Hotel Goldene Meile (Remagen)
4 Tage reichen! - Hotel Goldene Meile (Remagen) Hotels national

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4 Tage reichen!
Hotel Goldene Meile (Remagen)

haawee45

Name des Mitglieds: haawee45

Produkt:

Hotel Goldene Meile (Remagen)

Datum: 22.08.02, geändert am 23.10.02 (49 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Zentrale Lage, übersichtlich, hübsche Umgebung

Nachteile: Oft zu laut

Wir hatten uns den Platz für einen Kurzurlaub (Ostern 2002) ausgesucht.
Aufgrund der zugesandten Beschreibung haben wir den Platz sofort gefunden.
Da es wenige Tag vorher ein Hochwasser am Rhein gegeben hatte, waren wir gespannt, ob alle klar gehen würde.

Der Empfang war kühl und sachlich. Der zugewiesene Platz hat am Vortage noch unter Wasser gestanden, wodurch lehmige Schuhe die Regel waren.

Von der technischen Seite gesehen ist der Platz OK. Toiletten und Duschen sauber, Einkaufsmöglichkeit und Restaurant ist vorhanden!

Wir hatten in den erste Tagen (bis Gründonnerstagtag) praktisch keine Nachbarn, was uns recht angenehm war. Vom Wohnwagen aus konnten man seinen Blick frei schweifen lassen. Wir konnten den Teich mit Schwan beobachten, und in der Ferne konnte man den Rhein sogar sehen. Ich hätte lieber direkt am Rheinufer getanden - wie wir aber bald erfuhren, wäre das nicht gut gewesen, denn die rheinauffahrenden Schiffe tuckern und brummen recht laut - auch NACHTS!
Noch unangenehmer war alledings das Rattern der Eisenbahn auf der gegenüberliegenden Rheinseite- Tag und NACHT - fast pausenlos!!!! sehr nervig, wenn man das nicht gewohn ist!
In der 1. Nacht habe ich sauschlecht geschlafen!

Ob aufgrund der Ostertage weniger Züge fuhren, oder ob ich mich in 3 Tagen schon an das Bahngeratter gewöhnt habe, weiss ich nicht, später habe ich jedenfalls besser schlafen können!

Vielleicht lag es ja auch den den ausgedehnten Radtouren, die wir in den Tagen bis Ostern unternommen haben.

1. Tag mit dem Fahrrad am Rhein entlang (rheinabwärts)durch Remagen zum Rolandsbogen, weiter bis Bad Godesberg, zurück nach Nonnenwerth. Hier mit der Fähre auf die andere Rheinseite und über Unkel und mit der kleinen (aber teureren Fähre) direkt rüber nach Remagen. Ende des 1. Tages!

2. Tag Rheinauf bis Bad Breisig, dort mit der Autofähre (preisgünstiger)auf die andere Rheinseite und abwärts nach Linz. Dort wieder mi
t einer Autofähre auf die Campingplatzseite.

3. Tag wieder rheinauf bis zur Ahrbrücke und an der Ahr entlang nach Ahrweiler, Altenahr und zurück - wunderschöne Tagetour!

Sehr schön (aber anstrengend) ist ein Ausflug zur "Erpeler Ley" (das ist der Berg auf der anderen Rheinseite).
Von oben aus kann man dann ein "Luftbild" vom Campingplatz machen.

Enttäuscht waren wir von Remagen - großer Name - nichts dahinter!
(Die Brücke von Remagen) ... das wars dann auch schon!

Hübscher sind allemal die Dörfer und Städte äuf der anderen Rheinseite, Linz, Hönningen, Erpel, Unkel (eben die Weinorte!)

Wenn man den Campingplatz GOLDENE MEILE als Standort für Erkundungen ansieht, so geht das voll i.O. - länger als eine Woche ist aber kaum zuzumuten.
Der Platz liegt sehr günstig auch zum Ahrtal.

Überigens kann man gegen Pfand auch den Schlüssel für die Tore zur Rheipromenade bekommen und erspart sich dadurch große Umwege! Habe ich leider erst am Abreisetag erfahren - sehr informationsfreudig ist der Platzwart leider nicht - auch nicht in schriftlicher Form.
Ein Merkblatt mit wichtigen Informationen wäre sehr schön - da habe ich schon viel bessere Plätze erlebt!(Siehe Campung Quellenbad in Heber - Lüneburger Heide)

Trotzdem, ruhig mal hinfahren! Es kann ja nur besser werden!

Fazit: