


Produkttyp: ReinerSCT Kartenleser
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Pinpad USB für alle grossen Plattformen
ReinerSCT Cyberjack Pinpad

Name des Mitglieds: Schugy
Produkt:
ReinerSCT Cyberjack Pinpad
Datum: 05.09.02, geändert am 05.09.02 (2476 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Auch für Mac und Linux, USB-Anschluss, eigene Tastatur (Klasse2)
Nachteile: GSM-Karteneditor, Ältere CD's ohne Handbuch
Der Cyberjack HBCI-Chipkartenleser der Klasse 2 soll Homebanking auf Windows, Mac OS und Linux möglich machen.
Man kann ihn entweder direkt beim Hersteller Reiner SCT bestellen, oder über verschiedene Banken in den Hausfarben und mit Logo.
Ich hab Ihn von einem Onlineshop der Sparkasse im entsprechenden Design und dabei gegenüber dem Herstellershop 1/3 + Porto gespart.
Also unbedingt vergleichen.
Das (Der?) Pinpad hat zwar eine Tastatur, jedoch kein Display, so dass die Pin# blind eingetippt werden muss. Kobil hat zwar einen Klasse 2 Kartenleser mit Display, aber nur ein LPT-Modell wird unter Linux unterstützt.
Der Ständer sorgt für sicheren Halt, benötigt aber eine große Stellfläche.
Ich hab mich lieber für den USB-Anschluss entschieden.
Dazu gab es eine einseitige Schnellanleitung und den Verweis, dass die ausführliche Anleitung auf der CD in Version 3.5 enthalten ist.Bei mir lag nur Version 3.1 bei.
Kein Beinbruch, denn erstens steht da eh nur die Windowsanleitung drin (sehr gut in Bildern) und zweitens findet sich beim Linuxtreiber eine eigene Textdatei.
Installation unter SuSE Linux Prof. 7.3:
Ich hab den Treiber im RPM-Paket von der Herstellerseite in Version 0.95 runtergeladen. Dann bin ich strikt nach Anleitung vorgegangen und habe die speziellen SuSE7.3-Anweisungen ausgeführt.
Damit funktionierte das Gerät jedoch nicht, da das Skript USBDEV nur Inoden /dev/ttyUSB1 bis 31 anlegte, aber ttyUSB0 für den ersten Chipkartenleser angesprochen werden soll.
Kurz das Skript geändert, und es geht.
Manuell geht das auch mit
mknod /dev/ttyUSB0 c 188 0
Ich habe einen Hinweis an den Support geschickt und auch eine Antwort erhalten - gut!
Danach konnte ich dann mit cjgeldkarte zum Test meinen Geldkartenbetrag auslesen.
Das ist nur ein kleine Kommandozeilen-Tool.
Für Windows wird eine eingeschränkte
SmartMateLight-Software mitgeliefert, die ich mangels Windows nicht testen konnte.
Also kann ich unter Linux die Geldkarte lesen und mit Moneyplex HomeBanking betreiben. Ein professioneller grafischer GSM-Karten-Editor fehlt aber.
Das ist den Windowsusern vorbehalten. Wenn's aber nur um GSM-Karten, Geldkarte und Krankenversicherten-Karten geht und kein HBCI unterstützt werden soll, dann ist dafür der ELV Easycheck die günstigere Wahl, der hier bei Dooyoo fleissig bewertet wurde.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Gerät. Ich kann mit Linux und moderner USB-Schnittstelle
meinem Homebanking nachgehen, ohne viel Geld hinzulegen. Die Installation ist für Linuxverhältnisse einfach.
Fazit:
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