Severin JG 3516
Ich bin jetzt Joghurtfabrikant! - Severin JG 3516 Joghurtbereiter

Erhältlich in: 3 Shops

Produkttyp: Severin Joghurtbereiter

Ich bin jetzt Joghurtfabrikant!
Severin JG 3516

Mausi1968

Name des Mitglieds: Mausi1968

Produkt:

Severin JG 3516

Datum: 17.08.01, geändert am 17.08.01 (6224 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: selbstgemachter Joghurt schmeckt unvergleichlich lecker!, kein Plastikmüll

Nachteile: etwas zeitaufwendige Zubereitung

Selbstgemachtes schmeckt bekanntlich immer besser als Fertigprodukte aus dem Supermarkt. Diese Erkenntnis war einer der Auslöser, weshalb ich mir bereits vor zwei Jahren eine Joghurtmaschine zulegte. Ein weiterer Grund war mein Mann, der zu dieser Zeit einen enormen Joghurtkonsum hatte. Zudem hatte mir ein Arbeitskollege so sehr von seinem selbstgemachten Joghurt vorgeschwärmt, daß ich praktisch gar keine andere Wahl mehr hatte, als mir selbst so ein Gerät zu kaufen. Schließlich wollte ich mir diesen Genuß nicht selbst verwehren!

Meine Wahl fiel seinerzeit auf den „Joghurt-Fix“ von Severin. Ich entschied mich hauptsächlich wegen des niedrigen Preises für dieses Gerät. 39,95 DM sind meiner Ansicht nach nicht mehr zu unterbieten!

Der runde Joghurtzubereiter hat einen Durchmesser von 22 cm und eine Höhe von 11 cm. Somit paßt er bequem in jeden Küchenschrank. Der untere Teil des Gerätes besteht aus weißem Kunststoff und ist mit einem roten Schalter versehen. Der obere Teil, also der Deckel, ist aus durchsichtigem Kunststoff gefertigt und liegt nur leicht auf dem Unterteil auf, kann also nicht festgeschraubt oder –gedrückt werden. Als weiteres unverzichtbares Zubehör sind sieben Joghurtgläschen aus Glas mit weißem Kunststoffdeckel im Lieferumfang enthalten. Betrieben wird das Gerät mit dem bei uns üblichen 220 – 240 V-Wechselstrom. Der „Joghurt-Fix“ hat eine Leistung von 12 Watt.

Aber wie bereite ich denn nun in diesem Gerät meinen Joghurt zu? Man hat die Wahl zwischen zwei Zubereitungsarten: entweder mit Fertigjoghurt und Milch oder aber mit Joghurtferment und Milch. Beide Möglichkeiten werde ich nun kurz erläutern.

** Herstellung mit Fertigjoghurt und Milch **

Hierzu benötigt man 150g Joghurt (natur, ohne Fruchtzubereitung!) und einen Liter H-Milch. Wichtig ist, daß sowohl Joghurt als auch Milch den gleichen Fettgehalt haben. Empfehlen würde ich einen Fettgehalt von 3,5%, da das Fertigprod
ukt einen besseren Geschmack bekommt als bei fettärmerer Zubereitung.

Beide Zutaten müssen Zimmertemperatur haben. Dann füllt man die Milch in eine Kunststoffschüssel, gibt den Joghurt hinzu und verrührt alles gut mit dem Schneebesen. Der Joghurt muß vollständig in der Milch aufgelöst sein! Mit einem Schöpflöffel füllt man nun die Flüssigkeit gleichmäßig in die Gläschen ab, verschließt diese und stellt sie in den Joghurtzubereiter. Einschalten – abwarten – fertig!

** Herstellung mit Joghurtferment und Milch **

Diese Zubereitungsart ist etwas komplizierter als die vorher genannte, für Milchallergiker jedoch ein Muß, da man hierbei auch Soja- oder Reismilch verarbeiten kann. Joghurtferment bekommt man im Reformhaus. Dieses wird in kleinen Päckchen zu je drei Tüten angeboten. Man hat die Wahl zwischen „normalem“ Ferment oder auch Ferment mit Bifidus-Kulturen, welche besonders gesund für die Darmflora sein sollen.

Man gibt die Milch in einen Topf und erhitzt diese auf 42°C. Hierzu empfiehlt es sich, die Temperatur mit einem Bratenthermometer zu überprüfen! Wenn die Zieltemperatur erreicht ist, nimmt man den Topf vom Herd und rührt das Fermentpulver mit dem Schneebesen gut ein. Dieses muß vollständig aufgelöst sein! Danach füllt man die Mischung in die Gläser ab, verschraubt diese und stellt sie in die Joghurtmaschine.

Mit Ferment zubereiteter Joghurt muß 5 bis 7 Stunden in der Maschine verbleiben, mit Fertigjoghurt zubereiteter ungefähr 8 Stunden. Bitte nicht vergessen, die Maschine einzuschalten!

Der Joghurtbereiter hält den Ansatz gleichmäßig warm, eine unumgängliche Voraussetzung, um Joghurt selbst zuzubereiten. Die Reifungstemperatur beträgt übrigens 42°C.

Sobald der Joghurt fertig ist, stellt man diesen in den Kühlschrank. Ich weiß, normalerweise sollte man nichts Warmes in den Kühlschrank stellen, doch in diesem Fall geht es nicht anders! Nach ein paar Stunden ist der hausgemach
te Joghurt fertig zum Genießen. Dann kann man ihn mit Früchten mischen, mit etwas Zucker oder Dessertsaucen – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt! Länger als fünf Tage sollte man diesen Joghurt jedoch nicht im Kühlschrank aufbewahren.

Übrigens muß man nicht jedes Mal den Joghurt komplett neu ansetzen. Man nimmt einfach ein Glas des selbstbereiteten Joghurts, einen Liter Milch und bereitet hiermit die nächsten Gläser zu. Ungefähr fünf bis sechs Mal kann man dies auf jeden Fall wiederholen, bevor ein neuer Ansatz erforderlich ist. Den richtigen Zeitpunkt erkennt man daran, daß der Joghurt nicht mehr so fest wird wie am Anfang.

Woran es liegt, weiß ich nicht, aber selbstgemachter Joghurt schmeckt unvergleichlich besser als fertig gekaufter. Man spart natürlich nicht viel Geld beim Selbermachen, aber aufgrund des sehr günstigen Anschaffungspreises für den Severin „Joghurt-Fix“ und des tollen Geschmacks ist dieses Gerät auf jeden Fall lohnend. Ich benutze es zwar nicht ständig, aber doch relativ häufig. Für mich ist nämlich der Aspekt der Müllvermeidung (Plastikbecher) auch recht wichtig. Alles in allem ein Gerät, das ich wärmstens empfehlen kann!



Fazit:

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