
Neuester Testbericht: ... ein sehr gutes Restaurant, zu dem hauptsächlich Gäste, die nicht im Hotel wohnen, auf ein gemütliches Abendessen kommen. Wer Design ma... mehr
Ein Haus für die Wandergesellen
Hotel Hopper (Köln)

Name des Mitglieds: wippra
Produkt:
Hotel Hopper (Köln)
Datum: 08.12.02, geändert am 08.12.02 (527 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: s.o.
Nachteile: s.o.
Das St.Antonius wurde 1904 durch die Kolpingbruderschaft errichtet und 1905 dem heiligen St. Antonius gewidmet. Das Haus bot den Gesellen auf der Walz bis 1997 eine preiswerte Unterkunft. Da die wandernden Gesellen in unserer Zeit immer rarer werden, mußte das Haus 1997 schließlich aufgeben. Ende 97 wurde das Gebäude komplett saniert, wobei man die Denkmalpflege in die Sanierung mit ein bezog. Herausgekommen ist ein Hotel in dem die Moderne Zeit mit Vergangenheit vermischt ist.
Äußerlich fällt das Gebäude an der Dagobertstraße (zu Fuß etwa 5 min vom Dom) nicht sonderlich auf. Betritt man den Eingangsbereich mit der Rezeption wird einem direkt klar, das St.Antonius ein etwas anderes Hotel ist. Eine moderne Theke, ein großes Porträt eines Künstlers, eine riesengroße echte Orchidee, das fehlende Schlüsselboard und ein im Boden eingelassener rechteckiger Teich läßt nicht gerade auf ein Hotel schließen.
Die sehr freundliche Dame hinter der Theke holt einen aber schnell auf den Boden der Tatsachen zurück. Das einchecken geht reibungslos und schnell von statten. Hat man sein Zimmer in dem leicht verwinkelten Gebäude erreicht, so wird man ein 2tes mal überrascht sein. Es fehlt das übliche Hotelmobilar. Statt dessen blickt man in ein Zimmer ,das sehr modern und trotzdem gemütlich eingerichtet ist. Der Teppichboden ist praktischer weise durch Parkettboden ersetzt worden. Fernseher mit Satellitenempfang und Telefon sind natürlich auch vorhanden. Im Nassbereich hat der Glaser sich ausgetobt,sicher zum Leidwesen der Zimmerfrauen. Sieht aber toll aus. Leider erwischte ich ein Zimmer, von dem man aus dem Dom nicht sehen. Soll aber genug davon geben. Hängt aber sicher vom Preis ab. Ich habe aber nicht speziell danach gefragt.
Alles in allem hat mich das Zimmer wirklich mit seiner Einrichtung und dem Ambiente schwer beeindruckt.
Aber ewig wird ein Gast in Kölle nicht auf seinem Zimmer bleiben. Also runter und sich mal für Ciao umgeschaut. Zwis
chen der Rezeption und dem eigentlichen Hoteltrakt befindet sich die Warteecke. Warten..mmhhhhhh worauf eigentlich? Hier wird man von leiser Musik berieselt und kann sich Viva und MTV auf mehreren Monitoren anschauen. In abgetrennten Boxen kann der Gast sich auch mit dem Rest der Welt via Internet verbinden. Kleiner Tipp. Hier befindet sich auch das Gästebuch des Hotels. In ihm entdeckt man auch Einträge der Prominenz. Teilweise schön und originell geschrieben. Unter vielen anderen Künstlern scheint „Danke Anke“ auch öfters in diesem Hotel zu Gast zu sein.
Direkt neben dem „Wartezimmer“ befindet sich das Restaurant des Hotels. Kann übrigens direkt von draußen betreten werden. Die Einrichtung wirkte auf mich irgendwie schlicht, was aber nicht unangenehm ist. Das Angebot reicht von mediterranen Klassikern und crosskulturellen Eigenkreationen. Schöner Satz. Hab ich vom Betreiber abgeschaut. ,-))))))) Die Weinkarte und das Angebot an hochprozentigem ist schon sehr edel und sucht in Kölle seinesgleichen.
Das Restaurant wird vom bekannten Spitz Team geleitet. Da ich dort des öfteren nicht nur zum übernachten bin, kann ich behaupten die Küche ist spitze. Da wird sogar der stink normale Kaffee zum Genuß. Vielleicht liegt es aber auch an dem interessanten und gemischten Publikum.
Direkt am Restaurant grenzt der „Kontakthof“ des Hotels. Nee nee,ich aber ihn so getauft. Warum? Es ist einer der intimsten Biergärten von Köln. In diesem Garten ist man durch die Mauern komplett von der Außenwelt abgeschlossen. Dadurch entwickelt sich eine irgendwie geschützte , familiäre Situation. Leider muß man in den Sommertagen Plätze reservieren lassen. Es ist dann fast immer propevoll. Für den dem ich Lust auf dieses Restaurant gemacht haben sollte. Hier die Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
Frühstück 07.00- 11.00 Uhr
Mittag 12.00-15.00 Uhr
Abend 18.00-01.00 Uhr
Samstag / Sonntag
Frühstück 07.00-11.00 Uhr
Abend 18.00-01.00 Uhr
Die Lage des Hotels zwischen Zoo und Deutzer Brücke ist nicht unbedingt das gelbe vom Ei. Wer ein richtig tolles Panorama von Köln erwartet, wird enttäuscht sein und sollte besser im Hyatt übernachten. Die unmittelbare Nähe zum Dom, Hauptbahnhof, Kölner Messe und zum Rhein machen den fehlenden Ausblick wieder wett. Parkplätze findet der Gast in einer angrenzenden Tiefgarage. Leider sind die Preise nicht gerade von Pappe aber in der Domstadt durchaus zu vertreten. Sie reichen von 100€ für ein Einzelzimmer bis 240€ für die sehr gut ausgestattete Suite. Ab 140€ bekommt man ein Doppelzimmer und der obligatorische Weekendtarif fängt bei 80€ an. Leider gibt’s auch in diesem Hotel einen gesonderten Messetarif.
Alles in allem ist hebt sich diese Hotel wirklich von dem Übernachtungseinerlei. Besonders erwähnen möchte ich noch die Freundlichkeit des gesamten Personals. Irgendwie familiär aber nie aufdringlich.
Alles in allem ein spitzen Hotel dem ich gerne die volle Sternenzahl gebe.
Sawasdee und khop khun khrapp Burkhard ,-)))))
P.S. Das St.Antonius gehört zum Hopper Komplex und dazu gesellt sich auch das ET Cetera das sich ebenfalls in Köln befindet.
Ich schreibe noch für Ciao(total20)und Yopi(Wippia)
Fazit:
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