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Neuester Testbericht: ... Stock des Hotels unweit der Aufzüge, die aber nicht zu hören waren. Die Aufteilung des Zimmers war zweckmäßig, ebenso die Ausstattung. Di... mehr
Zum Schlafen sehr gut - Frühstück naja
Hotel Thistle City Barbican (London)

Name des Mitglieds: kasi1979
Produkt:
Hotel Thistle City Barbican (London)
Datum: 27.12.02, geändert am 27.12.02 (590 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: gute Lage
Nachteile: schlechtes Frühstück für Oauschaltouristen, abends dunkel
Hallo,
am Wochenende war ich wieder mal in London.
Diesmal habe ich im Thistle Barbican Hotel in Islington übernachtet. Laut Reisebeschreibung handelt es sich um ein Hotel mit 4 Sternen.
Lage:
Das Hotel liegt im Stadtteil Islington, welcher im Süden an die City of London angrenzt.
Die Lever Road ist die einzige „große“ Straße, die direkt an das Hotel grenzt, ansonsten handelt es sich eher um ruhigere Nebenstrassen wie die Hull Street.
Mein erster Eindruck:
Da ich das Hotel zuerst von der Rückseite sah, dachte ich, oh mein Gott, das darf nicht war sein. Abgeblätterte Fassadenfarbe, dreckige zerschlissene Gardinen waren zu sehen und eine Straße wie im tiefsten Ghetto.
Dieser erste extrem negative Eindruck besserte sich rasch, als ich um die Ecke in die Hotelzufahrt bog.
Hier erstreckt sich das Hotel links und rechts der Zufahrt, aufgeteilt in das Hauptgebäude mit Lounge und dem Nebengebäude.
Betritt man das Hauptgebäude, gelang man in den Empfangsbereich, hier findet sich eine Sitzgruppe, daneben, auf der linken Seite, der Empfang. Rechterhand liegt eine Bar und daran angrenzend das Restaurant, daß aber Pauschalreisenden zumindest zum Frühstück verschlossen bleibt.
Hinter dem Empfang geht es in den Wellnessbereich, dessen Existenz ich nur erriechen konnte, jede Menge Chlor, mehr weiß ich dazu nicht.
Biegt man hier rechts ab, gelangt man zu den Aufzügen, zwei an der Zahl, die den Gast in sein Zimmer bringen, das sich auf einer der 6 Etagen befindet.
Die Zimmer:
Ich kann hier zwei Arten von Zimmern beschreiben Twin Rooms und Double Rooms.
Das Doppelzimmer, daß ich kennengelernt habe befand sich im zweiten Stock des Hotels unweit der Aufzüge, die aber nicht zu hören waren.
Die Aufteilung des Zimmers war zweckmäßig, ebenso die Ausstattung. Direkt hinter der Zimmertür befand sich auf der rechten Wand eine Kofferablage, dahinter der aus dunklem Holz gemachte Einbaukl
eiderschrank und dahinter ein Schreibtisch in derselben Holzfarbe. Die Ecken des Schreibtischs waren schon etwas abgestossen, aber er war sauber.
Links von der Zimmertür aus gesehen, ging es ins Bad, ein kleiner Raum, mit hellen Fliesen, die Heizung, die hier gleichzeitig als Handtuchstange fungierte war aus, und lies sich auch nicht anschalten. Das Waschecken war etwas hoch angebracht, aus weißem Porzellan und sauber. Die Badewanne verfügte über eine montierte Wanddusche und einen Wassereinlauf in die Badewanne, an dem sich eine Handbrause befand. Auf dem Badewannenrand befand sich eine ca. 50 cm breite Glaswand, ansonsten war noch ein Duschvorhang vorhanden.
Der „Wohnbereich“ des Zimmers bestand aus einem ca. 160 cm breitem Doppelbett, zwei Nachttischen, 2 kleinen Sesseln und einem Tischchen. Das Bett war mit einer dicken Tagesdecke, einer dünnen Fliesschicht und einem „Bettlaken“ über dem eigentlichen Laken ausgestattet. Diese einmal Ausführung kann nachts zu Querelen führen, wenn beide die Bettdecke für sich haben wollen.
Auf dem Schreibtisch befand sich ein Fernseher, der einen mit Namen am Bildschirm begrüßte, ein Telefon, ein Modemanschluß. Außerdem in den Schubladen die Minibar ( für Pauschaltouristen verschlossen) und alles was man zum Tee oder Kaffe zubereiten braucht.
Das Highlight des Zimmers waren der Deckenventialtor und die Klimaanlage.
Der größte Mangel war die Tatsache, daß wann immer jemand im Haus die Dusche oder Toilette benutzte, man das Gefühl hatte, daß man gleich das ganze Wasser abbekäme, so sehr rauschte es, Tag wie nacht.
Das zweite Zimmer, ein sogenannter twin room, war ähnliche angeordnet.
Direkt rechts der Zimmertür ging es ins Badezimmer, hier allerdings lief die Handtuchheizung auf volle Pulle, und war auch nicht regulierbar. Auffallend war die Ausstattung mit nur einem Satz Handtüchern, erst nach einigem Suchen tauchte ein zweites Set im Einbauschrank im Zimmer auf. Die Glasabt
rennung zwischen Dusche und Bad fehlte, war aber mal vorhanden, wie die übriggebliebene Wandhalterung zeigte. Das Waschbecken, weißen Porzellan, war etwas hoch angebracht, und die Wasserhähne hatten kein Putzmittel gesehen. Ansonsten war das Bad aber ok.
Zurück im Zimmer hatte man direkt hinter der Zimmertür, daher beim Eintreten nicht zu sehen, ein Wandbord mit allem was man zum Teezubereiten braucht. Dann direkt gegenüber der Badezimmer - Türe eine Ablage für den Koffer, daneben der Schreibtisch, auf dem der Fernseher stand. Im Schreibtisch eine verschlossenen Minibar, und rechts dann der Einbauwandschrank, mit Zimmersafe.
Die Betten, 2 Einzelbetten waren bequem, nicht durchgelegen. Die Beleuchtung war mehrfach schaltbar, zum einen an er Zimmertüre, in ca. 1,50 Metern Höhe, und dann noch am Nachttisch, hier befand sich auch der Schalter für den Deckenventilator.
Zwei Sesselchen und ein Tisch rundeten die Zimmereinrichtung ab.
Das Frühstück am Morgen war dann doch eher wieder schockartig.
Wie eine Herde Vieh wurde man aus dem Hauptgebäude ins Nebengebäude gebracht. Wer hier einen angenehm ausgestatteten Frühstücksraum erwartet hatte wurde enttäuscht. Wir fanden mehrere Tische an denen jeweils ca. 16 Menschen Platz fanden. Es herrschte mehr eine bestenfalls Bahnhofsatmosphäre, die Stühle waren unbequem, und es kam mehrfach vor, das alle Plätze besetzt waren, und Gäste warten mußten.
Das so genannte Frühstücksbuffet wäre sicher gar nicht so übel gewesen, wenn alles immer da gewesen wäre.
Direkt am Eingang befand sich ein Ständer mit Minipackungen Frühstücksflocken, daran schloß sich das eigentliche Buffet an. Es gab, mit Glück Brötchen und Croissants, um die man sich schon fast prügeln mußte um auch etwas abzubekommen. Zu trinken gab es Osaft, Kaffee, Tee und Milch, das war ok, und abgesehen vom Saft auch ausreichend vorhanden. Die Aufschnittplatten waren dürftig, und etwas anderes als Lemon-Marmelade zu finden fast schon unmöglich.
Wenn man diesen ersten Kampf des Tages erledigt hat, und sich auf den weg in die Innenstadt machen will, beginnt man seinen Ausflug mit einem ca. 15 minütigen Fußmarsch zur U-Bahn Station Barbican Center.
Wenn man sich mit dem Rücken zum Hotel stehend nach rechts und folgt der Straße im gutem Tempo etwas 5 min lang, gelangt man zu einer Bushaltestelle, die hier abfahrenden Busse halten an der Barbican Station.
Alles in allem kann ich das Hotel für Pauschalreisende empfehlen, die Zimmer sind zufriedenstellend und für eine Pauschalreise durchaus angemessen, das Frühstück läßt dafür stark zu wünschen übrig, und es gibt sicher Hotels die besser erreichbar sind, daß man sich diese in London aber als Normalsterblicher leisten kann, bleibt dahingestellt..
Aufgrund des mangelhaften Frühstück, und dem nicht top-gereinigten Badezimmer trotzdem nur 3 Sterne.
Fazit:
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