Smart Trike Dreirad
Schön aber unpraktisch - Der rote Flitzer zum 1. Geburtstag - Smart Trike Dreirad Kinderfahrzeuge

Erhältlich in: 2 Shops

Produkttyp: Smart Trike Kinderfahrzeuge

Neuester Testbericht: ... Jan mit 12 Monaten bis ca. 20 Monaten - Erklärung der meisten Funkionen Nachdem Jan das Dreirad an seinem Geburtstag geschenkt bekam... mehr

Schön aber unpraktisch - Der rote Flitzer zum 1. Geburtstag
Smart Trike Dreirad

Nightwishi

Name des Mitglieds: Nightwishi

Produkt:

Smart Trike Dreirad

Datum: 07.10.11

Bewertung:

Vorteile: Aussehen, Spaß, Zusatzfunktionen, Sicherheit, Preis Kontra: Bremsen, lenkrad nicht feststellbar, Ve

Nachteile: Bremsen, lenkrad nicht feststellbar, Verarbeitung

Hallo ihr Lieben,

in Hinsicht auf Jans 2. Geburtstag möchte ich euch heute sein Geburtstagsgeschenk vorstellen, welches Jan zu seinem 1. Geburtstag bekommen hat. Hierbei handelt es sich um das Smart Trike Deluxe Dreirad mit Lenkstange und Sonnenschutz. Natürlich erfahrt ihr nach meiner Inhaltsangabe die zur besseren Übersicht dienen soll mehr über das Produkt.
Inhaltsangabe:


1. Jans 1. Geburtstag - Was schenken wir ihm und wie teuer ist das Dreirad gewesen?
2. Aufbauen - Leicht und kein Problem
3. Aussehen und Verarbeiten - Hot und Plastik
4. Jan und das Dreirad in seinen einzelnen Phasen des jungen Lebens
4.1 Jan mit 12 Monaten bis ca. 20 Monaten - Erklärung der meisten Funkionen
4.2 Jan ab ca. 20 Monaten bis ca. 22 Monaten
4.3 Jan ab ca. 22 Monaten
5. Das absolut NO-GO: Das Dreirad hat KEINE BREMSEN!
6. Jan und der Spaßfaktor
7. Mein Endfazit
8. Danksagung

1. Jans 1. Geburtstag - Was schenken wir ihm und wie teuer ist das Dreirad gewesen?


Jans erster Geburtstag war sicherlich für uns wesentlich anstrengender und auch nervenaufreibender als für ihn selbst. Natürlich überlegten wir schon Wochen vorher was man dem kleinen Mann schenken könnte, doch schlussendlich machte es am meisten Sinn sich erst kurz vorher mit dem Geschenk zu befassen, da Jan bis dahin wieder mehr Fortschritte machte und man durch diesen Zeitpunkt das ideale finden kann. Da Jan und ich die Zeit so gut wie immer draußen verbringen und sein Kinderzimmer schon mit vielen Spielsachen bestückt war (und man von den Verwandten ja auch noch zig Sachen zum Geburtstag bekommt) fiel unsere Wahl sehr schnell auf ein Vehicel welches er draußen schon nutzen könnte und welches auch in den weiteren Jahren Sinn macht. Schnell fiel da die Entscheidung ihm ein Dreirad zu kaufen, denn diese sind nicht nur für Kinder gedacht die das Dreirad schon richtig bedienen können sondern wird auch speziell für Kinder unter einem Jahr angeboten. Dieses Smart Trike erblickten wir beim Geburtstagshoppen bei Toys`R´Us und wir fanden es auf Anhieb super. Naiv wie wir zu dem Zeitpunkt waren legten wir 50 Euro auf den Tisch und nahmen das Dreirad mit.



2. Aufbauen - Leicht und kein Problem


Als das Dreirad dann endlich den Weg zu uns gefunden hatte, kam es in einem großen Karton welches einige Einzelteile enthielt. Der Korpus war allerdings - soweit ich mich noch erinnere in einem Stück geliefert worden. Dazu zählt die Sitzfläche sowie die Vorrichtung für die Räder. Alles andere musste man selber zusammenbauen. Dies war aber durch eine gut bebilderte Anleitung in mehrsprachiger Ausgabe überhaupt kein Problem und hat uns nicht viel Zeit gekostet.
Was mir zusätzlich noch besonders gut gefallen hat ist, dass bei dem Dreirad auch die 2 benötigten AA-Batterien für das Spielzeughandy im Lieferumfang enthalten waren.

3. Aussehen und Verarbeiten - Hot und Plastik


Das Aussehen des Smart Trike Deluxe Dreirads hat mir auf Anhieb super gut gefallen. Das Dreirad ist in mehreren Farben erhältlich und ist dadurch für Mädchen als auch für Jungen ausgelegt. Wir entschieden uns für eine heiße Rot-Schwarze Farbkombination die - wie ich finde - echt toll aussieht. Da das Dreirad nicht nur mit den üblichen Komponenten bestückt ist sondern auch einen Sonnenschutz, einen Rucksack und Getränkehalter sowie ein Handy parat hält ist es ein Hingucker und für kleinere Kinder ein absolut tolles und interessantes Spielzeug. Der Gesamteindruck ist ein absoluter Eye-Catcher und von diesem Aussehen bin ich bis heute auch nach wie vor noch begeistert.
Auch muss ich sagen, dass ich überrascht war, wie viele Menschen mich auf das Aussehen (allerdings mit Sonnenschutz) des Dreirads angesprochen haben. Viele haben sich erkundigt wo sie denn so ein schönes Dreirad kaufen können - auf die Verarbeitung haben sie wohl auch nicht so sehr geachtet.
Was uns allerdings nicht so gut gefällt ist, dass das Dreirad fast
komplett aus Plastik verbaut wurde. Eine Sache die wir beim Kauf nicht bedacht haben, zumal sich die Hartgummi Reifen im Geschäft auf glattem Boden super haben schieben lassen. Dadurch, dass das Dreirad aus Plastik verbaut ist fehlt ihm teilweise der Halt und vermackt meiner Meinung nach auch schneller als ein hochwertiger verbautes Dreirad. Ansonsten kann man über die Verarbeitung aber auch nicht großartig meckern. Man kann alle Komponenten gut und nicht sichtbar verschrauben. Egal welche Witterung oder welche Böden man auch befährt es hält und geht nicht kaputt. Auf die einzelnen Komponenten komme ich gerne gleich nochmal zu sprechen. An den Punkt Aussehen und Verarbeitung kann ich insgesamt aber auch nur maximal 3 Sterne vergeben.


4. Jan und das Dreirad in seinen einzelnen Phasen des jungen Lebens


4.1 Jan mit 12 Monaten bis ca. 20 Monaten - Erklärung der meisten Funkionen

Nachdem Jan das Dreirad an seinem Geburtstag geschenkt bekam waren er und das Dreirad schon "beste Freunde" geworden. Empfohlen wird das Dreirad ab einem Alter von 10 Monaten, dies ist darauf zurückzuführen, dass man anfänglich an das Dreirad eine Art "seitlichen Schutz" anbauen kann der es dem Kind unmöglich macht vom Dreirad zu fallen. Dazu baut man einen weiteren Plastikring, an dem auch der Sonnenschutz angebracht ist an das Lenkrad schrauben kann. Dieser Plastikring sitzt dann ca. auf der Höhe der Hüfte des Kindes. Er bietet ausreichend Platz um dem Kind gleichzeitig Bewegungsfreiheit zu bieten ist aber dennoch eng genug angelegt worden so dass das Kind nicht hinaus fallen kann und bietet daher einen optimalen Schutz. Zusätzlich zu diesem Schutz wird mit der Komponente aus Schutzring und Sonnenschutz auch die Rückenlehne des Kindes verlängert. So kann das Kind gerade sitzen und ist auch vor Wind und Wetter im Rücken geschützt, dies wird zusätzlich noch durch eine - zwar nicht allzu dicke - Polsterung unterstützt die sich farblich super in den Gesamtbild einfügt und dem Kind etwas Wärme spendet und auch die Seiten des Schutzes polstert, so dass das Kind sich auch hier nicht verletzen kann sondern beim Einschlafen dann auf etwas gepolstertes "fällt". Dies fand ich besonders gut, zumal Jan im Oktober Geburtstag hat und die Polsterung schon alleine für die Jahreszeit mehr als angebracht war. Der Sonnenschutz ist dann über der Rückenlehne angebracht und macht im Oktober eigentlich keinen Sinn - ABER - es sieht heiß aus :). Ebenfalls zur Verlängerten Rückenlehne enthält diese komponentenvariante einen 5 Punkt Gurt mit dem man Jan besonders gut und sicher festgurten konnte. Somit war es für Jan nicht möglich vom Dreirad zu fallen. Die Sicherheit im Bereich 10 Monate + ist absolut gegeben und ich kann hierbei nichts negatives erkennen was ich erläutern könnte.

Der Sonnenschutz ist großzügig und hat Jan dann im Sommer oder auch schon im Frühjahr viel Schatten gespendet. Er kann auch nach hinten geklappt werden und ist damit nicht immer im Sichtfeld der Mama oder des Schiebenden. Wer möchte kann ihn aber auch einfach abmontieren.
Besonders schön und auch sinnvoll für den Halt eines Kleinkindes ist, dass man unter der Stange an dem der Sitz angebracht ist seitlich zwei separat zu den Pedalen anliegende Fußstützen befinden, die dem Kind halt geben und die Beine nicht einfach neben dem Dreirad baumeln lassen, was sicherlich eine Gefahr darstellt. Die Fußstützen sind zwar ebenfalls aus Plastik aber geriffelt und groß genug um dem Kind den entsprechenden Halt auch zu bieten. Leider kann man sie auch durch ein wenig Druck von vorne gut einklappen was Jan dann auch später machte und man sie dadurch immer wieder nach vorne holen musste. Eine bessere Funktion um sie dauerhaft vorne zu behalten (mit einem Einrastsystem oder ähnlichem) wäre hier wünschenswert gewesen. So ist es für den Kurzen ein leichtes gewesen sie wieder in die entsprechende Öffnung zurück zu drücken. Damit die Beine auch nicht in den Pedalen hängen bleiben können kann man die Pedale feststellen, dies ist am vorderen Rad mittels eines Plastikrings zu machen der leicht aus dem Rad herausguckt diesen muss man eindrücken damit die Pedale festgestellt werden. Dies ist absolut kinderleicht, das herausziehen ist hingegen Folter für Finger und Knochen.

~~~ Das Lenkrad und seine Funktionen (Handy und Getränkehalter) ~~~

Das Lenkrad hat an der Seite aus Hartgummi bestehende Griffe die ebenfalls geriffelt sind und dem Kind dadurch einen guten Halt ermöglichen. Diese sind vollkommen in Ordnung und auch groß genug um das Lenken zu ermöglichen. Anfänglich hat Jan nie gelenkt sich aber immer am Lenkrad festgehalten, mittlerweile lenkt er dann auch gerne mal nach rechts oder links wenn die Mama in schiebt. Und da fällt einem ein wesentlicher Punkt auf der beim Kauf von uns nicht bedacht wurde. Das Lenkrad ist nicht feststellbar!. Dies mag jetzt nicht allzu schlimm klingen und ist auch nicht das absolute KO-Kriterium für dieses Dreirad aber wer eine längere Strecke mit dem Kind vor sich hat und das Kind die ganze Zeit in verschiedene Richtungen lenkt ist das teilweise anstrengend und kann auch gefährlich werden. Anstrengend wird es dann wenn man ihn daran hindern will und das Dreirad auf den hinteren Reifen fahren lässt und somit das gesamte Gewicht des Kindes herunterdrücken muss. Und gefährlich wird es dann wenn das wirklich gut reagierende Dreirad auf eine Straße gelenkt wird. Einmal hat Jan die gesamte Fahrt nur das Lenkrad festgehalten und dann an einem sehr engen Bürgersteig das Dreirad auf die Straße gelenkt. Da das Lenkrad und die Reifen gut, schnell und Präzise reagieren war dies schon etwas gefährlicher und ich bin froh das da nicht mehr passiert ist. Schade das man das Lenkrad nicht feststellen kann, dies würde viele kleine Probleme ersparen und wäre sicherlich mit Leichtigkeit hinzufügbar gewesen.

Das das Dreirad/Lenkrad einen Getränkehalter besitzt finde ich persönlich richtig gut. Wenn ich nur mit Jan auf den Spielplatz gehe möchte ich nicht immer zusätzlich noch 20 Taschen mitnehmen, geschweige denn alle 5 Meter anhalten weil der Kurze etwas trinken will. In den Getränkehalter passt zwar keine Kleinkindertrinkflasche (Milchflaschen ja, dickere Nukflaschen nicht) aber ab dem Alter wo sie selber trinken können hat man ja meist kleinere Flaschen (Durchmesser) dabei. Unsere Wasserflasche passt ohne Probleme in den Getränkehalter. Wer die Strohhalmflasche von REWE zufällig kennt - diese Flasche passt haargenau.
Jan muss zwar über das Lenkrad greifen aber dies ist für ihn kein Problem. Den Getränkehalter kann man praktischer Weise komplett abnehmen um ihn in der Wohnung mit Wasser auswaschen zu können.
Ebenfalls war bei dem Dreirad ein Spielzeughandy dabei welches einfach gehalten ist aber einige schöne Töne von sich gibt. Es hat lediglich 4 Tasten und eine kleine tierische Bebilderung aber dies reicht absolut aus um Jan ab und an mal zu beschäftigen. Leider hat ihm ein anderes Kind das Handy irgendwie kaputt gemacht. Keine Ahnung wie es das geschafft hat und ob es vielleicht auch Altersschwäche hatte aber nach der Benutzung eines anderen Kindes gab es dann nach nur 3 Monaten den Geist auf. Da mein Mann den Kassenbon gepflegt verbummelt hatte war es das dann auch mit dem Umtausch. Dennoch wird mit dem Handy oft gespielt. Einzig was ich auch nicht so gut finde aber wahrscheinlich ein EU-Standard ist: Die Kordel mit der das Handy mit dem Lenkrad verbunden ist, ist sehr kurz. Anfänglich konnte Jan das Handy nicht zum Telefonieren benutzen da er seinen Oberkörper gar nicht so weit vorbeugen konnte wie es nötig gewesen wäre. Mittlerweile ist dies aber kein Problem mehr. Auch für das Handy gibt es auf der Vorderseite des (die Seite die zu Jan gerichtet ist) ebenfalls eine Halterung die schmaler als der Getränkehalter ist aber ebenfalls zur Reinigung abgenommen werden kann.

~~~Lenkstange mit Rucksack~~~


Die Lenkstange ist mit ein wenig Übung mit 2 Handgriffen dran montiert. Sie ist Höhenverstellbar und reicht von der Höhe auch vollkommen aus. Mein Mann und ich sind zwar relativ klein (1,59 und 1,74 m) aber auch für größere Menschen sollten die vorhandenen Stufen ausreichen. Am Ende der Lenkstange befindet sich ein runder Griff der geriffelt ist aber nicht unbequem zu bedienen ist. Man hat einen festen und sicheren Halt. Das Dreirad ließ sich immer einfach und präzise lenken, ab und an - wenn man die Lenkstange nicht festgenug angebracht hatte - wackelte sie ein wenig, dies tat der Präzision aber keinen Abbruch sondern war einfach nur unangenehmer. Einzig nervig ist, dass man mit dem Dreirad sehr schlecht Bordsteine hoch und runter fahren kann, dies macht sich vor allem bemerkbar wenn das Kind größer und schwerer wird, denn durch die Verarbeitung des Dreirads kann es einem gerade an Bordsteinen zur Seite kippen. Hier muss man etwas stärker dagegen halten was in Eile oder auch bei vielen Straßenüberquerungen nicht gerade nervenschonend ist. Ansonsten bin ich mit der Lenkstange und der Präzision zufrieden, das seitliche wegkippen liegt da wohl eher an der Verarbeitung.
Der kleine rote Rucksack lässt sich mittels eines Druckknopfsystems leicht am oberen Ende der Lenkstange befestigen. Er hält sehr gut und fällt nicht ab. Er besitzt ein großes und 2 kleinere Fächer in die bequem mein Portemonnaie, meine Pflasterschatulle etc. Platz finden. Das große Fach ist zum Beispiel für eine normal große Butterbrotdose ausgelegt und reicht auch vollkommen aus. Der Rucksack ist ein sehr netter Zusatz und ich benutze ihn viel und gerne.


~~~ Die Wanne~~~

Am unteren Ende des Dreirads kann man noch eine kleine Wanne einklacken die - wenn man sie nicht großartig berührt - gut und fest sitzt. Man darf sie nicht zu schwer beladen da sie sonst abfällt. Ein leichter Ball, ein wenig Sandspielzeug, eine Decke oder aber auch ein Spielzeugauto finden hier Platz und sind leicht genug um sie auch gut transportieren zu können. Die Wanne ist ebenfalls angelehnt an den Rucksack ein schöner Zusatz und wird von mir gerne genutzt.


4.2 Jan ab ca. 20 Monaten bis ca. 22 Monaten

Ja irgendwann ist die Mama dann auch soweit und macht ihrem Schatz dann mal die Babysicherheitssachen ab und lässt ihn ohne fahren. Positiv hierbei ist, dass Jan dann immer noch einen Bauchgurt zur Verfügung hat mit dem er angeschnallt fahren kann. Aber dies ist der einzige positive Aspekt.

Da man nun die Rückenlehne entfernt hat ist der Sonnenschutz auch nicht mehr benutzbar, denn nur in der Rückenlehne findet man die passende Vorrichtung für den Sonnenschutz. Ebenso sieht es mit der Polsterung aus, auch diese ist nun Futsch und mein Sohn sitzt auf Plastik. Sprich, wenn im Sommer die Sonne knallt dann hat mein Sohn keinen Sonnenschutz (ist jetzt zum Glück bisher nicht so wild gewesen weil mein Sohn gern Cappys trägt aber das macht auch nicht jedes Kind und ein zusätzlicher Schutz ist eben immer gut) und im Winter sitzt er mit dem Popo nur auf Plastik. Das finde ich etwas schade.
Das zweite noch schlimmere was uns aufgefallen ist, ist das mein Sohn gar nicht vernünftig lernen konnte Dreirad zu fahren. Er hat es eigentlich auch eher auf einem anderen Dreirad gelernt nämlich auf einem Puky. Wo das Problem lag? Die Vorrichtung die man herausziehen muss damit sich die Pedale mit drehen ist beim ungeübten Jan durch berühren oder auch durch das Durchdrehen der Pedale oder durch das Stoppen wieder in das Dreirad hineingerutscht. Somit musste man es wieder aus der Vorrichtung ziehen. Dies wäre vielleicht gar nicht so schlimm gewesen wenn es nicht so schwierig wäre diese Vorrichtung überhaupt erstmal aus dem Rad zu bekommen. Ätzend! Nervig und echt blöd. Dies hat mich immer aufgeregt.
In dieser Phase war das Dreirad echter Müll.



4.3 Jan ab ca. 22 Monaten


Jan kann nun endlich Dreirad fahren, seit ca.2 Monaten! Juhu! Einzig nervige ist immernoch, dass die Vorrichtung ab und an mal wieder zurück rutscht aber nicht so oft wie in der vorherigen Phase. Jetzt ist nur noch nachteilig, dass es langsam wieder kalt und nass draußen wird - und natürlich die Wehwechen von vorher :/.



5. Das absolut NO-GO: Das Dreirad hat KEINE BREMSEN!

Zumindest nicht für mich, Jan stoppt immer mit den Füßen beim Fahren^^
Was für mich kein Kaufgrund war ist jetzt zu einem größeren Problem geworden. Das Dreirad hat keine Bremsen. Ich konnte bis zum heutigen Tag nie mit dem Dreirad Bus fahren. Denn hier würde das Dreirad in der ersten Kurve umfallen. Auch in der zweiten Phase (oben) hat Jan das Dreirad gerne wie ein Laufrad benutzt und da wäre eine Bremse nicht schlecht gewesen, damit er mir nicht immer abhaut. Dies ist vielleicht aber auch bewusst so gemacht worden denn durch die Plastik-Verarbeitung wäre mein Kind eh mit dem gesamten Dreirad umgefallen wenn die Bremse drin gewesen wäre und er sich zur Seite gebeugt hätte.


6. Jan und der Spaßfaktor

Es ist absolut egal in welcher Phase (oben beschrieben) wir uns mit Jan befunden haben. Jan liebt dieses Dreirad und tauscht es bei Spaziergängen gerne gegen Buggy, Kinderwagen oder Bobby Car ein. Er nimmt es am liebsten und bleibt auch mal für eine längere Zeit sitzen (Jan läuft normalerweise nur). Auch die zusätzlichen Funktionen bestärken dies und somit sind Mama und Jan ganz glücklich.



7. Unser Endfazit - Kaufen oder lieber nicht?

Also unterm Strich muss man sagen, dass das Dreirad schon zu der preisgünstigeren Variante zählt, ich persönlich heute aber sagen würde, dass ich die 30 Euro mehr in ein Puky Dreirad investieren würde. Das Smart Trike gefällt mir zwar vom Aussehen besser aber es ist einfach in der Verarbeitung schlechter. Ich kann es zwar gut schieben und die Extrafunktionen sprechen auch für sich aber Plastik verliert einfach gegen Metall. Ich kann dem Dreirad aufgrund dessen das es keine Bremse hat und auch eine schlechtere Verarbeitung aufweist nur 3 Sterne geben. An sich erfüllt es seinen Zweck und ist in jedem Dreiradalter auch absolut in Ordnung und auch für Jan war es bisher immer toll aber eine Kaufempfehlung würde ich nicht aussprechen. Da ich es jetzt habe werde ich es auch für das eventuell irgendwann kommende zweite Kind nehmen und nicht extra nochmal neu investieren aber wenn man seinem Kind das erste Dreirad kaufen will sollte man vielleicht lieber mehr Geld hineinstecken.


8. Danksagung

Ich danke allen fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren meines Berichtes

Eure Angi or Kleinnightwish

Fazit: naja