Philips HD 7810/60 Senseo
Günstig und mit vielen Schwächen behaftet. - Philips HD 7810/60 Senseo Kaffeemaschine

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Produkttyp: Philips Kaffeemaschinen

Günstig und mit vielen Schwächen behaftet.
Philips HD 7810/60 Senseo

Haterman

Name des Mitglieds: Haterman

Produkt:

Philips HD 7810/60 Senseo

Datum: 22.02.11

Bewertung:

Vorteile: Günstig in der Anschaffung, Pads günstig, leise

Nachteile: Kaffee schmeckt nicht optimal, billige Verarbeitung, kleiner Wassertank, nur für kleine Tassen...

Ich hatte die Senseo HD 7810 im Mai letzten Jahres gekauft. Zu Beginn lief alles wunderbar, doch mit der Zeit sind mir immer mehr störende Punkte aufgefallen. Daher hab ich mir eine Bosch TAS2001 Tassimo gekauft. Aber fangen wir mal am Anfang an:

Der Anschaffungspreis bewegt sich um die 50 Euro und ist damit sehr günstig. Es steht eine Vielzahl von Pads von verschiedenen Anbietern zur Auswahl. 16 original Senseo Pads kosten ca. 2,30 Euro. 18 Pads Kaffee Crema im Lidl kosten 2 Euro (und die fand ich auch am besten). Das ist schon mal recht günstig. Andere Maschinen wie die Tassimo sind teurer in der Anschaffung und die Pads sind auch teurer. Die Senseo ist auch leiser als die Tassimo oder die DeLonghi meiner Eltern.

Doch nun zu den negativen Punkten: Wenige Wochen nachdem die Maschine in Gebrauch war, hat sie angefangen zu lecken. Nach jeder Tasse Kaffee war unter der Maschine ein brauner Wasserfleck. D.h. das Wasser muss irgendwie aus dem Brühkopf gekommen sein, sonst wäre es nicht braun. Sehr nervig! Es lag auch nicht am Einsatz, das Sieb, durch welches das Wasser geht ist frei und wir verwenden nur entkalktes Wasser.

Dann ist der Wassertank sehr klein und aus Plastik. Nach 4 kleinen Tassen ist Schluss und man muss neues Wasser einfüllen. Der Wassertank besteht aus 2 Plastikteilen, welche mir auch regelmäßig auseinanderfallen. Da haperts an der Qualität, aber man kann sich einen besseren Wassertank für ca. 15 Euro nachkaufen. Und die Einfüllmenge lässt sich nicht steuern. Ich muss die Senseo komplett abschalten, damit kein Kaffee mehr nachfließt. Wiederholtes Drücken auf den Eine - oder zwei Tassen Knopf hat keinen Effekt.
Zudem ist eine Tassenhöhe von maximal 9,5cm erlaubt. Damit geht eine ganz normale Tasse nicht direkt drunter, sondern ich muss sie leicht anwinkeln. Ärgerlich ist das, wenn ich die volle Tasse wieder raushole und nicht vorsichtig genug bin.

Nun zu den Pads: Die Pads sind nicht aromaversiegelt. D.h. sobald die Verpackung einmal geöffnet wurde verlieren die Pads mit der Zeit an Aroma. Das Problem haben andere Padmaschinen nicht. Zudem ist durch das System des Aufdrucks des Kaffeekopfs der Druck auf das Pad sehr gering und der Kaffee schmeckt nicht so stark. Dafür ist das Pad nach dem Brühvorgang nass. Diese Negativpunkte hat die Tassimo z.B. nicht. Ich bin kein Vieltrinker, ich trinke nur ab und zu mal einen Kaffee. Daher wusste ich zu Beginn auch nicht was guter Kaffee ist. Das weiß ich vermutlich immer noch nicht, aber ich weiß, dass der aus der Tassimo Machine besser schmeckt.

Weiterhin ist nicht vorteilhaft, dass man auf die Senseo nach dem Einschalten erst mal warten muss, bis sie aufgebrüht hat. Auch das Problem hat die Tassimo nicht. Eine automatische Endabschaltung der Senseo erfolgt nach einer Stunde. Das ist gut, aber nicht wirklich toll.

Fazit: Ich würde mir nicht nochmal eine Senseo kaufen. Tassimo scheint auch nicht das Maß der Dinge zu sein, aber besser ist es allemal.

Fazit: Ich würd mir nicht nochmal eine kaufen.

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Bedienkomfort:    
Reinigung:    
Qualität: