterien feststellen kann. Hierzu gehören folgende Batterie-Arten:
- AA (Micro)
- AAA (Mignon)
- D (Mono)
- C (Baby)
- N (Lady)
- 9V-Block
Ehe man mit dem Testen beginnen kann, muss eine AAA-Batterie in den Tester gelegt werden. Diese ist zum Betrieb des Gerätes nötig. Zum Einlegen der Batterie schiebt man eine Plastikabdeckung zur Seite und legt die Batterie in gewohnter Art und Weise ein (Plus zu Plus und Minus zu Minus). Das Herausnehmen der Batterie klappt nicht ganz so reibungslos, weil der Minuspol unter der Gehäuseplastik des Testers verschwindet, man diese Seite also nicht gut greifen kann. Da die Federung des Pols ziemlich straff ist, kann die Batterie auch nur in geringem Maße geschoben werden. Ich habe sie zuletzt mit der Ecke der Abdeckklappe herausgehebelt. ;-) Das soll so nicht sein. Ich erachte den Abzug eines Sterns in der Gesamtwertung daher als angemessen.
Zum Testen legt man je Durchgang eine Batterie in den Tester. Hierzu zieht man den Schieber heraus und drückt die zu testende Batterie mit dem Minus-Pol an den im unteren Bereich des Testers befindlichen Kontakt. Danach schiebt man den Schieber so weit hinein, bis die Batterie auf beiden Seiten Kontakt hat. Die Spannung der Batterie wird nun auf dem LCD angezeigt. Die Anzeige besteht aus einer Batterie in der, je nach Ladezustand der Batterie, mehr oder weniger Querstreifen angezeigt werden. Je mehr Balken angezeigt werden, umso höher ist die Kapazität der getesteten Batterie.
Das Ablesen des Displays ist in hellen Räumen problemlos möglich. Bei Dämmerung oder Dunkelheit wird es schwieriger, da es nicht beleuchtet ist. Diesen Nachteil erachte ich als hinnehmbar, da man für den Moment sicher irgendwo eine Lampe findet, mit der man die Umgebung dermaßen aufhellt, dass das Display gut zu erkennen ist ;-). Ansonsten handhabe ich es so, dass ich meine Batterien einfach am Tage teste, was ich jedem empfehlen kann.
Das Gerät selbst liegt gut in der Hand. Eines stört mich dennoch: je nachdem wie viel Druck ich mit dem Schieber, beim Testen einer Batterie, auf die Batterie ausübe, ändert sich in der Anzeige auch der Ladestatus der Batterie. Mein Problem ist es nun, dass ich nicht weiß, welcher Wert korrekt ist. Die Anzeige schwankt beim Messen ständig zwischen mehreren Balken. Mal sieht man 5 Balken, mal 8, dann wieder 3, dann 9. Das ist absolut inakzeptabel, da man auf den genauen Zustand der Batterie nicht schließen kann. Sicher, man weiß ob sie leer oder voll ist. Beides zeigt sie nämlich ziemlich genau an. Aber das reicht mir nicht aus. Ich ziehe deshalb gleich noch 1 Stern ab.
Zum Testen einer Blockbatterie nutzt man nicht den Schiebearm sondern die an der Unterseite des Testers befindlichen Kontakte. Das funktioniert tatsächlich. Allerdings ist auch die sich dauernd verändernde Anzahl an Balken festzustellen. Die Beschriftung der Polarität ist in diesem Bereich vorhanden.
Insgesamt konnte mich dieses Gerät nicht ganz überzeugen. Ich hätte mir eine genauere anzeige der Spannung gewünscht. Ob eine Batterie leer oder voll ist, zeigt mir auch ein elektrisches Gerät meiner Wahl an. Vielmehr wollte ich ja wissen, wie es um die restliche Kapazität bestellt ist. Diesbezüglich überzeugte das Gerät nicht.
Meine Wertung lautet: 3 Sterne.
Der Bericht erscheint auch auf einer anderen Plattform.
Fazit: Insgesamt konnte er mich nicht überzeugen.


