Canon IXUS L-1
IXUS L-1 - ja wo steckt sie denn? - Canon IXUS L-1 Kamera

Produkttyp: Canon Kameras

Neuester Testbericht: ... Die Bildqualität war bei meinen Versuchen bisher gut. Insgesamt bin ich mit meiner kleinen Canon sehr zufrieden. ... mehr

IXUS L-1 - ja wo steckt sie denn?
Canon IXUS L-1

offie

Name des Mitglieds: offie

Produkt:

Canon IXUS L-1

Datum: 05.02.01, geändert am 05.02.01 (437 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Klein, durchdacht, chic

Nachteile: Klein

IXUS L-1 Der Winzling in der Hemdtasche

Als eingefleischter Nikon-Fan nach CANON schielen?

Jawohl, in dem Fall ja, und niemals bereut.
Wenn es ein Foto-System durch selbstverbockte Marketingfehler schwer hatte, dann das APS System. Was reizt dann einen Spiegelreflexler zu diesem System – bei kleinerem Negativformat?

Design und „innere“ Werte.

IXUS an sich ist ja schon ein Augenschmaus, mit der L-1, lange Zeit kleinste Serienkamera der Welt, ist aber auch und gerade von der Optik der grosse Wurf gelungen: 2.8 / 26mm. Knackscharf. Überzeugend! Wie hiess der Slogan: 125g HighTech auf 89,5x59,8mm. In der Tat, seither meine „Immer-und-überall-dabei-Kamera!“

Gut, man muss sich etwas Zeit für die Bedienungsanleitung nehmen, bis Datum und Uhrzeit programmiert sind (kleine Frauenhände sind hier vorteilhaft!) und alle Funktionen und Symbole verstanden. 5 Blitzprogramme – u.a. gegen den Rote-Augen-Effekt und Gegenlichtaufnahmen – sind in dieser Liga perfekt!

Gut, teilbelichtete Filme können nicht eingesetzt werden, aber wenn man einmal die Vorzüge von APS zu schätzen weiss, egal ob die Aufnahmedaten auf der Rückseite des Bildes zu sehen sind, oder aber die kinderleichte Bedienung allein durchs Einlegen der Filmpatrone, nein, kein Einfriemeln mehr!, die vorwählbaren Bildausschnitte Classic, Panorama und H-Format – einfach fantastisch.

Die L-1 hat eine feste Brennweite – also keinen Zoom – für mich als überzeugter SLRler ist das kein Nachteil: Canon hat der L-1 das bestdenkbare Objektiv dieser Klasse spendiert. Nach Gebrauch wird dieses einfach zurück in den Kamerabody „versenkt“ – schick und sicher. Das Display ließ mich zunächst skeptisch nach dem Batterieverbrauch fragen – so lange man nicht aus Versehen das Ausschalten vergisst, hält sie recht lange durch, diese Batterie.

Ansonsten liebevolle Details: Ein Anschlus
s für Stative! Toll; ein Riemen fürs Handgelenk mit einem Plastikknubbel, an dem ein Stift für die Bedienung der winzigen Programmiertasten angebracht ist – nicht zu verlieren. Dieser Sinn fürs Detail macht sie perfekt. Mit der Zeit ist auch der Preis attraktiv und auf dem Gebrauchtmarkt ist sie ebenfalls günstig zu erstehen. Interessant auch als Zubehör der Remote Controller RC-5, mit dem „fernbedienungs-like“ ausgelöst werden kann – ach ja, per Knopfdruck alle in Reichweite befindlichen L-1 Kameras gleichzeitig, die zuvor durch Anwählen der Selbstauslösefunktion „scharfgestellt“ wurden. Besorgen Sie sich in jedem Fall ein passendes Leder-Overall für die L-1 – das sichert lange ihr schönes Design.

Einen fatalen Nachteil für mich hat sie – die L-1. Nicht, das meine Nikons rebellieren, nein, sie haben sich an den Winzling in der großen Tasche gewohnt, wenn wir alle gemeinsam unterwegs sind – nein, meine Frau hat sich in das Ding verguckt. So bleibt mir nur eins, ich werde ihr eine eigene kaufen – eine L-1. Aber dann die silberne Version – um jegliche Verwechslung auszuschliessen

Fazit: