Typisches Winteraroma
Produkt:
Möhring Wintergrütze
Datum: 21.01.10
Bewertung:
Vorteile: Geschmack, Fruchtanteil
Nachteile: man muss Zimt mögen
Ich esse recht gern Fruchtgrütze und kaufe immer mal wieder welche. Diesmal geht es um "Wintergrütze" von Möhring, die ich im real,- gekauft habe. Die Grütze hat einen Fruchtanteil von 51%.
PREIS
Für den 500g-Becher habe ich bei real,- 2,79 Euro bezahlt.
HERSTELLER
Der Hersteller ist die Konditorei- / Cafe-Kette "Möhring" (ursprünglich aus Berlin), die diese Fruchtgrützen aber unter dem Dach von "pfennig`s Feinkost" vertreibt.
Möhring
Am Teinkamp 9
31157 Sarstedt
VERPACKUNG
Die Grütze war in einer transparenten Plastikdose (Fassungsvermögen 500 g), die mit einem verschlossen war. Auf dem Deckel war ein Etikett. Darauf waren Hersteller- und Produktlogo sowie die in der Grütze enthaltenen Früchte abgebildet. Auf einer Seitenfläche war ein ähnliches Etikett, nur kleiner. Auf dem Boden der Dose war ein Aufkleber mit den gängigen Verbraucherinfos.
ZUTATEN
Wasser, 26% Äpfel, 12% Birnen, 8% Pfirsiche, 3% Mandarinen, modifizierte Stärke, Zucker, 2% Rosinen, Honig, Orangensaft, Vanillin, Säuerungsmittel Citronensäure, Aromen (Laktose, Soja, Walnuss), Zimt, Gewürze
NÄHRWERTE je 100 g
Brennwert 336 kJ oder 79 kcal
Eiweiß 0,3 g
Kohlenhydrate 18,8 g
Fett 0,3 g
DIE SINNE BEI DER ARBEIT
Die Grütze ist eine dickflüssige, fast geleeartige Masse von intensiver orange-gelber Färbung. In der Grütze sind zahlreiche Fruchtstücke zu erkennen. Besonders hervorstechend sind die zahlreichen hellen Apfel- und Birnenstücke. Außerdem sind noch Rosinen, Faserstücke von Orangen und gelbe Pfirsichstücke zu erkennen.
Die Grütze verströmt einen intensiven Birnengeruch, der mit einer Prise Zimt versetzt ist.
Beim Geschmackstest probiere ich die Hauptbestandteile zuerst einzeln und dann ihrer Gesamtheit.
Wie schon beim Geruch ist auch beim Geschmack das Birnenaroma plus leichter Zimtnote das dominierende. Die Birnenstücke sind weich und haben ihren Eigengeschmack behalten. Die für Birnen typische leicht körnige Struktur ist ebenfalls zu spüren.
Die Pfirsichstücke sind ebenfalls sehr weich, man hat hier wohl Konservenfrüchte verwendet. Pfirsichgeschmack konnte ich aber nicht feststellen, auch nicht dann, wenn man ein Pfirsichstückchen "pur" isst.
Die Apfelstücke, am meisten in der Grütze vorhanden, sind fest und hart und haben nur wenig Eigengeschmack.
Die Orangenfasern sind zu klein, als das man dort etwas Eigengeschmack schmecken könnte.
Die Rosinen sind weich und haben einen dezenten Eigengeschmack.
Da ist auch nicht verwunderlich, dass die Geliermasse in der Grütze und die Grütze im Gesamten überwiegend nach Birne plus Zimt schmeckt. Es ist nun einmal das dominierende Aroma. Außerdem kommt noch ein Hauch Rosinenaroma hinzu. Die anderen Bestandteile der Grütze haben eben diese Aromen angenommen. Dadurch schmeckt die ganze Grütze auch nicht besonders süß. Nur im recht langanhaltenden Nachgeschmack kommt eine dezente Süße durch, sonst hat man überwiegend ein Fruchtaroma.
FAZIT
Durch die Kombination von Birne mit Zimtaroma und Rosinen hat die Grütze den richtigen Namen - "Wintergrütze". Die Aromen assoziiert man eben mit dieser Jahreszeit.
Fazit: siehe Bericht
Name des Mitglieds: thombe
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