BKK Audi
Audi BKK - bisher läuft es wider Erwarten ausgesprochen gut. - BKK Audi Krankenkasse

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Audi BKK - bisher läuft es wider Erwarten ausgesprochen gut.
BKK Audi

washakie68

Name des Mitglieds: washakie68

Produkt:

BKK Audi

Datum: 01.05.16

Bewertung:

Vorteile: persönlicher Ansprechpartner, vglw. günstige Kasse, gutes Bonusprogramm, tel. stets erreichbar

Nachteile: bisher keine

Wenn ich mir die Berichte der Vorrezensenten durchlese, kommen mir berechtigte Zweifel, ob der Wechsel zur Audi BKK zum 01. April 2016 richtig war.

Nach einem Monat Mitgliedschaft kann ich bisher nur Gutes berichten.

Wir hatten uns im Dezember 2015 bereits durchgerungen, die Mitgliedschaft bei der TK zum 30. März 2016 zu beenden. Die TK hat ihre Bonusprogramme kräftig gestutzt und Leistungen wie die prof. Zahnreinigung werden nicht einmal anteilsweise übernommen. Bei den Bonusprogrammen waren wir von der mhplus "verwöhnt". Aber auch eine Rückkehr zu dieser Kasse kam nicht in Frage, weil die Zusatzbeiträge unverhältnismäßig angehoben und die Zahnreinigungspauschale von 60,-- Euro pro Jahr auf 40,-- Euro gekürzt wurde. Somit wären wieder 20,-- Euro selbst zu tragen gewesen und der Beitrag höher.
Also haben wir uns weiter umgesehen.

Von der BKK faber castell bis hin zur Securvita haben wir einge auf "Herz und Nieren" geprüft. Übrg blieb schlußendlich nur die Audi BKK. Sie überzeugte uns mit einem fairen Bonusprogramm für meine vierköpfige Familie. Wir haben dort einen persönlichen Ansprechpartner bei Fragen rund ums Thema Gesundheit. Wir haben es mehrfach ausprobiert, ihn zu errreichen. Selbst um 12 Uhr 30 mittags waren er bzw. seine Kollegin telefonisch erreichbar. Ohne Zeitdruck sind meine Fragen ausführlich beantwortet worden. Wenn auch nicht immer das gesagt wurde, was ich gerne hören wollte..... Aber das ist dem Kostendruck der Kassen geschuldet. Das ist schon ein "Pfund", das für diese Kasse spricht. Von der TK möchte ich hier gar nicht anfangen. Die Warteschleife läuft und läuft und dann sind unqualifizierte Mitarbeiter noch das geringere Übel. Vielleicht erhält man auch pampige Antworten usw. Aber egal, wir sind jetzt bei einer anderen Kasse.

Die Audi BKK verlangt z.Zt. 15, 3 % incl. Zusatzbeitrag, welcher nur vom Arbeitnehmer zu tragen ist. Die Arbeitgeber stehlen sich hier aus ihrer sozialen Verantwortung. Aber andererseits fleißig jammern, daß Fachkräfte fehlen, währenddessen zu Tausenden Leiharbeiter und Werkverträge abgeschlossen werden.
Gleiche Arbeit, miesere Bezahlung. Und dann wird über die Rente mit 70 diskutiert. Warum nicht gleich erst in Rente gehen, wenn schon der Totenschein für einen selbst ausgestellt wurde.... Das würde den Kassen viele Beiträge sparen. Nicht ernstgemeint, diese Ironie. Aber man fragt sich schon, ob einzelne Personen oder Verbände nicht komplett abgehoben, hirnrissig und weltfremd geworden sind .....Diese Doppelmoral ist schlichtweg zum K..... Aber das nur nebenbei.

Zurück zum eigentlichen Thema.

Für eine wahrgenommene Maßnahme des Bonusprogramms gibt`s PRO Familienmitglied 15,-- Euro. Darunter fallen z.B. Mitgliedschaft im Sportverein, Prävention, Hautkrebsscrenning usw. Teilweise nutzbar ab 35, 45 oder 50 Jahren (Darmkrebsvorsorge).

Die Selbstbehalttarife kommen für uns wegen der Kinder nicht in Frage.

Es gibt noch eine weitere Möglichkeit der Bonusgewährung. Pro Familienmitglied stehen weitere 200,-- Euro pro Jahr zur Verfügung. Wie das Programm jetzt heißt, habe ich nicht im Kopf. Aber meine prof. Zahnreinigung (Kosten 58,20 Euro) ist in diesem Programm mit 50,-- Euro bezuschusst worden. Somit zahlte ich nur 8,20 Euro selbst drauf. Vorgehensweise: Originalrechnung an Audi senden mit Kontendaten. Die Erstattung erfolgte nach 8 Werktagen! Nachteil: Im Bereich Zähne ist die Erstattung für 2016 ausgereizt. Die restlichen 150,-- Euro gibt es nur noch für andere Gesundheitsbereiche.

Bisher sind wir hochzufrieden. Ich will den Tag nicht vor dem Abend loben.

Da wir einen persönlichen Ansprechpartner haben, sehe ich die Zukunft relativ relaxt. Das Telefon ist stets besetzt, auch wenn der zuständige Bearbeiter gerade nicht anwesend ist. Wir fühlen uns aufgehoben. Das ist wichtig in der heutigen Zeit und längst nicht mehr selbstverständlich. Bei der TK war das noch ganz anders. Als Bittsteller möchte ich nirgends mehr auftreten. Weil doch wir es sind, die diese Kassen mit unseren Beiträgen über Wasser halten.

Und noch etwas, das zu denken gibt: Als Arbeitnehmer zahlt man ja schon nicht unerhebliche Beiträge an die Kassen. Der Zusatzbeitrag bleibt wie oben beschreiben völlig ungerecht und unsozial beim Arbeitnehmer hängen. Und als Rentner zahlt man dann auf die Betriebsrente und die eigentliche Rente nochmals ordentlich Beiträge. Eigentlich unfaßbar. Niemand braucht sich da mehr zu wundern, daß im Alter hinten und vorne das Geld nicht reicht.

Und die Riesterrente wird auch nur einzig und allein von den Arbeitnehmern finanziert. Nicht wie bis 2001 (Schröder und seine Totschuß-Rentenreform zusammen mit Clement und Riester) als paritätische Rente zu gleichen Teilen zwischen den Parteien. Die SPD sollte das "S" komplett streichen. Sie sind es längst nicht mehr.

So, das wars jetzt.

Fazit: für uns als Familie bisher ein Glücksgriff, hoffen wir, daß es so bleibt.