
Produkttyp: Teac Kompaktanlagen
Neuester Testbericht: ... 1000 Euro kostet, erschien den meisten Testern wohl nicht wert, auch nur angesehen zu werden. Meine Anlage kostete unter 500 Euro, we... mehr
Ausgezeichnete Qualität zum niedrigen Preis
Teac H300

Name des Mitglieds: sehpferd
Produkt:
Teac H300
Datum: 05.02.03, geändert am 05.02.03 (1398 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Design, Qualität, Preis
Nachteile: Wenig Händler
TEAC beweist, dass man hervorragende HiFi-Anlagen ohne jede Ideologie, dafür aber mit viel technischem Know-How und Komfort bauen kann. Schon bei ihrem Erscheinen der Reference-Serie 300 wurde klar, dass TEAC einen ganz großen Coup gelandet hatte ?exzellente Qualität bei ausgesprochen gefälliger, kleiner Bauform zum kleinem Preis hieß das Motto.
Die englische Presse (z.B. WhatHiFi) reagierte euphorisch, während sich Deutschlands Tester, die traditionell auf Höchstpreisprodukte abonniert sind, erst einmal zurückhielten: Eine Anlage, die (ohne Boxen, aber sonst komplett) nicht einmal 1000 Euro kostet, erschien den meisten Testern wohl nicht wert, auch nur angesehen zu werden. Meine Anlage kostete unter 500 Euro, weil ich nutzlose Komponenten wie den Kassettenspieler und den Tuner weggelassen habe.
Die Anlage in Deutschland beim HiFi-Handel zu suchen, ist deshalb beinahe aussichtslos. Händler, die sie führen, versuchen gerne, sie als Lockmittel zu nutzen um teure Anlagen zu verkaufen: ?die 300 wird Ihnen nie reichen, sie brauchen mindestens die Leistung der 500? ist nur eine der lächerlichen Aussagen, auf die ich gestoßen bin ? und mein Hinweis auf die günstigen Abmessungen führte sofort zu einem mitleidigen Lächeln und einer Präsentation der englischen Cyrus-Anlage ähnlicher Baugröße und gleichfalls gutem Design, die aber ein Vielfaches kostet.
Inzwischen habe ich die Serie 300 im Versandhandel gekauft ? schon, um mir nochmals einen Besuch beim örtlichen HiFi-Händler zu ersparen und kann nur sagen: dies ist eine kraftvolle Anlage, die jeden Raum bis zu 50 Quadratmeter spielend beschallt ? ich selber betreibe sie in einem Raum von 30 Quadratmetern. Sowohl von der Verarbeitung wie auch von der Bedienung her gibt es keinen Makel, und auch mit der Fernbedienung funktioniert alles ganz perfekt. Zwar benutze ich Boxen mit hohem Wirkungsgrad, doch würden die Reserven des 35-Watt starken Verstärkers auch noch für Boxen mit weit niedrigerem Wirkungs
grad ausreichen. Der CD-Spieler, der in den meisten Testberichten noch mehr gelobt wird als der Verstärker, ist einfach zu bedienen, klangsicher und nach meinen bisherigen Beobachtungen nicht im geringsten anfällig. Da ich noch alte Vinyls besitze, brauchte ich auch noch einen Anschluss für einen Magnettonabnehmer, der selbstverständlich vorhanden ist ? an den AUX Anschluss kann ich nun beruhigt meinen Fernseher anschließen.
Ein guter Rat für alle HiFi-Käufer: Die Empfehlungen der englischen Zeitschrift ?What*Hifi? sind ausgesprochen verlässlich und zudem sehr pragmatisch, was man nicht von allen deutschen Zeitschriften sagen kann.
Fazit:
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