Hotel TraveLodge (Las Vegas)
die preiswerte unterkunft ... - Hotel TraveLodge (Las Vegas) Hotels international

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Hotel TraveLodge (Las Vegas)

Langenase

Name des Mitglieds: Langenase

Produkt:

Hotel TraveLodge (Las Vegas)

Datum: 01.10.00, geändert am 01.10.00 (60 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: s.o.

Nachteile: s.o.

...in den usa ist sicher die travelodge. in meinem fall war es die travelodge an der 1501 west sahara ave. travelodges gibt es meines nach in las vegas 3 stück. eine der drei anderen liegt direkt am strip.

es empfhielt sich unbedingt eine travelodge bereits in deutschland zu buchen, da man sich ansonsten preislich auf eine tolle überraschung gefasst machen kann. bucht man diese travelodge in deutschland so habe ich pro nacht ca. 44 dm bezahlt. bucht man seine übernachtungen vor ort so zahlt man für das gleiche zimmer aktuell 175 usd. umgerechnet sind das bei dem aktuellen kurs ca. 400 dm pro nacht. alles klar oder muss ich das noch weiter ausschmücken ? die ca. 356 dm, die ihr spart könnt ihr lieber so auf den kopf hauen denn las vegas ist sicher kein billiges pflaster.

eigentlich wollte ich in meinem las vegas urlaub im excalibur wohnen und dafür bei buchung hier vor ort in deutschland um die 90 dm pro nacht bezahlen. wie sich aber herausstellte, sollte am letzten wochenende meines urlaubs mehr als ein kongress in las vegas stattfinden, so daß keine buchung für die ganze zeit möglich war. da ich kein interesse an einem umzug von hotel zu hotel während meines aufenthalts hatte, habe ich daher wie bereits erwähnt die travelodge gewählt.

die travelodge an der 1501 west sahare ave liegt ziemlich zentral ca. 1 meile vom strip entfernt. fährt man (anmerkung: ein mietwagen ist unentberhlich !!!) die west sahara herunter in richtung strip landet man ungefähr auf höhe des sahara. weiterhin in der nähe ist auch das stratosphere.

die travellodge ist eine für las vegas und amerikanisch eingerichtete hotels spartanische unterkunft. ich muss jedoch sagen, daß sie meinen durchaus bescheidenen ansprüchen voll udn ganz genügt hat. an der lobby zeigte ich also meine reservierungsbestätigung vor und hatte binnen kürzester zeit den zimmer"schlüssel", der sich als magnetkarte herausstellte, wie es in den usa in den größeren hotels fast übe
rall üblich ist - in deutschland zunehmend allerdings auch. das ging ja schonmal so weit reibungslos.

ich schlenderte durch die recht lieblose weiträumige lobby zum aufzug, der sicher auch schon bessere tage gesehen hatte. im vierten stock angekommen folgte ich ersteinmal dem lieblichen surren des getränke- und eiswürfelautomaten, die direkt neben meinem zimmer postiert waren, aber im zimmer später keine geräsuchbelästigung darstellen sollten. nachdem ich mich mit dem scheckkartenschlüsselsesamöffnedichmechanismus vetraut gemacht hatte, öffnete sich mit einem leichten klacken die zimmertür.

direkt zur linken lag ein kleines aber funktionelles bad. ich schätze mal so um die 4-6 qm. rechter hand direkt eine garderobe. ein stück weiter war im hauptzimmertrakt sozusagen. dort befanden sich 2 kingsize betten - ihr wisst diese schönen großen auf denen locker zwei leute platz haben. jetzt wurde mir auch so ein wenig der vor-ort-zimmerpreis von 175 usd klar, denn in den usa zahlt man pro zimmer und nicht pro person. nimmt man diese 175 usd also durch vier kommt man auf einen ordentlichen preis von 44 usd pro person. zwischen den beiden betten ein nachttischchen. weiterhin zu der zimmerausstattung gehörte ein fernsehen mit fernbedienung und äääh ich glaube es waren 15 programme. darunter auch ein programm das sich HBO (ich glaube so hiess es) schimpft und dem deutschen pay tv premiere entspricht, nur mit dem unterschied, daß man für dieses programm nichts bezahlen musste. dort liefen unter anderen so aktuelle filme, die in deutschland gerade mal im kino oder vielleicht seit paar tagen in der videothek zu erhalten sind. ok, aber nebensache. zur weiteren grundausstattung jedes zimmers gehört eine fest installierte klimaanlage, die man sehr genau auf die persönlichen bedürfnisse einstellen kann. die klimaanlage in diesem zimmer ließ sich nicht nur wärmer und kälter stellen sondern verfügte über 2 kalt stufen, die man noch in 10 graden unterteilen konnte, eine
lüftungsfunktionen und 2 warm stufen, die auch wieder jeweils 10 fach regelbar waren.

nach genauerer inspektion des zimmers fand ich zu meinem erstaunen im bad auch eine kaffeemaschine vor, die täglich mit einer neuen kaffeeration bestückt wird, sofern man diesen trinken mag. kaffee schmeckt in den usa wie äääh eingeschlafene füße und kommt sicher dem blümchenkaffee sehr nahe. das einzige wo man in den usa gut kaffee und dann auch variantenreich trinken kann ist die franchisekette starbucks. ein besuch lohnt sich wirklich und man fragt sich, warum so etwas noch keinen einzug in deutschland gehalten hat.

was das zimmer vermissen ließ, war beispielsweise ein safe, so daß man seine wertsachen mit sich herumtragen musste. ob es einen an der lobby gab habe ich nicht gefragt, da ich mich vorher für die persönliche aufbewahrung entschieden hatte. ich vermute diese möglichkeit hätte aber sicher bestanden.

besonders praktisch sollte sich die auf dem flug installierte eiswürfelmaschine herausstellen an der man kostenlos soviel eiswürfel man auch immer haben will abzapfen kann. da es erlaubt ist getränke und speisen mit auf das zimmer zu bringen, hat man so auch immer jeden abend seine zum beispiel gekühlte cola oder seven up. am rande bemerkt - die amerikaner trinken zum beispiel auch vielerorts bier mit eiswürfeln. brrrrr.

das einzige manko des zimmers war die höhe der angebrachten duschvorrichtung. bei meiner größe befand sie sich ca auf höhe knapp unterhalb meiner schultern und war damit nur für personen um maximal 180 cm geeignet denke ich. mit meinen 198 cm hatte ich also locker probleme einer relaxten reinlichkeit nachzukommen. besonders ärgerlich empfand ich das für das haare waschen. der duschkopf war zudem nicht abnehmbar und daher waren manche stellen doch nur mühsam aber letztendlich erfolgreich zu säubern. ich verzichte an dieser stelle gerne auf einzelheiten.

das was mich als nächstes interessieren sollte war das an
gebotene continental breakfast. was hat man sich nun darunter vorzustellen. sicherlich keine brötchen, käse, wurst, butter, marmeladen usw. nein völlig falsch. ich kann an dieser stelle völlig beruhigt alle einzelheiten aufzählen, die es dort jeden tag ohne jede variation zum frühstück gab. von rechts nach links am buffet (ein hohn) entlang: 2,5 % fetthaltige milch, fettfreie milch, cornflakes mit rosinen, pure gezuckerte cornflakes, teilchen, orangennektar (der mit mindestens 5% fruchtgehalt. <gg>), blümchenkaffee mit und ohne koffein, zuckerstreuer, kaffeeweisserpulver. das wars. an diesen frühstück muss man sich gewöhnen, ob man nun will oder nicht. d.h. so ganz richtig ist das auch nicht. man kann durchaus in einen der vielen supermärkte gehen und sich verpflegung mit auf das zimmer nehmen, was man dank der eiswürfel gut kühlen kann. als supermarkt kann ich besonders albertsons empfehlen (immer nur den west sahara runter und dann nach ca. 2,5 rechts), der von der größe einem real entspricht und eine reichhaltige auswahl an allerlei schweinereien anbietet. so kam es also vor, daß ich bagels, butter und aufschnitt auf dem zimmer hatte, um mir hin und wieder ein etwas anderes frühstück zu genehmigen. zu bemängeln habe ich in sachen frühstück an der travelodge, daß alles frühstücks"geschirr" aus aufgeschäumten plastik bestand und danach weggeworfen wurde. den umweltengel enthält diese hotel jedenfalls nicht von mir <gg>.

als erwähnenswert gut betrachte ich den zimmerservice der travelodge, der sich zeitlich nicht festlegen lies. ging man um 9 uhr aus dem zimmer wars um 11 gemacht. ging man nachmittags das erste mal aus dem zimmer, war es abends auch noch gemacht. egal ob man um 4 uhr nachmittags oder erst um 6 das zimmer verliess. das finde ich durchaus bewunderswert, da ich das als nicht normalen service erachte, da in vielen hotels ab einer gewissen zeit kein bett mehr bezogen, handtücher ausgetauscht etc werden. für das zimmermädchen ist
es durchaus normal unter den aschenbecher zum beispiel eine 1 dollar note zu klemmen, die sich diese dann einsackt. das habe ich bei dem guten zimmerservice gerne gemacht

das auschecken aus dem hotel sollte später genauso schnell wie das einchecken gehen. ich gab meine schlüsselkarte am schalter ab, während die lobbyschönheit gerade telefonierte und mir nur andeutete, daß ich gehen könnte.

bis auf das kleine frühstücksmanko (ich muß dazu sagen, daß ich vorher wusste, daß die amis keine frühstückskönige sind und ich abstriche machen müsste) bin ich im großen und ganzen mit der travelodge zufrieden und kann sie unbedingt weiterempfehlen.

Fazit: