Tannosynt Creme - Creme - 20 G
Tannosynt alleine reicht leider nicht immer aus - Tannosynt Creme - Creme - 20 G Juckreiz

Produkttyp: Hermal Medikamente gegen Juckreiz

Neuester Testbericht: ... eine wichtige Hilfe, vorallem auch, daß sich die Windpocken nicht entzünden, der Juckreiz wird etwas genommen, dennoch würde ich ... mehr

Tannosynt alleine reicht leider nicht immer aus
Tannosynt Creme - Creme - 20 G

AnjaSchr%F6der

Name des Mitglieds: AnjaSchröder

Produkt:

Tannosynt Creme - Creme - 20 G

Datum: 08.06.01, geändert am 08.06.01 (5853 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: es juckt nicht mehr so schlimm

Nachteile: klebt an der Kleidung,, ist schwer von der Haut zu lösen, wenn es denn erneuert werden soll

Ich schreibe nicht nur über Tannosynt, sondern auch über den verlauf der Windpocken bei meinen Töchtern, denn ich finde auch dies für Eltern wichtig zu lesen.

Am besten bekannt an Kinderkrankheiten sind mir die Windpocken, die hatte ich nämlich gerade bei mir zu Hause. Am 30.4. hatte meine große Tochter plötzlich hohes Fieber, da sie leider zu Lungenentzündungen neigt, sind wir natürlich sofort mit ihr zum Arzt, dort hieß es, bisher nur ein Virus, wollen wir mal hoffen, daß es dabei bleibt. Am späten Abend stieg das Fieber noch einmal heftig an und ich machte mir ein bisschen Sorgen wegen dem Feiertag, denn in die Notdienstpraxis ging ich nicht gerne, doch ich erinnerte mich auch einmal an meine Windpocken, die ich auch erst vor gut zwei Jahren noch einmal durchmachen mußte, keine Ahnung warum, da war einfach eine Eingebung. In der Nacht träumte ich dann, meine Tochter hat Windpocken und als sie am nächsten Morgen aufstand, fand man die Bestätigung, sie hatte tasächlich Windpocken und das Fieber war weg, zum Glück!!!!
Erkennen kann man Windpocken an roten Punkten, auf denen sich kleine Bläschen bilden, ähnlich wie bei einem Eiterpickel.
Schnell bekamen wir unser Rezept für Tannosynt, das mir auch noch gut bekannt war. Jede Pocke wurde nun mit dieser weißen Lotion getupft und schon war meine Tochter weiß davon, denn die Lotion trocknet die Pocken aus. Zwei Mal täglich sollte man sie benutzen, bei Bedarf häufiger.

Eine Woche mußte meine Große dann zu Hause bleiben und durfte nicht in die Schule, zwei Mal täglich habe ich sie eincremenmüssen mit Tannosynt Lotion, die Abhilfe beim Jucken vorallem Entzündungen der Windpocken verhindern solle, das einzig gefährliche an dieser Viruserkrankung, die überwiegend im Kindesalter auftritt und deswegen als Kinderkrankheit läuft. Nach ca. 2 Tagen sind die Bläschen dann aufgegangen und das ganze fing natürlich auch ein bisschen an zu brennen und zu jucken, kratzen darf man aber nicht, denn sonst können
Narben entstehen, und die möchte doch sicher niemand zurückbehalten, oder?

Nach fünf Tagen ging es meiner Tochter besser, kaum noch Jucken und Brennen, nach sieben Tagen waren die Pocken zwar noch zu sehen, aber ausgetrocknet und somit nicht mehr ansteckend. Meine Große hatte es nur leicht erwischt, sie hatte wenige Pocken, vielleicht hatte sie die mit mir vor zwei Jahren schon einmal leicht durchgemacht, sonst bestünde die Gefahr, daß sie noch einmal erkrankt.

Genau 14 Tage später hatte meine kleine Tochter dann die Windpocken, die hat es aber kräftig erwischt, zwei Nächte hat sie nicht geschlafen, stand nachts auf und zog mich ins Badezimmer, damit ich sie eincremen konnte, trotzdem weinte sie noch im Schlaf immer: "AU, au". Klar, da Jucken und Brennen. Somit haben wir uns von der Kinderärztin Fenistil Tropfen verschreiben lassen, von denen sie dann 10 Tropfen zum Abend bekommen hat und die nächsten beiden Nächte durchschlafen konnte. Dann waren auch ihre Pocken alle offen und ausgetrocknet, so daß sie abheilen konnten und nicht mehr anstecken waren. Am schlimmsten war die dritte Nacht nach dem Ausbrechen, die ersten beiden gehen noch, doch dann öffnen sich die Bläschen und das brennt eben. Aber da kann ich die Fenistil Tropfen sehr empfehlen!!!! Meine Kleine Tochter war am ganzen Körper voller Windpocken, die man auch heute nach vier Wochen immer noch sehen kann. Ich hoffe, es kommen keine Narben, denn so gut wir auch aufgepaßt haben, sie hat trotzdem gekratzt, da bin ich mir sicher. Immerhin hatte sie kein Fieber und vorallem keinen Fieberkrampf bei dieser Kinderkranheit.

Ansteckend sind Windpocken tückischer Weise schon zwei Tage vor dem Ausbruch, so daß man niemanden so richtig vor diesem Virus schützen kann. Sind sie zu erkennen, sollte das Kind zu Hause bleiben und man den Arzt verständigen, daß man die entsprechenden Medikamente bekommt. Je nach Praxis wird schon erklärt, wie man sich verhalten soll, damit andere Kind
er nicht angesteckt werden. Da Windpocken ansonsten nicht gefährlich sind, außer sie entzünden sich, was man aber erkennt, haben wir in der Praxis angerufen und mein Mann hat die Medikamente abgeholt, die Kinder wurden nach Abklingen der Krankheit von der Ärztin untersucht, so haben sie niemanden angesteckt, denn der Name Windpocken kommt nicht von irgendher, die Vieren werden durch den Wind verteilt. Sind die Bläschen aber offen und ausgetrocknet, dann ist keine Gefahr der Ansteckung mehr gegeben, das wissen leider nur wenige Menschen, wie wir im Kölner Tierparkt mitbekommen haben. Da sah man unserer Tochter die Windpocken natürlich noch an, besonders auf der Stirn hatte sie eine Menge davon. Eine Mutter mit Baby regte sich lt. Aussge meines Mannes auf, daß es Unverantworlich sei, mit dem Kind in den Tierpark zu kommen trat schnell die Flucht an. Klar, die Frau kennt mich nicht, wenn sie aber wirklich die Ahnung hätte, was meine Tochter hatte, ich betone hatte, dann hätte sie auch gewußt, daß sie nicht mehr ansteckend war!!! Abgesehen davon, daß dies durchaus auch eine Sonnenallergie hätte gewesen sein können, aber so sind manche Menschen leider nun einmal.

Bei manchen Kindern kommen auch Windpocken im Mund vor, hier kann Hilfe schaffen, in dem man mit Kamille den Mund spült. Am besten eignet sich hierfür ein Kamillextrakt von dem man 25 Tropfen auf ein Glas Wasser gibt. Doch mit kleinen Kindern kann man dies nicht machen, die würden das runterschlucken und deswegen hat meine kleine Tochter Kamillentee getrunken, den sie gerne mochte. Überhaupt hatte sie zu der Zeit der Windpocken sehr viel Durst.

Insgesamt ist Tannosynt eine wichtige Hilfe, vorallem auch, daß sich die Windpocken nicht entzünden, der Juckreiz wird etwas genommen, dennoch würde ich zusätzlich für die zweite und dritte Nacht Fenistil Tropfen empfehlen, da reicht die Lotion einfach nicht aus. Auch wenn die Windpocken offen und ausgertocknet sind, sollte man Tannosynt noch verwend
en, denn dei Stellen heilen damit schneller ab und könnten noch somanche Narbe verhindern.




Fazit: