
Neuester Testbericht: ... sind, doch an bestimmten Stellen steht man in Zweierreihe...hintereinander. Die Plätze sind entweder mit einer roten oder einer blaue... mehr
==Perfekte Lage==
Hotel Am Alten Strom (Warnemünde)

Name des Mitglieds: blonde_lady
Produkt:
Hotel Am Alten Strom (Warnemünde)
Datum: 12.02.12
Bewertung:
Vorteile: super Lage, Parken in der TG, Personal
Nachteile: keine Abwechslung beim Frühstück
Wir, also mein Mann und ich, sind absolute Warnemündefans. In gewissen Abständen ist es für uns ein Muss, in diesem Rostocker Stadtteil einen Kurzurlaub zu verbringen. Ein solcher war 2011 mal wieder fällig und so verbrachten wir 4 Nächte im Hotel am Alten Strom, Warnemünde.
==Lage, Anschrift==
Warnemünde ist, wie eingangs schon genannt, ein Ortsteil von Rostock, der direkt an der Ostsee liegt. Vielen von euch wird Warnemünde sicher bekannt sein. Sein Wahrzeichen ist der Leuchtturm und natürlich der Teepott.
Das Hotel am Alten Strom liegt, wie der Name es schon sagt, direkt am Alten Strom. Der Alte Strom ist ein kleiner Kanal, an dem sich Einheimische und Gäste von Warnemünde tummeln. Hier kann man flanieren, es finden Feste statt und man kann den Fischmarkt besuchen. Weitere Infos zum Alten Strom findet ihr im Internet.
Wie man nun aus allen Himmelsrichtungen nach Warnemünde und somit auch zum Hotel kommt, werde ich hier nicht notieren. Schaut einfach bei Google-Maps nach oder fragt euer Navigationsgerät oder euren Routenplaner. Die Anschrift und weitere Kontaktdaten werde ich euch aber nicht vorenthalten. Hier sind diese Daten:
Hotel Am Alten Strom
Am Strom 60/61
18119 Warnemünde
Telefon: 0381 54823-0
Internet: www.hotel-am-alten-strom.de
E-Mail: info@hotel-am-alten-strom.de
Achtung! Bitte nicht die erwähnte Anschrift im Navi eingeben....sondern...Kirchenstraße...sonst landet ihr auf der falschen Seite vom Alten Strom....Die Straßenführung in Warnemünde ist ein wenig verwirrend.
==Buchung, Preis==
Ich habe unser Doppelzimmer über hrs.de gebucht. Hier gab es das beste Angebot, da mir vor allem die Stornobedingungen super gefielen. Zudem sollte eine Flasche Wasser gratis auf uns warten, was auch so war. Der Buchungspreis für das Doppelzimmer mit Du/WC und inklusive Frühstück belief sich auf 70,00 Euro pro Nacht.
Natürlich kann ein Zimmer auch direkt über das Hotel gebucht werden. Ein paar Preisbeispiele will ich euch nennen.
Einzelzimmer: ab 48,00 Euro
Doppelzimmer: ab 65,00 Euro
Aufbettung für Kinder: bis einschl. 12 Jahre kostenfrei
Aufbettung Erwachsene: 18,00 Euro pro Nacht und inkl. Frühstück
Zusätzlich gibt es noch Appartements, Suiten und ein Turmzimmer. Für alle User, die sich für Pauschalen interessieren, gibt es auch diese, welche ebenfalls auf der genannten Website nachzulesen sind.
==Infos==
Das Hotel Am Alten Strom ist ein familiengeführtes Haus mit einer 100jährigen Geschichte. Es gibt insgesamt 79 Zimmer, die alle individuell gestaltet sein sollen.
Als Warnemündebesucher muss man zum Zimmerpreis noch Kurtaxe einplanen. Diese ist mit 2,25 Euro (in der Hauptsaison) bzw. mit 1,50 Euro (in der Nebensaison) seit 2011 nicht gerade billig, liegt wohl aber noch unter den Abgaben anderer Seebäder.
Haustiere sind im Hotel am Alten Strom nicht gestattet.
Leider kann ich nicht sagen, ob es behindertengerechte Zimmer im Hotel gibt. Der Eingangsbereich ist für einen Rollstuhlfahrer in Ordnung, so auch der Lift zu den Etagen. Beim Zugang zu den Restaurants könnte es schon zu kleinen Problemen kommen. Das Gleiche trifft auf die Tiefgaragenplätze zu. Darum gebe ich bei den Produktdetails an, dass die Behindertenfreundlichkeit schlecht ist.
==Check-in==
Wir wussten natürlich vor der Anreise, dass ein Check-in erst ab 15:00 Uhr möglich ist. Trotzdem waren wir bereits 11:30 Uhr im Hotel, konnten einchecken, unser Auto in der Tiefgarage abstellen, aber noch nicht das Zimmer nutzen. Das störte uns absolut nicht. Wir gingen eben erst einmal eine Runde durch Warnemünde, immerhin war auch Fischmarkt und Hunger hatten wir auch. Gegen 15:00 Uhr konnten wir unser Zimmer dann in Beschlag nehmen.
Das Einchecken selbst verlieft ganz schnell. Ich gab nur meine Buchungsbestätigung ab und füllte den Hotelanmeldungsbogen aus. Dazu war noch notwendig, dass wir unser Kfz-Kennzeichen angeben, für den Fall, dass es in der Tiefgarage Probleme gibt. Die Dame am Empfang war sehr freundlich, aufmerksam und flink. Wir erhielten Informationen zu den Frühstückszeiten und bekamen unseren Hotelausweis.
==Parken==
Das Hotel verfügt über eine eigene Tiefgarage. Pro Übernachtung muss man hier 5,00 Euro als Parkgebühr einplanen. Das ist ein super Preis. In Warnemünde gibt es nur ganz wenige Parkmöglichkeiten und am Alten Strom fast gar keine. Da kann man wirklich froh sein, das Auto direkt im Haus unterbringen zu können. Diese Tiefgarage ist nicht über eine normale Einfahrt befahrbar, sondern mittels Fahrstuhl. Das Hotel hat sich hier eine super Lösung einfallen lassen. Anfangs dachte ich, dass in dieser Tiefgarage gar nicht viele Stellplätze vorhanden sind, doch an bestimmten Stellen steht man in Zweierreihe...hintereinander. Die Plätze sind entweder mit einer roten oder einer blauen Zahl gekennzeichnet. Wir sollten uns auf einen Platz mit einer blauen Zahl stellen, was wir natürlich auch machten. Wer sein Auto auf eine Parkfläche mit einer roten Zahl abstellte, musste seinen Wagenschlüssel an der Rezeption abgeben. Muss bzw. wollte der Hotelgast auf dem dahinter vorhandenen Stellplatz mit einer blauen Zahl aus der Tiefgarage ausfahren, musste er an der Rezeption Bescheid sagen. Darauf hin wurde das vor ihm stehende Auto für kurze Zeit umgeparkt. Wie evtl. Schadensfälle geregelt werden, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber, diese Lösung der Parksituation finde ich gut. Zudem finde ich den Preis für das Parken unschlagbar.
==Zimmer==
Unser Zimmer lag in der zweiten Etage, die wir bequem mit dem Lift erreichten. Ich bin immer gespannt, was sich hinter der Zimmertür verbirgt und so waren wir recht angenehm überrascht. Für den Preis von 70,00 Euro pro Nacht in Warnemünde waren meine Erwartungen nicht sehr hoch. Das Zimmer war aber ausreichend groß, wenn auch sehr hoch und von der Ausstattung eher kühl gehalten, machte aber einen zweckmäßigen Eindruck. Neben dem Doppelbett mit Nachttischchen, Schreibtisch mit Stuhl, einem kleinen Tisch mit einem Stuhl, einem separat stehendem Stuhl stand uns ein riesiger Kleiderschrank zur Verfügung. In diesem war auch ein fest montierter Safe zu finden. Ach ja...auch eine Garderobe mit Ganzkörperspiegel war vorhanden, was ich richtig gut fand. Das Mobiliar machte einen neuen und gepflegten Eindruck auf mich. Der Boden war mit farbigem Teppich ausgelegt, der leider ein paar Flecken aufwies.
Durch die hellen Wände und das nicht zu kleine Fenster war das Zimmer natürlich nicht zu dunkel. Ich mag helle Räume. An die Raumhöhe musste ich mich erst mal gewöhnen, sie stellte aber kein Problem dar. Ein paar Bilder, besser gesagt Fotos aus der Gegend, zierten die Wände.
Auf dem Schreibtisch stand ein Flachbildfernseher in ausreichender Größe und ein transportabler Radio-CD-Player. Das Radio haben wir nicht genutzt, der Fernseher war abends ab und an für Nachrichten gut. Die zur Verfügung stehenden Programme genügten uns voll und ganz.
Das Bett war mit weißer und absolut sauberer Bettwäsche bezogen, auf den Kopfkissen lag eine Begrüßungsleckerei. Leider war mir das Bett zu weich, so dass ich erst mal zwei Nächte brauchte, um mich daran zu gewöhnen.
Jedes Zimmer dieses Hotels ist mit W-LAN ausgestattet. Wir hatten vorsorglich einen Laptop dabei, ich wollte das W-LAN natürlich testen. So lief ich zur Rezeption und bekam einen Zugangscode, der für max. 7 Tage gültig war. Ich wurde dahin gehend belehrt, dass ich das Internet nicht für kriminelle Zwecke nutzen durfte und musste dafür auch unterschreiben. Das habe ich so noch nicht erfahren, fand es aber nicht schlimm. Der Zugangscode und das W-LAN funktionierte perfekt. Ich konnte recht zügig im Internet unterwegs sein.
==Bad==
Natürlich gehört auch im Hotel Am Alten Strom zu jedem Zimmer ein Bad. Unser Bad war mit hellen Fliesen und heller Badeinrichtung versehen. Toilette, Dusche und Waschbecken waren natürlich vorhanden und machten einen ordentlichen Eindruck. Über dem Waschbecken gab es eine Glasablage, die zwar für unsere Belange nicht ganz genügte, weil ich einfach zu viel Krempel mitgeschleppt hatte. So blieb ein Teil eben in der Tasche oder stand unterhalb vom Waschbecken auf einem Sims. Duschgel und Shampoo haben wir gar nicht ausgepackt, benötigten es nämlich nicht, weil alles vorhanden war. Ich freute mich über den Hocker im Bad, so konnte ich nach dem Duschen ganz gemütlich und bequem noch etwas Fußpflege betreiben, ohne dabei einbeinig stehend ins Straucheln zu geraten.
Hand- und Duschtücher sowie eine Duschvorlage waren selbstverständlich auch vorhanden und machten einen sehr neuen Eindruck. Die Hand- und Duschtücher waren schön weich, nahmen aber trotzdem genug Feuchtigkeit auf. Zu meiner Freude gab es auch einen Kosmetikspiegel im Bad, den ich rege nutzte. Leider war die Beleuchtung nicht die beste. Über dem Waschbecken gab es einen großen Spiegel, an dessen Oberkante zwei Strahler angebracht waren. Sie brachten nicht viel Licht mit sich, ich hätte mir hier eine weitere Lampe gewünscht. Zudem waren die Innenseite der Strahler ein wenig staubig, was mir aber eher durch Zufall auffiel.
Was ich als ganz positiv empfand, war das heiße Wasser. Ich hatte kaum den Wasserhahn in der Dusche oder am Waschbecken auf heiß gedreht, schon kam heißes Wasser raus und das auch mit einem ordentlichen Druck.
Das Bad war innen liegend und damit ohne Fenster. Dafür gab es eine Abluftanlage, die mit dem Einschalten des Lichtes funktionierte und über den Lichtschalter schaltete ich diese Anlage auch wieder aus. Ich konnte im kompletten Bad keinen Schimmel oder sonstige Flecken ausmachen, was mir natürlich gefiel.
Ab und an hatte ich den Eindruck, dass die Toilettenspülung etwas schwach auf der Brust ist. Es gab Situationen, da musste ich zwei- oder dreimal spülen, damit alles verschwand, was nicht mehr da sein sollte.
==Reinigung==
Bad und Zimmer wurden täglich gereinigt, wobei ich den Verdacht habe, dass das Zimmer nicht ganz so gründlich gereinigt wurde. Ich fand, auch wieder durch Zufall, Staub auf den Zierleisten. Dazu hatte ich ein Papierschnipselchen zwei Tage lang auf dem Nachttisch liegen. Warum auch immer....Im Bad konnte ich nur einmal feststellen, dass wahrscheinlich vergessen wurde, das Toilettenbecken mit der Bürste zu reinigen. Sonst gab es nichts auszusetzen. Die Handtücher wurden gewechselt, wenn wir sie auf den Boden gelegt hatten. Das ist ja eine gängige Angelegenheit. Das Toilettenpapier wurde täglich gefaltet, so dass es eine Spitze aufwies.
Der Rest des Hotels machte einen sehr sauberen Eindruck. Hier konnte ich keine negativen Erscheinungen feststellen.
==Frühstück==
Wochentags ab 06:00 Uhr war es möglich, das Frühstück einzunehmen. An den Wochenenden beginnt der Sturm auf das Büffet eine Stunde später. Gut, es war kein Stress am Büffet zu verzeichnen. Alles lief gesittet ab. Und damit wisst ihr schon, dass wir uns an einem Büffet bedienen konnten. Dieses stand im hauseigenen Steakrestaurant. Dort gibt es ebenerdig nur wenige Plätze, die immer belegt waren, als wir zum Frühstück kamen. So mussten wir im angrenzenden Cafe am Strom Platz nehmen, was mich aber auch nicht wirklich störte. Der Zugang zum eben erwähnten Cafe ist komplett verglast, so dass wir auch bei der herrschenden Kälte nicht ins Frieren gerieten. Das Cafe gehört nämlich auch zum Hotel.
Das Büfet war während der 4 Tage, die wir dort waren, stets gleichartig aufgebaut. Leider gab es auch keine Abwechslung, auch wenn eigentlich alles Wichtige vorhanden war. So konnten wir aus verschiedenen Brot- und Brötchensorten wählen oder uns an vier Sorten Cerealien laben. Dazu gab es vier Sorten süßen Brotaufstrich, eine Platte mit Käseaufschnitt, eine Platte mit Wurstaufschnitt, Butter, Becel, Naturjoghurt, Joghurt mit Geschmack, 5- und 7-Minuten-Eier, Rührei, kleine Bratwürste, gebratenen Speck, Fischsalat, Eier- oder Geflügelsalat, Mett, frisches Gemüse (Tomaten und Gurken) sowie frisches Obst (Ananas, Honigmelone, Wassermelone). Natürlich waren auch Säfte und Milch sowie Kakao und Wasser zur Selbstbedienung vorhanden, genau wie verschiedene Sorten Tee.
Den Kaffee bekamen wir in einer kleinen Thermoskanne an den Tisch gebracht, bei Bedarf auch noch eine zweite Kanne.
Mich freute, dass überall kleine Schildchen standen, die mir sagten, was in den Gläsern oder Schüsseln vorhanden ist. So erfuhr ich, dass eine Marmelade selbst gemacht war und und aus Äpfeln und Zimt bestand. Das Rührei war leider gar nicht mein Geschmack. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass hier mit Mehl angedickt wurde. Ich kann mich täuschen, aber irgendwie schmeckte es nicht so toll. Am letzten Morgen wollte ich ein 5-Minuten-Ei testen. Die gekochten Eier lagen in heißem Sand, was eine tolle Idee ist. Leider waren die Eier fast alle geplatzt und an ihnen klebte der Sand. Ich hatte einfach keine Lust, den Sand dann nach dem Aufschlagen des Eies am Inneren kleben zu haben. So entschied ich mich für ein 7-Minuten-Ei, welches im nicht geplatzten Zustand zu finden war. Ja...das Ei wurde definitiv lange gekocht, ob es nun 7 Minuten waren, kann ich nicht eindeutig zuordnen.
Der Rest des Büffets war lecker. Alles wurde zeitnah aufgefüllt.
==Restaurants==
In diesem Hotel ist es auch möglich, gegen einen Aufschlag von 20,00 Euro pro Person die Halbpension in Anspruch zu nehmen. Für diesen Preis wird ein 3-Gang-Menü serviert. Das war aber nichts für uns. In Warnemünde gibt es einfach zu viele Restaurants, die man testen muss, was wir auch taten. Am ersten Abend probierten wir aber den Service und das Essen im hauseigenen Steakrestaurant mit Namen "Port Royal". Das Personal war super geschult. Unsere Bestellungen wurden umgehend aufgenommen, selbst meine Änderungswünsche zum Essen waren gar kein Problem. Das von mir bestellte Rumpsteak mit Salat war genau so wie ich es haben wollte, nicht ganz medium gegart. Herrlich....und lecker. Der Salat hätte etwas frischer sein dürfen. Ein paar trockene Schnittstellen hatte ich entdeckt. Dafür fand ich das von mir bestellte und von der Servicekranft servierte Öl richtig gut. Auch der Balsamico schmeckte, wenn gleich er ganz sicher auch nicht die teuerste Variante war. Dieses Steakrestaurant hat eine offene Küche, man kann dem Koch also bequem über die Schulter schauen.
Im bereits erwähnten Cafe am Strom, was ja auch zum Hotel gehört, waren wir nur mal was trinken, aber auch hier passte der Service.
==Empfangshalle==
Die Empfangshalle machte einen hellen und vor allem freundlichen Eindruck auf mich. Hier gibt es für alle Gäste des Hauses, die keinen Laptop dabei haben, die Möglichkeit, an einem PC das Internet zu nutzen...natürlich auch hier kostenlos.
Egal, wer vom Personal an der Rezeption stand, immer bekamen wir schnell die gewünschte Auskunft.
In der Empfangshalle gibt es noch eine Bar...sogar mit Kamin, der auch betrieben wurde. Diese Bar haben wir aber nicht getestet. Es war einfach keine Zeit dafür. Dafür blieb ich immer wieder am Meerwasseraquarium im Eingangsbereich stehen. Die bunten Fische haben mich begeistert.
Die Rezeption ist übrigens rund um die Uhr besetzt. Zum Hotel gehören auch zwei Geschäfte, in denen man Textilien kaufen kann....ich war nicht drin, denke aber, dass die Preise entsprechend hoch waren. Vom Empfangsbereich gelangt man auch zum Wellnessbereich, der lt. Internetseite recht umfangreich sein soll. Auch für Wellnessanwendungen hatten wir keine Zeit und Gelegenheit. Das Wetter war einfach zu schön, um drin zu bleiben. Wer Details zu den angebotenen Wellnessanwendungen wissen will, sollte ich auf der hoteleigenen Homepage umsehen.
==Sonstiges und Check-out==
Am unserem letzten Abend musste ich an der Info lesen, dass die Warmwasserbereitung defekt ist und es am Abend und in der Nacht dazu kommen kann, dass es kein warmes Wasser gibt. Gut, das kann auch mal passieren. So dachte ich, dass wir wenigstens am Morgen wieder warmes Wasser haben....leider war das nicht der Fall. Aus dem Wasserhahn kam nur eiskaltes Wasser. Da musste das Duschen noch mal ausfallen, was mich aber total störte. Ich wollte auch Haare waschen. Frauen und Haare....wer kennt das Problem nicht?
Wir gingen erst mal frühstücken, wobei ich eigentlich keinen großen Hunger hatte. Ich legte mir schon ein paar Worte zurecht, die ich beim Auschecken und Bezahlen anbringen wollte.
Doch diese Worte brauchte ich nicht. Als ich an der Info ankam, gab es schon genug Diskussion...ich orderte die Rechnung und erfuhr, dass wir statt 20 Euro nur insgesamt 5 Euro für die Tiefgaragennutzung bezahlen sollten. Das war also ein Nachlass von 15 Euro, dem ich nichts entgegen setzte. Ich bin mir zwar nicht ganz sicher, ob das ein angemessenes Maß ist, finde es aber in Ordnung, dass das Hotel von sich aus allen Gästen einen Nachlass gewährte. So hatte ich es nämlich an der Information erfahren.
Schnell hielt ich die Rechnung in der Hand, die ich mit Visa beglich. Das Hotel Am Alten Strom akzeptiert neben Bargeld und EC-Karte auch die gängigsten Krediktkarten.
Der Check-Out ist übrigens bis 11:00 Uhr erforderlich. Diese Zeit stellt für uns nie ein Problem dar.
==Ausflugsmöglichkeiten==
Wer im Hotel Am Alten Strom übernachtet, kann sich ausgiebig in Warnemünde umsehen und das alles ohne fahrbaren Untersatz. Das Spazieren im Ort und am Strand ist eine feine Sache. Am Alten Strom flanieren die Menschen aus nah und fern. Zur Winterzeit ist aber eher wenig los. Dadurch kann man die Ruhe gut genießen. Mit der S-Bahn ist man in einer halben Stunde in Rostock. Diese Möglichkeit nutzen wir immer. Auch mit dem Auto kann man die Umgebung erkunden und wer gern mit dem Fahrrad unterwegs ist, kann hier ordentlich Kilometer machen.
Für das leibliche Wohl gibt es richtig viele Restaurants.
==Fazit==
Für uns war das Hotel Am Alten Strom in Warnemünde eine gute Wahl. Die Lage am Alten Strom ist perfekt. Wir waren in wenigen Minuten am Strand oder im Zentrum von Warnemünde. Der Fischmarkt ist gleich um die Ecke. So konnte ich am letzten Morgen noch schnell fangfrischen Dorsch kaufen und mit nach Hause nehmen.
Das Personal im Hotel ist stets aufmerksam, freundlich und aussagefähig. Die wenigen kleinen Dinge, die mir nicht zusagten, packe ich in einen Kritikpunkt, so dass ich hier und heute auf 4 Sterne komme. Dazu gibt es von mir eine Buchungsempfehlung.
Fazit: dort würde ich wieder übernachten

