Weggesperrt - Grit Poppe
* ~ *  Weggesperrt! * ~ * - Weggesperrt - Grit Poppe Kinderbuch & Jugendbuch

Neuester Testbericht: ... wenn eine Einzelne im Sport oder bei der Arbeit nicht das Soll erfüllt; absolutes Redeverbot; Toilettengang nur nach Abmeldung und vo... mehr

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Weggesperrt - Grit Poppe

Mel.E

Name des Mitglieds: Mel.E

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Weggesperrt - Grit Poppe

Datum: 15.06.11, geändert am 15.06.11 (157 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Man lernt einiges kennen, was man so bestimmt noch nicht wusste!

Nachteile: nix

Heute möchte ich euch ein Jugendbuch vorstellen, welches mich in unserer Bücherei dadurch angesprochen hat, da das Cover wirklich aufdringlich wirkt. Zu sehen ist eine verschlossene Tür, durch die ein paar blaue Augen hindurchsehen. Nachdem ich dann den Klappentext gelesen habe:

Niemals aufgeben! Flucht aus dem Erziehungsheim
"DDR 1988: Anjas Mutter stellt einen Ausreiseantrag aus der DDR und wird von der Stasi verhaftet. Die 14-jährige kommt in einen Jugendwerkhof, eine Einrichtung der Jugendhilfe. Geschockt von der Willkür der Erzieher, der Gewalt und dem Drill, will Anja bald nur noch fliehen. Tatsächlich gelingt ihr die Flucht, aber nur für kurze Zeit. Anja fragt sich immer wieder, was sie eigentlich verbrochen hat. Als sie eines Tages ausrastet, bringt man sie nach Torgau, in eine geschlossene Einrichtung. Dort lernt sie Tom kennen, der wie sie nicht aufgeben will.
Ein spannender Roman über Willkür und Gewalt im Jugendwerkhof in der DDR. Sorgfältig recherchiert von der Autorin, die selbst in der Bürgerrechtsbewegung engagiert war. Mit Glossar und Wende-Chronik im Anhang."

war klar, daß ich dieses Buch unbedingt Lesen musst. Wieso ich auf Jugendbücher zurückgreife? Das ist ganz einfach erklärt, denn Maximaus ist genauso eine Leseratte wie ich und bat um Nachschub. Eigentlich war ich also auf der Suche nach einem Buch für sie, als mich dieses Buch fast ansprang. Natürlich fand ich auch das Thema DDR sehr spannend, denn da ich im Westen aufgewachsen bin, habe ich bis heute keine Ahnung was wirklich abgelaufen ist. Ich bin nach wie vor erschüttert über die wenigen Freiheiten die man den Menschen zugestanden hat und wenn sie nicht so reagierten wie vorgegeben wurden sie "weggesperrt" als Feind des Volkes. Dieses Buch ist sehr sachlich und ich denke auch nicht überspitzt, denn hinten im Buch ist zu Lesen, daß es den Werkhof, das D-Heim und auch zuletzt Torgau wirklich so gegeben hat und es vom Staat auch so geduldet wurde, daß jungen Menschen keinen eigenen Willen haben durften und dieser durch Drill gebrochen wurde. Viele haben diesen Druck nicht ausgehalten und haben sich das Leben genommen. Mich hat dies sehr bewegt und als ich las, daß es wahr ist, war ich wirklich sprachlos und wütend. Bitte verzeiht, aber da ich nie in der DDR gelebt habe, fehlt mir das rechte Verständnis. Ich möchte mir nicht anmassen jemanden zu verurteilen oder sagen, alles was in der DDR war schlecht, dafür habe ich zu wenig Hintergrundwissen und das soll auch nicht Ziel meines Berichtes sein, sondern nur die Ungerechtigkeiten, die hier jungen Menschen zugefügt wurden. Das Buch ist aus Augenzeugenberichten entstanden und zu einer Geschichte geschrieben worden, die ich anfangs als fiktiv empfunden hatte. Zur Zeit der Wende war ich 16 oder 17 und ging noch zur Schule. Das wir keine Verwandten in der DDR hatten hatte ich auch keine Beziehung hierzu und hab mich ehrlich gesagt auch nicht dafür interessiert, da ich wahrscheinlich noch zu jung war um zu Begreifen. Ich bin jetzt zwar älter, aber da ich mich mit dem Gedanken an ein vereintes Deutschland mehr anfreunden kann als an ein geteiltes, habe ich mich nie mit diesem Thema beschäftig, das müsst ihr mir also verzeihen. Ich kenne nur die Schauergeschichten aus dem TV über völlige Bewachung, evtl. sogar durch den Nachbarn, die Mauerschützen aber das ist ja nun Schnee von gestern, denn es kann ja nicht alles schlecht sein, sonst hätten die Menschen doch angefangen sich zu wehren, oder? Das es nicht so einfach war, erzählt dieses Buch.
Und so kommen wir also zu der Geschichte:
Anja und ihre Mutter leben wie schon erwähnt in der DDR und da die Mutter einen Ausreiseantrag in die BRD gestellt hat und sich auch so auffällig gegen den Staat verhält, werden sie beschattet und bespitzelt. Es kommt wie es kommen muss und Anjas Mutter kommt in U-Haft. Anja weiß davon nichts und wird völlig ahnungslos in ein D-Heim (Durchgangsheim) gesteckt. Dort bekommt sie schon einen kleinen Vorgeschmack auf das, was sie die nächsten Monate erwarten wird. Verängstigte Kinder, Kinder die ihren Eltern entrissen wurden, Geschwister, die getrennt werden und den Gruppenzwang. Anja wehrt sich und ist immer noch bestürzt über das was ihr geschieht, denn niemand richtet ein offenes Wort an sie. Natürlich hat man schon vorher Veränderungen an Anja wahrgenommen, die ihr nun brühwarm vorgesetzt werden auch wenn es anders gemeint war, ihr werden quasi ihre eigenen Worte im Mund umgedreht. In Gruppe in der sie sich nun befindet, gibt es natürlich eine Anführerin und mit dieser knallt sie aufeinander und muss in Arrest. Dort kommunziert sie mit Tom über die Abflussrohre und er erzählt ihr von E.T und von Freiheit. Tom wird in Anjas Leben noch eine große Rolle spielen, aber dazu später. Tom, der sich nicht anpassen will, kommt nach Torgau. Torgau ist etwas, was allen große Angst macht, aber niemand kann Anja genau sagen, was. Alles bleibt im Dunklen und vorallem die Angst um das Verbleiben ihrer Mutter macht ihr sehr zu schaffen. Im D-Heim lernt Anja auch Gonzo kennen und freundet sich rasch mit ihr an und sie werden Verbündete. Putzdienst und Drill auch schon dort, aber es ist nichts, im Vergleich zu dem was noch kommt.
Anja kommt auf einen Werkhof in der sie recht viele Freiheiten erwartet, aber alles in Anja schreit nach Flucht. Da sie in der Küche arbeitet und einer recht monotonen Arbeit nachgeht, hat sie genügend Zeit um ihre Flucht zu planen, die dann auch gelingt. Im Werkhof hätte Anja die Chance gehabt, eine Ausbildung in der Küche zu machen und gleichzeitig ihren Schulabschluss abzuschließen. Anja will sich aber nicht unterordnen und flieht.
Zuflucht findet sie beim Bruder ihrer Mutter und wird dort natürlich auch von der Stasi gesucht. Die Weihnachtstage verbringt sie bei Onkel und Tante und ihr Cousin Kevin schenkt ihr einen Gedichtband von Rilke. Erst kann Anja mit den Gedichten nicht viel anfangen, aber irgendwann beginnt sie die Gedichte zu verstehen und sie geben ihr in ihrer hoffnungslosen Lage Halt und Kraft und die kann sie wirklich gebrauchen um nicht durchzudrehen vor Angst. Richtig schlimm wird es als Anja geschnappt wird und erst einmal wieder in Arrest muss. In einem dunklen Raum, ganz alleine und nur ihre Gedichte. Genauso wie

"Der Panther"
Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.
Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.
Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille -
und hört im Herzen auf zu sein.

fühlt sie sich. Eingesperrt mit dem Wunsch nach Freiheit. In ihren Träumen fühlt sie sich mit dem Panther verbunden und er erscheint ihr auch im Traum und Tagtraum und wird ihr Begleiter und ihre Hoffnung in Zeiten der Angst und Not.
Nach dem Arrest wird Anja wieder zum Werkhof gebracht und da die Mädchen alle bestraft wurden nachdem Anja geflohen ist, wird auch Anja bestraft, indem die Mädchen ihrer Gruppe sie brutal in der Dusche zusammenschlagen. Ein ganz normaler Prozess, der von den Erziehern auch geduldet wird. Stellt eine der Mädchen etwas an, werden alle bestraft und hinterher wird die Verursacherin dann bestraft, denn hier wird dann Taschengeld, erhöhtem Putzdiensten oder Ausgang gesperrt. So leiden alle und alle haben Angst voreinander und erziehen sich sozusagen selbst. Das wird ausdrücklich erwünscht und auch Prügeleien sind an der Tagesordnung. Es kommt wie es kommen muss, nachdem alle anderen Mädchen Briefe von zuhause bzw. Eltern oder Verwandten oder auch Freunden bekommen geht Anja wie immer leer aus, d.h. ein Brief ist für sie da, aber den bekommt sie nicht ausgehändigt und die Situation eskaliert und Anja schlägt die Erzieherin mit einem Stuhl nieder. Hat sich nicht gelohnt, denn der Umschlag an sie ist leer. Hinterher kann sie sich nicht mehr an die Situation erinnern, ob wirklich sie es war die auf die Erzieherin losgegangen ist. Nun kommt Torgau und das ist wahrscheinlich das Schlimmste was einem passieren kann. Ein Gefängnis für die schlimmen Fälle ohne Privatsphäre, weder beim Duschen noch beim Toilettengang, stehen auch die männlichen Aufseher dabei und ergötzen sich am Anblick der Mädchen. Wer seine Periode hat, muss aus der Reihe hervortreten und bekommt seine Binde ausgeteilt. 1 pro Tag, ist das nicht entsetzlich? In Torgau müssen sie Sport machen um den Willen der Mädchen zu brechen, echte Höchstleistungen werden da verlangt und wer es nicht schafft, wird mit noch mehr Sport bestraft. Als Anja beim Essen brechen muss, muss sie den kompletten Teller aufessen, das fand ich schon krass und widerlich. Es dürfen auch keine Gespräche untereinander stattfinden, ansonsten gibt es Arrest. Hier trifft Anja erneut auf Gonzo, die mit allen Mitteln versucht auf die Krankenstation zu kommen um von dort fliehen zu können. Sie schluckt Schrauben und Putzmittel. Sie hat aber kein Glück, denn es ist Anja, die auf Seifenlauge auf der Treppe ausrutscht und sich eine Gehirnerschütterung zuzieht. Vorher hat Anja aber eine Adresse von Tom bekommen, wo sie zur Not hin kann, falls die Torgau verlassen kann. Der Aufseher verlangt zwar die Entlassung aus dem Krankenhaus, aber der Arzt lässt sie nicht gehen und so steht Anja unter kompletter Überwachung bis der Aufseher einschläft und sie fliehen kann. Es zieht sie nach Leipzig und da sie von Tom eine Adresse bekommen hat, macht sie sich auf die Suche nach ihm. Sie lebt bei einer alten Dame, der sie im Haushalt hilft und dafür bei ihr wohnen darf und auch genug zu essen bekommt. Tom gehört zu einer Gruppe, die Demos und Co organisiert um die Menschen aufzuwecken, daß das System so nicht weiter funktionieren kann. Anja schließt sich ihnen an und gemeinsam gehen sie auf die Straße und brüllen Parolen "Wir sind das Volk" z.B. Es läuft alles einigermaßen friedlich ab. Da Anja nicht den Frieden findet, was das Schicksal ihrer Mutter betrifft, ruft sie ihren Cousin Kevin an und erfährt, daß ihre Mutter aus der U-Haft entlassen ist und auf der Suche nach ihr ist. In Anja keimt neue Hoffnung, daß am Ende doch noch alles gut wird und sie will Kevin schon ihre Adresse nennen, als Tom die Telefonverbindung kappt und sie sich richtig streiten darum, weil Anja immer noch nicht begriffen hat, daß sie niemanden trauen kann. Natürlich endet die Geschichte für Anja positiv, denn sie findet ihre Mama und in dem Augenblick verschwindet auch der Panther, der sie vorher begleitet hat. Mit Tom wird sie wohl weiterhin eine innige Beziehung pflegen, denn die beiden haben sich gegenseitig Kraft gegeben und waren füreinander da, wo sonst keiner dagewesen wäre. Ich weiß nicht, ob ich es schon erwähnt habe, aber Anja ist 15 als sie ihrer Mutter entrissen wird, also noch ein Kind, welches nun dazu verdammt wurde, schnell erwachsen zu werden und sich in einer Welt zu behaupten, die mit Gewalt Kinder erzieht mit der Genehmigung des Staates.

Nicht alle Kinder / Jugendliche der DDR hatten das Glück wie Anja auf ein Happy End. Aus dem Glossar weiß ich, daß es Torgau genauso gegeben hat wie im Buch geschrieben und die Insassen / Insassinnen (es gab ein Jungen und einen Mädchentrakt) musste nach der Schließung der Sicherheitsverwahrung 1989 unterschreiben, daß alles was sie erlebt haben, nicht öffentlich gemacht werden durfte. Dort ist auch zu Lesen, daß die meisten Mädchen und Jungen mit dem Leben danach nicht fertig geworden sind. Ich gestehe, daß ich das voll und ganz nachvollziehen kann, denn wer sich immer nur anpassen muss, kann ja kein selbstständig denkender Mensch werden und hat einen großen Ballast an Erinnerungen und Ängste, welches er / sie erst einmal verarbeiten muss. Ich habe schon in der Einleitung geschrieben, daß einige es nicht geschafft haben und versucht haben sich das Leben zu nehmen und es leider auch einigen gelungen ist. Das Schlimmste daran fand ich aber, daß die Jugendlichen sich selbst untereinander schwer bestraft haben, wenn es Strafen von den Obersten gab, also hatte im Prinzip jede/r Angst vor jede/m. Und dieser Zustand macht mich wütend und entsetzt mich sehr. Immer nur Angst kann ja auch kein Leben sein! Weggesperrt und ohne Unterhaltung mit Menschen macht auch psychisch einsam.

Die Chronik der Friedlichen Demonstration in der DDR 1989/90 liest sich sehr flüssig und zeigt auf, daß doch nicht alle stillschweigend hingenommen haben, was mit ihnen geschieht. Es gab zwar viele Festnahmen und auch die Polizei schritt gewaltsam ein, aber eine Demo am 9. Oktober mit rund 70.000 Teilnehmern ließ die Polizei kapitulieren und sie ließen die Masse gewähren. Dieser Tag gilt auch heute noch als Tag der Entscheidung. Am 9.11. fällt die Mauer in Berlin und am 17.11. wird der letzte Insasse in Torgau entlassen.

Da es sich hier um ein Jugendbuch handelt, ist es verständlich geschrieben und auch die Schrift ist recht groß. Einen Abend und die Fahrt zum Potts Park habe ich gebraucht um es durchzulesen. Ich werde es natürlich auch meiner Tochter zu Lesen geben, denn es ist ein Stück Geschichte, die sie ruhig wissen darf. Vielleicht lernt sie es auch zu schätzen, daß sie nicht unter Bewachung steht und ihr das "Wegsperren" nicht passieren kann, falls sie mal auffällig ist oder aus der Reihe tanzt. Ich denke sogar unsere Gefängnisse sind humaner als Torgau, wenn ich Bilder im Fernsehen sehe.


Über Torgau steht dort geschrieben:
Geschlossener Jugendwerkhof (GJWH)
Existierte in Torgau von 1964 bis 1989. Im Gegensatz zum sogenannten Offenen Jugendhof wurden die Jugendlichen rund um die Uhr eingesperrt und überwacht. Disziplinierungsanstalt, in der die minderjährigen Insassen mit übermässigen Sport, Arbeit (im Buch wird von Schrauben für eine M66, wohl eine Waschmaschine geschrieben) Demütigungen, Drill und harte Strafen umerzogen werden sollte.

Wir lesen außerdem einiges über Kollektiv, FDJ, Glasnost und Perestroika, Mahnwachen, Montagsdemonstrationen und Montagsgebete und vieles, viele mehr, was mir die DDR ein Stück nahe gebracht hat. Ich habe anfangs schon erwähnt, daß ich in dieser Sicht ein echter Laie bin und auch im Schulunterricht habe ich entweder nicht aufgepasst oder es wurde einfach nicht gelehrt. Ein geteiltes Deutschland war einfach eine Tatsache und da wir keine Verwandten in der DDR hatten, wurde auch zuhause nicht darüber gesprochen. Meine beiden älteren Kinder haben es ausführlich in der Schule besprochen und wissen dabei mehr als ich und ich kann eine Menge von ihnen lernen. Der Mauerfall ist nun schon über 20 Jahre her und wir leben in einem vereinigten Deutschland, ob es nun besser oder schlechter ist, dürft ihr für euch persönlich beantworten. Für mich hat sich nichts geändert, außer das ich vorher noch niemand habe sächsisch sprechen gehört habe ;o)

Ich wollte mit meinem Bericht niemanden erzürnen oder gegen mich aufbringen, aber hier herrscht nunmal auch Meinungsfreiheit und ich wollte einfach meine Meinung zu dem Buch herauslassen ohne anzuklagen oder Vorwürfe gegen die Regierung der ehemaligen DDR aussprechen. Da ich selbst einen 15 Jährigen Jungen habe, der zwischenzeitlich auch mal recht bockig und übel gelaunt ist, dem es aber nicht passieren kann als Erziehungsmaßnahme "weggesperrt" zu werden, denn das fand ich echt krass und menschenunwürdig. Die Zeiten sind nun vorbei und ein neues Zeitalter hat begonnen und wir müssen sehen, was wir daraus machen. Niemand schreibt uns vor, wie wir unser Leben gestalten, also müssen wir selbst zusehen das wir das Beste daraus machen.

Ich wünsche euch gutes Gelingen und ende mit den Buchdaten und ein paar Sätzen zur Autorin!
Alles Gute für Euch und eure Kinder!
Viele Grüße,
Mel



Broschiert: 330 Seiten
Verlag: Dressler (August 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783791516325
ISBN-13: 978-3791516325
ASIN: 3791516329
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,4 x 2,4 cm

Über die Autorin:
Grit Poppe, geboren 1964, studierte am Literaturinstitut in Leipzig und veröffentlichte Kurzgeschichten und Erzählungen.2010 mit dem "Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher" ausgezeichnet.


Ein kurzer Leseeindruck, direkt dem Klappentext entnommen:
Anja sah eine hohe Mauer auf der rechten Seite, links das Gebäude mit den vergitterten Fenstern. Vor ihr ein zweites Tor. Wie in Zeitlupe schob sich die graue Metallwand hinter ihr zu. Das war´s also? Ja? Sie wird weggesperrt. In den Knast. das Wort "Hochsicherungstrakt" kam ihr in den Sinn. Es konnte doch nciht sein, daß sie sie in ein Gefängnis steckten!? Ohne ein Urteil? Ohne eine Verhandlung? Ohne einen Richter? Einfach so?

Fazit: Das Fazit sehnt sich nach Freiheit!