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Produkttyp: Nikon Kameras
Neuester Testbericht: ... den angeblich optimalen Wert für Blende und Zeit errechnet. Leider ist diese Methode eher einer Raterunde gleichzu setzen. Woher soll ... mehr
F80 - was ist Neues drinn
Nikon F 80

Name des Mitglieds: makz
Produkt:
Nikon F 80
Datum: 13.10.00, geändert am 13.10.00 (1399 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Mängel der Vorgänger wurden behoben, solide Belichtung und Autofokus
Nachteile: für das Jahr 2000 wenig Innovation
Was ist denn nun dran an der Neuen aus dem Hause Nikon?
Nachdem die erste Begeisterungswelle durch das Land gerollt ist, gehört diese SLR mal wirklich auf den Prüfstand, d.h. für mich zunächst, verglichen zu werden mit ihrem Vorgänger der F70.
Zunächst eine Binsenweisheit, die genannt werden muß: Zur F70 hat die F80 selbst-verständlich aufgeholt:
- ein besseres Autofokus-Modul
- die unverzichtbare Abblentaste kam dazu!!!
- die AF-Meßfelder sind einzeln anwählbar (deren Aktivität wird im Sucher jedoch leider nicht angezeigt)
- und ein beleuchtetes Display
- den AF-Hilfsilluminator (suchte man an der F70 vergebens und sollte bei jeder Kamera mit eingebauten Blitz vorhanden sein)
- die Option ein Batteriepack MB 16 anzuschließen um Geld zu sparen und die Umwelt zu schonen, erfreut nicht nur den Öko sondern begeistert auch alle diejenigen, die sich beim Hochformat mit der F70 verrenkten
- das Novum Gitterlinien auf die Mattscheibe zu projezieren (für den Architekturfotographen Werkzeug Nr.1) erspart den kostspieligen Wechsel von Mattscheiben, wie es Profis mit der F5 und F100 immer noch tun müssen
- die Rückkehr zur traditionellen aber dafür handlicheren Bedienung d.h. Einstellräder (endlich auch mal vorn) statt dem F70 Auswahldisplay (die F70 konnte man nur mit zwei Händen bedienen)
zum Vorgänger F70 hat die F80 aber auch abspecken müssen
- Drahtauslöser, statt elektron. Fernauslöser
- das geringere Gewicht geht auf Kosten des Handlings (schön leicht aber nicht griffig
-> kann jedoch mit MB16 ausgeglichen werden)
- das doppelt so langsames Filmrückspulen scheint auf den ersten Blick nebensächlich, aber oft ist den Sportfotographen ein schneller Filmwechsel Gold wert
- die Motivprogramme (doch die wird ein anspruchsvoller Fotograph kaum vermissen)
Alles andere (Belichtungsprogramme, Belichtungszeiten etc.) ist in etwa gleich geblieben bzw. nur geringfügig verändert. Stört auch nicht
, den technisch, bis auf genannte Mängel ist die F80 für eine unter 1000,- DM Kamera professionel ausgestattet. Schade nur, daß Nikon sich nicht ein wenig nach der Konkurenz umgeschaut hat.
Der AF/MF Umschalter auf der Kamerarückseite z.B. wie etwa bei Minolta Dynax 7 oder der Canon EOS 30 wird ein neuer Standard bei SLR Kameras werden. Ebenso scheint Nikon mit dem Handling-Einbruch der F70 die Wege zu einem neuen Bedienungskonzept wieder verlassen zu haben. Das ist einerseits gut, den die F70 war wirklich arg gewöhnungsbedüftig und unpraktisch im Handling, andererseits zeigt Minolta daß es neue Möglichkeiten jenseits von Auswahlrädern und Minidisplays gibt.
Fazit:
+ die F80 ist Ihr Geld wert
+ die Mängel der F70 sind behoben
+ ein Wechsel von F70 auf F80 lohnenswert (solange man die F70 noch 'los kriegt)
+ äußerst solide Belichtung/Autofokus machen das Minus an Innovation (noch) wett makz
Fazit:
Weitere Testberichte: im Bereich Kamera
- Schnell mal fotografieren, auch wenn die Kamera zu Hause liegt!
- Spaßkamera hoch 10!
- Bei günstigen Angeboten zuschlagen
- Ixus günstig un gut
- Macht Spaß
- Spitzenkamera fuer die Westentasche
- Ein Kostbares Geschenk, von Beate Uhse
- Nikon F301, die erste Nikon SLR mit eingebautem Filmtransport
- Leider kein Ersatz für Spiegelreflex
- Perfekt

