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Produkttyp: Kodak Kameras
Neuester Testbericht: ... Eine 3 Volt Lithiumbatterie Allgemeines zu APS *~*~*~*~*~*~*~*~*~* Zunächst einmal sei noch einmal darauf hingewiesen, dass die Kamera... mehr
Gute Kamera für Fotolaien :-)
Kodak Advantix C750

Name des Mitglieds: Blindfish
Produkt:
Kodak Advantix C750
Datum: 18.07.02, geändert am 18.07.02 (155 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: viele Funktionen, billig erworben, relativ einfache Handhabung
Nachteile: da fällt mir jetzt nix ein
Nachdem meine alte Kamera drei- bis fünfmal auf den Boden gefallen ist, wurde es mal wieder Zeit sich eine Neue anzuschaffen.
Ich fahre ziemlich auf diese APS-Kameras ab. Ein riesengroßer Vorteil dieses System ist es, dass die Filmkassette äußerst simpel einzulegen ist und dass der begeisterte Fotograf zwischen drei Formaten auswählen kann.
Eigentlich würden mich Digitalkameras ja auch interessieren, jedoch hat mich bisher immer der enorm hohe Preis von dieser Anschaffung abgehalten.
Deshalb entschied ich mich auch diesmal wieder für ein kostengünstiges, leicht zu bedienendes und altmodisches Fotopapier bedruckendes Gerät.
Also, ab in den Media Markt! Da ich besondere Ansprüche habe und die Kamera am besten nichts kosten darf, sollte die Auswahl des Gerätes am Ende schneller verlaufen als erwartet.
Schließlich kam für mich nur ein Modell mit APS, Zoom (Zoom-Weite ist eigentlich egal, da ich da eh keinen Schimmer von habe) und geringen Kaufpreis in Frage.
Die Größe und das Aussehen war in diesem Fall nicht so wichtig.
Und so fielen direkt zu Beginn 2/3 der Bildermacher weg, da sie entweder keinen Zoom hatten oder einfach zu teuer waren.
Nach einem Gespräch mit der Verkäuferin empfahl sie mir die "Kodak ADVANTIX C750 ZOOM Camera".
Die Kamera
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Die Advantix C750 gehört mit ihrer Größe von ca. 108x64,5x40 mm und mit einem Gewicht von 180 g eher zu den kleineren Geräten. Sicher gibt es inzwischen auch Kameras die kleiner als eine Zigarettenschachtel sind, aber im Vergleich zu meiner alten ist sie wirklich sehr klein :-)
Zum Inhalt der Verpackung gehören ein Kodakfilm mit 25 freien Aufnahmen, eine 3 V Lithiumbatterie KODAK KCR2, ein Trageriemchen und eine Schutztasche.
Die optische Beschreibung der Kamera schenke ich mir, da sie auf dem Bild sehr schön zu erkennen ist.
Technische Daten
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Da ich von dem ganzen Technischen-Drumherrum nicht gerade viel
Ahnung habe liste ich die technischen Feinheiten nur kurz auf. Denke solche Dinge interessieren meisten auch nur Leute die wirklich Ahnung vom Fotografieren haben :-)
Objektiv: 24 – 60 mm mit Motorzoom, asphärisch
Focussystem: Passives Drei-Punkt-Messsystem mit 140 Zonen
Schärfebereich (ISO 100):
Weitwinkel: 0,6 – 4,3 m
Tele: 0,6 – 3,0 m
Sucher: Echtbild mit C-, H- und P-Formatanzeige
Filmempfindlichkeit: DXIX (ISO) 100 – 1600
Blitz: Flip-up, KODAK SENSALITE Blitz
Blende: f/5,6 – f/8
Verschluss: Programmiert, ½-1/330s
Energiequelle: Eine 3 Volt Lithiumbatterie
Allgemeines zu APS
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Zunächst einmal sei noch einmal darauf hingewiesen, dass die Kamera über das APS-System verfügt. Dadurch ist es möglich die Fotos in drei verschiedenen Formaten zu machen. Das Classic-Format (C) hat die Größe 88,9 x 127 mm.
Das Format HDTV (H) hat die Abmessungen 88,9 x 152 mm. Und das Panorama-Format (P) ist 88,9 x 254 mm groß. Die Kosten der entwickelten Bilder hängt selbstverständlich von der Größe des gewählten Formats ab.
Das Bildformat wird ganz einfach am Bildformatschalter oberhalb des Gehäuses durch einen Schiebeschalter ausgewählt.
Ein weiterer Vorteil von APS ist sicherlich, dass die Filmkassetten äußerst einfach eingelegt und gewechselt werden können. Man nimmt einfach den noch unbelichteten Film aus der Verpackung und legt ihn (selbstverständlich richtig rum) ins Filmfach. Das lästige Rumgefummel mit dem Negativstreifen entfällt also. Genauso funktioniert es auch im umgekehrten Falle, wenn man den Film wieder entnimmt. Einfach Filmfachdeckel auf und Film rausnehmen.
An den Filmkassetten ist auch eine Anzeige an der man erkennen kann ob der Film noch unbelichtet, teilbelichtet, vollbelichtet oder bereits entwickelt ist.
Teilbelichtete Filme können sogar zurückgespult, entnommen und zu einem späteren Zeitpunkt weiter belichtet
(Fotografieren) werden.
Diese Funktion ist allerdings nur bei Kameras mit MRC-Funktion möglich, über die die Advantix selbstverständlich verfügt.
Ach, noch was. Außerdem entfallen die Negativstreifen. Nach dem Entwickeln der Bilder bekommt man nur die Filmkassette zurück und keine Negative.
Was die Kamera alles kann
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Ui, wo fange ich denn da am besten an?!
Da ich wie bereits erwähnt nur Hobbyfotograf bin und von der eigentlichen Fotografie und dem ganzen Drumherum nichts, aber auch wirklich gar nichts verstehe, ist es für mich super wichtig, dass die Kamera alles wichtige automatisch einstellt und ausführt.
*Top-Flash
Dazu gehört auch das Top-Flash-System, welches sich automatisch an die Lichtverhältnisse anpasst und dafür sorgt, dass in allen Situationen für optimales Licht gesorgt wird. Platt gesagt: Wenn es zu dunkel ist, dann kommt der Blitz!
*Auto-Focus-Arretierung
Der Auto-Focus sorgt dafür, dass sich die Kamera automatisch scharf stellt wenn sich etwas innerhalb des Sucherfensters befindet.
*Zoom-Objektiv
Das Zoom-Objektiv ist motorbetrieben und ermöglicht es die ideale Brennweite für die Aufnahmen auszuwählen.
Spielereien
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Unter "Spielerein" verstehe ich all die Sachen, die der Knipsapparat zwar kann, aber die man nicht unbedingt benötig. Das ist wiederrum Ansichtssache, da jeder Nutzer andere Funktionen als nebensächlich erachtet.
*Aufdruck von Datum und Zeit
Auf die Rückseite der Bilder werden das Datum, die Uhrzeit und die Identifikationsnummer des Film aufgedruckt.
Eigentlich finde ich das immer ganz praktisch, da ich schon öfter Bilder in der Hand hatte, bei denen ich weder das Datum, noch das genaue Jahr zuordnen konnte.
Die Identifikationsnr. der Filmkassette ist vor allem dann sehr wichtig, wenn man vorhat Bilder nachmachen zu lassen, aber in seiner Fotokiste nicht mehr den passenden Film findet.
*Automatische Kameraausschaltung
Wird die Kamera 2 ½ Minuten nicht benutzt schaltet sie sich automatisch aus. Das spart Batterien und verhindert, das man versehentlich irgendwelche Einstellung verändert. Durch die Betätigung einer Taste schaltet sich die Kamera wieder ein.
*Sprachen
Nein, die Kamera spricht nicht. Aber selbst Englisch, Französisch, Spanisch, Japanisch, Dänisch, Finnisch, Italienisch, Norwegisch, Portugiesisch und Schwedisch sprechende Leute können diese Kamera benutzen.
*Reduzierung roter Augen
Die Kamera verfügt über eine Funktion welche den Effekt von roten Augen verringert. Die Betonung liegt hier ganz klar auf "verringert". Wer erwartet, dass diese grausigen roten Augen ganz verschwinden, wird hier leider enttäuscht.
*Aufhellblitz
Mit dem Aufhellblitz können Schatten z.B. auf Gesichter die im Gegenlicht stehen aufgehellt werden.
*Portraits
Mit der Portraitfunktion wird die optimale Zoom-Position für ein Portrait automatisch eingestellt.
*Zahl der Abzüge
Vor jeder Aufnahme kann der Fotograf bereits im Vorfeld auswählen, wie viele Abzüge er von einem Bild haben möchte. Das ist natürlich nur sinnvoll, wenn man weiß, dass dieses Bild der absolute Hammer wird. Ach übrigens, man kann zwischen 1 und 9 Abzügen wählen.
*Titelaufdruck
So und nun kommen wir eigentlich zu der schönsten Nebensache, die dieser Fotoapparat beherrscht. Es ist möglich einen Titel auf die Rückseite des Fotos drucken zu lassen. Leider kann man keinen eigenen Text eingeben sondern nur aus 40 (!) vorgegebenen auswählen.
Zur Auswahl stehen fast alle Feiertage und Ereignisse die es so gibt, z.B. Geburtstag, Feiertag, Schulveranstaltung, aber auch Hochzeitsreise, Festival, Oktoberfest oder Tag der Deutschen Einheit.
Wer sich für die genauen Titel interessiert, kann sich gerne bei mir melden.
So, das war’s dann auch schon.
Ups, eine Sache hätte ich fast vergessen. Denn ist ja fa
st schon selbstverständlich, dass jede Kamera über einen Selbstauslöser verfügt.
Fazit
*~*~*
Wie man bereits sieht übersteigen die Spielerrein die eigentlich wichtigen Funktionen der Kamera. Aber deshalb macht es auch soviel Spaß mit ihr zu fotografieren :-)
Die Einstellung der verschiedenen Funktionen ist relativ einfach. Aber wie bei allen Dingen muss man sich erst damit vertraut machen.
Die C750Zoom ist einfach zu bedienen und lässt sich aufgrund ihres Gewichtes und der Größe leicht in jeder Jackentasche verstauen.
Die entwickelten Bilder haben meine Erwartungen erfüllt. Die Bilder sind sehr selten verwackelt oder unscharf. Die Farben der Bilder sind auch sehr schön, obwohl das wohl eher an der Qualität des Films liegt.
Ach, fast hätte ich ja das Wichtigste vergessen: den Preis!
Da es bereits neuere Modelle dieses Fotoapparates auf dem Markt gibt, konnte ich die Kamera für 50 € erwerben. Deshalb kann ich Euch leider nicht die "unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers" mitteilen, da die Kamera reduziert war. Die neueren, vergleichbaren Modelle kosten so im Durchschnitt 150€.
Fazit:
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