Nikon F 301
Nikon F301, die erste Nikon SLR mit eingebautem Filmtransport - Nikon F 301 Kamera

Produkttyp: Nikon Kameras

Neuester Testbericht: ... entsprechend eine passende Kombination von Zeit und Blende einstellen. Zum bewussteren Fotografieren und Lernen mit älteren Nikon Objek... mehr

Nikon F301, die erste Nikon SLR mit eingebautem Filmtransport
Nikon F 301

xdrei

Name des Mitglieds: xdrei

Produkt:

Nikon F 301

Datum: 21.05.11, geändert am 03.03.12 (126 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: automatischer Filmtransport

Nachteile: keine Schnappschusskamera

Die Nikon F301 ist die erste Spiegelreflexkamera aus dem Hause Nikon mit eingebautem elektrischen Filmtransport.
Sie kam 1985 auf den Markt und stieß damals unter Nikon Fotografen nicht gerade auf Begeisterung, jedoch war die F301 Nikon's wiederholter Versuch, neue Kunden, Einsteiger und Umsteiger zur Spiegelrelfex - Fotografie mit seinen erweiterten Möglichkeiten zu bewegen.

Der eingebaute elektrische Antrieb bietet außer dem Einzelbildmodus noch einen Serienbildmodus mit ~ 2,5 Bilder / Sekunde. Die Film Rückspulung erfolgt jedoch traditionell mit einer Rückspulkurbel.

Als Belichtungsautomatik wird eine Programmautomatik (Blende und Zeit werden automatisch eingestellt) und zwei Zeitautomatik Einstellungen angeboten, eine davon für schnellere Verschlußzeiten für die Sport- und Telefotografie.
Die Belichtungsmessung erfolgt mit einer Silikon - Fotozelle mit mittenbetonter Integralmessung mit einer Gewichtung von 40:60.
Die ermittelte Verschlusszeit wird in der Suchertabelle durch eine LED (rot) angezeigt.

Man benötigt vier Batterien des Typs Micro (AAA), als optionales Zubehör gab es einen Batteriehalter auch für die gängigeren Batterien vom Typ Mignon (AA).

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Alle für damalige (1985) Verhältnisse "sensationellen" Neuigkeiten sind heute selbstverständlich, bzw. nicht einmal einer besonderen Erwähnung wert - was bietet diese Kamera also heute noch trotz oder gerade wegen des Fehlens vieler Superautomatiken?

1. kein Autofokus:
wenn man die F301 mit Festbrennweiten (also z.B. einem lichtstarken 35mm, 50mm oder 85mm Objektiv) verwendet, bietet die integrierte Mattscheibe gegenüber den aktuelleren Autofokusmodellen eine bessere Vorschau des Schärfeverlaufs, wer also immer mal mit selektivem Fokus arbeiten wollte...

2. keine Portrait- und sonstige auf die Situation eingestellte Belichtungsprogramme:
die Wahrscheinlichkeit von Fehlbelichtungen ist bei dieser Kamera höher, fördert aber zum Ausgleich die Beschäftigung mit Zeit und Blende und deren Auswirkungen auf die Bildgestaltung (und manchmal kann Überbelichtung auch ein Gestaltungselement sein)

3. kein Verwacklungsschutz:
also keiner außer einer ruhigen Hand (die Kamera hilft dabei mit einem Leergewicht von 570 g) und der Erkenntis, dass manchmal ein Stativ ein notwendiges Zubehör in der Fotografie ist

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Der Filmtransport ist für meinen Geschmack zu laut und jault etwas. Dafür bietet die Kamera sonst die klassischen Bedienelemente aus (vergangenen) Jahrzehnten der Spiegelreflexfotografie: Zeitwahlrad und Blendenring am Objektiv. Wenn man möchte ist die Kamera trotz der Belichtungsautomatiken auch ganz klassisch im Nachführbelichtungsmodus nutzbar, also erst Belichtung messen, dann überlegen und entsprechend eine passende Kombination von Zeit und Blende einstellen.

Zum bewussteren Fotografieren und Lernen mit älteren Nikon Objektiven also auch heute noch gut geeignet.

Fazit: gute Lernkamera, leider nicht besonders leise

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Bedienkomfort:    
Ausstattung:    
Bildqualität:    
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