Severin JG 3516
Macht Joghurt zum Genießen - Severin JG 3516 Joghurtbereiter

Erhältlich in: 3 Shops

Produkttyp: Severin Joghurtbereiter

Macht Joghurt zum Genießen
Severin JG 3516

Eser77

Name des Mitglieds: Eser77

Produkt:

Severin JG 3516

Datum: 18.04.01, geändert am 18.04.01 (1960 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Einfache Handhabung, erzeugt billigen und sehr guten Joghurt nach eigenen Wünschen, Vermeidet Müll

Nachteile: relativ lange Zubereitungszeit

Eigentlich gab es ja nie was auszusetzen am Naturjoghurt aus dem Supermarkt. Meine Frau Gemahlin war da allerdings schon ein bisschen anderer Meinung als ich, sie achtet sehr auf gesunde Ernährung, womit sie bei mir allerdings nicht immer ins Schwarze trifft. Mit dem selbstgemachten Joghurt – den sie mit Hilfe des Severin Joghurt-Fix herstellt – traf sie jedoch genau meinen Geschmack...


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Das Gerät
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Mit dem Joghurtbereiter von Severin ist das Herstellen von Naturjoghurt ein Kinderspiel. Das Gerät hat einen Durchmesser von 23cm und eine Höhe von 12cm. Damit nimmt das Gerät nicht allzu viel Platz auf der Küchenarbeitsplatte weg. Des weiteren gehören 7 Portionsgläser mit cirka 200ml Fassungsvermögen zum Lieferumfang, die mit einem Kunststoffdeckel verschlossen werden.

Das Gerät benötigt einen 220 Volt Netzanschluss. Zur Zubereitung werden die Portionsgläser – natürlich entsprechend befüllt - in den Joghurtbereiter gestellt, separat verschlossen, und schließlich der Deckel des Gerätes geschlossen. Das Gerät wird eingeschaltet und die Erzeugung von selbstgemachtem Joghurt kann beginnen...


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Zutaten und Zubereitung
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Der Joghurt-Fix erzeugt die nötige Wärme um die Vermehrung der Joghurtkulturen auf Hochtouren zu bringen. Um diesen Vorgang auszulösen benötigt man etwas „Startkapital“. Dies erhält man aus einem gekauften, natürlichen Joghurt ohne Fruchtzusätze. Ein 150gr Becher reicht, um 7 selbstgemachte Joghurts herzustellen. Alternativ kann man auch Joghurtpulver aus dem Reformhaus einsetzen, das ist die etwas teure, aber vielleicht auch reinere Variante.

Wir verteilen also den 150gr Becher Naturjoghurt (oder das Joghurtpulver) auf unsere gereinigten 7 Portionsgläser, und befüllen diese jetzt mit Milch. Hierzu eignet sich sehr gut homogenisierte Milch. Will man keine H-Milch verwenden (z.B. Frischmilch vom
Bauern), so sollte man diese vorher kurz auf ca. 90 Grad erhitzen und wieder abkühlen lassen, um keine unerwünschten Keime zu vermehren. Das Joghurt-Milch-Gemisch wird nun noch gründlich durchgemischt und die Gläser zugeschraubt. Jetzt ab in den Joghurtbereiter und ca. 10 Stunden „arbeiten“ lassen.


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Das Ergebnis
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Nach diesen 10 Stunden halten wir einen wirklich köstlichen Joghurt in den Händen, der den gekauften um Längen schlägt. Die Konsistenz des Produktes ist dabei variabel, und hängt von der Zubereitungszeit ab. Bei kürzerer Zubereitungszeit (bis 5 Stunden) erhalten wir dünnflüssigeren Trinkjoghurt. Vor dem Verzehr sollte der Joghurt im Kühlschrank abgekühlt werden. Der Joghurt ist durchaus 2-3 Wochen (natürlich ungeöffnet) im Kühlschrank haltbar, und das ohne Konservierungsstoffe. Ist der Joghurt nicht mehr genießbar, beginnt er sich zu verflüssigen und zu „leben“.

Für die nächste Zubereitung sollte man gleich ein Portionsglas zur Seite stellen, denn dieser ist für einige weitere Zubereitungen als „Startkapital“ zu verwenden. Erst wenn der fertige Joghurt nicht mehr die gewünschte Konsistenz erreicht, ist wieder ein neuer Joghurt aus dem Supermarkt vonnöten. Dies ist nach meinen Erfahrungen nach etwa 5-6 Zubereitungen der Fall.


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Joghurt verfeinern
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Um unseren selbstgemachten Joghurt verschieden Geschmäcker zu verleihen, eignen sich natürlich in erster Linie verschiedene Früchte und Obst. Das beste Erdbeerjoghurt erhält man mit zerdrückten Beeren aus dem eigenen Garten. Auch zerdrückte Bananen eignen sich hervorragend für unseren Selbstgemachten. Hier geben wir noch einen Spritzer Zitrone hinzu, damit die Bananen nicht unansehnlich braun werden.

Mein absoluter Favorit ist aber die Zugabe von selbstgepflückten Blaubeeren. In unseren Wäldern gibt es im Juni/Juli genügend davon, und neben dem kö
stlichen Joghurt hat man durch den Waldspaziergang auch noch was für seine Gesundheit getan.

Dem Joghurt kann man natürlich noch verschiedene Süßungsmittel, je nach Geschmack zugeben.

Alle Zutaten werden dem noch warmen, gerade fertigen Joghurt untergerührt, danach erst wird der Joghurt zum erkalten in den Kühlschrank gestellt.


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Reinigung, Kosten und Umweltaspekt
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Die Portionsgläser sind spülmaschinengeeignet und somit leicht zu reinigen. Die Gläser sollten gut austrocknen um nicht unerwünschten Bakterien Nährboden zu gewähren, die sich bei der Joghurtzubereitung und der hier herrschenden Wärme natürlich auch sehr schnell vermehren würden. Das Gerät selbst benötigt wenig Pflege, ein einfaches Abtrocknen mit dem Geschirrtuch genügt völlig.

Nimmt man zur Joghurtherstellung normalen Naturjoghurt und H-Milch aus dem Supermarkt, so werden die Kosten für die 7 Portionsgläser Naturjoghurt etwa 1,10 DM betragen. Man kann also durchaus den einen oder anderen Pfennig so nebenbei sparen. Der Stromverbrauch des Gerätes ist mit 12 Watt auch ziemlich bescheiden, und treibt somit unseren Joghurtpreis nicht in die Höhe.

Natürlich gibt es Joghurt auch in Gläsern zu kaufen, doch die Masse der gekauften Milchprodukte wird in Plastikbechern heimgetragen. Unsere immer wieder verwendbaren Portionsgläser lassen keinen unnötigen Abfall aufkommen. Die Milchflasche wird wieder zurückgebracht, oder die Milch vom Bauern in andere Gefäße abgefüllt. Und muß es doch die Milch im Tetra-Pack sein, dann bitte richtig auf den Recyclinghöfen entsorgen. So können wir auch einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz leisten, ohne dafür Aufpreis zahlen zu müssen.


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Mein Fazit
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Der Joghurt-Fix von Severin ist ein leicht zu bedienendes Gerät, mit der die eigene Herstellung von köstlichem, nicht mit Supermarktjoghurt vergleichbarem Jogh
urt zum Kinderspiel wird. Dabei kann man je nach Belieben die Konsistenz des erwünschten Produktes mit der Zubereitungszeit steuern, und so sein individuelles Joghurt erzeugen. Der Fantasie des Verfeinerns sind keine Grenzen gesetzt, und manch ausgefallene Kreation wird zum Geheimtipp.

Wenn man auf die Sauberkeit der Portionsgläser achtet, kann man mit einem Startjoghurt viele weitere Joghurts erzeugen, und somit Geld sparen und die Umwelt – wegen dem fehlenden Müll – entlasten.

Ich kann dieses Gerät wirklich nur empfehlen, zumal der Anschaffungspreis von etwa 50 D-Mark nicht sehr hoch ist. Alle unsere Besucher und Gäste schwärmten sehr von den selbstgemachten Joghurts, und einige haben sich dadurch selbst so ein Gerät zugelegt. Probiert es einfach aus, ihr werdet sehen, dass Joghurt aus dem Supermarkt in Zukunft nur noch zweite Wahl ist, bzw. nur noch als Starter verwendet wird.


copyright by Eser

Fazit:

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