Maginon Schnell-Ladegerät
Damit kann man Akkus kochen - Maginon Schnell-Ladegerät Ladegerät

Produkttyp: Maginon Ladegeräte

Damit kann man Akkus kochen
Maginon Schnell-Ladegerät

Bluebirdunfa

Name des Mitglieds: Bluebirdunfa

Produkt:

Maginon Schnell-Ladegerät

Datum: 19.05.08, geändert am 21.11.09 (624 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: gute Akkus dabei, Schnelleadegerät, Preis

Nachteile: Akkus werden beim laden kochendheiß

Diesen Bericht über das "Maginon Schnellladegerät MW2076" zu schreiben, schiebe ich schon rund zwei Jahre vor mir her. Das liegt sicher daran, dass das Produkt, nach kurzem Gebrauch ganz schnell aus meinen Augen verschwand. Und das lag nicht an meiner Unordnung. Nein - ich hatte es eher ärgerlich irgendwohin geworfen. Denn gebrauchen konnte ich das Gerät nicht lange. Wenn ihr jetzt denkt es ist kaputt gegangen - so muss ich Euch enttäuschen. Das Gerät funktioniert noch immer genauso schlecht, wie vor seinem Kauf vor rund 3 Jahren.

Preis.
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Bezahlt habe ich für das Schnellladegerät und die vier Akkus ungefähr 15 Euro. Ich fand das damals ok. Zumal ich die Akkus für die Digitalkamera brauchte. Und mit vier Akkus kann man da schon eine Menge knipsen.

Hersteller
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Supra Foto Elektronik Vertriebs GmbH
Denisstrasse 28 A
67663 Kaiserslautern
www.supra-maginon.de

Verpackung
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Soweit ich noch weiß, steckte das Gerät, samt Zubehör in einer Pappschachtel.
Die ist aber schon lange auf der Deponie.

Zubehör:
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- vier Akkus, 2300mAH (Cam Plus)
- 230V Netzadapter
- 12V KFZ-Ladekabel
- Netzstecker auswechselbar
Adapterstecker für Digitalkameras

Das Universal-Netzgerät kann auch für Digitalkameras genutzt werden.
- auswechselbare Netzstecker passend für nahezu alle
Netzsysteme, u.a. EU, USA, GB, Asien, Japan, Australien

Zubehör
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Da ich nur die Akkus brauchte und das Ladegerät, verschwand das ganze Zubehör recht schnell in der Versenkung irgendeiner Technik - Schublade bei mir.
Außerdem scheint mein Zigarettenanzünder im Auto defekt zu sein. Es hätte mir also auch nicht viel genutzt. Praktisch ist es auf alle Fälle.

Design und Bedienung
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Wie so ein Akku aussieht muss ich sicher kaum beschreiben. Dumm ist nur, dass sich nun nach rund 4 Jahren die Umhüllung der Akkus gelöst hat. Somit besitze ich Akkus, die nur silbern aussehen. Ich weiß es.
Und so kann ich nur hoffen, dass nicht irgendwann einmal ein Besucher die Dinger als wertlos einstuft und in den Müll schmeißt. Die Haltbarkeit der Akkus ist ganz gut. Nun nach vier Jahren sind sie aber doch recht fertig. Allerdings haben sie auch Energie für sicher insgesamt rund 10000 Fotos geliefert.

Ladegerät:
Das Ladegerät ist flach und schwarz. Es ist also klein und nimmt auf Reisen wenig Platz weg. Das wäre ja schon einmalvorteilhaft. Unter einer durchsichtigen Kunststoffklappe auf der Oberseite befindet sich die Ladeschale für die vier Akkus.
Die Klappe lässt sich leicht hochklappen und insgesamt ist die ganze Technik auch sehr robust. Eine Kontrollleuchte zeigt an, wann der Ladevorgang beginnt und endet und eine rote Kontrollleuchte zeigt das Energie an liegt. Auch das Netzgerät besitzt eine rote Kontrollleuchte.
An der linken Seite des Gerätes befindet sich ein winziger Schiebeschalter, den man auf zwei oder vier Stellen kann. Je nachdem ob man zwei oder vier Akkus aufladen möchte. Einen Akku oder drei Akkus kann man also nicht aufladen.
Man schiebt also einfach den Schiebaschalter auf die gewünschte Anzahl der Akkus ein. Dann legt man die Akkus hinein, klappt die Klappe runter und schaltet das Gerät ans Stromnetz. Das geht alles also ganz einfach und bedarf keiner großen Bedienungsanleitung.
Das man nur Akkus und keine normalen Batterien aufladen darf, dürfte jeden bekannt sein.

Ladezeiten
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Ja die sind wirklich kurz. Das Ladegerät benötigt nur rund 2,5 Stunden zum aufladen der Akkus.

Kritikpunkt und Fazit
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Kaum sind 20 Minuten nach dem aufladen vergangen, fangen die Akkus an kochendheiß zu werden. Das ist für mich ein großes Sicherheitsrisiko. Weiß ich, ob die heißen Akkus nicht einen Brand auslösen können?!
Abgesehen davon werden auch das Ladegerät und das Netzteil außergewöhnlich heiß. Mir ist das ganze nicht geheuer. Darum flog das Ladegerät recht schnell in irgendeine Ecke. Die Akkus selber sind wirklich Ok, bis auf das Manko mit der Ummantelung.
Für das Zubehör und die Akkus vergebe ich noch zwei Sterne. Mehr aber nicht, da ich finde das das Ladegerät ein Sicherheitsrisiko darstellt. An den heißen Akkus kann man sich auch verbrennen. Ich kann mir auch nicht vorstellen dass es auf Dauer gut für die Akkus ist. Das einsetzen so heißer Akkus in die Digitalkamera kann ich auch nicht empfehlen. Und das abkühlen dauert auch eine gewisse Zeit.


VIELEN DANK für Euer Lesen, Kommentieren und Bewerten.
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BERLIN, 19.05.2008
Es grüßt alle Leser: Bluebirdunfa

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Fazit: ich kann es nicht weiter empfehlen