Leica Minilux Zoom
Teurer Edelzwerg - Leica Minilux Zoom Kamera

Erhältlich in: 1 Shop

Produkttyp: Leica Kameras

Neuester Testbericht: ... Sucher als Brillenträger leider sehr unzufrieden. Angepeilte Lösung war eine Leica Minilux Zoom - der Zoom Bereich ist zwar nicht sehr gr... mehr

Teurer Edelzwerg
Leica Minilux Zoom

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Produkt:

Leica Minilux Zoom

Datum: 12.02.00, geändert am 03.09.04 (804 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Titangehäuse, hochlichtsarkes Objektiv. beleuchtetes Display, Speichermöglichkeiten

Nachteile: Sucher, hoher Preis

Kamertyp: Kompakte Autofocus-Kleinbild-Sucherkamera mit lichtstarkem Zoomobjektiv.

Objektiv: LEICA VARIO-ELMAR 1:3,5-6,5/35-70 mm (7 Linsen in 6 Gruppen).

Autofocus-System: Aktiver Infrarot-Autofocus.

Belichtungssystem: Programmautomatik mit automatischer Belichtungssteuerung und Blitzzuschaltung.

Belichtungsmessung: Integral, mittenbetont.

Verschlußzeitenbereich: 1 bis 1/250s. "B"-Einstellung für Belichtungszeiten länger als 2s

Sucher:
Realbild-Sucher mit Markierungen für das Autofocus-Meßfeld, für Aufnahmen im Nahbereich und für Panorama-Aufnahmen. Blitz-Funktionsanzeige durch eine rote Leuchtdiode. Funktionsanzeige für Autofocus und Belichtungsmessung durch eine grüne Leuchtdiode.

Datenfeld:
LC-Display zeigt Bildzählwerk sowie Symbole für: Batteriezustand und die jeweilig eingestellten Betriebsarten bzw. Funktionen und Korrekturfaktoren, Selbstauslöser, Film einlegen und zurückspulen, automatische Beleuchtungszuschaltung bei wenig Umgebungslicht.

Gehäuse: Aus massivem, extrem widerstandsfähigem Titan

Maße: 124x73x47,5mm (B/H/T)
Gewicht: ca. 375 g (ohne Batterie).

Einfacher, schneller und sicherer als mit der LEICA Minilux Zoom kann man kaum fotografieren. Denn dank der vollautomatischen Steuerung aller Funktionen ist man jederzeit einsatzbereit und hat das Bild ruckzuck im "Titankasten".
Die LEICA Minilux Zoom ist mit einem neugerechneten, leistungsstarken Zoom ausgestattet, das keinen Vergleich mit den legendären Objektiven der LEICA R- und M-Serien zu scheuen Braucht. Es zeichnet sich durch eine gegenüber bisherigen Konstruktionen spürbar höhere Lichtstärke von 1:3,5 bei 35 mm bis 1:6,5 bei 70 mm aus und ist damit das lichtstärkste Zoomobjektiv aller Leica Compact-Kameras!
Sollte das Licht trotzdem mal knapp werden, schaltet sich das eingebaute Blitzgerät automatisch dazu.
Wenn man mal selber gestalterisch eingreifen möchte, ka
nn man einfach den AF ausschalten und manuell die Entfernung einstellen und selbst die Schärfentiefe bestimmen.
So kann man auf ungewöhnlich helle oder dunkle Motive mit gezielten Belichtungskorrekturen reagieren.
Damit der Schnee wirklich weiß und die Nacht richtig schwarz abgebildet wird.
Leider kann man die Blende nicht manuell vorwählen, da muss man immer auf die Programmautomatik der Kamera vertrauen.
Der Sucher und das LC-Display der LEICA signalisieren unmißverständlich, wie es um Scharfeinstellung und Belichtung bestellt ist.
Die Betriebsarten lassen sich abspeichern und sind auch nach Ausschalten der Kamera verfügbar. Das ist z.B. beim Blitzbetrieb mit der Automatik zur Verringerung des "Rote Augen Effekts" von Vorteil. Dieses ist bei der MiniZoom oder der Z2X nicht möglich, nach ausschalten der Kamera muss man sich jedesmal wieder durch das Untermenü arbeiten, um das Blitzprogramm einzustellen.
Als besonders praktisch erweist sich das beleuchtete Display, das nun auch in dunkeln Räumen abzulesen ist.
Die Minilux ZOOM ist eine ausgereifte Edel-Kompaktkamera mit einem hervorragendem Vario-Elmar, dass schon seit der MiniZoom bewährt ist und in der Minilux Zoom in einer noch lichtstärkeren Version zur Verfügung steht.

Ob allerdings der Preis von fast 2000 DM gerechtfertigt ist muss man einfach selbst entscheiden. Wenn man allerdings bedenkt, dass man für ca. 2500 DM schon eine gebrauchte M6 bekommt (ohne Objektiv), erscheint der Preis in einem anderen Licht.

Bei Leica Produkten bin ich sonst nicht so preiskritisch, da die Qualität immer Top ist. Doch an dieser Stelle möchte ich auf die neue Leica C1 verweisen, die mit 850 DM weniger als die Hälfte kostet und ein Zoomobjektiv bietet, das vom Brennweitenbereich interessanter ist, als das der Minilux Zoom.
Wer gerne in diesem Brennweitenbereich ein Zoom möchte und nicht so viel Wert auf Lichtstärke legt findet in der Z2X einen treuen Weggefährten. Das
Vario-Elmar ist genauso gut wie das der Minilux Zoom, erreicht aber mit 1:4.0-7.0 / 35-70mm nicht ganz die Lichtstärke der MiniluxZoom.
Für den, der auf ein Zoomobjektiv verzichten kann ist die Minilux interessant. Man bekommt für 1200 DM eine Top Kamera mit Titangehäuse.

Fazit: