
Produkttyp: Yashica Kameras
Neuester Testbericht: ... der 200-AF? oder so ähnlich) gibt es. Und außerdem steckt die Edelmarke ?Contax? mit Yashica unter einer Decke, was für sich sprechen so... mehr
Yashica 200-AF | Günstiger Einstieg in die AF-Welt
Yashica 200 AF

Name des Mitglieds: braincandy
Produkt:
Yashica 200 AF
Datum: 02.08.02, geändert am 02.08.02 (1661 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: günstig, alle Vorteile einer vollautomatischen Kamera, Zubehör
Nachteile: Nicht mehr im Handel
Seit sechs Jahren leistet mir die Kamera treue Dienste, und auch ich habe sie schon gebraucht gekauft. Mittlerweile ist dies auch die einzige Möglichkeit, die Kamera zu erwerben. Schlecht zu sagen, wie viele Filme ich schon verknipst habe, aber es war u.a. ein dreimonatiger USA-Aufenthalt sowie andere diverse Reisen darunter.
Was mich an dieser Kamera begeistert ist der relativ geringe Preis im Verhältnis zu der Ausstattung. Vor sechs Jahren habe ich sie für 300 DM ergattert, ausgerüstet mit einem 35-70 mm Objektiv, einem Blitz (mit dem sogar Autofocus in tiefer Dunkelheit dank TTL-Technik möglich ist) und einer Fototasche. Mehr würde ich auch heute nicht dafür ausgeben. Die Möglichkeiten beinhalten u.a. eine Vollautomatik, eine Blenden-, eine Belichtungszeitautomatik sowie komplette manuelle Bedienung. Da sollte jeder auf seine Kosten kommen.
Manche mögen denken: ein altes Gerät, wie sieht es denn mit Zubehör aus? Ein Blick auf Ebay, und man findet immer etwas. So z.B. ein 28 mm und ein 70-210 mm Objektiv. Diese Objektive sind auch noch relativ preiswert, letzteres gibt es für ca. 60 Euro. Außerdem müßten alle anderen Objektive der AF-Serie passen, z.B. ein 35-105 mm Macro. Adapter gibt es ebenfalls, um entweder Manuell-Focus Objektive davor zusetzen, oder auch Objektive anderer Hersteller. Eine Datenrückwand, Fernauslöser, Stative etc. sind auch immer wieder im Angebot. Selbst ein Buch (?Schöner fotografieren mit der 200-AF? oder so ähnlich) gibt es.
Und außerdem steckt die Edelmarke ?Contax? mit Yashica unter einer Decke, was für sich sprechen sollte.
Als ein riesiges Plus empfinde ich, daß alle benötigten Batterien (vier Stück) herkömmliche AAA Batterien sind (reichen lt. Yashika für 20 Rollen 24er Film). Es gibt noch eine interne Lithiumbatterie, die vom Fachmann gewechselt werden muß. Aber die hat bei mir in all der Zeit noch nicht einmal geschwächelt. Sie ist auch lediglich für den Erhalt des Programms zuständig.
Wenn Sie irgendwo die Chance haben eine Kamera aus der AF Serie zu kaufen, achten Sie darauf, daß eine Bedienungsanleitung mit dabei ist. Nur damit lassen sich alle Möglichkeiten nutzen. Es gibt nämlich etliche Möglichkeiten, das Programm zu beeinflussen (z.B. Vorwahl-Autofocus = AF-Falle). Und die Schalter und das Display erklärt sich nur zum Teil von selbst. Klar, auch das müßte mit ein wenig Probiererei herauszufinden sein. Einfacher geht?s halt mit einer Anleitung.
Mit den Ergebnissen (Fotos) war ich immer zufrieden. Ein richtiger Fachmann hätte bestimmt etwas auszusetzen, aber solche Leute haben auch meistens eine Ausrüstung im Wert von mehreren 1000 Euro ;-) Wie gesagt, wenn man ohne nachdenken zu müssen gute Fotos haben will, aber auch die Freiheit mal ein bißchen herumzuexperimentieren ist die AF-Serie von Yashica genau das Richtige. Ab der AF-230 ist ein kleiner Blitz schon oben drauf, zusätzlich zur Möglichkeit ein externes Blitzgerät aufzustecken.
Ein paar technische Daten für nicht-Freaks:
Elektronischer Schlitzverschluß, quarzgesteuert
Verschlußzeiten: 1/2000 bis 8 Sek. und manuelle Zeitbelichtung.
Sechs Betriebsarten der Belichtungssteuerung
Filmempfindlichkeitsbereich: ISO 25 bis 5000, stellt sich automatisch ein
Filmtransport für Einzelbild und Serienaufnahmen, automatisches Rückspulen
Schärfenspeicher
Selbstauslöser
Blitzsynchronisation
Gewicht: 535 g, ohne Batterien
Fazit: Ich würde die Kamera auch heute noch kaufen, sie hat mich nie im Stich gelassen oder gar Filme versaut. Wenn Bilder schlecht waren, dann lag es an mir.
Fazit:
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