Hotel Etap (Krefeld)
Der Manager hat immer Recht - Hotel Etap (Krefeld) Hotels national

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Der Manager hat immer Recht
Hotel Etap (Krefeld)

Wolframo

Name des Mitglieds: Wolframo

Produkt:

Hotel Etap (Krefeld)

Datum: 05.12.01, geändert am 05.12.01 (540 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: günstig, zentrale Lage

Nachteile: chaotisch, wenig freundlich

Nachdem mein Vorgänger in dieser Rubrik schon etwas Allgemeines über die ETAP-Hotels geschrieben hat, möchte ich hier etwas Spezielleseres schreiben und im Anschluß ein unschönes Erlebnis der letzten Tage zum Besten geben.

Mit 67 Zimmern gehört das ETAP-Hotel in Krefeld zu den mittelgroßen Hotels der Gruppe. Etwas abweichend von der "ETAP-Regel" ist aber hier die Lage. Während die meisten ETAP-Hotels auf der "grünen Wiese" gebaut sind, steht dieses neugebaute Hotel in der City nur wenige Fußminuten vom Bahnhof entfernt.

Dafür sind 68 DM/Nacht ein sehr guter Preis. Die Zimmer sauber und zweckmäßig; das Frühstück für 8,60 DM/Person mittelmäßig und sehr umweltfeindlich, da alles in kleinen Plastik-Wegwerf-Döschen angeboten wird.

Eigentlich bin ich recht gerne Gast in den Etap-Hotels; auch in dem Hotel in Krefeld war ich schon einige Male. Also was lag näher, als für einen Besuch der Stadt ein Zimmer zu reservieren. Alles lief glatt, bis ich im Hotel ankam und gegen 15:30 Uhr am Automaten einchecken wollte. Der Automat brach immer wieder während des Buchungsvorganges ab und gab mir nicht den Keycode für das Zimmer. Einer Dame aus Norwegen passierte dasselbe.
Da gegen 17 Uhr die Rezeption besetzt sein sollte und sich auch niemand über die Hausrufanlage meldete, beschloß ich kurz wegzugehen. Wegen eines Regengusses, kehrte ich allerding schon wenige Minuten später zurück und traf den Hotelmanager im Vorraum an. Er versuchte den Buchungsautomaten wieder zu starten. Mein Eindruck (natürlich stark subjektiv) war der, dass es ihm gar nicht recht war, dass nun ein Gast im Vorraum stand. Später erfuhr ich, dass er die ganze Zeit oben in der Rezeption saß und den ganzen Vorraum die ganze Zeit über am Monitor überwachen konnte.
Nun blieb ihm nichts anderes übrig, als mich mit zur Rezeption zu nehmen.
Dort erfuhr ich, dass es einige Probleme wegen der Euroumstellung gäbe und man daran arbeite. "Schon" eine
halbe Stunde später hatte ich mein Zimmer. Als er meine Kreditkarte manuell belastete, versicherte er mir mehrfach, dass es am Automaten unten keine Belastung gegeben hätte und ich nur einmal zahlen müsste.
Da meine Buchung am Monatsende war, erhielt ich schon wenige Tage später meine VISA-Abrechnung. Hier wurde die Nacht zweimal belastet. Soweit ist alles unschön, aber noch entschuldbar.
Da ich im Krankenhaus lag, rief meine Frau in Krefeld an und machte den Manager auf den Fehler aufmerksam und bat um Erstattung. Dieser reagierte nicht sehr höflich und sehr bürokratisch: Er benötige die manuell ausgeschriebene Rechnung im Original, dann würde er das Geld nächsten Monat bei VISA gutschreiben lassen.
Da meine Frau die Rechnung nicht hatte, da ich in Krefeld im Krankenhaus lag, rief ich selbst dort an und wollte ihm die Nummer der Rechnung geben. Dies würde ihm nicht reichen, sagte er und fragte, warum ich die Sache so kompliziere. Gäbe ich ihm die Rechnung, hätte ich schon einen Monat später mein Geld zurück.
Als Frau einige Tage später Krefeld war und dem Manager die Rechnung vorlegte, kam ihm immer noch kein Wort der Entschuldigung über seine Lippen, dafür überschüttete er meine Frau mit nicht sehr höflich vorgetragenen Vorwürfen, warum ich es gewagt hatte, ihn anzurufen.

Fazit: