Typhoon 4 Port USB Hub
Ah!...nubis - Typhoon 4 Port USB Hub Hub

Produkttyp: Anubis Hub

Ah!...nubis
Typhoon 4 Port USB Hub

Tut_Ench_Amun

Name des Mitglieds: Tut_Ench_Amun

Produkt:

Typhoon 4 Port USB Hub

Datum: 31.07.04, geändert am 20.09.04 (1049 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Erweitert den USB-Port - aus 1 mach 4, Kein Gekrabbel mehr unter dem Tisch bzw. hinter den Rechner / eigene Stromversorgung, Leichte Installatiion / Preis

Nachteile: Kann immer noch keinen Kaffee kochen ;-)

Dank vieler Gerätschaften am Tempelrechner, die per USB angebunden werden, wird es selbst für die 4 Steckplätze am pharaonischen Hobel irgendwann einmal eng. Dieser Punkt war nun endgültig mit Bluetooth-Dongle und Memory-Watch erreicht und außerdem ist die olle Mumie viel zu faul und ungelenkig, um jedesmal unter der Tischplatte rum zu hampeln und die unterschiedlichen Devices bei Bedarf an oder ab zu klemmen, die sich nicht ständig am PC befinden. Eine Erweiterung muss her!

Nach kurzer Meditation und Zweisprache mit dem gesamten ägyptischen Pantheon hatte Merkwürden dann eine Offenbarung: Der göttliche Anubis selbst bietet unter seinem Namen ein gar niedliches und nützliches Kistchen an, welches Normalsterbliche „Hub“ nennen und dass es vermag aus einem USB-Anschluss derer 4 zu zaubern. „Begib dich zum Karstadt-Basar und nimm 14,95 europäische Dinar mit!“ ließ der sichtlich genervte Wächter des Totenreichs noch verlauten und entschwand in einer phosphoreszierenden Rauchwolke, um sich wieder wichtigeren Aufgaben zuzuwenden – Toll, wie der alte Schakalkopf seine theatralischen Auftritte immer tricktechnisch hin bekommt. Nun, man tut besser, was er sagt und so ließ Euer Hochwohlgeboren auch gleich die 90 Pferde vor den Streitwagen spannen, auf dass diese technische Errungenschaft in Bälde den Rechenknecht zieren möge. Fürwahr dort stand so ein Teil im Regal, neben einer Menge anderer, die aber dagegen verflucht teuer erschienen. Ob Anubis‘ Tipp ein guter Deal war, oder eher nicht, sei Euch hiermit kundgetan...

[ 4 Stecker für ein Halleluja | Steckbrief ]
Produktbezeichnung: Typhoon Hi-Speed USB-Hub 2.0
Art: Externe Erweiterung
Hersteller: Anubis Electronic GmbH / Saarbrücken
Website: www.typhoonline.com
Bezugsquelle: Karstadt, MediaMarkt, Versandhandel
UVP / Marktwert: 19,99 € / ab 15 €

Systemvoraussetzungen:
Windows ab 98 SE (USB 1.1)
Windows 2000 / XP (USB 2.0)
PC mit USB-Unterstützung, PII oder AMD K6-Systeme und aufwärts

Features:
4 Port USB-Erweiterung (2.0 abwärts kompatibel)
Optionaler, eigener Stromanschluss
Betriebsdioden zur Überwachung der Funktion
Edle, transparente Silver-Optik

[ Anubis' Grabbelkiste | Lieferumfang ]
Warum der Karton so groß und schwer ist, obwohl das kleine Kistchen selbst nur etwa so groß ist, wie eine Zigarettenschachtel, weiß wohl nur Anubis allein, wenn mir dieses Wortspiel erlaubt ist. Zumindest was das Gewicht angeht, kann ich jedoch für Aufklärung sorgen: Das enthaltene Steckernetzteil (5V / 500mAh) ist ein recht schwergewichtiger Brocken. Zusätzlich findet sich noch ein USB-Downstream Verbindungskabel mit 1,5 Metern Länge in der Packung, allerdings ist mir schleierhaft, weswegen diese Einzelteile nicht nur allesamt nochmal einzeln (in Folie und Karton) verpackt sind, sondern auch noch (vollkommen unnötigerweise) in einem Klarsicht-Blister untergebracht sind, der zudem zusätzlich in die Umverpackung gestopft wurde. Soviel Verpackungsmüll finde ich übertrieben und ich höre schon „Stiftung Warentest“ die Messer wetzen. Blister ODER Karton hätte absolut genügt. Die dünne, mehrsprachige Bedienungsanleitung ist nicht sehr ausführlich und muss es auch nicht sein, den zu „Installieren“ gibt es nicht viel – jedenfalls keine extra beiliegende Software.

[ Ägyptisches Plug'n Pray | Installation ]
Man kann sofort loslegen und den USB-Verteiler an den Compi pluggen, ein Ausschalten des Rechners ist nicht nötig. Explizite Treiber sind ebenfalls nicht erforderlich, weshalb dem Hub auch keine solchen seitens Anubis beiliegen, alles was man nach dem einstöpseln an Software braucht, bringt das Betriebssystem ohnehin schon mit. Das einzige, was man haben sollte, wenn man mit Win98 SE oder Windows ME arbeitet, ist die Betriebssystem-CD, eventuell muss von ihr noch das ein oder andere Progrämmchen/Treiber nachinstalliert werden. Bei Windows 2000 und XP fällt auch das flach. Einmal (per mitgeliefertem USB-Kabel an einem freien USB-Port) mit dem Rechenknecht verbunden findet Windows das neue Gerät und bindet es ein, leichter geht's kaum noch. Bei 98 SE und ME ist ein Neustart des Systems fällig, bei 2000 und XP funktioniert das „hot-plugging“ auch ohne Herunterfahren des PCs und das Hub ist bei diesen beiden Betriebsystemen sofort nach dem Anstecken ohne weiteres voll nutzbar. Ob man das Netzteil auch anschließt hängt davon ab, wie viele Geräte man an den USB-Port zu hängen beabsichtigt, denn die maximal mögliche Stromstärke teilt sich unter allen angeschlossenen Geräten auf und das kann unter Umständen mit einigen stromfressenden Devices zu Fehlfunktionen führen. Im Zweifelsfall ist die (zusätzliche) externe Stromversorgung also immer erste Wahl.

[ Anubis gibt Gas | Betrieb ]
Nach der einfachen Installation stehen nun (auf Kosten eines einzigen) 4 zusätzliche Abgriffe bereit und das auch noch in „Griffweite“, denn die kleine Box wird idealerweise auf dem Schreibtisch platziert, damit man Geräte an- und abkoppeln kann, die nicht dauerhaft angeschlossen sein müssen/können. Der einwandfreie Anschluss eines Devices mit dem Böxchen wird durch eine grüne Leuchtdiode an jedem Port signalisiert, auch die Funktion des externen Steckernetzteils wird angezeigt bzw. ob der Verteiler stattdessen seinen Saft vom USB-Port des Rechners bezieht. Wie gesagt, es ist anzuraten, die Stromversorgung besser extern anzuschließen, in meinem Fall wäre eine simple Verteilung wohl zu viel des Guten. Zu viele Geräte hängen bei mir „fest“ am USB-Port des Rechners (ich hab schon „normal“ 4 Stück davon an meinem Hobel). Als da wären: ISDN-Modem, Drucker und Multi Card-Reader. Zu den nicht-permanenten Vertretern gehört bei mir etwa die Memory Watch, die sich die meiste Zeit ja an meinem Handgelenk befindet und nur dann verbunden wird, wenn ich Daten importieren oder exportieren möchte. Das Bluetooth Dongle ist ebenfalls „umgezogen“ und residiert nicht mehr an der Rückseite des Rechners, sondern vor meiner Nase, damit ich die Leuchtdiode für den Connect im Auge habe. Für diese beiden gilt es besonders, dass man sie gegebenenfalls schnell mal mitnehmen kann ohne unter den Tisch krabbeln zu müssen. In meinem Alter steht man nicht mehr so auf akrobatische Nummern...hmmm...jedenfalls nicht was das angeht *g*.

[ Silberner Mini-Sarkophag | Fazit ]
Ob in der Welt der Sterblichen oder im Jenseits – ohne Connections geht heute ja nix mehr, dachte sich wohl auch Anubis und sorgt mit dieser abwärts kompatiblen USB 2.0 Erweiterung für selbige. Dabei ist das Kästchen sehr viel kleiner als ein Sarkophag (selbst als ein Kanopengefäß) und nimmt daher trotz aller Funktionalität kaum mehr Platz weg, als eine Zigarettenschachtel oder eine Cassette der „drei Fragezeichen“. Überdies ist das Hub auch – dank seines gediegenen Klarsicht-Silber Finishes - optisch auch sehr gelungen und weist natürlich den Vorzug auf, immer so schnell griffbereit zu sein, wie eine Maggi-Tütensuppe. Ok Ok, beim Geschmackstest fällt das USB-Hub wahrscheinlich durch, doch dafür isses ja schließlich auch nicht da...Darüber hinaus empfehle ich auch nicht es als Joghurtlöffel zu missbrauchen (dafür ist es definitiv zu breit) oder es in Vanilla-Coke zu ersäufen, durch den externen Stromanschluss zur Stützung der USB-Spannungsversorgung dürfte das zum Wohnungsbrand oder Ausfall des hauseigenen Sicherungsautomaten führen. Warum es trotzdem 5 Sterne bekommt? Na ganz einfach: Es tut zuverlässig, wozu es konstruiert wurde und das zu einem äußerst günstigen Preis bei ansprechender Optik und makelloser Funktionalität...

SoLong

Der Connections-Pharao



Fazit: