Canon Ixus II
Klein - aber mit sooo viel Spaß! - Canon Ixus II Kamera

Erhältlich in: 1 Shop

Produkttyp: Canon Kameras

Neuester Testbericht: ... ein, dieser arbeitet über bewegliche Linsen im Objektiv. Fazit: Dieses Canon Modell ist auf jeden Fall mit ihrem HD-Videofunktion... mehr

Klein - aber mit sooo viel Spaß!
Canon Ixus II

flockengesicht

Name des Mitglieds: flockengesicht

Produkt:

Canon Ixus II

Datum: 09.12.03, geändert am 18.02.05 (1348 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Klein, aber kompakt, schnelle Reaktion nach dem Einschalten, ansprechendes Design

Nachteile: Makrofähigkeiten

Wenn man sich die auf dem Markt befindlichen 2 Megapixel Kameras ansieht, stellt man fest, dass die meisten nach billigem Plastikspielzeug aussehen.
Bei der IXUS V² (sprich V Quadrat) ist das anders:
Ihr kompaktes Edelstahlgehäuse macht einen soliden und edlen Eindruck. Darüber hinaus ist sie auch nur etwa halb so groß, wie andere Modelle.


Technische Daten
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Hier noch einmal die Technischen Daten. Wer Sie schon kennt kann gleich zum nächsten Kapitel springen.

Bildsensor:
1/2.7", 2.110.000 Pixel (1688 x 1248)

max. effektive Bildfläche:
1.600 x 1.200 Pixel

"Film"-Empfindlichkeit:
Automatisch, ISO 50, ISO 100, ISO 200 und ISO 400

Farbtiefe:
24 Bit intern

Auflösungen:
Hoch: 1.600 x 1.200 Pixel
Mittel: 1.024 x 768 Pixel
Gering: 640 x 480 Pixel
Film: 640 x 480 / 320 x 240 / 160 x 120 Pixel

Sucher
optischer Zoom-Sucher

LCD-Monitor
1,5" mit 117.600 Pixel

Brennweite
5,4 - 10,8 mm (entspricht 35 - 70 mm Kleinbild)

Lichtstärke
F 2,8 - 4,0

Objektivaufbau
7 Linsen in 5 Gruppen, davon 3 asphärisch

Entfernungseinstellung
TTL Ai Autofokus mit 3 Messfeldern/
TTL Autofokus mit 1 Messfeld

Aufnahmedistanz
Makro: 10 cm (W) / 27 cm (T) - 57 cm
Normal: 57 cm - unendlich
Unendlich: 5m - unendlich

Digitalzoom
2,5-fach (stufenlos)

Verschlusszeiten
15s - 1/1500s

Belichtungssteuerung
Programmautomatik, Manuell

Weißabgleich
Voreinstellungen:
Tageslicht, wolkig, Kunstlicht, Leuchtstoffröhren, Leuchtstoffröhre H für hohe Farbtemperatur, Manueller Weißabgleich

Belichtungskorrektur
+/- 2 Blenden in 1/3 Stufen

Aufnahmemodi
Automatik, Manuell, Makro, Unendlichfunktion für Landschaftsaufnahmen, Panorama- Assistent, Movie

Farbeffekte
Kräftig, neutral, gering schärfen, Sepia, Schwarz & Weiß

Blitz
Modi: Auto, An, Aus, Anti-Rote-Augen-Modus, Langzeitsynchronisation (Verschlusszeit 1s)

Blitzbereich
0.27 - 3.0 m (Weitwinkel), 0.27 - 2.0 m (Tele)

Speichermedien
Compact-Flash-Memorykarten Typ I (8 MByte inklusive)

Bildkapazität (Bei 8 MB und höchster Auflösung)
-ca. 7 Bilder im Super Fein-Modus,
-ca. 11 Bilder im Fein-Modus
-ca. 24 Bilder im Normal-Modus
-Movie: ca 18 Sek. (320 x 240 Pixel)

Serienaufnahme
bis zu 2,5 Bilder/s

Besonderheiten
-Lupenfunktion bei Bildwiedergabe (bis 10fache Vergrößerung)
-Selbstauslöser (2s oder 10s wählbar)
-H/V Sensor zur automatischen Erkennung und Drehung vertikal aufgenommener Bilder
-Histogramm-Anzeige
-Autofokus-Hilfslicht abschaltbar

Schnittstellen
USB
Audio/Video-Out (PAL oder NTSC)

Stromversorgung
Lithium Ionen Akku (Lieferumfang)
Netzadapter (Optional)

Stromverbrauch
Lithium Ionen Akku (Lieferumfang)
420 Aufnahmen ohne LCD / 150 Aufnahmen mit LCD
100 Minuten Playback

Abmessungen (B x H x T)
87 x 57 x 26,7 mm

Gewicht
190 g (ohne Batterien und CF-Card)

Lieferumfang Hardware
-8 MB Compact-Flashmemorykarte
-Lithium Ionen Akku NB-1LH, Ladegerät,
-PC/MAC-Verbindungskabel (USB),
-Videokabel,Trageriemen

Lieferumfang Software
-ZoomBrowser Fotomanagementsoftware 3.3
-Photo-Record
-Drucklayoutsoftware 1.4.2
-PhotoStitch Panoramasoftware Ver. 3.1.5
-RemoteCapture 2.4
-RAW Image Converter 2.0
-Apple QuickTime 5.0
-ArcSoft PhotoImpression
-ArcSoft VideoImpression


Praxistest
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Eine Menge Funktionen also, die ersteinmal ausgiebig getestet werden wollen.
Was ist zum Leid meiner gesamten Familie und Freunde auch ausgiebig getan habe.

Handhabung:

Meiner Meinung nach liegt die Ixus gut in der Hand. Auch wenn einige Leute meinen, sie sei ihnen zu klein.
Alle Bedienknöpfe haben einen guten Druckpunkt, und machen einen soliden Eindruck.
Besonders hervorheben möchte ich den Canon typischen Auslöser, der einen genau spüren lässt, wann er fokussiert, und wann er auslöst.

Wenn man mit nur einer Hand fotografieren will, so geht das auch, aber das zoomen erfordert einiges an Geschicklichkeit. Das ist aber auch nicht so schlimm, denn in der Regel wird man halt beide Hände benutzen.

Display Sucher:

Zum Display gibt es nur eines zu sagen: TOP!
Ich kenne kaum eine Kamera, bei der das Display selbst bei direkter Sonneneinstrahlung noch so gut abzulesen ist.
Darüber hinaus enthält es alle wichtigen Informationen auf einen Blick bereit.

Beim Sucher tritt, wie auch im Handbuch erwähnt das Parallaxenphänomen auf. Will meinen, dass durch die Räumliche Trennung von Sucher und Objektiv der Bildausschnitt verschieden sein kann. Dieser Effekt tritt umso mehr auf, je näher man einem Objekt ist. Im Nahbereich sollte man also lieber mit dem Display arbeiten, da dieses garantiert den richtigen Ausschnitt zeigt.

Autofokus:

Der Autofokus ist ebenfalls spitze. Man kann zwischen einem Zentralen Autofocuspunkt in der Mitte des Bildes, und einer 3-Feld Messung wählen.

Im ersten Fall wird das scharfgestellt, was sich in der Mitte des Bildes befindet, im anderen Fall versucht der Autofokus möglichst breite Bereiche gut zu fokussieren.

Das funktioniert so gut, dass man mit einem zentralen Spot, beispielsweise eine Spinne in ihrem Netz fokussieren kann, die dann auch tatsächlich scharf abgebildet wird. Das war mit der Vorgängerkamera so nicht, oder nur sehr schwer möglich.

Wirklich gelungen bei der Mehrfeldmessung ist auch, das die Kamera einem anzeigt, welches bzw. welche der Felder sie scharfstellt.

Belichtung:

Das ist schon etwas komplizierter:
Im automatischen Modus, bei dem die Kamera praktisch alles selbst einstellt, liegt die Belichtungszeit zwischen 1 und 1/1500 s. Dieser Wert ändert je nach Helligkeit.

Längere Belichtungszeiten lassen sich nur im manuellen Modus einstellen, und zwar 1 bis 15 s (!).

Hiermit lassen sich sehr schöne Effekte erzielen:
- Blitze fotografieren - einfach bei Gewitter 15 Sekunden draufhalten, und wenn in dieser Zeit ein Blitz zuckt, hat man ihn eingefangen (sehr schön).
- Nachaufnahmen generell: Auch sehr spärliche Beleuchtung reicht, um sehr Stimmungsvolle Bilder zu machen, oder
- Nachtaufnahmen von vorbeifahrenden Autos: Die Lichter ziehen sich dann als Leuchtbalken durchs Bild (sieht echt toll und professionell aus)

Zum Automatikmodus muss man sagen, das er um so besser funktioniert, je heller es ist, im dunklen aber immer noch besser ist, als viele behaupten ;-)

Wiedergabemodus

Der Wiedergabemodus ist erste Sahne.
Man hat die Möglichkeit bis zu 10x in das Bild hineinzuzoomen. Somit ist es möglich, sofort WIRKLICH zu erkennen, ob das Bild scharf geworden ist.
Darüber hinaus kann man sich ein Histogramm (Diagramm zur Helligkeitsverteilung) anzeigen lassen, um die Belichtung zu überprüfen.
Auch das Abspielen der Bilder in Form einer Slideshow ist möglich. Dies ist besonders dann sinnvoll, wenn man einen Fernseher zur Bildvorführung benutzt. Diese Funktion empfinde ich als große Bereicherung, denn die Darstellungsqualität auf dem Fernsehbildschirm ist durchaus sehenswert.


Zoom

Der optische 2x Zoom ist in Ordnung, den Digitale 2,5x Zoom kann man vergessen.
Aber es ist ja ohnehin kein Geheimnis, das Digitalzoom nicht das Gelbe vom Ei ist - die Bildqualität lässt rapide nach, wenn man ihn einsetzt.

Videomodus

Kleine Filme aufnehmen zu können betrachte ich eher als Spielerei, es gibt dafür sicherlich bessere Geräte (Camcorder). Allerdings ist die Qualität überraschend gut, sogar Ton wird mit aufgenommen.

Serienbildfunktion

Beachtliche 2,5 Bilder pro Sekunde schafft die Kamera. Allerdings ist nach 13 Bildern in höchster Auflösung erst mal Pause angesagt. Dann ist der Puffer nämlich voll, und die Bilder werden auf die Compact Flash Karte gesichert.

Bildqualität

Hier kann zwischen 3 Auflösungen und 3 Kompressionsstufen wählen.
Und zwar 1600 x 1200, 1024 x 768 und 640 x 480.
Das Ganze jeweils mit den Kompressionsstufen Normal, Fein und Superfein.
Bei der Auflösung empfiehlt es sich, immer die höchste zu nehmen, was allerdings genügend Speicher voraus setzt. So hat man nämlich die Möglichkeit, das Bild am Rechner noch zu beschneiden, und trotzdem noch eine angemessene Auflösung zu haben.
Und außerdem: Warum sollte man sich eine 2 Megapixel Kamera kaufen, wenn man 2 Megapixel gar nicht ausschöpft?
Was die Kompressionsstufen angeht, so muss ich ehrlicherweise sagen, das ich so gut wie keinen Unterschied feststellen konnte. Daher benutze ich immer „fein“, was mir bis jetzt noch kein Nachteil zu sein schien.
Hier nun eine Übersicht, wie viele Bilder mit höchster Auflösung auf die mitgelieferte 8 MB CF Karte passen:

- ca. 7 Bilder im Super Fein-Modus,
- ca. 11 Bilder im Fein-Modus
- ca. 24 Bilder im Normal-Modus

Das ist nicht gerade viel. Deshalb empfehle ich mindestens 64 MB zu benutzen. Damit passen dann ca. 120 Fein Bilder auf eine Karte. Das sollte reichen.
Leider unterstützt die V² keine Compact Flash Karte vom Typ ll. Deshalb kann auch kein Microdrive von IBM (mit bis zu 1 Gigabyte Kapazität) verwendet werden.

Blitz

Es gibt 5 verschiedene Blitz Modi:
1) Automatik: Sofern die Lichtverhältnisse es erfordern, wird der Blitz automatisch ausgelöst.
2) Automatische-Rote-Augen-Reduktion: Hierbei wird ein helles Licht ca. 1s lang angeschaltet, worauf dann der Eigentliche Blitz folgt.
3) An: Alle aufnahmen mit Blitz
4) Langzeitsynchronisation: Es wird eine lange Verschlusszeit mit einem Blitz kombiniert. Daraus folgt, dass Hintergründe nicht zu dunkel werden. Allerdings sollte man die Kamera ruhig halten, oder möglichst ein Stativ verwenden.
5) Aus: Aufnahmen ohne Blitz. Im Dunkeln wird dann eine lange Verschlusszeit gewählt.

Alle 5 Modi funktionieren Tadellos.

Makroaufnahmen

Der minimale Abstand zwischen Linse und Motiv, bei dem die Ixus noch scharfstellen kann liegt zwischen 10cm (Weitwinkel) und 27cm (Tele).
Der damit überdeckte Bildbereich beträgt 102 x 76mm (Weitwinkel), bzw. 138 x 103mm (Tele).
Man muss hier ganz klar sagen: Das ist nicht der Hammer, aber mehr kann man von so einer Kamera wohl auch nicht erwarten. Das ist eben keine Spiegelreflexkamera mit Makroobjektiv.

Der Stich-Assistent (Panoramabilder)

Das ist eine wirklich tolle Funktion. Das Ganze funktioniert so: Man macht eine Reihe von überlappenden Aufnahmen, die später am Computer zu einem Panorama zusammengesetzt werden.
Der Stich Assistent unterstützt einen dabei tatkräftig. Er zeigt einem immer ein drittel des vorangegangenen Bildes im Display an, so dass man den Bildausschnitt für das folgende Bild genau überlappen kann. Auf diese Weise passen die Bilder nachher perfekt zusammen.
Das mit Hilfe der mitgelieferten Software „Photo-Stich“ zusammengesetzte Panorama kann sich sehen lassen. Man erkennt absolut keinen Schnitt und keine Naht: Perfekt!

Fokus- / Belichtungs- / Blitzsperre

Es gibt die Möglichkeit, die Einstellungen von jeweils Blitz, Belichtung und Fokus zu speichern, um sie in folgenden Bildern zu benutzen. Dies ist eine sehr nützliche, wenn auch selten benutzte Funktion, da sie die Auslösezeit rapide verkürzt. Man kann also beispielsweise die Kamera vorfokussieren, um dann ein bewegtes Objekt, das man auf die schnelle nicht fokussieren könnte (Tiere), zu fotografieren.

Weißabgleich

Hier kann man wählen zwischen:
Automatisch
Tageslicht
Wolkig
Kunstlicht
Leuchtstoff
Leuchtstoff H
Manuell

In der Regel funktioniert der automatische Weißabgleich ganz gut. Änderungen bei den Einstellungen wirken sich sofort auf das Display aus, man kann also gleich sehen, ob die Einstellung gut ist.
Eine Besonderheit ist hier der manuelle Weißabgleich: Man hält der Kamera etwas vor, sagt ihr, dass das jetzt weiß ist, und weiter geht’s. So hat man immer die richtigen Farben im Bild.
Diese Funktionen arbeiten sehr gut.

Stromversorgung

Der mitgelieferte Akku hat eine Kapazität von 840mAh. Das ist schon ganz gut. Mein Rekord sind 1000 Bilder ohne Blitz und Display, sowie mit Fokussperre. Also komplett Stromsparend. Ich hatte die Kamera vom Computer aus, mit Hilfe der mitgelieferten Software, ferngesteuert, und alle 5 Sekunden ein Bild gemacht. Das Ganze wurde dann ein sehr schöner Zeitrafferfilm von vorüberziehenden Wolken.
Bei normalem Betrieb (also auch mal Blitz und viel Display) kommen aber auch 100 bis 200 Bilder zusammen. Das ist echt in Ordnung, und ist auch besser als bei anderen Kameras der Preisklasse.
Einen Anschluss für ein Externes Netzteil gibt es leider nicht, hier muss ein Akku Dummy eingesetzt werden, der natürlich seinen Preis hat. Eine Anleitung für den Eigenbau findet sich bei ixus-world.de.

Software

Die mitgelierte Software ist gut. Ich denke aber nicht, das sie viel besonderes bietet (außer den oben erwähnten Panorama Generator).
Man erhält eine solide Grundausstattung, mehr aber auch nicht. Wer richtig Bildbearbeitung machen will, der kommt um Photoshop wohl nicht herum. Das kostet aber dann noch mal soviel wie die Kamera.


IXUS Community
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Eine der Besonderheiten ist die große Community, die rund um die Ixus entstanden ist. Ein herausragendes Beispiel hierfür ist die Seite ixus-world.de (siehe Testberichte bei CIAO.COM).
Neben einem wirklich hervorragenden Forum, das kaum eine Frage offen lässt, finden sich zahlreiche Workshops, z.B:
- Akku Eingenbau
- Stereo Fotographie
- Unterwasserfotografie
- Makrolinsen selber bauen
- Und vieles mehr

Darüber hinaus kann ich die Seite motivfoto.de empfehlen, auf der man viele Ixus Bilder sehen kann. Diese sind zwar mit der Ixus 330 gemacht, der Unterschied dürfte aber keine Rolle spielen.

In dieser Vielfalt sehe ich die Große Stärke der V². Die Gefahr, alleine gelassen zu werden ist kaum gegeben.

FAZIT
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Die Bildqualität und die Einstellmöglichkeiten sind enorm. Die Kamera ist klein und praktisch, sieht toll aus, und macht unglaublich viel Spass.

Ich würde sagen viel mehr als eine einfache Schnappschusskamera, aber auch nicht zu vergleichen mit einer (digitalen) Spiegelreflexkamera.

Eben ein hübsches kleines Ding.

Fazit: