
Kurzbeschreibung: Beltz und Gelberg Verlag
Hirbels Lebensweg im Heim
Produkt:
Das war der Hirbel (Härtling, Peter)
Datum: 23.05.06
Bewertung:
Vorteile: gut zu lesen und mitreißend
Nachteile: keine
Ich möchte euch heute über meine Erfahrungen mit dem Buch "Das war der Hirbel" von Peter Härtling erzählen!
Dieses Buch ist spannend und man wird es nicht so schnell aus der Hand legen, wenn man einmal angefangen hat, es zu lesen!!!
In dem Buch wird darauf eingegangen, wie der kleine Hirbel ins Heim kam,warum er anders ist, als andere (Kinder) und ob man ihm helfen kann!!!
****INHALT****
Hirbel ist neun Jahre alt und sieht aus wie ein Sechsjähriger! Er hat einen großen Kopf und blondes Haar.
Als Hirbel geboren wurde, musste der Arzt mit einer Zange nachhelfen. Dabei hatte der Arzt Hirbel verletzt. Seitdem hat er eine Krankheit, die aber keiner so richtig versteht....
...Hirbel kann einem echt leid tun, denn die anderen Kinder sagen zu ihm, dass er nicht ganz vernüftig sei...
Seit seiner Geburt ist er ständig krank und hat häufig starke Kopfschmerzen.
Hirbel ist bei verschiedenen Pflegefamilien untergekommen und aufgewachsen, da er seinen Vater nicht kennt und seine Mutter den Kleinen nicht haben wollte.
Der Arzt sagt, dass es mit seiner Krankheít immer schlimmer wird und er irgentwann in einem Krankenhaus behandelt werden muss.
Das alles ist dem Hirbel jedoch egal, denn er glaugt das Alles nicht....
...Hirbel kann weder lesen, noch schreiben. Doch wenn er eine Melodie hört, fängt er gleich an zu singen. Er singt jedoch nur dann,wenn er auch Lust dazu hat. Dann verkriecht er sich auf den höchsten Ast des Apfelbaumes im Garten und verbringt dort eine Weile.......
Hirbel traut sich nach meinen Leseerfahrungen nicht,auf den Kontakt mit den anderen Kindern einzugehen. Er lebt in seiner eigenen kleinen Welt. Deshalb hat er eine ganz besondere Beziehung zu seinem Schrank aufgebaut. Hirbel setzt sich in seinen Schrank, den er selbst als sein Haus bezeichnet.
Wenn ein anderes Kind in seine Nähe kommt, fängt er an zu beißen, zu schlagen und zu kratzen.....
Den einzigen Menschen, den Hirbel gern hat und den in sein Herz geschlossen hat, ist seine Mutter. Doch sie kümmert sich nicht um ihn, kommt ihn nur gelegentlich im Heim besuchen!....
...Hirbel versucht immer wieder aus dem Heim abzuhauen. Muss dann aber damit zurecht kommen, dass er doch wieder gefunden wird und zurück gebracht wird...
Zum Schluss wird der Kleine doch in eine Klinik eingewiesen und kämpft mit allen Mitteln, dort nicht ankommen zu müssen. Jedoch vergebens...
Was ich ganz toll finde an dem Buch, ist, dass es hinten noch ein kleines Nachwort an den Autor gibt!
Ich fand das Buch sehr schön und kann es nur weiterempfehlen!
Fazit: ein sehr mitreißendes und mitfühlendes Buch
Name des Mitglieds: Hundeschnauze
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