Hotel The Generator (London)
Einmal und nie wieder - Hotel The Generator (London) Hotels international

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Einmal und nie wieder
Hotel The Generator (London)

lala4

Name des Mitglieds: lala4

Produkt:

Hotel The Generator (London)

Datum: 03.08.06

Bewertung:

Vorteile: zentrale Lage

Nachteile: zu enge Zimmer, überlaufende Klos und verdreckte Duschen, im Sommer sehr heiß (klaprige Klimaanlage)

Bei unserer Ankunft bekamen wir bei dem Anblick des Generators (ich glaube nicht, dass man ihn Hotel nennen sollte) erst einmal einen gewaltigen Schreck. Die Bilder, die wir uns zuvor im Internet ohne große Begeisterung anschauten, zeigen nur den Eingangsbereich, der noch einigermaßen fotogen ist. Doch bei den ersten Schritten, die man auf den kleinen verdreckten Vorhof des Generators setzt springen einem sofort die kaputten und mit Alufolie reparierten Fenster ins Auge. Übrigens darf man sich auf dem Hof nicht aufhalten, da man sonst die Nachbarn stören würde. Gleich am ersten Tag haben die Angestellten uns unwissende Gäste etwas unfreundlich darauf hingewiesen.
Als Gesamtwertung verdient The Generator von mir nur einen Stern. Und das auch nur, da man dort einigermaßen stabile Betten und (großzügig betrachtet) akzeptable Duschen vorfindet. Doch wer jetzt auf einen ruhigen Schlaf hofft, der hat sich gewaltig geirrt. Wenn man sich endlich an das laut ratternde Geräusch der Klimaanlage gewöhnt hat (zumindest im Sommer, da es zu dieser Jahreszeit in den Zimmern unerträglich heiß ist) und mit einem leicht mulmigen Gefühl in der ehemaligen Irrenanstalt einschläft, lauert schon die nächste Überraschung hinter den schimmligen Mauern des stickigen Gebäudes. In den Zimmern über der hauseigenen Disko ist es so laut, dass man die Party direkt in diese verlegen könnte. Wobei dafür die sehr beengenden Platzverhältnisse ein großes Hindernis darstellen würden. Wer trotzdem noch ein wenig Schlaf findet, könnte mitten in der Nacht von einem Feueralarm aus dem Bett gerissen werden.
Muss man spät am Abend oder nachts noch einmal aufs Klo, kommt man in leichte Schwierigkeiten. So ca. ab acht Uhr fangen die Klos an überzulaufen und überschwemmen die Böden der sanitären Einrichtungen.

Das Frühstück, das man nach einem „erholten“ Schlaf :-) genießen kann, ist sehr einfältig. Es gibt Müsli und Toastbrot mit Marmelade, wobei zwei Toaster für achthundert Gäste zu wenig sind. Auch die Speiseräume bieten nicht genügend Platz für die vielen Leute. Wer gerne Spülmittel oder Fanta ohne Kohlensäure trinkt, ist beim Generator Frühstück genau richtig. Allerdings gibt es als Ausweichmöglichkeit noch Tee und Wasser.

Das einzige, das man als Pluspunkt bezeichnen könnte ist die zentrale Lage des Generators. Doch ob es diese Wert ist, bezweifle ich.

Fazit: keine gute Unterkunft