
Neuester Testbericht: ... Frühstück und Abendbüffet aufgebaut wurden, befindet nich neben der Empfangshalle. Es hat eine Terrasse, wo wir auch gegessen haben. Denn i... mehr
Toller Uralub zum Relaxen
Hotel Utopia Beach Club (El Qusier)

Name des Mitglieds: Maiky1958
Produkt:
Hotel Utopia Beach Club (El Qusier)
Datum: 28.08.08
Bewertung:
Vorteile: Ruhe, fast unberührte Natur im Meer
Nachteile: Am Strand fehlen einige Toiletten und Duschen
Hallo!
Melde mich auch mal wieder zu Wort! Ich möchte über meinen Aufenthalt im Hotel Cinderella Beach (Schwesterhotel vom Utopia) berichten! Leider liegt über das Cinderella Beach noch kein Bericht vor. Deshalb veröffentliche ich den Bericht unter dem Utopia!
Kurzübersicht:
Aufenthalt: 12.08.08- 26.08.08
Reisegesellschaft: Bucher Last Minute
Flug: Air Berlin von DUS Nach Marsa Alam (ca. 5 Std,)
Preis: 653,- mit All Inc.
Hotel: 3 Sterne, Cinderella Beach, ca 24 km südlich von El Quseir etwa 3 Km vom Utopia entfernt
120 Zimmer im Bungalowstil, Pool mit sep. Kinderpool, Spielplatz, 2 Strände (Buchten) mit Korallensand direkt am Hausriff
Wichtiger Hinweis: Bist du Luxusurlaub gewohnt oder möchtest du "High Life" erleben, bist du hier fehl am Platz!
Suchst du ruhigen Strandurlaub zum relaxen ohne großen Komfort, bist du hier genau richtig!
Nun zum Bericht:
Einleitung:
Das Hotel Cinderella Beach liegt noch mitten in der Wüste! Wie bereits erwähnt ist das Utopia ca. 3 km entfernt. In der anderen Richtung kann man nach ca. 1 km am Strand entlang einen riesigen 5 Sterne Bunker erreichen. Dort wird man aber nur sehr ungern reingelassen.
Das Hotel Cinderella ist im Bungalostil erbaut. Es gibt drei Reihen von Bungalows. Der Zentrale Punkt ist der Pool. Leider fehlen hier Duschen. Durch einen kleinen Garten gelangt man zum "Theater" Eine Strohüberdachte Bühne mit einigen Sitzgeleneheiten, wo hin und wieder etwas Abendunterhaltung stattfindet. Dahinter befindet sich die kleine Badebucht.
Rechts ist die "Muckibude" und die Massage-Klinik. Dahinter das Beach-Restaurant, wo auch das Mittagessen in Buffetform eingenommen wird.
Links von der kleinen Bucht ist auf einem Felsen die Beach-Bar. Welche offiziell von 11- 18 Uhr geöffnet hat. Dort wird auch ab ca. 16 Uhr Kaffee und Kuchen gereicht. Alkohol gibt es dort nicht! Die Zeiten sind auch nicht bindent, denn hier lebt man halt nach der "Inch Allah-Methode" (Komm ich heut nicht, dann morgen- oder auch gar nicht)
Man sollte hier seine Anforderungen sowieso ganz weit runterschrauben und sich der heimischen Bevölkerung etwas anpassen. Mit deutscher Gründlichkeit kommt man nicht weit.
Links von der Beach-Bar liegt die große Bucht. Hier haben wir eigentlich unseren Urlaub verbracht.
Zum Essen:
Das Hauptrestaurant, wo Frühstück und Abendbüffet aufgebaut wurden, befindet nich neben der Empfangshalle. Es hat eine Terrasse, wo wir auch gegessen haben. Denn im Restaurant befindet sich keine Klimaanlage.
Wie schon erwähnt gab es alle Speisen am Büffet.
Es exestierte eine Wochenübersicht, von der nur in einigen Zubereitungsformen abgewichen wurde, oder es gab mal eine andere Beilage! Die Auswahl war für ein 3 Sterne Hotel ok. Vom Geschmack war ich positiv überrascht. Man fand immer etwas. Zur Not gab es noch Nudelgerichte und immer Reis zum Ausweichen, was aber bei uns nicht nötig war.
Anfangs gab es die Getränke zum Abendessen in Platikbechern und das Bier war meistens nicht richtig kalt. Nach einigen Tagen räumte der neue Service-Chef aber in Restaurant und bei den kellnern mächtig auf. Plötzlich gab es kaltes Bier aus Gläsern. Es wurden dann zum Abendessen alle Getränke in Gläsern serviert. Den Kellnern, die vorher mal hier und da servierten oder abräumten, oder auch nicht?! wurde beigebracht, wie man freundlich und zuvorkommend die Gäste bedient, und wie man richtig einen Tisch eindeckt. Kurz vor unserer Abreise klappte es dann auch schon recht ordentlich.
Zum Zimmer:
Unser Zimmer Nr. 321 lag im hinteren Bereich der Anlage, nahe der Rezeption. Dort war es ruhiger. Je näher mann Richtung Strand wohnte, um so näher war man auch am "Theater", wo doch hin und wieder etwas lauter die Musik spielte. Aber so ab 23- 23:30 Uhr war dort auch meistens Ruhe eingekehrt.
Die Reinigung der Zimmer klappte. Aber wie schon mehrfach gesagt: Keine zu hohen Anforderungen stellen!
Die Fliesen im Bad waren nur sehr "rustikal" verfugt und die Dusche sehr klein! Aber es war ausreichend und was wichtiger war: Sauber!
Die Zimmer hatten zwei Betten, einen Frisiertisch, einen kleinen Kühlschrank, einen Fernseher (wurde von uns aber kaum benutzt) , eine Sitzecke und eine kleine Terasse mit Tisch und Stuhl. Aber das wichtigste war die gut funktionierende Klimanalage. Ja und dann gab es noch eine Art Schrank ohne Türen- also ein Kleiderregal-, aber leider nur 4 Bügel.
Übrigens: Die Zimmer waren sauber, aber es konnte schon mal vorkommen, das sich eine Ameise ins Zimmer verirrte. Nun ja, einmal kam dann auch ein kleiner "Gekko" hinterher, um die Ameise aus dem Zimmer zu verjagen. Beide "Viehcher" waren aber harmlos und haben uns nicht groß gestört. Nach 2 Tagen bot sich dann auch die Gelegenheit, den "Gekko" wieder auszuwildern.
Zum Strand:
Es handelte sich um Sandstrände, die aber mit kleinen Korallenstücken oder Muschelresten durchsetzt waren. Zum Baden mußte man Badeschuhe tragen, da im Wasser sehr grobe Stücke von alten Korallen und Muscheln lagen. Liegen und Sonnenschirme waren immer ausreichend vorhanden. Die typische Handtuchreservierung vor dem Frühstück war nicht notwendig.
Am Strand betreuten uns die "Beach Boys"! Sie verteilten die Auflagen, legten die Handtücher aus und schoben auch die Liegen auf Wusch in den Schatten oder die Sonne. Sie waren immer freundlich und wurden von uns auch täglich mit einem kleinen "Bakschisch" belohnt. Außerdem sorgten sie auch für Sauberkeit am Strand und verteilten Aschenbecher für Raucher!
Zum Hausriff:
Ich weiß, das Riff gehört eigentlich nicht zur Hotelbeschreibung, aber ich möchte doch einiges dazu erwähnen.
Wie alle Taucher, Schnorchler und Schwimmer wissen, sollte man ein Korallriff in Ruhe lassen. Hier mußte man aber, um überhaupt ins eigentliche Meer zu gelangen über das Riff klettern.
Vom Strand aus war dem Riff eine Art Lagune vorglagert, in der bei Ebbe das Wasser sehr, sehr warm wurde. ich denke es ging so an die 38-40 Grad heran, wenn die Ebbe in der Mittagshitze lag. Dann war hier das Wasser auch maximal "knietief". Trotzdem konnte man in der Lagune nicht nur bunte sondern auch etwas gefährlichere Fische (Feuerfische, kleine Moränen u.a.) antreffen.
Das Riffdach lag bei Ebbe im trocknen und konnte dann auch recht einfach überquert werden. Allerdings kam man bei Ebbe nicht bzw. nur sehr schlecht auf der anderen Seite ins offene Meer. Die ging bei Flut und ruhiger See viel einfacher. Hatte man es geschafft, war der Blick durch die Taucherbrille einfach wunderbar. Eine unvorstellbare Farbenpracht aus Korallen erwartete einen. Dazu dann jede Menge Farben und Formen von Fischen. In seltenen Fällen konnte man sogar auf Delfine treffen (in 14 tagen leider nur einmal)!
Wir- und auch andere Urlauber- haben auch mehrfach dem Hotelmanager mitgeteilt, dass es doch besser sei einen Steg über dem Riff zu errichten. Zum einen erleichtert es den Zugang zum Meer erheblich, aber viel wichtiger ist, dass wir doofen Touristen nicht mehr übers Riff latschen und es zerstören.
Zur Annimation:
Als Alleinunterhalter war "Momo" angestellt. er bemühte sich auch redlich, lief aber öfter gegen die Wand der Hotelleitung.
Wenn er im Theater was aufgezogen hat, wurde die direkt danebenliegende Bar nicht göffnet, sondern man mußte quer durch die Anlage zum Restaurant/Poolbar um an Getränke zu kommen. Was natürlich viele Gäste davon abhielt.
Momo ging aber auch auf die Wüsche seiner Gäste ein. So veranstaltete er eine tolle Beach-Party mit Lagerfeuer und anschließendem Tanz an der Beach Bar. Die Veranstaltung begann gegen 21:30 uhr mit einer Kinderdisko! Leider wurde die Beach Bar erst kurz vor 11 geöffnet. Aber es war ja schon mal ein Anfang.
Das Sport-Angebot bestand aus. Wassergymnastik am Morgen! Anschließend bot Momo geführte Schnorchelpartien an. Gegen nachmittag/Abend gab es dann Noch Boccia und Beachvollyball. Auf besonderen Wunsch konnte auch mal Fußball gespielt werden. Hierzu fanden sich aber aufgrund der Hitze selten Mitspieler.
Zur Muckibude:
Diese sah recht neu aus. Auch die Geräte! Wurde aber von uns nicht benutzt. Darum kann ich auch nichts weiter dazu sagen.
Habe ich noch was vergessen?
Ach ja!
Es gabe noch eine "Shopping-Meile" im Hotel. Vor dem Haupteingang war links eine Mini-Passage mit einem Silberschmuckladen. Einem Kitschladen! Einem Zigarettenladen mit Ansichtskarten, Briefamarken und Bdelatschenverkauf.
Und ein T-Shirtladen. Also nix um richtig Geld auszugeben.
Außerdem bot der neue Serviceleiter am letzten Samstag ein Galadiner im Beachrestaurant an. Es standen Meeresfrüchte aus dem roten Meer auf dem Speiseplan. Wir haben es ausprobiert.
Leider haperte es ein wenig mit der Organisation.
Als bei dem 4 Gänge Menue das Hauptgericht aufgetischt wurde, gab es eine große Platte mit Fischfilet, Langustenteilen, Tintenfischringen und Krebsspießen. Leider wurde das Essen (aufgrund der langwierigen Puhlerei) kalt. Der Preis lag bübrigens bei 20 Euro/Person.
Zusammenfassung:
Uns hat es gefallen! Aber wie es in 1, 2, 5 oder 10 Jahren dort aussieht??? Mit dem Riff, der Ruhe (Es werden in der Region doch etliche Hotels genaut) usw.???
Dies soll es gewesen sein. Nur noch eine Bitte: Fahrt nicht alle dahin, denn dann ist es wohl mit der Ruhe vorbei!
Fazit: Prima Urlaubshotel
Weitere Testberichte: im Bereich Hotels international

