Hotel Tropican Beach (Juan Dolio)
Gefahren in All-Inklusiv-Hotelanlagen  - Hotel Tropican Beach (Juan Dolio) Hotels international

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Hotel Tropican Beach (Juan Dolio)

mastertom

Name des Mitglieds: mastertom

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Hotel Tropican Beach (Juan Dolio)

Datum: 23.01.01, geändert am 23.01.01 (190 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: gemütliche Atmosphäre, direkt am Meer gelegen

Nachteile: unhygienische Bedingungen, etwas Abseits vom Schuß


Mit dieser Bewertung möchte ich in erster Linie auf die unzumutbaren Zustände in der Hotelanlage Punta Garza (Tropicana Beach Side in Juan Dolio) zu sprechen kommen, wobei man dieses Beispiel sicherlich auch auf andere Hotelanlagen in der Karibik übertragen kann. Dabei ist es wichtig zu erwähnen, daß meine Reisegruppe keine sehr großen Anforderungen an ein 2 ½ Sterne-Hotel gestellt hat, und daß unserer erster Eindruck nicht unbedingt schlecht war.
Bei der Hotelanlage handelt es sich nämlich um ein verhältnismäßig kleines Hotel, daß eine relativ gemütliche Atmosphäre bot, da es nicht so von "Neckermann-Reisegruppen" überlaufen war. Leider häuften sich im Laufe unseres Aufenthaltes die Reklamationsgründe, wie beispielsweise eine defekte Nachttischlampe, bei deren Betätigung man einen elektrischen Schlag erhielt (zum Glück beträgt die elektrische Spannung dort nur 110 V). Diesen Mangel sowie die kaputte Klimaanlage ließen wir sofort reparieren, ohne gleich eine Beschwerde an die sowieso schon überlastete Reiseleiterin zu schicken. Außerdem fanden wir uns schnell mit der Tatsache ab, daß warmes Wasser anscheinend nur in Hotels ab drei Sternen regelmäßig aus den Hähnen fließt. Als dieses Leitungswasser nun aber auch noch anfing, morgens faulig zu richen und außerdem leicht salzig schmeckten, entschieden wir uns, nun auch das Zahnputzwasser aus den Trinkwasserspendern zu beziehen. Gelegentliche Stromausfälle sorgten in den gesammten zwei Wochen Aufenthalt für den Ausfall jeder elektrischen Geräte (Klimaanlage, Kühlschränke, Musikanlage, Licht etc.)
Im Laufe unseres Aufenthaltes bekamen wir außerdem mit, daß mehr als 1/3 der Hotelgäste an merkwürdigen Magen- Darmbeschwerden litten, und sich zahlreiche auch über mehrere Tage andauernde Durchfälle und Magenkrämpfe beschwerten, wobei sich im weiteren Verlauf herausstellte, daß solche Beschwerden in einem weiteren Hotel in der Nähe in ähnlichem Umpfang beobachtet wurden. Als die Betroffenen (unter ihnen
waren auch kräftige Männer) in einer Art Aufstand die Reiseleitung um eine Klärung der Ursachen "baten" leitete die FTI-Regionalbetreuerin eine Untersuchung des Poolwassers ein (mann konnte übrings aufgrund der Wassertrübung durch Überchlorung keine 50cm tief schauen) die aber ergebnislos blieb.Somit sollte die Wasserqualität also angeblich nicht im Zusammenhang mit den Krankheitsymptomen stehen aber sicherlich bei empfindlichen Leuten zu Hautausschlägenführen kann (man kann ja aber auch im Meer baden). In diesem Zusammenhang sei noch erwähnt, daß ich aufgrund der Wassertrübung an meinem ersten Urlaubstag gegen eine unmarkierte und nicht sichtbare Fliesenstufe, die den flacheren "Nichtschwimmerbereich" vom tiefen Wasser trennt, stieß und mir eine Platzwunde an der Stirn zuzog, die genäht werden mußte.
Später wurde die Ursachenforschung mit der Begründung eingestellt, daß sich ja ein Teil der Urlauber und auch die Reiseleiterin (sie wohnte im selben Hotel und speiste auch dort) weder über Übelkeit noch jegliche andere Probleme beschwert haben.
Meine Empfehlung an Karibikreisende: Sie sollten sich vor Reiseantritt die Hotelanlage eventuell im Vorhinein genau anschauen (im Katalog oder besser noch über die zahlreichen Webcams, die mehrere Hotels in verschiedenen Bereichen ihrer Anlagen aufgestellt haben). Außerdem sollte man sich eine umfangreiche Reiseapotheke zulegen, die sowohl Verbandmaterial als auch starke "Antiübelkeits- u. Durchfallmedikamente enthalten sollte, da bereits die ungewöhnliche Ernährung (viel Obst und kalte Getränke) bei einem empfindlichen Magen zu Problemen führen kann. Also viel Glück bei der Hotelauswahl und viel Spaß im Urlaub.
P.s.: nähere und ausführliche Infos über den Süden der Dom.Rep und weitere Erfahrungsberichte auf Anfrage bei mastertom@web.de anfordern

Fazit: