Hotel Timanfaya Palace (Playa Blanca)
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Hotel Timanfaya Palace (Playa Blanca)

franks.fania

Name des Mitglieds: franks.fania

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Hotel Timanfaya Palace (Playa Blanca)

Datum: 27.11.03, geändert am 27.11.03 (160 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Traumhafte Lage

Nachteile: Der Service stimmt leider nicht immer

Das viertbeste Hotel der Welt....

....behaupten sie zumindest. Ob das nun stimmt....


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Die Lage....
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.... des Hotels ist sehr sehr schön. In Playa Blanca - was übrigens samt dem Hotel zu Lanzarote und nicht zu Fuerteventura gehört - direkt an der Uferpromenade und am Meer. Von dort aus kann man zwar Fuerteventura sehen, dennoch liegt es eindeutig auf Lanzarote.

Zum Flughafen sind es etwa 35 km und zum Einkaufsbereich von Playa Blanca, den man übrigens direkt über die Uferpromenade erreichen kann, etwa eine halbe Stunde Fußmarsch. Ein Verlaufen ist hier kaum möglich. Etwa fünf Gehminuten vom Hotel findet man zwei Supermärkte und einige Restaurants und kurz danach auch schon den Playa Flamingo, ein toller kleiner Strand, an dem man hervorragend baden oder relaxen kann. Bis zum Leuchtturm von Playa Blanca kann man in etwa einer halben Stunde wandern, allerdings sollte man das nur tun, wenn man gut zu Fuß ist, denn der Weg kann manchmal sehr holprig werden.

Direkt vor der Promenade liegt das Meer. Und rund herum ist alles wunderbar begrünt, mit Palmen, Büschen etc. Zahlreiche weitere Hotels finden sich in der unmittelbaren Nähe des Hotels. Und so ist auch die Straßenführung zum Hotel sehr gut, vor deren Eingang man viele Parkplätze findet, wichtig, z.B. wenn man einen PKW gemietet hat.

Zusammenfassend kann man nur sagen, eine tolle Lage.


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Unser Empfang....
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... war mehr als entsetzlich. Nein, die Empfangshalle ist super. Groß, sehr grün dekoriert, mit sehr viel Glas verkleidet, so dass es sehr geräumig, luftig und freundlich wirkt. Ein schöner Springbrunnen ziert die Halle und plätschert entspannend, so dass man es sich gut in einem der zahlreichen Sessel oder der Pianobar bequem machen und diesem tollen Geräusch lauschen kann. Nein, also die Empfangshalle war nicht das Entsetzliche.

Nur erst einmal waren die Zimmer nicht fertig. Eine Stunde sollte es dauern, bis sie denn fertig sein würden. Naja, nach dieser Stunde wurde es dann eben noch eine Stunde und nach der Stunde sollte es noch einmal eine Stunde dauern.... Na gut, nach fast vier Stunden nach der Ankuft Aufenthalt in der schönen Hotelhalle durften wir dann endlich mit eher schlechterer Laune auf unsere Zimmer, wo unser Gepäck auf uns warten sollte. Nur was nicht da war, war das Gepäck! Laut Empfang sollte er auf dem Zimmer sein, nur waren wir auf dem Zimmer, aber das Gepäck eindeutig nicht.

Zu diesem Zeitpunkt habe ich mich dann entschieden, die Verhandlungssprache von einem freundlichen Spanisch auf ein nicht mehr überwältigend freundliches Englisch zu setzen um mich etwas deutlicher ausdrücken zu können und tatsächlich, innerhalb einer halben Stunde nach meinen recht deutlichen Worten gelang es dann die Koffer tatsächlich aufzutreiben.

Und dann hatten wir auch endlich Gelegenheit unser Zimmer zu bewundern.


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Die Zimmer...
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... betreten wir nach diesem Empfang mit etwas gemischten Gefühlen, ungewiss, was uns wohl hier erwarten würde.

Doch die angenehme Überraschung folgte.

Nachdem ich mein Zimmer mit meiner Chipkarte geöffnet hatte stand ich mitten in einem breiten Flur, von dem direkt rechts das Bad abzweigte.
Dieses ist mit einer Duschbadewanne, einem Bidet, einem Stuhl etc. etc. ausgerüstet und sehr groß und gemütlich. Es gibt mehrere Ablageflächen, also hier kann man wirklich nicht klagen.
Verlässt man das Bad wieder, kommt man nach drei bis vier Schritten, die an einer tollen Holzablagefläche und einem maurischen Durchgang vorbeiführen in das eigentliche Zimmer, in dem zahllose Lampen, ein riesiges französisches Bett umrahmt von zwei Nachtkonsolen, ein großer in die Wand eingelassener Kleiderschrank und ein riesiger Schreibtisch samt zahllosen Stühlen stehen. Leider ist trotz der Größe aller Dinge nur sehr wenig Stauraum vorhanden, so dass es im Doppelzimmer zu zweit schon recht eng werden kann.

Jetzt kommt aber noch das Schönste: Der Balkon! Ausgerüstet mit einem Tisch und zwei Liegestühlen hatte ich einen wunderschönen Blick auf einen dunklen Berg, etliche Palmen und das Beste: auf einen Wanderweg am Meer entlang samt einen grandiosen Blick aufs Meer und das bei einem Zimmer ohne Meerblick. Das Doppelzimmer meiner Mitreisenden dagegen sollte Meerblick haben und man sah nur einen kleinen winzigen Streifen am Horizont, dafür allerdings voll auf die Poollandschaft, also auch ein toller Blick, nur eben erheblich weniger Meer, was mich etwas erstaunte.
Leider musste man oftmals etwas kämpfen, um den Balkon zu betreten, denn die Balkontür klemmte eigentlich immer, konnte aber mit etwas Rückeln jedes mal davon überzeugt werden, aufzugehen.

Ein Kühlschrank mit oder ohne Minibar und ein Safe sind im Zimmer vorhanden, müssen aber noch separat bezahlt werden. Auch eine Klimaanlage gibt es, die sogar auf Anhieb funktioniert.

Ferner findet man einen Fernseher mit zig spanischen, deutschen, englischen, italienischen und französischen Programmen.

Alles in allem ein wunderbares geräumiges Zimmer, sehr schon hell und freundlich und toll eingerichtet. Einzig dass etwas mehr Ablageflächen für Kleidung vorhanden hätten sein können, trübt das Vergnügen etwas. Doch halt, da gibt es doch noch etwas: Das Bett. Das französische Bett ist toll bequem, man kann gut darauf schlafen, etc., doch nachts kann es leicht zu einem Kampf um die einzige riesige Bettdecke kommen, wenn man daran gewöhnt ist, eine für sich allein zu haben. Allerdings ist dies wohl kaum das Problem des Hotels, dass wir nicht daran gewohnt sind.

Ansonsten alles Bestens: Ein absolut traumhaftes Zimmer, das voll und ganz jeden Ansprüchen genügt.


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Die Verköstigung...
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....ist generell sehr gut. Morgens in der Zeit zwischen 8:00 und 10:30 und Abends in der Zeit zwischen 18:00 Uhr und 21:30 kann man im zweiten Stock im Speisesaal gemütlich speisen. Ausreichend Tische, so dass man jederzeit einen Platz bekommt, sind vorhanden.

Zum Frühstück findet man eigentlich alles, was man sich wünschen kann. Frisches Obst, ganz frischer Obstsalat, Süßspeisen, Waffeln, Müsli, Würstchen, Speck, Bohnen, Rührei, Spiegelei, Croissants, Waffeln, etc.... Von allem eine riesige Auswahl, so dass für jeden Geschmack das Passende dabei sein dürfte. Das Highlight für uns waren jedoch die frisch gepressten Säfte, bei deren Herstellung man zuschauen konnte und die fantastisch waren. Kiwi-Orange oder Papaya-Orange und noch einige andere standen zur Auswahl und jeder war noch leckerer als der Vorgänger.
Zum Frühstück dazu bekommt man Tee oder Kaffee serviert, was auch eigentlich immer gut geklappt hat.


Die Abendbüffets stehen dagegen jeden Abend unter einem neuen Motto: spanischer Abend, chinesischer Abend, International, italienisch, mediterran...

Vorne vor dem Eingang findet man schon vor Öffnung des Speisesaals für sehr Hungrige Kleinigkeiten wie Käsespieße, Wurstspieße, Feigen oder Ähnliches, oftmals auch Gläser mit Sekt, Bowle oder Sangria. Mit böser Zunge haben wir das gerne „Fütterung der Raubtiere“ genannt, weil einige so darüber herfielen, als gäbe es drinnen gar nichts.

Links neben dem Eingang findet man den Showcookingbereich, in dem ein echt witziger Koch die tollsten Sachen vor aller Augen zubereitet. Dies reicht vom Kaiserschmarn - der übrigens köstlich ist - bis zu verschiedenen ganzen chinesischen Gerichten, italienischen Creationen ....

Dahinter fangen dann links und rechts direkt eine riesige Masse zweier, vierer und vieler Tische an.
Vorne und hinten findet man dann das Nachtischbüffet, dazu unten mehr.

Hinter dem Süßigkeitenbüffet ist das Vorspeisenbüffet, auf welchem man verschiedene Salate, Suppen - darunter auch immer Gazpacho - und verschiedene kalte Köstlichkeiten findet. Hier nur den Tipp: Nix wie hin!

Wieder dahinter beginnt neben dem Showcooking, wo man auch die leckersten Dinge findet, das warme Büffet. Erst Fleisch und Fisch in zig Variationen, anschließend Beilagen und dann fehlen natürlich auch Klassiker wie Paella nicht. Was man aber auf gar keinen Fall auslassen soll sind die canarischen Kartoffeln, die traumhaft sind, leider aber von vielen einfach übersehen werden.

Alles in allem sind die Vorspeisen und Hauptgerichte mehr als klasse und hier von allen südlichen Hotels die Besten, die ich bislang gegessen habe.

Nur eine kleine Warnung hier: Alles was süß ist ist es dann auch ganz extrem, teilweise sogar widerlich süß, aber da kommt es ja wohl auch auf den individuellen Geschmack an. Ich konnte mir dann aber gut mit dem Obst helfen und das sowohl zum Frühstück als auch beim Abendbüffet

Hier ist die Bedienung sehr unterschiedlich, je nach dem Bereich, in den man sich setzt, gibt es von spitzenklasse bis entsetzlich Alles. Die Getränke abends werden bestellt und normal abgerechnet. Beim Empfang bekommt Ihr automatisch Eure Zimmerkarte und gebt an, ob Ihr bar oder per Kreditkarte zahlen wollt und diese Karte müsst Ihr jetzt auch vorzeigen.
Abgerechnet wird schließlich direkt neben dem Eingang an der Kasse, was schnell und unkompliziert geht, also hier keine Sorge. Zu den Preisen später.

Alles in Allem also eine mehr als gute Verköstigung.


Was dagegen entsetzlich war war das Frühstück vor der Abreise. Da wir schon vor 8:00 Uhr abgeholt wurden, um zum Flughafen zu fahren, sollten wir um 7:00 Uhr ein kontinentales Frühstück erhalten. Also waren wir dann auch pünktlich da. Eine Bedienung, die Tee oder Kaffee bringt, gab es leider nicht, so dass man sich leider mit der Kaffeemaschine selbst auseinander setzen musste. Blöderweise war diese aber kaputt, leer, zickig, keine Ahnung. Auf jeden Fall kam weder Kaffee noch Wasser raus und irgendwie gab es da auch niemanden, der sie wieder zum Laufen bringen konnte. Die einzige Angestellte, die sich überhaupt ansprechen ließ, verschwand nach kurzer Zeit und nach einer Überprüfung der Maschine in der Küche und ward innerhalb unseres halbstündigen Aufenthalts nicht mehr gesehen.
Am Büffet konnte man mit knapper Mühe trockenes Toastbrot ergattern, leider allerdings ungetoastet. Marmelade und Butter konnten wir unter Klarsichtsfolie schießlich auch ergattern. Aber ohne Kaffee bzw. Tee am Morgen wird meine gesamte Familie unausstehlich.

In einem solchen Hotel muss es doch möglich sein einen kleinen Bereich für früher Abreisende einzurichten, in dem ein einziger bedient und zumindest für Kaffee und Tee sorgt, ganz zuschweigen davon, dass jeder, der keinen schlabbrigen Toast und Marmelade mag ein echtes Problem hat.
Soviel wieder zum Thema Service.


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Die Animation...
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... ist ganz gut, wenn auch teilweise nicht überwältigend, aber doch besser als durchschnittlich. Tagsüber findet eine Poolanimation statt, wobei das Angebot von Stretching über Schießen bis zu Tanzkursen geht. All das findet viel Anklang und die Beteiligten scheinen auch viel Spaß zu haben. Da wir jeden Tag unterwegs waren und ich deswegen nicht teilgenommen habe, kann ich das nicht wirklich beurteilen.

Aber das Abendprogramm habe ich mir immer angeschaut. Dieses findet in einer Bar im dritten Stock statt. - Hierbei muss man sagen, dass das Hotel etwas komisch aufgebaut ist, denn der Eingang samt Empfangshalle und Rezeption ist im vierten Stock. -
Um 20:30 Uhr findet hier eine tolle Mini-Disco statt, die leider zu unserem Reisezeitraum nur von vereinzelten sehr jungen Kindern besucht wurde. Dennoch gaben sich die beiden weiblichen Animateure abwechselnd mit diesen sehr viel Mühe. Ja, ich gebe es ja zu. Wir sind jeden Abend extra früh dorthin gegangen, weil das vom Animationsprogramm mit Abstand das Beste war. „Veo Veo“ und „El tren“ haben uns dabei sehr sehr viel Spaß gemacht.

Drei Mal in der Woche trat dann ab 21:00 Uhr ein Orchester, das „Trio Azul“, auf, was sehr gut war. Die Tanzfläche ist extrem klein und leider noch viel stumpfer. Drehungen gehen eigentlich nur durch Hochhüpfen, was dann nicht sehr nach Tanzen, sondern nur lächerlich aussieht. Aber durch Ausweichen auf den Teppichboden kann man sich da etwas retten.

Um 22:00 Uhr war dann Showtime. Teilweise fand um 21:30 noch ein kleines Quiz oder Bingo statt. Aber um 22:00 Uhr fanden dann Shows nach dem nervigen Verteilen der Urkunden des Tages, mit dem - zu diesem Zeitpunkt - nur vierköpfigem Animationsteam statt, oder eine Showtruppe trat auf. Flamenco, Gaucho-Show, Bodylastic Show fanden so statt, genauso wie eine Papagei-Show. Alle angeheuerten Teams waren ganz große Klasse und die Shows haben richtig Spaß gemacht.
Die Shows des Animationsteams dagegen sind etwas tagesformabhängig und leider oftmals auch eher auf einen stark britischen Humor - was wohl die Hauptzielgruppe ist - ausgerichtet. An einem Tag wurde so z.B. das Paar vom Hotel gewählt, die zahlreiche lächerliche Aufgaben bewältigen mussten, was wohl erst nach dem dritten Cocktail lustig sein dürfte.

Anschließend fand ab etwa 23:00 Uhr die Disco statt, wobei die Animateure kräftig versuchten die Stimmung anzuheizen, bei uns aber eher auf Granit stießen und sie so - endlich - nach zig nervigen Vorstößen Ruhe gaben.

Dennoch lohnt es sich, sich das Animationsprogramm anzuschauen, es ist wirklich gut.


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Der Service...
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...war stark unterschiedlich. Alles in allem ist mir aufgefallen, dass sie für ein vier Sterne Hotel oftmals recht schlampig sind. So lagen mehrfach statt Messer und Gabel, vier Gabeln auf einem Platz im Speiseraum oder es wurde vergessen das Bett zu machen oder die Mülleimer auszuleeren. Dann fehlt mal das Strandhandtuch, dafür hat man am nächsten Tag gleich vier davon...
Leider kam es auch öfter vor, dass keiner sich zuständig fühlte und man so als Gast leicht deplaziert fühlte, wie beim letzten Frühstück oder in der Bar. Im Vergleich zu anderen Vier-Sterne-Hotels auf Lanzarote, wie z.B. dem Jameos, fällt das natürlich etwas negativ auf.

Einige Angestellte sind sehr nett und aufmerksam. Es gab doch einige, die ich nur lobend erwähnen kann, so fast alle aus der Animationsbar oder den Chef und eine ältere Dame aus dem Speisesaal, die mehr als perfekt ihren Dienst machten. Und auch mein Zimmermädchen Rosalie war zwar nicht die Freundlichkeit in Person, langsam wie eine Schnecke, aber dennoch die meiste Zeit überaus präzise (Zwei Tage von Sieben übersehe ich hier jetzt einfach mal, denn an den anderen fünf hätte man vom Boden essen können).

Dann gab es da aber auch noch die Gegenseite, bei der wir uns eigentlich nur kopfschüttelnd fragten, was für einen Sinn ihr Dasein im Hotel überhaupt hatte, so z.B. ein einzelner Kellner, der ständig in alle Getränke reinstarrte, ob sie schon leer seien, dann aber rechtzeitig die Flucht antrat und den wir nie arbeiten gesehen haben, während er gnädig seinen sich von Arbeit überschlagenden Kollegen zuschaute.
Oder aber auch die Poolbar, in der es trotz nur zwei weiteren Gästen bis zu einer halben Stunde dauert bis man - gut sichtbar sitzend - wahrgenommen und das gewünschte Wasser serviert bekommt, während wir uns schon fragten, ob die Bedienung im Laufen eingeschlafen wäre, weil sie die vier zu gehenden Schritte in einer solchen Geschwindigkeit hinlegte, dass es kaum anders möglich war.


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Zum Hotel allgemein....
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...kann man nur sagen, dass es ein riesiger weißer und gläserner Komplex ist. Hier kann man sich schon mal leicht verlaufen. Vom Speisezimmer bis zu unseren Zimmern, die ziemlich weit hinten lagen, brauchten wir bei schnellem Gehen etwa fünf Minuten. Dadurch, dass die Zimmer leider sehr hellhörig sind, möchte ich nicht wissen, was an unserem Abreisetag die anderen Gäste dachten, als wir mit unseren Koffern durchrollten, denn die Gänge sind nicht mit Teppich belegt, sondern sehr hübsch aber unpraktisch gefliest. Der hintere Teil des Hotels, in dem auch unsere Zimmer lagen, besteht aus zwei Gängen, die mit Querübergängen miteinander verbunden sind. Nach oben ist zwischen den Gängen alles offen, so dass es schon einmal reinregnen kann, es aber toll und luftig wirkt. Alles sehr hübsch, aber wie schon geschrieben sehr laut, so dass man nachts immer wußte, wer wann ins Zimmer kam und leider auch sehr zugig. Im Sommer ist das bestimmt angenehm, dadurch, dass ein frischer Wind weht und es nicht so heiß wird, aber im November war es recht unangenehm.

Zur Poollandschaft gab es einen getrennten Ausgang, so dass wir in zwei Minuten dort waren. Hier findet man eine endlose Reihe an Liegestühlen um zwei Pools, die Poolbar, einen Whirlpool, und und und. Alles schon begrünt, fantastisch. In den einen Pool mündet ein großer Wasserfall, der im oben gelegenen Garten beginnt. Dieser ist absolut genial angelegt. Hier findet man auch einen Minigolfplatz, Dartstelle, Tennisplatz und jede Menge mehr, sowie Bänke auf denen man gemütlich sitzen und ins Meer schauen kann.

Hier hätte man ewig herumstreifen können, so toll war alles aufgebaut.

Verlässt man das Hotelgelände durch eine Holzschwingtür, kommt man zu meinem absoluten Highlight des gesamten Hotels. Mehrere kleinere Sandbuchten mit Liegestühlen, die auch zum Hotel gehören, in denen man unter kleinen Holzschirmen im Schatten oder leicht daneben in der Sonne liegen kann. Hier liegt man direkt auf den Felsen am Meer auf einem künstlich angelegten Strand, der sich aber super einfügt und eine tolle Atmosphäre hat. Vor allem aber hört man das Meer rauschen und hat auch seine Ruhe, ohne dass Kinder auf einem rumturnen oder man sich nervige Gespräche über Rezepte, Familienangehörige etc. von anderen anhören muss.

So, jetzt aber genug des Schwärmens und wieder rein ins eigentliche Hotelgelände: Auf dieser Poolebene fand man auch den Sportbereich. Im darüber liegenden zweiten Stock findet man das Speisezimmer. In der dritten Etage die Animationsbar. Im vierten Stock liegt dann die Rezeption, an der man sich auch gut und freundlich bezüglich Sehenswürdigkeiten oder Geschäften - z.B. CD-Läden - beraten lassen kann. Ferner findet man einen großen Balkon mit super Ausblick, die Pianobar, die allerdings recht laut und ungemütlich zum Reden ist mit Spielecke und ein kleiner Kiosk, der deutsche, englische und spanische Zeitungen, Bücher, Souvenirs, Postkarten mit Briefmarken und Schmuck aber auch allerlei nützliches wie Tampons oder Shampoo verkauft. Hier kann man schnell mal eben Vergessenes oder Anderes einkaufen.

Alles in allem macht das Hotel einen fantastischen und beeindruckenden Eindruck, einfach optimal.


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Die Preise...
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...für die Getränke sind recht gut. So kostet eine 0,5 Liter Flasche Wasser 1,80 Euro, ein Cocktail 4,80 Euro (Übrigens der H10 Cocktail ist besonders gut, wenn auch sehr süß).

...für die Übernachtungen dagegen kann man nicht mehr wirklich als recht gut bezeichnen.

Dank Last-Minute bei Tui ging es bei uns noch, aber ansonsten wären wir für 7 Übernachtungen im November im Doppelzimmer schon bei über knapp 1000 Euro pro Person und im Einzelzimmer sogar bei über 1000 Euro gewesen, natürlich zuzüglich des Leih-PKW. Für eine Woche schon recht happig, aber nicht ungewöhnlich teuer.

Laut Preisangabe des Hotels kostet ein Doppelzimmer zu diesem Zeitpunkt 86.- Euro, das Doppelzimmer als Einzelzimmer ohne Meerblick 99.- Euro pro Nacht. Dafür gibt es aber noch zahlreiche Ermäßigungen wie Kinderermäßigungen.

Alles in allem Preise, die eher im oberen Bereich anzusiedeln sind, im großen und ganzen sind sie aber angemessen, auch wenn man dringend den Service noch diesem Preisniveau anpassen sollte.


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Meine Gesamtmeinung in Zusammenfassung:
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Ein toll gelegenes und toll aufgebautes Hotel mit einer fantastisch aufgebauten Poollandschaft. Das Hotel ist sehr offen, luftig und leicht maurisch gebaut und passt sich gut in die Landschaft ein. Es wirkt in keinster Weise dort störend, was ich auch sehr wichtig für den Urlaubskomfort empfinde.

Vor allem hat es auch viele ruhige und relaxende Stellen, an denen man einfach seine Ruhe hat, wie die Banken im Garten oder die kleinen Sandbuchten direkt am Meer, Stellen an denen ich ewig hätte bleiben können. Optisch ist dieses Hotel ganz große Klasse, sehr schön grün, mit kleinen Flüßchen, Wasserfall und vielem mehr, und abends auch noch beleuchtet, so dass auch einem kleinen Abendspaziergang nichts entgegensteht.

Das Animationsprogramm ist gut bis sehr gut, gerade im Miniclubbereich, und auch abends ist das Angebot gut, ob nun in der Pianobar, die nicht unser Fall war oder in der Animationsbar mit Trio Azul als Orchester und leckeren Cocktails. Gerade dadurch, dass es früh dunkel war, war dies für uns extrem wichtig und wir haben uns gut amüsiert. Schön wäre es noch, wenn das Animationsteam etwas weniger aufdringlich wäre, aber auch das lässt sich einfach und praktisch regeln.

Lustig waren hier vor allem die Wortkombinationen der Chefanimateurin, die sich verzweifelt in deutsch abmühte, aber so entzückende Wortkombinationen wie „Jetzt machen wir alle Klatsche-Klatsche“ zustandebrachte für „Applaus bitte“. Einfach süß, aber als Situationskomik umwerfend.

Leider ist der Service nicht gleichbleibend so toll, wie hier oder aber wie er es in vergleichbaren Hotels ist. Oftmals wirkt es leicht schlampig, unüberlegt oder sogar gleichgültig, was ganz sicherlich ein ziemliches Manko ist und negativ in meine Bewertung mit ein geht. Gerade das letzte Frühstück und vor allem mein fehlender Tee und der ansonsten fehlende Kaffee hat mich doch ziemlich aufgebracht. Hier muss es einem vier Sterne Hotel doch möglich sein eine annehmbare Lösung zu finden, vor allem, da im Preis das Frühstück mitbezahlt ist und dieser Preis nicht gerade gering ist.

Auch die Hellhörigkeit der Zimmer, die vor allem durch die gefliesten Gänge nerven, ist noch nicht optimal. Diese sehen zwar einfach gut aus, aber eigentlich möchte ich nachts nicht wissen, wer wann aufs Zimmer geht. Dass die Gänge noch dazu sehr zugig sind ist für mich im November ein klarer Nachteil, auch wenn ich es im Sommer wahrscheinlich als sehr angenehm empfunden hätte.

Alles in allem kann ich aber dennoch nur eine Empfehlung aussprechen, denn ein Aufenthalt hier lohnt sich auf jeden Fall, gerade wenn man über Last Minute noch etwas sparen kann. Auch jetzt im November lohnt sich noch ein Aufenthalt. Vor allem der Gartenbereich ist fantastisch, lädt zum Verweilen und Entspannen ein und auch ansonsten überwiegen bei weitem die positiven Aspekte in diesem Hotel.



Fazit: