KIEZ Güntersberge
Viel hat sich nicht getan...... - KIEZ Güntersberge Jugendherberge national

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Viel hat sich nicht getan......
KIEZ Güntersberge

Th%FCringerin

Name des Mitglieds: Thüringerin

Produkt:

KIEZ Güntersberge

Datum: 22.09.10

Bewertung:

Vorteile: schöne Lage, gutes Essen, Disko, Kino, Sehenswürdigkeiten

Nachteile: wenig gepflegte Anlagen, zu kleine Toilette im Bungalow, Aktivitäten brauchen mehr Pep

Vorgeschichte

Klassenfahrten.....wer hat sie nicht gern gemacht??!! Während ich mich als Schülerin an kaum eine erinnern kann, weil wohl unser Lehrer keine mit uns machte, ist eine solche Reise heute zur Normalität geworden. Vorbereitung, Planung, Durchführung.....Begriffe, von denen das Schülerlein nichts ahnt, geschweige die Eltern, die außer einer Bezahlung nichts damit am Hut haben. Nun war es wieder soweit, dieses Schuljahr ist bereits wieder 6 Wochen alt und wir wollten, dass sich 5. und 6. Klasse besser kennen lernen sollten. Aus diesem Grund ging es in ein mir durch weitere 2 Aufenthalte bereits bekanntes Kinder- und Erholungszentrum in den Harz, nach Güntersberge.

KIEZ GÜNTERSBERGE

Wo liegt das KIEZ?

Das Kiez liegt in Güntersberge, dem wohl kleinsten Harzstädtchen in Sachsen- Anhalt. Man erreicht das Kiez über die Bundesstrasse 242 oder mit der mächtig viel stinkenden Qualm ausstoßenden Harzer Schmalspur-Bahn. Das Lager selbst liegt in den waldigen Höhen des oberen Selktals.

Adresse


Kinder- und Erholungszentrum
Güntersberge e.V.
Stolberger Weg 36
D-06507 Güntersberge

Tel.: 039488/762-2
Fax: 039488/274
E-Mail: kiez-harz@t-online.de
Internet: http://www.kiez-harz.de


Unterbringungsmöglichkeiten

* Gästehaus 1: 44 Betten, 18 x Zwei- Bett- Zimmer und 2 Vier- Bett- Zimmer, teilweise Klapp- und Etagenbetten, alle Zimmer mit Dusche und WC
* Gästehaus 2: 50 Betten, 8 x Zwei-, 7 x Vier- und 1 x Sechs- Bett- Zimmer,
teilweise Klapp- und Etagenbetten

* Gästehaus 3: 54 Betten, 2 x Zwei- Bett- Zimmer (1x Etagenbett) mit Dusche / WC
(davon 1 x behindertengerecht), 2 x Zwei- Bett- Zimmer mit Waschbecken, 2 x Drei- Bett- Zimmer mit Dusche / WC, 4 x Vier- Bett- Zimmer (2 Etagenbetten) mit Waschbecken, 4 x Sechs- Bett- Zimmer (3 Etagenbetten),Wasch- und Duschräume über den Flur
* Gästehaus 4: 38 Betten, Vorwiegend Zwei-Bett-Zimmer mit Dusche/WC, Telefon und TV, zwei Zimmer mit einem Bett, 20 Zimmer

* Eurocamp: 240 Betten, 24 Holzhütten mit Dusche, WC und Heizung, Schlafboden unter dem Dach für bis zu 7 Personen, kleines separates Ein-Bett-Zimmer, Schlafkoje für 2 Personen
* Bergcamp: 105 Betten in insgesamt 15 Bungalows(Nutzung von Mai - September möglich), Duschen und WC stehen in einem separaten
Gebäude im Camp zur Verfügung (beheizbar), Schlafraum mit 2 Etagenbetten und 1 Einzelbett für insgesamt 5 Personen, kleines separates Zimmer mit 2 Einzelbetten

* Ferienhäuser: 16 Betten, je eine 1-Raum-Wohnung (je 2 x Zwei-Bett-Zimmer) und eine 3-Raum-Wohnung (je 3 x Zwei-Bett-Zimmer), Bad mit Dusche und WC, teilweise Küche mit Sitzecke, TV
* Gästebungalows: 8 Betten, Holzhütten mit Zwei- bis Vier-Bett-Zimmern, Einzel- und Etagenbetten (für Kinder), teilweise Küche und Sitzecke, Bad mit Dusche und WC, TV, kleine Terrasse


Freizeitmöglichkeiten


Hier wäre zum einen das Freizeitzentrum zu nennen. Man kann dort kreativ sein, malen, Color-Sandarbeiten machen, Masken bemalen, klettern, sich im Fitnessbereich auspowern, Billard und Tischtennis spielen. Es gibt eine gemütliche Sitzecke, ein Traumstübchen für kleinere Schüler und einen Raum für Videospiele. Es gibt einige Spielplätze im KIEZ, Sportplätze, den Powertreff, den
Club der Nationen sowie den Kinderclub.

Kulinarische Gegebenheiten

Dies wären zum einen der Schlemmertreff, in dem wir aßen (darüber später mehr) und die Hexenküche. Als Gaststätten wären zu nennen die Hexenstube, das Hexencafe und der Tante-Emma-Laden.


Programme

* Fun und Action
* Outdoor - Challenge
* Hexengeschichten
* Kennenlernwoche
* KIEZ kompakt 3 Tage
* KIEZ kompakt 5 Tage


Wir wählten das KIEZ kompakt für drei Tage. Dazu gehören 2 Übernachtungen, Vollpension, 1x 1,5 Stunden kostenlose Nutzung der Freizeitangebote der Ferienanlage (nach Anmeldung, exklusive Material), 1x Disko und 1x Kino.

Preis

Die Schüler mussten für diese zwei Übernachtúngen nebst oben genannten Details 50 Euro bezahlen. Das ist meiner Meinung nach ein fairer Preis, da ja Vollverpflegung dabei ist.

Unsere Erfahrungen

basieren mittlerweile auf 3 Besuchen, die innerhalb von 10 Jahren dort stattfanden.
Mit 3 Klassen weilte ich also schon im Kiez und kann vergleichen und sehr wohl Positives und Negatives benennen. Aus diesem Grund werde ich mich bemühen, die Kritikpunkte offen anzusprechen, aber auch mit Lob nicht zu sparen.
Als wir nach ca. 2,5 Stunden Fahrt mit unserem Reisebus ankamen, waren die 10-11jährigen Kids kaum noch zu bändigen. Wir meldeten uns in der Rezeption an und durften gleich die Euro-Camp-Bungalows beziehen. Weil der Weg dorthin doch recht steil ist und die Kinder sicher Probleme gehabt hätten, ihre teilweise riesigen Gepäckstücke zu bugsieren, holte ein Auto die Taschen und Koffer ab...ein klasse Service, der immer problemlos klappt. Dann teilten wir die Bungalows ein......ein schwieriges Unterfangen, denn der eine will nicht mit dem anderen, der eine kann nicht mit dem anderen......wir waren 48 Kids und 4 Betreuerinnen, hatten 6 Bungalows. Also war klar, dass 2 Bungalows ohne Betreuer bleiben mussten. Ich schnappte mir 7 von meinen Jungs.....nicht ganz ohne Eigennutz, denn die Jungs sind immer wesentlich ordentlicher als die Mädchen. So zogen 7 Boys auf dem Dachboden ein...ein Schlafboden, wo Matratzen liegen, Kissen und Steppdecken und die Kinder nur noch ihren Schlafsack ausbreiten oder ihre Betten beziehen müssen. Die Zweier-Schlafkoje behielt ich mir vor für evtl. "Strafplätze", ich bezog das kleine Einzelzimmer im Erdgeschoss. Daneben ist der Sanitärbereich, ein Raum mit Dusche, WC und 2 Waschbecken. Ebenfalls im Erdgeschoss befindet sich hinter einem Vorhang ein Regal für die Sachen der Kinder sowie Besen, Kehrschaufel, Wischeimer- und -mop. Eine Sitzecke aus Holz komplettiert die Einrichtung genau wie ein Schuhregal im Eingangsbereich. Schnell waren wir fertig, denn um 12.30 Uhr sollte bereits unsere erste Mahlzeit sein.

Mahlzeiten

Da wir Vollpension gebucht hatten, mussten wir drei Mal am Tag den Berg abwärts wandern, später logischerweise wieder hoch....reine Trainingssache, was die Kondition angeht. Pünklich um 12.30 fanden sich alle hungrigen Mäuler am Speisesaal "Schlemmertreff" ein. Wir hatten 10 Tische zu unserer Verfügung und die ersten saßen bereits mit Kartoffelsuppe und Wiener Würstchen, sowie einem Joghurt am Tisch, als es plötzlich hieß, unsere 52 Mann starke Gruppe sei gar nicht zum Essen angemeldet. Tumulte entstanden und wir mussten die Kids erst mal beruhigen. Man schleuste uns zu einem weiteren kleineren Speisesaal. Dort bekamen zwar alle noch einen Teller Suppe, aber kein Wiener Würstchen mehr. Als Entschädigung gab es einen Schokoriegel. Dieser Einstand war nicht so gelungen, was ich auch gleich darauf der netten Dame in der Rezeption klar machte. Als Entschädigung versprach sie uns für den Abreisetag ein Lunchpaket für jeden. Als Ergänzung möchte ich erwähnen, dass es am zweiten Tag gebratenes Fischfilet mit Dillssauce und Kartoffeln gab, wieder Joghurt dazu und alle Kids langten kräftig zu. Es schmeckte auch wirklich gut. Besonders die Frühstücks- und Abendbrotsbüfets sind zu loben. Am Morgen ist wirklich alles da......von mehreren Müsli- und Cornflakessorten über 4-5 Sorten Marmelade, Honig, Schokocreme, abzufüllen in kleinen Waffelbechern, bis hin zu Frischkäse, Aufschnittplatten, Käse, 3-4 Brötchensorten, Filinchen, Butter, Margarine. Tee konnte man sich abfüllen, lediglich Säfte fehlten für meine Begriffe. Aber es gab Kakao, Milch und für die Erzieher Kaffee. Kiwihälften und Bananenstücke konnte man sich nehmen. Ob man sich 2, 3 oder noch mehr Brötchen schmierte, interessierte niemanden. Allerdings stellten wir wieder mal fest, was für schlechte Frühstücksgewohnheiten viele unserer Schüler haben.
Das Abendessen war ähnlich reichhaltig. Allerdings gab es hier noch tolle Salate, wie Nudelsalat, Bohnensalat, Weiß- und Rotkrautsalat, Tomatensalat sowie als Fingerfood Gurken, Paprika, Kohlrabi........am ersten Abend gab es eine Art Nudelauflauf als Extra, am zweiten Abend Pommes oder Wedges. Mehrere Brotsorten ergänzten das Büfet und es schien den Kids richtig gut zu schmecken, das konnte man sehen, denn sie gingen wieder und wieder, um ihre Teller aufzufüllen. Alles in allem ein großes Lob an die Küche, für den Fauxpas am ersten Tag konnten die Mitarbeiter des Küchenteams nämlich nichts.
Man kann anstelle eines Abendessen auch ein Grillfest machen, aber das wollten wir nicht, wussten wir dochim Vorhinein nicht, was uns für Wetter erwartet.


Unser 2 Tages-Programm

Am Nachmittag des ersten Tages durften wir kostenlos die Freizeitmöglichkeiten für fast 2 Stunden nutzen. Dabei spielten wir eine Stunde Minigolf in der Außenanlage, gingen dann in den Innenbereich und dort konnten die Kinder klettern, Billard spielen, Tischfußball, Tischtennis, sie konnten Gipsfiguren bemalen oder kleine Fläschchen mit Colorsand befüllen. Für ein Fläschchen muss man dann z.B. 0,50 Euro bezahlen. Das finde ich völlig ok,dass man für das Material einen kleinen Obolus nimmt. Weiterhin standen an diesem ersten Tag Erkundungen im Camp an, viel Freizeit und am Abend konnte der, der wollte, ins Kino gehen. Es wurde der Film "Die zauberhafte Nanny" gezeigt. Die meisten meiner Schüler kannten ihn bereits und entschieden sich, lieber herumzutollen oder in den Bungalows zu spielen. Der zweite Tag begann um 10 mit dem Besuch des Mausefallen- und Kuriositätenmuseums in Güntersberge, wo wir zu Fuß in gut 10 Minuten waren. Die Vorführung dauerte ca. 40 Minuten (Bericht folgt). Nach dem Mittagessen und einer kleinen Ruhepause wanderten wir durch den Wald zum Bergsee, dort konnten die Kinder 30 Minuten rudern. Ein Boot für 4 Kids kostete 3 Euro. Wieder im Camp angekommen, musste man sich sputen, essen und sich fertig machen....Disko war angesagt und dieses Mal gingen fast alle hin. Es wurde angesagte Titel gespielt, man erfüllte Musikwünsche und die Kids powerten sich beim Tanzen aus. Die Disko ging bis 22 Uhr und im Gegensatz zum ersten Tag, als ich erst einen Brüller loslassen musste, damit es auf dem Dachboden Ruhe gibt, waren alle an diesem Tag geschafft und es dauerte nicht lange, bis sie schliefen. Am nächsten Morgen musste ich die kleinen 7 Zwerge sogar wecken, denn es hieß packen, frühstücken, Bude säubern.........Meine Jungs waren spitze.....sie waren schon vor dem Frühstück mit dem gesamten Bungalow fertig. Später bei der Abnahme der Bungalows meinte die Dame, dass sie selten so sauber die Hüttchen zurückbekommen hätte. Das ging runter wie Öl........

Pro und Kontra

Dies war mein dritter Besuch im Kiez Güntersberge und ich muss sagen, dass sich zum letzten Besuch vor 6 Jahren nicht allzuviel getan hat. Gut, ich kann nicht einschätzen, wie es in den anderen Gästehäusern aussieht, aber im gesamten Lager fehlt es ein bisschen an Pflege. Überall wuchert Unkraut, die Wege sind davon voll und einst sicher liebevoll angelegte Beete, wie der Kräutergarten sind fast nicht mehr zu erkennen. Schade eigentlich, denn ich glaube, es gibt genug Angestellte, Zivi´s und 1 Euro-Jobber dort.
Der Tante Emma Laden ist für die Kids gut, man kann ein paar Kleinigkeiten von seinem Taschengeld kaufen. Manche Kinder waren wohl Stammkunde bei "Tante Emma". Das dahinterliegende Internetcafé nutzten wir Lehrer mal zur Entspannung...nicht an den PCs, sondern einfach mal um bei einem Cappu abzuschalten. Leider kann man auf den dort befindlichen Toiletten kein größeres Geschäft erledigen, denn die "Miefluft" verteile sich dann im Raum, meinte die Dame des Ladens. Schade, denn wie fanden es fürchterlich, die klitzekleine Toilette in den Bungalows mit 7 Kindern zu teilen. Der Raum für die Toilette ist so klein, dass man beim Sitzen mit den Knien an der Tür anstößt. Ich bat die Jungs auch vorher, sich für jedes Geschäft zu setzen. Somit gingen wir Lehrer lieber im Gebäude, wo sich auch der Speisesaal befindet zur Toilette. Hier hatte man ein wenig mehr Intimität. Der Bungalow eignet sich meiner Meinung nach nicht mehr für 5. und 6.Klässler. Wenn die Kinder sich auf dem Dachboden aufrichten, stoßen sie sich an die Köpfe. Für Grundschulkinder wären also die Eurocampbungalows geeigneter. Ich hatte mein eigenes kleines Reich, aber fühlte mich nie allein. Die Holzhütten sind so hellhörig, dass man jedes Wort, jeden Ton, ja jeden Schnarcher hört. Den Schnarcher von mir, den die Kids natürlich gehört hatten, konnte ich ihnen mit Not als ein vor dem Bungalow stehendes Wildschwein verkaufen *gg*. Wir 4 Lehrerinnen hatten einen Schlüssel für die "Harzhütte" bekommen, das ist ein Aufenthaltsraum mit gemütlichen Couchecken, einem TV, den wir nie anstellten und einer kleinen Radioanlage. Dort hielten wir uns abends auf und würden es sehr begrüßen, wenn dieser Bungalow als Wohn- und Schlafplatz für die Lehrer ausgebaut würde, eine Nasszelle und Toilette würde schon reichen. Das Bett in meinem Bungalow hatte eine fürchterlich harte Matratze, der Rücken tat mir am Morgen weh. Im Fenster wimmelte es von kleinen Fliegen, denn in der Fensterbank lag ein toter Falter, den ließen sie sich schmecken...eklig...da musste erst mal eine Fliegenklatsche in Form einer Zeitung ran. In einem der lehrerlosen Bungalows schloss ich mal den Betreuerraum auf. Keiner meiner Schüler konnte ihn betreten haben, denn er war verschlossen. Auf dem Boden sah man noch eine eingetrocknete Colapfütze, für mich ein Zeichen, dass dort gar nicht sauber gemacht worden war.
Die Freizeitmöglickeiten haben sich in den mehr als 10 Jahren, die zwischen meinen drei Besuchen lagen, in keinster Weise geändert. Colorsand, Masken bemalen, das konnte man auch schon damals machen, hier sollte man mal nach mehr Abwechslung suchen. Minigolf im Freien ist ja ok, aber auch hier könnte man mal für etwas Neues sorgen.


Mein Fazit

Es sieht so aus, als gäbe es mehr Kontapunkte. Trotzdem hat es uns richtig gut gefallen, weil wir wussten, dass wir in kein Interhotel fahren würden. Die Verantwortlichen des KIEZ sollten trotzdem mal aus den eingefahrenen Gleisen heraus treten und Neues wagen. Die Anlage an sich ist so schön, sollte aber wirklich ordentlicher aussehen. Es mieten sich nämlich auch öfters Erwachsenengruppen ein, es finden Tagungen statt und dann sieht man, dass es an vielen Stellen mit der Pflege hapert. Kids legen darauf keinen gesteigerten Wert, aber auch sie erzählen zu Hause. Bei der Abreise zeigte man sich nochmals für das fehlende Würstchen kulant und gab uns noch 2 Freiplätze. Überhaupt bekommt das gesamte Personal für die Freundlichkeit von mir ein großes Lob. Alles in allem eine wieder sehr schöne Klassenfahrt. Trotzdem....man muss im KIEZ aktiv werden, sonst könnten die Gruppen abspringen, denn es gibt viele hervoragende Anlagen, die schöner sind und mehr bieten. Mir hat es immer in Güntersberge gefallen, aber nun werde ich erst mal andere Anlaufpunkte suchen. Von mir ein mittelmäßiges Urteil.

Fazit: schönes Lager, aber Veränderungen dürfen sein