Nibe Contura
Genau richtig für Feuerteufel und Pyromanen!!! - Nibe Contura Kamin / Ofen

Produkttyp: Nibe Kaminöfen

Neuester Testbericht: ... ich bin auch immer etwas misstrauisch bei Produkten aus dem Osten, gerade, wenn etwas länger halten soll und ggf. die Ersatzteilfrage dan... mehr

Genau richtig für Feuerteufel und Pyromanen!!!
Nibe Contura

nielex

Name des Mitglieds: nielex

Produkt:

Nibe Contura

Datum: 29.09.11

Bewertung:

Vorteile: Verarbeitung, Handhabung

Nachteile: keine gravierenden Nachteile entdeckt

Im letzten Jahr haben wir uns ein Haus Baujahr 1961 umgebaut und bezogen. Da wir einen freien Zug im Schornstein hatten, war für uns klar, dass wir einen Kaminofen einbauen. Was allerdings genau verbaut werden sollte, bereitete uns Kopfzerbrechen. Einige Testberichte hätten uns gut geholfen. Insbesondere bei den verschiedenen baulichen Gegebenheiten ist doch eine Ofenauswahl schwierig.

Wer sich nicht für unsere besonderen Kaufumstände interessiert, kann gleich bei Punkt 4 weiterlesen.


1. Unsere baulichen Vorrausetzungen:
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Unser Haus ist Baujahr 1961, hat ein doppelschaliges Mauerwerk ohne Dämmung im Zwischenraum. Fenster sind alle auf Passivhausstandard, nur die Außentüren sind noch auf gaaanz altem Stand, weil wir uns noch nicht für eine bestimmte Tür entscheiden konnten.
Das Haus ist voll unterkellert, hat aber derzeit noch eine unisolierte Kellergaragentür, die viel Kälte durchlässt, auch wenn ich mittlerweile 80mm Glaswolle nebst OSB-Platte eingesetzt habe.
Der freie Schornsteinzug hat ca. 18x18 cm.
Der Ofen sollte im Erdgeschoss, dort im Wohnzimmer eingesetzt werden. Eine kleine Ecke war hierfür vorgesehen, die sich neben der Zimmertür befindet. Da die Tür original in unsere Ofenecke öffnete, baute mein Schwiegervater die Tür um, so dass sie jetzt anders herum öffnet.

Der Schornsteinfeger kam zur Vorbesichtigung...
Meine Befürchtung war, dass er den Einbau nicht genehmigt, weil die Tür beim Öffnen in den Sicherheitsabstand ragt. Aber der Schornsteinfegermeister, ein kerniger Typ kurz vor dem Ruhestand meinte nur: "Wie lange wollen Sie die Tür denn halb offen stehen haben, bis das mal gefährlich wird? Das widerspricht doch jeglicher Lebenswahrscheinlichkeit! Bauen Sie das ein, ist ja nicht schwierig und gut iss!"

Bei Bekannten hatte ich andere Erfahrungen mitbekommen: So hatte der Schorni z.B. moniert, daß die Terrassentür, wenn sie zu 3/4 geöffnet wäre, im Sicherheitsabstand sei. Die laute Überlegung, welcher schlaue Fuchs denn mitten im Winter diese Terrassentür in dieser Stellung lassen würde (ja, warum heize ich denn, wenn ich gleichzeitig die Terrassentür stundenlang aufreisse?), führte nicht zu einer nochmaligen Überlegung seiner Feststellung, so dass letztendlich der Kamin verlegt werden musste und ein teurer Innenschornstein fällig wurde.

So war bei uns alles klar und wir waren hoch begeistert.
Ach so: Eine Außenluftzufuhr wäre baulich möglich gewesen, war mir aber aufgrund der anderen Bauarbeiten zu aufwändig. Wenn es denn mal notwendig sein sollte, wird ne Kernbohrung gesetzt.


2. Das Reifen der Kaufentscheidung/Händlerbesuche:
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Aus Schweigen der Lämmer fällt mir da der Satz ein: "Und wie beginnen wir zu begehren? ... Wir beginnen das zu begehren, was wir jeden Tag sehen!"

Ganz so ist es bei uns nicht gewesen:
Gesehen hatte ich verschiedene Kamine und begehren tat ich einen Kamin an sich schon seit Jahren, auch in meiner Mietswohnung.

Es begann aber damit, dass ich mich bei Arbeitskollegen umgehört habe und letztendlich auf ein ganz anderes Modell eingeschworen wurde, was auch nicht schlecht gewesen wäre:

Der Verkäufer, ein älterer Herr erklärte mir die einzelnen Modelle und ich war ganz angetan, weil mir auch die Form gut gefiel; meiner besseren Hälfte leider nicht. Es war übrigens ein kleiner Ofen von Morsoe, bei dem mich die urige Form und die Kompaktheit fasziniert hatten.

Dann habe ich mir im Internet ein wenig Rat gesucht und bin zu einem Haus gefahren, das sich als marktführend deklarierte. Den Namen nenne ich nicht, weil ich schon von Abmahnungen gelesen habe.

Leider stellte sich schnell heraus, dass die Beschreibungen im Internet offensichtlich nicht aus der Luft gegriffen waren:
Man suchte freundlich das Gespräch, stellte mir Modelle vor und nachdem ich bei einem Ofen sichtlich Interesse gezeigt hatte, kam der Verkäufer zur Sache:
Gerade wäre man von der Messe zurück und ich könnte heute noch x Prozent Messerabatt bekommen, allerdings nur bis 15:00 Uhr.
Nachdem ich ihm erklärte, dass ich den Trick schon kenne, wollte er mir sogar noch seine Post zeigen, die er am Nachmittag wegbringen wollte und bei der es sich um die Messebestellungen handeln würde. Lustige Situation. Als ich ihm klar machte, dass ich ohne meine Frau keine Entscheidung treffen würde, war auf einmal auch ein entsprechender Rabatt bei späterem Kauf möglich. Es müsste nur zeitnah erfolgen.
Der Laden war für mich sofort gestorben.

Dann kam noch ein Besuch in einem Laden, der eigentlich nur hochpreisige Öfen hatte und einen tschechischen Kaminofen für die entsprechende Kundschaft mit ins Programm genommen hatte. Der Ofen an sich machte einen soliden Eindruck, aber mir gefiel irgendwie das Gesamtbild nicht. Und ich bin auch immer etwas misstrauisch bei Produkten aus dem Osten, gerade, wenn etwas länger halten soll und ggf. die Ersatzteilfrage dann offen ist.

Der nächste Laden, ein neues Modell. Ich hatte mir im Internet den Nibe Contura ausgeguckt und wollte im Ofenladen mal hören, ob er ihn von selbst empfehlen würde oder ob ich ihn drauf stoßen muss.
Nach Erfragung meines "Anlagepotentials" und der entsprechenden baulichen Gegebenheiten wurde mir der Nibe Contura in der Grundversion und noch ein weiterer Ofen vorgeschlagen. Der Verkäufer war geduldig und man hatte nicht den Eindruck, dass er überhaupt etwas verkaufen wollte. Eher hätte man vermutet, dass er Angestellter ist. Aber es war der Chef selbst.
Der Ofen wurde gut erklärt, Liefermöglichkeiten erläutert und wir wurden nicht zum Kauf gedrängt. Viel mehr wurde auf die Rücksprache mit dem Schornsteinfeger hingewiesen, ob der Ofen von der Leistung her geeignet sei und dass ein geeigneter Schornstein vorhanden sein müsse.
Wir waren echt begeistert; vielleicht nicht von der Beratung an sich, weil man ja eigentlich mehr Enthusiasmus erwartet. Aber wenn der Chef des Ladens selbst einen nicht zum Kauf drängt, sorgt das für Vertrauen.
Nach einer Woche standen wir wieder im Laden und haben den Ofen gekauft.


3. Warum haben wir den Ofen gekauft?
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Der Ofen hat uns gefallen und war, zumindest soweit wir das zu diesem Zeitpunkt abschätzen konnten, auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten. Einige Erweiterungsmöglichkeiten ließen uns in dem Glauben, dass wir ggf. auch noch einen kleinen Umbau vornehmen können würden, wenn es denn notwendig ist.
Ausschlaggebend war aber wohl der Verkäufer:
Wer sich nicht gerade beruflich mit Öfen beschäftigt, kann sich eigentlich nur auf das Verkaufspersonal verlassen. Was bringt mir ein Baumarktschnäppchen, wenn sich später niemand mehr zuständig fühlt? Kann man einem Ofen trauen, der nur aus Gründen der Käuferschichtabdeckung ins Sortiment genommen wurde?
Bei unserem Verkäufer, es war übrigens das Kaminhaus Korzanowski in Lübeck, haben wir den Eindruck gewonnen, dass wir auch bei Schwierigkeiten mit dem Kaminofen Unterstützung bekommen und nicht als einmaliger Käufer nach Kauf uninteressant sind. Gerade die zurückhaltende Art des Verkäufers war uns sehr sympathisch, weil wir nicht den Eindruck hatten, dass uns auf Krampf etwas aufgedrängt werden sollte.


4. Aber nun mal zu den technischen Daten:
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Ein kurzer Auszug aus den Produktdaten des Ofens:


Leistung 3-7 kW
Wirkungsgrad 79%
Höhe 1010 mm
Breite 496 mm
Tiefe 438 mm
Gewicht 100 kg
Farbe Schwarz, grau
Max. Scheitlänge 33 cm




5. Klingt interessant, sagt mir jetzt aber wenig, was ist der Contura denn nun wirklich?
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Der Contura besteht zunächst einmal aus Gusseisen, was allen Untermodellen des Contura immanent ist.
Der Ofen ist fast zylindrisch und nur an der Rückseite etwas abgeflacht. An der Front befindet sich die selbst schließende Tür mit großer Sichtscheibe.
Unterhalb der Tür sind die Bedienelemente eingelassen, die sich der Ofenform anpassen:
Links befindet sich der Schüttelmechanismus für den Rost, rechts der Türöffner.
Zwischen beiden "Klappenhebeln" ist mittig die Regelung der Luftzufuhr zu finden.

Ob man das Ofenrohr oben oder hinten anschließt, ergibt sich aus den örtlichen Gegebenheiten. Möglich ist beides.
Durch die Unterseite, also die Standfläche des Ofens, kann auch eine Außenluftzufuhr angeschlossen werden.


6. Aber etwas einfach oder? Gibt es die Möglichkeit den Ofen zu modifizieren?
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Klar.
Das Grundmodell des Contura ist zunächst der 510:
Hier ist tatsächlich nur die schon beschriebene gebogene Frontscheibe vorhanden.

Der 550 hat zusätzlich zur Frontscheibe zwei schmale seitliche Scheiben verbaut, der 556 breitere Seitenscheiben.
585 und 586 stehen auf einem schmalen Standfuß, nur der Brennraum ist wie beim Grundmodell.
Ein Specksteinmodell ist erhältlich, dazu größere Aufbauten, in denen Schamottsteine die Wärme speichern, und und und...

Varianten sind also genug da. Bestimmte Komponenten können zudem verändert werden, wie z.B. die Deckplatte als Gusseisen-, Lamellen- oder Specksteinabdeckung oder ein Einbauventilator im unteren Bereich zur besseren Wärmeverteilung im Raum.


7. Der Ofen wird geliefert und aufgebaut:
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Beim Ofenkauf haben wir gleich die Montage nebst Glasplatte mitgeordert, weil der Standort etwas schwierig war und eine größere Auswahl an entsprechenden Winkelstücken erforderte, die ich nicht auf Vorrat kaufen wollte.

Nachdem der Ofen ausgerichtet war, wurde mit einem Bohrhammer innerhalb kürzester Zeit ein Loch in den Schornstein gemeißelt und das Ofenrohr angeschlossen.
Alles ging recht fix und halbwegs ohne größere Verschmutzungen.

Die Montage kostete uns 240Euro inclusive Material.

Zum Ofen gab es ein Zubehörset mit Ofenhandschuhen und einer DVD.


8. Die erste Inbetriebnahme:
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Zunächst schauten wir uns die DVD an, auf der sich ein kleiner Film befand, wie der Ofen richtig beheizt wird. Klingt zwar banal, sollte man aber tatsächlich mal schauen:

Zunächst muss eine bestimmte Menge Holz, die laut DVD bei den ersten Versuchen möglichst abgewogen werden sollte, eingefüllt werden.
Danach wird mittels Grillanzünder angefeuert, wobei die Tür nicht ganz geschlossen wird, was zunächst etwas befremdlich ist. Da die Tür aber selbst schließend ist, fällt sie gegen den Ofen und kann sich, zumindest bei gerader Aufstellung, nicht von selbst öffnen.

Nachdem das Holz in Vollbrand ist, wird die Tür geschlossen und die Intensität des Feuers nur noch über die Luftzufuhr an der Front geregelt.

Bei den ersten Befeuerungen macht sich ein übler Geruch breit, der durch die Ofenfarbe entsteht, die sich einbrennt. Dies gehört so. Der Geruch verschwindet nach einigen Brennungen.


9. Erste Erfahrungen:
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Der Ofen geht jetzt in die zweite Heizsaison. Wir haben den Ofen bisher ausschließlich mit Bauholz befeuert, was insbesondere das Anheizen einfach macht:
Die Dachlatten unseres alten Dachstuhls sägten wir auf Länge, wodurch man ganz bequem den Brennraum vollstapeln konnte und in etwa die zum Anheizen erforderliche Menge erreichte.
Ein Brennraum Dachlatten hält etwa zwei Stunden, danach werden Balkenstücke nachgefeuert.

Die Wärme füllt nach der Anheizphase schnell das Umfeld des Ofens. Nach längerer Heizzeit erwärmt sich auch der Raum.
Was wir allerdings vermissen, ist die Verteilung der Wärme im gesamten Geschoss. Auch das Öffnen von Fenstern bzw. Durchzug hilft hierbei nicht sonderlich. Mittlerweile überlegen wir tatsächlich, ob die Nachrüstung des Ventilators sinnvoll wäre. Zunächst wollen wir aber erst mal einen Standventilator in Ofennähe aufstellen und die Wärmeverteilung so testen.

Nach einiger Zeit entwickelt man ein Gefühl für die Steuerung des Ofens mittels Luftschiebers.
Dies ist wichtig, da bei zu geringer Luftzufuhr kein offenes Feuer mehr vorhanden ist und die Scheiben schnell verrußen. Bei zu viel Luft brennt das Holz zu schnell ab.

Meine Empfehlung hierbei: Nach dem Anheizen zunächst volle Luftzufuhr, dann Stück für Stück runterfahren und beobachten, was im Brennraum passiert.
Hat man es einmal raus, kann man den Ofen so brennen, dass die Scheiben fast russfrei bleiben. Lediglich in der Nachbrandphase schlägt sich dann Russ an den Scheiben ab.

Das Nachlegen von Holz ist einfach, wenn man die physikalischen Bedingungen bedenkt:
Nicht einfach die Ofentür aufreissen, sondern langsam öffnen und warten, bis sich die Druckverhältnisse angeglichen haben. Ansonsten gelangt der Rauch ins Zimmer.....

Beim Stapeln im Brennraum sollte man drauf achten, dass das Holz ein leichtes Übergewicht nach hinten hat, sonst fällt es beim Abbrennen gegen die Scheibe und man hat Probleme, die Tür unfallfrei zu öffnen.

Das Verhältnis von Wärmeabgabe und Brennmaterial sehe ich insofern als befriedigend an als dass ich bisher 0 Euro für Brennstoffe ausgegeben habe. Wie sich der Ofen mit Buchenholz o.ä. macht, kann ich noch nicht sagen.


10. Ist die Reinigung einfach?
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Bei nagelfreien Brennstoffen ist es wirklich einfach. Nach dem Abkühlen schüttelt man ein wenig den Rost und lässt die restliche Asche in den Korb fallen. Was dann noch übrig bleibt, verschwindet beim nächsten Brennen. Ich habe auch irgendwo mal gelesen, dass es besser fürs Material ist, wenn man die Asche nicht restlos entfernt.

Minuspunkt: Unterhalb der Frontscheibe setzt sich in der letzten Brennphase immer viel Asche auf einem Absatz der Tür ab, die beim Öffnen des Ofens heraus fällt. Ein Staubsauger in Reichweite ist hier hilfreich.

Die Russablagerungen an den Scheiben, so denn vorhanden, lassen sich mit einem Grillreiniger in Schaumform (der von Aldi Nord angebotene funktioniert super!) leicht abwischen ohne die Scheibe zu verkratzen.

Etwas nervig ist das Abbrennen von Bauholz mit Nägeln, die gern im Rost hängen bleiben. Aber das ist dann der Preis des billigen Brennstoffs.


11. Haltbarkeit:
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Nach einer Brennsaison kann man natürlich noch kein abschließendes Urteil abgeben. Bisher sind aber alle Teile am Ofen heil geblieben. Es gibt nichts zu beanstanden. Nichts ist locker, die Tür schließt vernünftig und lässt sich ebenso öffnen.
An der Außenseite sind keine Farbabplatzungen ersichtlich. Ausbeulungen am Metall sind ebenso nicht erkennbar, was bei Guss aber auch schwierig sein dürfte.
Die Scheiben sind nicht verkratzt und sind, solange man den Ofen mit entsprechender Temperatur fährt, russfrei.


12. Preis:
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Für den Contura 550 haben wir inclusive Montage 2240Euro bezahlt, also eigentlich 2000Euro.
Es gab zur Kaufzeit einen Rabatt für die Modelllinie in Höhe von bis zu 300Euro.
Zur Zeit gibt es diese Rabattaktion bis zum 31.10.2011 wieder.


13. Fazit:
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Wir sind mit dem Ofen sehr zufrieden. Der Brennraum ist so groß, dass man nicht sonderlich auf die Länge des Holzes achten muss. Das Anfeuern ist schnell erledigt und er brennt einfach herrlich.

Unser Wohnzimmer ist etwa 35 qm groß. Den Teil, in dem der Ofen direkt steht ( ca. 20 qm) kann man ohne Probleme auf 30 Grad hochheizen.
Der kleinere Zimmerteil der um die Ecke liegt, wird schwieriger warm, aber da werde ich wie gesagt mit dem Ventilator Versuche anstellen.

Durch die Seitenscheiben kann man schon aus dem Flur den Flammenschein wahrnehmen und sich auf den Aufenthalt in Ofennähe freuen.

Die Zimmerdecke ist entgegen unserer Befürchtungen immer noch weiß, was für die Dichtigkeit des Brennraums spricht.

Der Preis liegt natürlich weit über einem Baumarktofen, ist aber bei den Preisen im "richtigen" Ofengeschäft immer noch sehr günstig.
Dass Teile gewechselt werden können, war ein Kaufgrund für uns und wird ggf. demnächst auch noch in Anspruch genommen.

Den Ofen würde ich bei unserer räumlichen Situation immer wieder kaufen. Eine Alternative, so man Platz und Geld hat, wäre ggf. ein Kachelofen.

Fazit: s.o. letzter Absatz