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Produkttyp: Canon Kameras
Neuester Testbericht: ... gefasst gehalten worden war, folgen hier nun die eigentlichen Daten der EOS 500 N: Gewicht (mit Standartobjektiv 28-80 mm): 1,5 kg... mehr
E I N S T E I G E R-Kamera
Canon EOS 500 N

Name des Mitglieds: danima
Produkt:
Canon EOS 500 N
Datum: 04.12.00, geändert am 04.12.00 (309 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Preiswerter einstieg möglich
Nachteile: kein Anschluß für Studioblitzanlage oder Abblendtaste
Die EOS 500N gehört zu den populärsten Kameras der Welt und ist dem Einsteiger und dem Erfahrenen zu Empfehlen.
Sie hat einen 3-Punkt Autofokus mit Multi-BASIS Kreuzsensor. Die Belichtungsdaten und der angewählte oder aktive AF-Meßpunkt werden sowohl im Sucher, als auch auf dem LC-Display angezeigt.
Die EOS 500N kann im AI-Fokus-AF Modus bei bewegten Objekten die Schärfe nachführen und im Augenblick des Auslösens die Schärfe vorausberechnen, weshalb man auch bei schnellen Motiven scharfe Bilder erhält.
Die Belichtung wird über eine Mehrfeldmessung mit 6 Feldern ermittelt. Sie beherrscht sowohl Mittenbetont-Integral, als auch Selektiv (ähnlich Spot)-Messung. Die Belichtung ist in halben Blendenstufen korrigierbar. Mit einem Bild pro Sekunde ist sie nicht gerade für Action-Aufnahmen geeignet. Bei Blitzgeräten unterstützt sie A-TTL, E-TTL und TTL Funktionen.
Die EOS 500N besitzt 5 Motivprogramme, welche die Zeit-/Blendenkombination steuern.
Das eingebaute Blitzgerät hilft bei Schnappschüssen aus kurzer Entfernung und hat die Leitzahl 12.
Insgesamt betrachtet ist sie eine feine Kamera für Jedermann. Jedoch hatte ich einige Probleme mit dem Autofokus bei etwas dunkleren Lichtverhältnissen. Der Autofokus musste zwei bis dreimal nachjustieren und hat dabei den richtigen Fokussierpunkt überfahren. Das kann bei wichtigen Schnappschüssen, wichtige Zeit kosten. Zuerst dachte ich das Problem lag am Objektiv, ein 4.0-5.6/35-80mm Canon Original-Objektiv. Ich versuchte es mit einem anderen Canon Objektiv ein 4.0-5.6/75-300 USM, wobei das gleiche Ergebnis heraus kam. Dann muss es wohl an der Kamera liegen. Ich versuchte es mit einer EOS 5 mit verschiedenen Objektiven und heraus kam immer das gleiche. Erst nach zwei bis drei Versuchen hatte der AF den richtigen Fokussierpunkt gefunden. Ich habe mir nun ein 3.5-4.5/28-105mm zugelegt, das dieses Problem nicht hat. Abschließend kann ich behaupten, daß wahrscheinlich jeder Autofokus, egal mit welcher teuren Kamer
a, ein Problem mit lichtschwachen Objektiven hat.
Das Gesamtpaket mit etwas billigerer Kamera und leistungsstärkeren Objektiven ist im Vorteil gegenüber einer teuren Kamera mit lichtschwachen Objektiven. Denn wem nützt die beste Kamera, wenn sie im Einsatz nicht funktioniert? Das sollte jeder Einsteiger beachten der sich eine AF Ausrüstung zulegt
Fazit:
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