Hotel Best Western Branitz (Cottbus)
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Neuester Testbericht: ... Gefühl). Meine Mutter erledigt das Einchecken, in der Zeit sah ich mich um. Die Eingangshalle war hell und in verschiedenen Brauntönen ei... mehr

Entspannung und Freundlichkeit PUR
Hotel Best Western Branitz (Cottbus)

deichkind78

Name des Mitglieds: deichkind78

Produkt:

Hotel Best Western Branitz (Cottbus)

Datum: 19.09.08, geändert am 19.09.08 (281 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Alles...außer die Betten

Nachteile: Die Betten

Heute möchte ich Euch von meinem Kurztrip nach Cottbus berichten und von dem Hotel, in dem ich gewohnt habe. Dies ist mein erster Hotelbericht, also habt bitte Nachsicht, ich werde mein Bestes geben!

Ich habe den Trip von meiner Mutter geschenkt bekommen und wir waren von Sonntag bis Dienstag Gäste im

Best Western Parkhotel Branitz & Spa.

Hier nun erstmal Lage und Infos zum Hotel:

Heinrich-Zille-Str. 120
03042 Cottbus
www.branitz.bestwestern.de

Das Hotel ist mit 4 Sternen ausgezeichnet, verfügt über 128 Zimmer, wovon 6 Suiten sind. Es gibt einen kleinen, aber feinen Spa-Bereich, auf den ich aber später ausführlich zu sprechen komme.

Anreise:

Wir sind mit dem Auto aus Berlin gekommen. Die Fahrt dauerte ohne Pause rund 90 Minuten. Wir hatten vom Hotel einen Flyer bekommen, auf dem der Weg von der Autobahn gut beschrieben war. In der Cottbusser Innenstadt kann man aber auch ganz einfach der Hotel Route folgen. Das ist super leicht.

Preis:

Darüber kann ich nicht viel sagen...war ja immerhin ein Geschenk. Aber laut Internetseite bezahlt man pro Nacht im Doppelzimmer ohne Frühstück ab 67 Euro (das ist jedoch der Frühbucherpreis). Das Frühstück kostet pro Person noch mal 14,50 Euro extra.

Die Ankunft:

Nachdem wir das Hotel also gefunden haben, parkten wir auf dem Hotel eigenen Parkplatz und liefen die paar Schritte ins Hotel. Das Gelände ist sehr weitläufig, es gibt viele verschiedene Gebäude, die sicher für Tagungen etc. genutzt werden. Nun ja, davon habe ich jedoch keine große Ahnung, also wieder zurück zum Haupteingang. Das Hotel macht einen schönen, modernen Eindruck. Das Eingangsgebäude ist ein Flachbau mit einer automatischen Tür. Also sind wir eingetreten und wurden gleich von links freundlich begrüßt. An der Rezeption stand eine strahlende, junge Frau und schien auf unsere Ankunft zu warten (das tat sie sicher nicht, aber ich hatte das Gefühl). Meine Mutter erledigt das Einchecken, in der Zeit sah ich mich um. Die Eingangshalle war hell und in verschiedenen Brauntönen eingerichtet. Es gab viele Sitzgelegenheiten, eine Pinwand mit Ausflugszielen, einen Zeitschriftenständer und einen kleinen Stehtisch, wo man sich einen Kaffee oder einen Tee nehmen konnte. Ich hatte es aber eher auf die Bonbonschale abgesehen, die an der Rezeption stand . Wir bekamen unseren Schlüssel und machen uns auf den Weg ins Zimmer.

Der Weg zum Zimmer:

Um in unser Zimmer im Erdgeschoss zu gelangen, mussten wir durch einige Gänge. Auch hier zogen sich die brauen Töne weiter fort. Es gab viele Fenster, wodurch es schön hell in den Fluren war. Auch fielen mir an allen Treppen die Rollstuhlrampen auf. Ich brauche sie zwar nicht, aber das fand ich sehr positiv und aufmerksam (ist ja leider immer noch nicht selbstverständlich). Dann fanden wir endlich das Zimmer 114.

Das Zimmer:

Das erste was mir auffiel, war die schmale und niedrige Tür. Große Menschen haben hier sicher Problem und müssen sich ducken. Dann stand ich im Flur. Dieser war auch klein und schmal. Der Kleiderschrank stand rechts von mir, ebenso die Garderobe. Links war die Tür zum Badezimmer, vor mir das Schlafzimmer. Wie immer erkundete ich erstmal das Badezimmer (das sagt immerhin viel über den Zustand des Hotels aus), aber alles war prima. Auch sehr klein, aber ich kam überall locker ran. Das Bad war an den Wänden sowie am Boden mit Marmor (ob er echt war, kann ich nicht sagen, aber es sah aus wie Marmor) ausgelegt. Die Armaturen waren weiß, die Dusche sah sehr futuristisch aus, sie war rund, aus weißem Plastik mit einer Glastür. Sowas hatte ich vorher noch nie gesehen. War aber sehr lustig und komfortabel. Auch gab es genügend Handtücher.
Danach ging ich in das Schlafzimmer, wo meine Mutter sich schon ihre Bettseite ausgesucht hatte. Das Zimmer war in blau und weiß gestrichen und war sehr ordentlich und modern. Es gab ein großes Fenster, das sich komplett öffnen ließ. Auch stand ein Schreibtisch mit passendem Stuhl im Zimmer, auf dem ein Fernseher stand und wo auch ein Internetanschluss zur Verfügung stand. Der Kühlschrank war brechend voll, aber die Preise doch eher abschreckend. Also war nun der Bettentest dran. Also ließ ich mich einfach mal reinfallen...und kam mir vor wie auf einem Trampolin. Es war wahnsinnig weich und ich freute mich sehr auf die zwei Nächte ohne Schlaf. Aber gut, damit konnte ich leben.
Wir packten also unsere Sachen aus, zogen uns die Badesachen und den Hoteleigenen Bademantel an, schnappten uns unsere Handtücher und machten uns dann auf die Suche nach dem Wellnessbereich. Der war schnell gefunden, er war nämlich super ausgeschildert.

Der Wellnessbereich:

Dort angekommen, wurden wir wieder sehr freundlich von einem jungen Herren begrüßt. Der Empfangsbereich war schön eingerichtet. Alles sehr hell, in Weiß und Terrakotta gestrichene Wände verbreiteten sofort das typische Urlaubsfeeling. Uns wurde von dem Herrn der Pool, der Saunabereich und die Bar gezeigt. Auch zu den Wellnessangeboten hat er uns beraten und uns eine Preisliste mitgegeben. Hier gab es wirklich alles. Ganze Tagesprogramme, mit Bädern, Massagen, Packungen und Peelings. Und auch ein besonderes Gentleman Spa für den Herrn gab es. Wir nutzen jedoch keine Anwendung, darum kann ich auch nichts dazu sagen. Also erzähle ich einfach weiter von der Saunalandschaft und dem Pool.
Es gab drei verschieden Saunen. Eine mit 95 Grad, eine mit 65 Grad und eine Nasssauna mit 45 Grad. Alles war sehr mediterran eingerichtet, in der Mitte der Landschaft stand ein kleiner Brunnen mit einer tollen Frauenstatue. Alles war rotbraun gefliest und die Saunen sahen aus, wie kleine Häuser. Es war leer und wir hatten alle Saunen für uns alleine. Wir probierten erst die 95 Grad Sauna, die mir aber viel zu warm war, also bin ich schnell in die 65 Grad Sauna gewechselt und konnte mich da prima entspannen. Nach dem Saunagang habe ich mich abgeduscht und mich im Außenbereich entspannt. Dann musste ich aber noch die Nasssauna probieren und habe mich in den Nebel gewagt. Hier fand ich es am Schönsten. An der Decke wechselten die Lämpchen dauernd ihre Farbe, das war wirklich toll.
Danach wurde wieder geduscht und entspannt und dann ging es endlich in den Pool. Ich bin eine echte Wasserratte und schwimme zu gerne. Das bot sich hier auch an. Das Becken war nicht zu klein und auch nicht zu schmal. Die Maße weiß ich nicht, ich kann auch nicht gut schätzen, aber es reichte zum Schwimmen aus.
Hier standen verschiedene Grünpflanzen und es gab viele Liegen. Die Beleuchtung war sehr dezent und angenehm und wieder waren wir alleine. Hier verbrachten wir dann den Abend und gingen später glücklich und entspannt in unser Zimmer. Wir sahen noch ein wenig fern und dann war der Tag auch schon vorbei.

Das Frühstück:

Wir frühstückten im Hotel, was ich sehr schön fand. Das Angebot war sehr reichhaltig. Es gab Kaffee, viele verschieden Sorten Tee, sechs verschiedene Säfte, Brötchen und Brot in vielen Sorten, Wurst, Käse, Joghurt und Quark, Müsli und Cornflakes, warmes Frühstück wie Speck, Würstchen und Ei, Obst und Gemüse, viele Sorten Marmelade und ganz viele Sorten Honig. Ich war auf jeden Fall an beiden satt...mmmmhhh, lecker.

Die Mitarbeiter:

Soviel Freundlichkeit habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Jeder Mitarbeiter kam mir mit einem Lächeln entgegen, fragte immer wieder nach Wünschen.

Ich habe mich auf jeden Fall sehr, sehr wohl gefühlt und bin entspannt und glücklich nach Hause gefahren. Trotz der zu weichen Betten möchte ich hier volle 5 Sterne vergeben, da alles andere mehr als Toll war. In Cottbus war ich nicht das letzte Mal!

Fazit: :-)