Hotel Etap (Koblenz)
Oh Schreck! - Hotel Etap (Koblenz) Hotels national

Neuester Testbericht: ... gleichen Aufbau haben. Jedes Zimmer ist gleich groß und ausgestattet. Auch gibt es keinen Schlüssel für die Zimmer. Nach meinem merklich... mehr

Oh Schreck!
Hotel Etap (Koblenz)

wskibbe

Name des Mitglieds: wskibbe

Produkt:

Hotel Etap (Koblenz)

Datum: 25.11.00, geändert am 25.11.00 (634 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Billig, Fast immer freie Zimmer, freundliche Mitarbeiter

Nachteile: Unbequemes Badezimmer, Schlechter Schlafraum, Schlechtes Frühstück

Auch ein Hotel in Koblenz wurde ausgiebig von mir getestet und meine Wahl fiel auf das Etap Hotel. Da ich noch kein Opfer dieser Hotelkette war, dachte ich mir, das es Zeit wird und siehe da, die Falle schnappte zu!

Das erste was mir auffiel, war der Preis. *smile* Er war groß auf dem Hotel aufgemalt und lag bei 73,- DM für ein Doppelzimmer. Sorry, aber ich habe den Einzelzimmer Preis nicht mehr im Kopf, aber ich glaube er lag bei 59,- DM. Das Hotel macht von außen einen guten Eindruck, doch was mir als zweites ins Auge fiel und mich vielleicht ein bißchen skeptisch hätte machen sollen war, das der Parkplatz so gut wie leer war.

Der Portier, den ich beim Blumengießen gestört habe, war freundlich und zuvorkommen. Er erklärte mir das Prinzip von Etap Hotels, das ich vorher nicht kannte. Das Prinzip liegt darin, das alle Hotels dieser Kette den gleichen Aufbau haben. Jedes Zimmer ist gleich groß und ausgestattet. Auch gibt es keinen Schlüssel für die Zimmer. Nach meinem merklichen Schluck, klärte er mich mit einem frechen Grinsen auf und meinte, das jede Tür ein Code-Schloß besitzt. Das bedeutet, das man nur ins Zimmer kommt, wenn man einen sechsstelligen Code, in das Nummernpade, der Tür eingibt. Das gleiche gilt für die Außentür des Hotels. Eine recht gute Idee finde ich. Schließlich muß man dadurch keinen Schlüssel mit sich rumtragen.

Eine weitere gute Idee, ist das Einchecken, wenn der Empfang nicht besetzt ist. Man braucht nur die EC bzw. Kreditkarte in einem Automaten zu schieben und schon kann man ein Zimmer bestellen. Alles läuft automatisch ab und ohne komplikationen. Vorausgesetzt es stehen Zimmer zur Verfügung.

Das Zimmer selber, war recht klein für ein Doppelzimmer. Und wohin fiel mein erster Blick? Auf das Waschbecken. Es befand sich nicht im Badezimmer sondern im Schlafraum. Warum, wurde mir erst bewußt als ich das Badezimmer sah. Es bestand aus einer Toilette und einer etwas abgeschirmten Dusche. Alles war so gebaut, d
as man den Raum nur abzuduschen braucht, wodurch die Reinungszeit auf ein minimum fällt. Irgendwie erinnerte mich das „Badezimmer“ an ein Dixie, denn es gab genausoviel Bewegungsfreiheit. Oft (Ups, das war gelogen, denn ich hab versucht das „Badezimmer“ sooft wie möglich zu vermeiden) kam mir das Gefühl, das das „Dixie“ gleich umfallen würde.

Da das „Badezimmer“ keinerlei Vorrichtungen hatte, lagen die Handtücher einfach auf dem Bett. Was besonders gut kommt, wenn man sich zuerst auf das Bett wirft um mal zu testen, wie es sich denn so drauf liegt! Dazu gab es dann noch einen unangenehmer Geruch in Dusche und als ich diese Ausprobierte, wußte ich auch, woher er kam. Das Wasser aus der Brause, roch unglaublich unangenehm.

Auch die Nacht war nicht so geruhsam wie man sie sich wünscht. Da das Hotel in der nähe von einer Bundesstraße liegt, war der Verkehr nicht zu überhören. Denn die Abschirmung war entweder einfach unglaublich schlecht, oder gar nicht vorhanden.

Das Frühstück (knapp 8,- DM und nicht im Preis inbegriffen) war einfach lächerlich. Ein paar Brötchen, Aufstrich und Getränke standen zur Auswahl. Es gab keinerlei Wurst oder Käse und der Kaffee war weniger als Lauwarm. Genauso verhielt es sich mit dem Tee und anderen warmen Getränken. Der Orangensaft, der einzige Saft der Angeboten wurde, war gut mit Wasser gepanscht. Es gab keine richtigen Tische, es war mehr wie Barhocker die an Theken aufgestellt waren. Ähnlich den Raststätten in Amerikanischen Filmen. Nur fehlte hier die Atmospähre.

Mein Tip, nur wenn es sein muß, sollte man sich für ein Etap-Hotel entscheiden. Wenn alle nach dem gleichen Prinzip laufen...

Fazit: