Hotel Sherwood Manor (Queenstown)
Solide Unterkunft, aber etwas weit ab... - Hotel Sherwood Manor (Queenstown) Hotels international

Solide Unterkunft, aber etwas weit ab...
Hotel Sherwood Manor (Queenstown)

JustOliver

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Produkt:

Hotel Sherwood Manor (Queenstown)

Datum: 08.03.07

Bewertung:

Vorteile: Gute Zimmer, Freundliches Personal, Schöne Anlage

Nachteile: Parkplätze recht knapp, recht weit außerhalb

Meine Reise durch das wunderschöne Neuseeland führte mich auch in so manches Hotel/Motel, über die ich in der nächsten Zeit ab und an berichten werden. Hier also ein kurzer Abriss meiner Schlafgelegenheit in der verrückten Stadt Queenstown.

LAGE/ANFAHRT
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Das Sherwood Manor liegt an der Frankton Road, die nach dem gleichnamigen Seitenarm des Wakatipu-Sees benannt wurde. Hierbei handelt es sich um eine mehrere Kilometer lange Einfallstraße, die direkt nach Queenstown-City führt. Eigentlich ist es die einzige Einfallstraße nach Queenstown, so dass man auf der Fahrt dahin unweigerlich an dem Motel vorbeikommt. Um es zu finden muss man jedoch schon aufmerksam sein, denn es ist ein wenig nach hinten/oben versetzt, so dass man es leicht verfehlen kann. Diese Lage hat aber den großen Vorteil, dass das Motel, obwohl es direkt an der Hauptstraße liegt, insgesamt doch sehr ruhig ist.
Bis zum Stadtkern von Queenstown sind es von hier noch vier Kilometer, so dass man entweder gut zu Fuß sein sollte oder aber auf den verkehrenden Busverkehr, der unmittelbar in der Nähe des Hotels hält, zurückgreifen sollte.
Kontaktdaten:
Goldfield Heights, Frankton Road ·
Queenstown - New Zealand
Tel.: +64 3 442 8032
Fax: +64 3 442 7915 ·
Mail: sherwoodmanorhotel@xtra.co.nz
Internet: www.sherwoodmanorhotel.co.nz

CHECK-INN/-OUT/REZEPTION
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Hier klappte alles total problemlos. Da mein Zimmer im vorhinein gebucht worden war, legte ich nur meinen Gutschein vor und schon war mein Zimmer bereit. Bei Check-Out wurde mir eine Übersicht der in Anspruch genommenen Dienste vorgelegt, die ich dann per Kreditkarte bezahlen konnte. Das Personal war hierbei sehr freundlich und zuvorkommend, erklärte den Weg zum Zimmer ebenso freundlich, wie Auskünfte zu Busverbindungen oder Sehenswürdigkeiten erteilt wurden. An der Rezeption lag zudem umfangreiches Informationsmaterial zu Sehenswürdigkeiten und Unternehmungen vor Ort bereit.

ERSCHEINUNGSBILD
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Das Hotel ist im Grunde genommen kreisförmig angelegt. Vor der Rezeption befindet sich ein großer Vorplatz, auf dem Reisebusse und sonstige Fahrzeuge zum Ausladen oder Wenden ausreichend Platz finden dürften. Durch ein kleine Durchfahrt gelangt man dann in den Innenhof. In der Mitte befindet sich ein (wirklich) kleiner Pool und links das Restaurant. Um den Pool herum sind die Parkplätze, die mir jedoch ein wenig knapp bemessen zu sein schienen, angeordnet. Diese werden eingekreist durch die Gebäude mit den Gästezimmern.
Die ganze Anlage machte einen sehr gepflegten Eindruck und war sehr sauber. Hierzu passte das Bild, dass einige Zimmer gerade renoviert wurden, wodurch jedoch kein belästigender Baulärm entstand.

MEIN ZIMMER
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Das Zimmer war durchaus geräumig. Beim Eintreten rechterhand befand sich das Bad mit Badewanne und Dusche. Das Bad war ausreichend groß, räumlich gut aufgeteilt und vor allem sehr sauber. Benötigte Utensilien, zum Baden und Haarewaschen standen bereit.
Das Zimmer verfügte über ein großes Doppelbett, einen Schreibtisch, auf dem auch der Fernseher stand, einen zusätzlichen "Esstisch" mit zwei Stühlen und einen geräumigen Kleiderschrank. Zusätzlich verfügte das Zimmer über die für die Hotels üblichen Dinge, wie einen Kühlschrank, ein Bügelbrett samt Bügeleisen sowie zusätzliche Decken und Kissen fürs Bett.
Das Bett war sehr angenehm, also nicht zu hart und nicht zu weich. Wie ich es in Neuseeland fast in jedem Hotel angetroffen habe, wurde als Oberbett im Grunde nur eine Wolldecke, um die ein Betttuch geschlagen wurde verwendet. Ich finde diese Art des Oberbetts nicht unbedingt angenehm zum Schlafen, aber wie gesagt, es ist in Neuseeland anscheinend so üblich, so dass ich diesen Umstand dem Zimmer nicht als Nachteil ankreiden möchte. Für diejenigen, denen diese Form des Oberbetts zu die Nacht zu kalt ist, ist die Matratze mit einer Art Heizdecke versehen, die bei Bedarf genutzt werden kann.
Wie gesagt, das Zimmer war durchaus geräumig, Bad und Zimmer waren gepflegt, gut in Schuss und vor allem, und das ist für mich immer das Wichtigste, sauber. Die Einrichtung war insgesamt sicherlich nicht die Neuste, war aber auf keinen Fall runtergekommen oder verlebt. Dementsprechend kann ich als Fazit hier nur ziehen, dass das Zimmer absolut ok war, wenngleich sicherlich nicht überragend.

FRÜHSTÜCK
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Das Frühstück konnte ich im hoteleigenen Restaurant, das ich leider nicht testete einnehmen. Wie üblich hat man die Wahl zwischen einem Continental und dem sog. Full Breakfast. Das Continental Breakfast, das 14 Dollar also in etwas 7 Euro kostete, umfasst hierbei im Wesentlichen Toastbrot (weißes und Mehrkorn) mit einer Vielzahl an Toppings. Hierzu befanden sich auf jeden Tisch Ständer in denen verschiedenen Marmeladen, Erdnussbutter und Honig bereitstanden. Zusätzlich konnten am Buffet noch Cornflakes oder verschiedene Müslis sowie Obst aus der Konserve gewählt werden. Als Getränke standen Kaffee, Milch und Orangensaft bereit.
Beim Full Breakfast wird dieses Angebot ergänzt um weitere warme Speisen, wie Speck, Würstchen, Bohnen und Rührei.
Nun, beim Continental Frühstück kann man ja aufgrund des Angebots nicht viel falsch machen. Das Toastbrot war frisch und die Zutaten weitgehend abgepackt. Zu meckern gibt's hier wenig. Über das Full Breakfast kann ich wenig sagen, da ich dieses nicht zu mir genommen habe.
Der Frühstücksraum an sich ist durchaus schön gestaltet und bietet vor allem eine recht schöne Aussicht auf den See und in die Ausläufer der Remarkables, so dass man es beim Frühstück schon durchaus aushalten kann. Der Raum dürfte auch bei voller Belegung ausreichend groß sein und das Personal im Frühstücksraum war sehr zuvorkommend.

DIE STADT - QUEENSTOWN
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Zusätzlich zu den Hotelinfos sei noch einmal kurz auf die Stadt Queenstown selbst eingegangen. Queenstown gilt als wohl eine der verrücktesten Städte Neuseelands. Alles was man sich an Waghalsigkeiten vorstellen kann, kann man hier machen. Dies reicht von verschiedenen Möglichkeiten zum Bungee-Springen über das Gleitschirmspringen bishin zum Wildwasser-Rafting und dem Fahrt mit dem Speedboat. Auf dem Lake Wakatipu fährt das Dampfschiff TSS Earnshaw, das entweder zu einer Rundfahrt über den See oder aber zu Ausflugsfahrten an bestimmte Punkte genutzt werden kann. Einen guten Überblick über die Stadt erhält man, wenn man mit der Skyline Gondola fährt. Diese transportiert die Menschen bis kurz unterhalb des Startpunktes der Gleitschirmspringer. Entsprechend kann man diese von hier aus auch optimal beobachten. Aber auch der Blick hinunter auf die Stadt und den See sowie in die Gebirgskette der Remarkables ist lohnenswert. Wer es etwas ruhiger angehen lassen will, kann entweder die Mall am Hafen mit ihren zahlreichen gastronomischen Angeboten aufsuchen oder aber seine Zeit in den Queenstown Gardens verbringen.
Da in Queenstown zahlreiche Szenen aus dem Herr der Ringe gedreht wurden, kann man hier auch verschiedene Tagestouren zu den Drehorten buchen.

FAZIT
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Das Sherwood Manor ist ohne Frage ein gutes Hotel, das man ohne Bedenken empfehlen kann. Die Anlage und die Zimmer sind sicherlich nichts Besonderes, aber auf jeden Fall gut in Schuss und sauber. Ein Wehrmutstropfen ist sicherlich die Lage, da es doch recht weit außerhalb ist. Dies wird durch die recht gute Anbindung per Bus jedoch gut kompensiert. Wer also bei seinem Aufenthalt in Queenstown, wohl einer der verrücktesten Städte Neuseelands, eine anständige Unterkunft haben möchte, der ist mit diesem Hotel (Twin-Room zwischen 70 und 80 €/Nacht) sicherlich gut bedient.

Fazit: Schönes Hotel, schöne Lage, etwas weit ab