Leica C11
Top-Qualität zum entsprechenden Preis - Leica C11 Kamera

Produkttyp: Leica Kameras

Neuester Testbericht: ... wegen des Preises und Markennamens an diese Kamera stellt.
Insgesamt erscheint mir die Leica C11 eine wirklich lohnenswerte Investi... mehr

Top-Qualität zum entsprechenden Preis
Leica C11

danhamburg

Name des Mitglieds: danhamburg

Produkt:

Leica C11

Datum: 17.12.01, geändert am 17.12.01 (616 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: exzellente Verarbeitung, gute Fotoqualitäte, großer Funktionsumfang

Nachteile: relativ kostspielig

Da liegt sie nun vor mir in ihrer transparenten Hartschalenbox, meine erste Leica. Sicher kann man fragen was ein vollkommen untalentierter Urlaubsphotograf wie ich mit einer Leica will. Die Antwort ist einfach, erstens sich einen Traum erfüllen und endlich Besitzer einer Leica zu sein (alleine dieser wunderschöne rot hinterlegte Schriftzug weckt bei mir wahre Wonneschauer) und zweitens vielleicht endlich mal Bilder zu schießen die bei anderen mehr als nur ein ?Ah so das bist du da auf dem Foto und ich dachte glatt das wäre ein Auto?.

Nun a, der Spaß ist nicht wirklich billig und dabei handelt es sich schon um das preiswerteste Leica-Modell, aber ich glaube die 598,- DM waren gut angelegt.

Die Kamera gibt es in zwei Farbkombinationen, einmal Leica-typisch ganz schwarz und einmal mit silberner Vorderfront. Meiner Meinung nach sehen beide Varianten sehr edel aus besonders verglichen mit vielen andere Kompaktkameras die doch eher an einen Gameboy als an eine Kamera erinnern.

Die Kamera liegt gut in der Hand (und ich habe schon ziemliche Pranken) und ist durch seinen elektronisch zuklappenden Blitz und verschließbares Objektiv relativ unempfindlich gegenüber Witterungseinflüssen.

Nun kommen wir aber zur eigentlichen Bestimmung dieser Kamera (auch wenn ich mir immer noch nicht sicher bin ob dieser nicht darin liegt diese Kamera einfach nur zu bewundern), nämlich dem fotografieren.

Auf der Rück- und Oberseite der Kamera findet man alle dafür notwendigen Knöpfe und Schalter.

Aber vielleicht zuerst noch mal eine kurze Bemerkung zu den Filmen. Die Kamera benutzt APS-Filme und damit die drei bekannten APS Formate (Umschalter auf der Rückseite der Kamera). Zusätzlich besteht noch die Möglichkeit teilbelichtete Filme zurückzuspulen und später wieder an der gleichen Stelle weiter zu belichten. Diese so genannte Mid-Roll-Change Technik ist z.B. sinnvoll wenn man für Abendaufnahmen einen empfindlicheren Film einlegen möch
te ohne die übriggebliebenen Positionen des anderen Filmes zu verlieren.

Nun zur Rückseite der Kamera die neben einem LCD-Display noch einige weitere Knöpfe beinhaltet.

Das Display bietet alle wichtigen Informationen wie z.B. verbliebene Aufnahmen, Batterieanzeige, eingestellter Blitz oder Timer und die einzublendenden Datumsinformationen (die Kamera bietet die Möglichkeit auf Wunsch verschiedene Datumsanzeigen auf das Bild zu belichten).

Des weiteren findet man einen Wippschalter für die Bedienung des 3-fach Zooms (23-70mm). Also wenn ihr jemals eine Kamera ohne Zoom hattet (hatte ich ne ganze Zeit aber näheres könnte ihr euch in meinem Bericht zur Canon Ixus X-1 anschauen) werdet ihr die Finger von diesem Wippschalter nicht mehr nehmen.

Eine Besonderheit der Kamera ist die Möglichkeit drei Bilder hintereinander mit Hilfe des Timers vorzunehmen. Das erste Bild wird nach 10s gemacht die beiden anderen danach im Abstand von ca. 5-7s. Natürlich gibt es eine rote Blinkdiode die einen vor dem bevorstehenden Auslösen warnt.

Eine weitere sehr nützliche Funktion ist die Möglichkeit mit einem leichten Drücken auf den Auslöser, die Daten des sich im Focus des Suchers (das nette rechteckige Kästchen) befindlichen Gegenstände oder Personen zu speichern. Mit den Daten ist hier die Entfernungs- und Beleuchtungsmessung gemeint. Dies ermöglicht es, den Gegenstand außerhalb dieses Focus zu haben und trotzdem ein darauf scharfes Bild. Ich muss zugeben das ich diese Funktion relativ oft benutzt habe.

Auch bei der Auswahl der Blitzeinstellungen bieten sich eine Vielzahl von Möglichkeiten, neben manueller Zu- oder Abschaltung, automatischer Zuschaltung nach Belichtungsmessung, Verringerung des Rote-Augen Effektes gibt es auch Möglichkeiten für Nacht- oder Landschaftsaufnahmen.

Die Bilderqualität entspricht alle mal den hohen Erwartungen die mal nicht nur wegen des Preises und Markennamens an diese Kamera stellt. >
Insgesamt erscheint mir die Leica C11 eine wirklich lohnenswerte Investition. Für ihre doch sehr handliche Größen (106mm x 61,5mm x 35mm) und ihre 210g Gewicht macht sie erstaunlich gute Bilder und bietet eine Vielzahl an Funktionen.
Was ich euch noch empfehlen würde ist euch unbedingt das sehr gute Handbuch durchzulesen da dort vieles exzellent beschrieben wird und man einige versteckte Funktionen aufgezeigt bekommt.

Fazit: