Äpfel monatelang knackig frisch
Liebherr KS 2944 Premium

Name des Mitglieds: apobiene
Produkt:
Liebherr KS 2944 Premium
Datum: 01.03.02, geändert am 01.03.02 (1214 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Super-Optik, knackfrisches Gemüse, viel Stauraum
Nachteile: nicht ganz billig, Energieeffizienz nur Klasse B
Anmerkung vorweg: Diese Meinung bezieht sich auf ein ähnliches Modell (Premium mit Biofresh) da für unser Modell KS Bes 3640 Premium noch keine Kategorie besteht.
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Mit der Familie wächst auch der Joghurt-, Gemüse- und Frischmilchvorrat und so stieß unser alter Einbaukühlschrank schon hin und wieder an die Grenzen seiner Aufnahmekapazität. Als die Türscharniere schließlich unter dem Gewicht von 4 Milchpackungen in der Tür zerbrechend ihren Dienst quittierten, fiel uns die Entscheidung für ein größeres Standmodell nicht schwer.
Die amerikanischen Ungetüme, die uns zunächst mit ihrem enormen Raumangebot beeindruckt hatten, kamen nach einem Blick auf den Stromverbrauch aber nicht mehr in Frage. Auch Eiswürfelbereiter und integrierter Eiswasserspender erschienen uns weniger dringlich.
Unsere Wunschliste sah schließlich so aus:
- niedrige Verbrauchswerte
- sinnvolle Inneneinteilung, der Lagerbereich (Niedrigtemperatur- oder Gefrierzone) sollte unten sein, die Zonen für den täglichen Bedarf in Griffhöhe
- mehrere Kühlzonen
- nach Möglichkeit eine große Niedrigtemperaturzone (knapp über 0 Grad)
- nicht unbedingt ein Gefrierfach, da wir eine Kühltruhe haben (und man für ein Eis auch mal in den Keller kann)
- eine ansprechende Optik, nach Möglichkeit in Edelstahl
Wir landeten relativ schnell bei Liebherr, da diese Firma Geräte mit „biofresh“-Abteilen baut; das sind Fächer mit Temperaturen knapp über 0 Grad und hoher (oder regelbarer) Luftfeuchtigkeit.
Unser gewähltes Modell „KSBes 3640 Premium Biofresh“ bietet genug Platz für einen Wochenbedarf an Joghurt, Gemüse, Obst und Käse für unsere 4-köpfige Familie und es bleibt noch Platz für die Rest vom Mittagessen.
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Technische Daten:
Maße: 164,4 x 60 x 63,1 cm
Nutzinhalt: Kühlteil 193 l; Biofresh-Abteil 76 l in 3 Schubladen
Energieverbrauch: 2
kWh in 360 Tagen (Energieeffizienzklasse B)
Die Biofresh-Geräte gibt es nur in Energie-Effizienzklasse B, da die niedrigere Temperatur sonst eine noch dickere Isolierung erfordern würde. In Anbetracht der Vorteile und der dennoch erträglichen Verbrauchswerte ist das aus unserer Sicht aber vertretbar.
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Zufriedenheit nach knapp halbjähriger Nutzung:
Wir würden das Gerät sofort wieder kaufen. Besonders überzeugend ist die enorm verlängerte Haltbarkeit von Obst und Gemüse in den Biofresh-Fächern. Äpfel halten knackfrisch über Wochen durch; Beerenobst, das sonst sehr schnell vergammelt, hält immerhin noch mehrere Tage.
ABER:
Je öfter die Schubladen geöffnet werden, desto häufiger wird die Regelung der Temperatur und Luftfeuchtigkeit gestört. Daher aollte nicht zu oft und zu lange vor der geöffneten Schublade überlegt werden.
Für Wurst-, Fleisch- Fisch- und Käsevorräte gibt es eine Schublade mit niedrigerer Luftfeuchtigkeit, sodass sich kein Kondenswasser auf der Verpackung niederschlägt. Da wir selten Fleisch essen, kann ich hier schlecht Haltbarkeitsvergleiche anstellen; die praktische Aufbewahrung in der Schublade ist aber allein schon ein Argument für die Verwendung des Faches.
Da sich das Kühlabteil oben befindet, sind Artikel, die man häufig braucht, in Griffhöhe. Die Inneneinteilung ist sinnvoll:
- 4 große Fächer
- ein Flaschengestell über 2 Etagen auf der halben Seite (zum Legen für 6 schmale oder 4 dicke Flaschen)
- daneben eine Schublade für kälteempfindliches Obst
- 2 Abstellflächen mit Reling in der Tür (zum Stellen von Flaschen, davon eines nur für niedrige Flaschen)
- eine niedrige Ablage in der Tür
- ein Butter-/Käsefach in der Tür mit Deckel
In der unteren Hälfte der Tür (vor den biofresh-Schubladen) befinden sich keine Fächer. Die Ablagen aus gefrostetem Glas machen einen sehr hochwertigen Eindruck, wie überhaupt das ganze Gerä
t. Der Griff in Form einer schmalen runden Stange verläuft elegant senkrecht auf der Vorderseite – dies sieht wesentlich besser aus als die kleinen Griffe bei den weißen Standard-Geräten.
Die digitale Temperatur-Außenanzeige ist etwas komfortabler als ein Innenthermometer; der Alarm bei offener Tür kann nervtötend werden, wenn man gerade am Einräumen des Wocheneinkaufes ist – mit einem kurzen Knopfdruck ist er aber abzuschalten und wird beim Schließen der Tür automatisch wieder aktiviert.
Die Edelstahl-Oberfläche sieht allen Befürchtungen zum Trotz nie ungepflegt aus, dank der Pflegemittel für matten Edelstahl, die einen dünnen Ölfilm auf der Oberfläche hinterlassen.
Einmal eingerieben behält die Oberfläche über Wochen hinweg einen gleichmäßig matten Schimmer ohne Fingerabdrücke.
Vorsicht bei Kühlschrankmagneten: Offenbar ist matt-gebürsteter Edelstahl nicht so hart wie man denkt: Unsere Kinder haben Magnete über die Kühlschranktür gezogen und dabei häßliche Kratzer hinterlassen, die sich nicht entfernen lassen.
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Vielleicht bin ich geizig – aber am Preis könnte man noch was machen. Trotz „Superkonditionen“ haben wir für das Gerät noch über 1800.- DM bezahlt. Da tröstet nur, dass die amerikanisch gestylten High-tech-Maschinen leicht das doppelte und mehr kosten.
Fazit:
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