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Produkttyp: Contax Kameras
Neuester Testbericht: ... wird die Entfernung durch einen Motor am Objetiv eingestellt. Außerdem hat die Contax G1 einen Motor und eine Belichtungsautomatik. Ingesam... mehr
Oder doch eine Leica? Oder eine G2?
Contax G1

Name des Mitglieds: honk42
Produkt:
Contax G1
Datum: 10.04.02, geändert am 10.04.02 (1148 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: relativ billig, hochwertige Optik, Automatiken
Nachteile: kein Zoom, lauter als Leica
Ich habe mir die Contax G1 gekauft, weil sie leicht und kompakt ist, aber gleichzeitig wechselbare Objektive hat. Diese Vorteile der Messsucherkamera werden allerdings mit begrenzten Brennweiten (bis 90mm) erkauft. Auf der anderen Seite können Weitwinkel wegen des fehlenden Spiegels weiter in das Kameragehäuse reichen und sind damit leichter und besser zu konstruieren.
Im Vergleich zur den Leica Ms hat die Contax G1 Autofokus. Auch das manuelle Fokussieren ist nur ein Einstellen anhand der Entfernungsmessung des AF Systems. Auf jeden Fall wird die Entfernung durch einen Motor am Objetiv eingestellt. Außerdem hat die Contax G1 einen Motor und eine Belichtungsautomatik. Ingesamt kann man mit der Contax G1 also nicht so leise und manuell fotografieren wie mit einer Leica M. Außerdem hat die Contax G1 einen Sucher, der immer nur den aktuellen Bildinhalt zeigt und keinen Leuchtrahmen wie bei den Leica Ms. Die Qualität der Optiken sollte identisch sein, wobei die Contax deutlich billiger ist. Außerdem kann man durch die zusätzlichen Automatiken und den Motor eher Schnappschüsse oder Nachschüsse machen. Allerdings hat die Contax lichtschwächere Objektive, so dass gerade bei Available Light Probleme auftauchen.
Nach einiger Zeit mit der G1 habe ich mir dann noch eine G2 zugelegt. Dabei war das entscheidene Argument, dass die G2 mit einem 35-70mm Objektiv ausgestattet werden kann. Damit ist man mit einem Objektiv und einem Gehäuse auf fast alles vorbereitet, was die Fotoausrüstung noch kompakter macht. Die anderen Features wie schnellerer Motor und kürzere Verschlusszeiten spielen für mich keine Rolle. In einigen Bereichen ist der G2 ergonomischer z.B. bei der Entfernungseinstellung. Auf keinen Fall ist der recht krasse Preisunterschied gerechtfertigt.
Qualitativ hat mich die Kamera nie in Stich gelassen und produziert immer sehr gute Bilder. Meine alte Spiegelreflex habe ich nie vermisst, vor allem nicht das Gewicht und die Größe.
Wer als
o eine qualitativ hochwertige und dabei noch preiswerte Kamera sucht, ist hier gut bedient. Eine G2 lohnt sich nur für Profis oder wegen des Zooms. Eine Leica M ist leiser aber auch manueller mit den entsprechenden Vor- und Nachteilen.
Fazit:
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