Konica Lexio 70
Geniales Ding im APS-Format - Konica Lexio 70 Kamera

Produkttyp: Konica Kameras

Neuester Testbericht: ... (im Deutschen auf jeden Fall praktisch fehlerfrei) übersetzt und erzählt einem eigentlich alles was man über die Kamera und ihre Funktion... mehr

Geniales Ding im APS-Format
Konica Lexio 70

Fantin

Name des Mitglieds: Fantin

Produkt:

Konica Lexio 70

Datum: 21.02.02, geändert am 21.02.02 (424 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: viele Funktionen, klein und leicht, super Anleitung

Nachteile: keine nennenswerten

***WAS MICH FÜR DEN KAUF ÜBERZEUGTE***

Ich wollte eine Kompaktkamera um die 170 ?. Diese sollte eine Verschlusszeit von mindestens 1/500 Sekunde haben. Außerdem war mir ein integrierter Blitz mit mehreren Funktionen und ein gutes Objektiv (gute Lichtwerte). Alle diese Bedingungen erfüllt die Lexio 70. Sicherlich ist ihr Zoom von 2,5fach nicht übermäßig, aber reicht meiner Meinung nach für den berühmten Otto-Normalverbraucher völlig aus.

***LIEFERUMFANG***

Außer der Kamera befindet sich in dem Karton noch eine Tasche für den Foto, die die Kamera allerdings nicht vor harten Stößen sondern einfach nur gegen Kratzer schützt, eine Batterie, eine Trageschlaufe, einen Garantieschein und eine Anleitung.

***TECHNISCHE DATEN***

Abmessungen: (HBL) 59,5mm x 108,5mm x 35mm
Gewicht: 180 g (superleicht!!)

Objektiv: Konica Zoomobjektiv Brennweite: 28-70mm
Lichtstärke: 1:3,4 - 7,9
Zoom: 2,5 fach
Verschlusszeit: 1,3-1/500 Sekunde

Dioptrieneinstellung: + 2 bis - 2 Dioptrien
Belichtungskorrektur: + 1,5 EV

***ERSTER EINDRUCK***

Also ich find diese Kamera ist schon ein edles Ding. Das Aluminiumgehäuse ist sehr stabil auch wenn das vielleicht auf manchen Bildern nicht so aussieht.
Wenn man den Schieber vorne öffnet begrüßt einen das Objektiv und die LCD-Anzeige wird beleuchtet.
Der Blitz ist fest im Gehäuse integriert und ist nicht so einer der irgendwo herausklappt wenn man die Kamera einschaltet. Bei solchen Blitzen hatte ich immer Angst, dass sie abbrechen.
Die Kamera machte einen sehr kompakten und stabilen Eindruck auf mich.

***DIE ANLEITUNG***

Nach dem ich die Kamera in di Hand genommen hatte hab ich natürlich auch zur Anleitung gegriffen. Diese ist es wirklich Wert sie in eine eigene Kategorie zu schreiben. Sie ist einfach super.
Jeder Schritt ist mit Zeichnungen ergänzt. Also eigentlich geht das gar nicht, dass man da was nicht versteht. Sie ist in
8 Sprachen (im Deutschen auf jeden Fall praktisch fehlerfrei) übersetzt und erzählt einem eigentlich alles was man über die Kamera und ihre Funktionen wissen sollte.

***DIE BETRIEBSFUNKTIONEN***

Die Funktionen lassen sich einfach über die Mode-Tase oder den Zoomschalter auswählen, die entsprechende Funktion wird dann im Display angezeigt.
Im Folgendem werde ich näher auf die Funktionen eingehen:

Manuelle Blitzzuschaltung: Hier wird der Blitz, unabhängig von den Lichtverhältnissen zugeschaltet. Das hilft bei Gegenlichtaufnahmen oder trübem Wetter.
Manuelle Blitzabschaltung: Der Blitz wird auf keinen Fall aktiviert. das ist für Museen oder ähnliches ganz nützlich wo nicht mit Blitz fotografiert werden darf.
Blitz für Nachtaufnahmen: Bei dieser Funktion wird der Blitz mit langen Verschlusszeiten kombiniert um auch Bilder bei Nacht genügend zu belichten. Allerdings muss man aufpassen, dass man die Bilder mit den langen Verschlusszeiten nicht verwackelt, d.h. die Kamera nicht ruhig hält.
Belichtungskorrektur um 1,5 EV: Mit dieser Funktion wird das Bild leicht überbelichtet, was zum ein Motiv bei einem dunklen Bildhintergrund herausstellt.
Unendlich: Mit dieser Funktion kann man Panoramaaufnahmen und Fotos von Objekten in großer Entfernung machen.
Nahaufnahmen: erklärt sich ja eigentlich von selbst...
Vorblitzfunktion: Hier wird vor dem Bild ein Blitz vorausgeschickt. Dieser bewirkt, dass sich die Pupillen der Personen zusammenziehen. Erst dann wird das richtige Bild mit dem richtigen Blitz gemacht und der Rote-Augen-Effekt wird reduziert.
Auto: Das ist der Standartmodus. Hier wählt die Kamera ganz auf eigene Faust was für die momentane Situation am besten ist.

***DER SUCHER***

Der Blick durch den Sucher gibt einem, wenn an die Auslösetaste halb herunterdrückt viele Informationen. Zuerst die Entfernung. Also ob im Normal-, Nahaufnahme- oder im Unendlich fotografiert werden muss. Sollte das Obje
kt zu nahe sein wird man ebenfalls gewarnt und der Auslöseknopf gesperrt.
Außerdem leuchtet evtl. das Blitzlicht im Sucher aus. Das bedeutet, dass das Bild durch einen Blitz aufgehellt werden muss.
Wird die Auslösetaste halb heruntergedrückt speichert die Kamera die Fokuseinstellung, die aus mittenbetont gemessen wird. Nun kann man den Bildausschnitt verändern, muss den Finger aber auf dem Knopf lassen und kann knipsen.


***SONSTIGE FUNKTIONEN***

Die Vorblitzfunktion lässt sich über eine separate Taste aktivieren. Somit kann sie mit allen anderen Funktionen kombiniert werden.
Der Zoom lässt sich über einen Wippschalter bedienen.
Das LCD-Display hat eine Hintergrundbeleuchtung. Es zeigt an welcher Betriebsmodus gewählt wurde, wie viel Bilder man schon verschossen hat. Leider gibt es nur 3 Varianten der Batterieanzeige: Ganz voll, halb voll (bin ein Optimist ;-) und leer. Meiner Meinung nach hätten ein/zwei Zwischenstufen nicht geschadet.
Der Film wird automatisch eingefädelt, erkannt und natürlich auch transportiert! Die Kamera spult ihn auch automatisch zurück. Ein vorzeitiges Rückspulen lässt sich durch eine kleine Taste machen, die man aber nur mit einem Stift o.ä. aktivieren kann (Gott sei Dank...).
Für Brillenträger ist die Dioptrieneinstellung am Sucher interessant. Der Sucher lässt sich über ein kleines Rädchen auf die Augen anpassen.


***DIE BILDER***

Jetzt kommt das wichtigste - die Bilder. Ich meine Kamera in Paris eingeweiht. Das Wetter war leider nicht sehr traumhaft, trübes Licht und so. Trotzdem sind die Bilder richtig gut geworden. Erstaunlich scharf, auch bei bisschen schwierigeren Objekten. Die Farben sind nicht immer so brillant wie man sich das vorstellt, was aber eher am schlechten Licht als an der Qualität der Kamera liegt.
Aufpassen sollte man bei dunklen Sachen, vor allem wenn man die Nachtportraitfunktion benutzt, da die Kamera ohne Vorwarnung lange Verschlusszeiten einset
zt. Hier wäre es vielleicht sinnvoll gewesen, wenn man ab einer bestimmten Verschlusszeit gewarnt wird.


***FAZIT***

Für ca. 180 ? bekommt man eine Kamera die in Format und Gewicht schon fast mit einer APS-Kamera mithalten kann und mit vielen, einfach zu bedienenden Funktionen glänzt. Der Einstieg ist dank der genialen Anleitung sehr leicht!
Das einzige Übel sind die teuren Lithium-Batterien. Das Stück kostet ca. 10 ?, aber da gibt es in dieser Prdoduktkategorie leider keine Alternative.
Kurz und gut: ein echter Tipp...

Fazit: