Yashica Zoomate 140
mein schönstes Geburtstagsgeschenk - Yashica Zoomate 140 Kamera

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Produkttyp: Yashica Kameras

Neuester Testbericht: ... einige Opfer, aber auch Außenaufnahmen habe ich getestet, um zu sehen, wie die Bilder mit der Kamera denn aussehen werden. Mit der alten Ka... mehr

mein schönstes Geburtstagsgeschenk
Yashica Zoomate 140

AnjaSchr%F6der

Name des Mitglieds: AnjaSchröder

Produkt:

Yashica Zoomate 140

Datum: 17.04.01, geändert am 17.04.01 (365 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: sehr leichte Bedienung, macht in meinen Augen schöne Bilder, benötigt normale Batterien, keine extra Photozellen

Nachteile: keine

Meine Kleine Tochter hatte leider die Tradition der große Schwester fortgesetzt und meinen zweiten Fotoapparat durch runter werfen kaputt bekommen.

Auf die Frage meiner Eltern, was ich mir denn zum Geburtstag wünsche, antwortete ich: "Eine kleine Spende, daß ich mir einen neuen Fotoapparat kaufen kann", schließlich kommt unsere große Tochter nach den Ferien in die erste Klasse und Ende Oktober soll unser viertes Kind geboren werden. Dies sind wichtige Ereignisse, die auf jeden Fall bildlich festgehalten werden müssen. Aber auch so fotografiere ich meine Mädchen sehr gerne und hänge Fotos von ihnen in der Wohnung auf, einige sollten eben auch mal aktualisiert und von einem neuen abgelöst werden. Dazu brauche ich nun einmal eine Kamera, mit der man schöne Portaitaufnahmen machen kann, so wie mit meiner alten Kamera.

Von meinen Eltern bekam ich jedoch keine Geldspende für einen neuen Apparat, sondern eine neue Kamera, namens Yahica Zoomate 105. Die Freude war natürlich riesengroß, wenn auch das große Geschenk ein schlechtes Gewissen bei mir verursacht hat.

Mit dabei eine schwarze Ledertasche, die dem Apparat Schutz gewährt, was ich recht wichtig finde. Die Kamera selber ist farblich schwer zu beschreiben, eine Mischung aus silber mit einem Touch aus gold. An die Knöpfe mußte ich mich erste einmal gewöhnen, die liegen ganz anderes, als bei meiner alten Kamera, aber ich hoffe, die Gewöhnung kommt mit der Zeit.

Netter weise waren Batterien und Film schon vorhanden, so daß ich gleich losknipsen konnte. Ein großer Vorteil gegenüber meiner alten Kamera ist, daß man für diese ganz normale Batterien braucht, wobei man aber nur Alkali Mangan-Batterien verwenden darf. Für meine alte Kamera brauchte ich extra Photozellen, die mich das Stück DM 24,-- gekostet haben, und da eine reichte, aber auch nach ca. 15 Filmen erneuert werden mußte. Mal sehen, wie lange diese Batterien nun halten. Auf jeden Fall hat diese Kamera eine Anzeige, wen
n die Batterien gewechselt werden sollen. Es taucht dann das Batteriesymbol neben der Blitzanzeige und Fotoanzeige auf. Ich hoffe aber, dieses Symbol noch lange nicht sehen zu müssen.

Der erste Film war natürlich schnell verknipst, die Feier bot so einige Opfer, aber auch Außenaufnahmen habe ich getestet, um zu sehen, wie die Bilder mit der Kamera denn aussehen werden. Mit der alten Kamera konnte ich zwar tolle Portraitaufnehmen von meinen Kindern machen, doch in Räumen und von Gruppen wurden die Bilder nicht so schön. Schnell wurde ein zweiter Film eingelegt und das ist wirklich so leicht, das könnte sogar meine große Tochter, wenn ich es ihr erlauben würde (was ich aber aus Sorge um die Kamera nicht machen werde :-) Einfach nur den Film in die Halterung und das Ende auf die andere Seite rüberlegen. Dann die Klappe schließen und der Film wird automatisch eingezogen, einfacher geht das wirklich nicht, auch ein klarer Vorteil gegenüber meiner alten Kamera.

Die Kamera ist mit einem blauen Knopf versehen, der zum ein und ausschalten zuständig ist. Betätigt man diesen Schalter, dann öffnet sich das Objektiv und fährt ein Stück heraus. Man hat nun mit einem Schalter, der auf der Rückseite des Apparates liegt, die Möglichkeit, Die Objekte näher ranzuholen oder sie weiter weg zu schieben. Dazu drückt man auf "T" zum ranholen, oder auf "W" zum wegfahren. Dabei bewegt sich das Objektiv und kommt entweder weiter herausgefahren, wenn man das Objekt dichter ranholt, oder wieder rein, wenn man es wegschiebt.

Der Blitz schaltet sich bei dieser Kamera ganz wie ich es gewohnt bin, alleine ein oder bleibt im Freien bei gutem Licht weg. Es gibt jedoch die Möglichkeit, einen Vorblitz einzustellen, der rote Augen verhindert. Rote Augen entstehen auf Fotos, wenn man durch die Pupille fotografiert, man sieht also das innere des Auges. Ein Vorblitz jedoch bewirkt, daß die Pupille sich durch das erste helle Licht verengt und man somit gar nich
t in das Auge reinblitzt, wenn das Foto gemacht wird. Leider war ich mit den Fotos wieder mal schneller und habe diese Funktion erst nach den ersten Bilder entdeckt, wo natürlich eine Opfer schon rote bekommen hatten. Doch für die Zukunft bin ich um einiges schlauer.

Doch der Blitz kann noch mehr: Er läßt sich z.B. auch abschalten, wenn man Aufnahmen macht, die durch einen Blitz nicht mehr natürlich wirken würden. Dies habe ich jedoch noch nicht getestet. Was ich auch noch nicht bewußt getestet habe, ist die Einstellung des Blitzes, die sich Nachtporträt-Einstellung nennt. Dabei bewirkt der Blitz, daß alles gleichmäßig hell beleuchtet wird und fotografiert wird, ebenso ein dunkler Hintergrund. Des weitere gibt es noch den Blitz für die Landschaft, hier bleibt der Blitz abgeschaltet, was besonders von Vorteil ist, wenn man Außenaufnahmen macht oder gar durch ein Fenster fotografiert. Gerade im letzten Sommerurlaub hätte ich diese Funktion gebrauchen können, denn da habe ich durch unser Autofenster die Fehmarnsundbrücke fotografiert, einige Bilder sind gut, andere wiederum spiegeln in der Scheibe nur den Blitz wieder.

Eingestellt werden diese Funktion des Blitzes über die Taste neben der der Blitz erscheint, die kleine schwarze neben dem Ein- und Ausschalter. Einfach durch mehrmaliges drauf drücken bis das gewünschte Symbol erscheint.

Es gibt jedoch noch eine weitere Taste betreffend des Blitzes, die sog. Aufhelltest. Sie befindet sich auf der linken Oberseite des Apparates und dient dazu, dunkle Motive zu fotografieren oder aber wenn man gegen das Licht fotografieren möchte. Ich habe diese Taste bei einige Bildern offensichtlich ausersehen genutzt, denn auf einige wenigen Fotos scheint unsere beige farbene Tapete schneeweiß. Aber ich werde in Zukunft drauf achten, die Taste nur zu nutzen, wenn ich wirklich etwas sehr dunkles knipsen möchte, oder aber bei Gegenlicht.

Hat man ein Motiv, daß man nicht genau in die Mitte der Linse fot
ografieren kann oder möchte, so hat man die Möglichkeit der Schärfeeinstellung. Dazu drückt man den Auslöser nur zur Hälfte, erscheint dann eine grüne Lampe, erst dann kann man den Auslöser ganz herunter drücken, und ein scharfes Bild erwarten. Jedoch sollte man in diesem Moment auch eine ruhige Hand haben. Diese Schärfeeinstellung eignet sich besonders für Motive, die keine feste Konturen haben, wie z.B. ein Feuerwerk. Aber auch für Wasser oder sehr kleinen Motiven.

Zu guter letzte möchte ich von den Funktionen noch den Selbstauslöser erwähnen, für den man aber besser ein Stativ verwenden sollte, das ich natürlich nicht besitze. Doch notfalls tut es auch ein Schrank, auf dem die Kamera ruhige stehen kann. Der Selbstauslöser befindet sich neben der Objektiveinstellung ist ein Schalter, der aufgeschoben werden muß. Besonders praktisch, so kann man ihn nicht ausersehen einmal drücken, was mir bei meiner alten Kamera leider ab und zu ausersehen passiert ist. Es wird also erst der Schalter auf Selbstauslöser eingestellt, dann die Kamera in Position gebracht, ist man damit zufrieden, drückt man auf den Auslöser. Nun hat man 10 Sekunden Zeit, seine eigene Position einzunehmen. Möchte man doch keinen Selbstauslöser, wird dieser einfach durch den Schalter wieder ausgeschaltet, was ich besonders praktisch finde.

So viel nun also zu den Funktionen. Einige werden sicher wissen wollen, was die Kamera gekostet hat, doch mit dem Preis kann ich leider nicht dienen, da es sich um Geburtstagsgeschenk handelt, doch ich glaube, wer wirklich Interesse hat, wird den Preis rausbekommen.

Ich kann die Kamera auf jeden Fall empfehlen, das erste neue Foto von meiner kleinen Tochter hängt übrigens schon. Mit den Portraitaufnehmen bin ich also voll zu frieden. Auch meine Außenaufnahmen sind sehr gut geworden und geben klare Farben wieder, die Bilder sind alle sehr scharf. Einige sind leider, wie schon erwähnt recht hell geworden, da muß ich irrtümlich den Aufhellblit
z genutzt haben. Auch habe ich bei den ersten Fotos den Vorblitz vergessen, einzustellen und somit natürlich einige mit roten Augen geschossen. Doch auch an diesen Service werde ich mich gewöhnen und dann hoffentlich bessere Bilder machen. Bis zur Einschulung sind es ja noch gut fünf Monate, also habe ich lange Zeit zum üben. Auf jeden Fall kann ich diese Kamera, die mir eine große Freude auf dem Geburtstagstisch bereitet hat, empfehlen, denn ich bin damit und natürlich mit den Bildern, die sich gemacht hat, sehr zufrieden.

(C) AnjaSchröder

Fazit: