Hotel Sanderson (London)
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Neuester Testbericht: ... ist ein langer Tresen mit Multimedia Installationen. Davor thront der wirklich nette Concierge an seinem Arbeitstisch. Entgegen ... mehr

Glamour.Extravaganz.Wo hlgefallen.
Hotel Sanderson (London)

Magdal.ena

Name des Mitglieds: Magdal.ena

Produkt:

Hotel Sanderson (London)

Datum: 12.12.06

Bewertung:

Vorteile: die Einrichtung ist traumhaft, leckeres Essen, hochwertiges Spa, nette Mitarbeiter

Nachteile: Preis, Preis, Preis, merkwürdige Gestalten in der Hotelbar, falsche Rechnung

Zumindest einmal im Jahr versucht unsere Famlie eine gemeinsame Reise auf die Beine zu stellen, da solche Urlaubstrips uns immer noch den meisten Spaß bereiten. In diesem Jahr hat es leider gar nicht funktioniert, im Januar soll es aber dann endlich wieder losgehen. Im letzten Herbst war London das Ziel unserer kurzen Reise. Ein paar Sehenswürdigkeiten anschauen, die wir bei vorherigen Besuchen übersehen hatte, Freunde besuchen und natürlich Einkaufen waren die Hauptprogrammpunkte. Eine Lufthansa-Maschine setzte uns also in Heathrow ab und wir machten uns auf den Weg zu unserem Hotel...


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Das Hotel und meine ersten Eindrücke

Endlich vor dem "Sanderson"-Hotel angekommen haben wir beschlossen, bei der Abfahrt definitiv nicht mehr mit den ganzen Koffern durch die Stadt und die U-Bahn zu hetzen; eine Fahrt mit dem Taxi wäre um so vieles angenehmer gewesen...
Das "Sanderson" befindet sich in einem von außen eher unscheinbaren Gebäude, ein langer türkisblau/weißer Riegel mit einer uniformen Fassade, einem durchgängig verglasten Erdgeschoss und großem Sanderson-Schriftzug oberhalb des überdachten Eingangsbereichs. Erbaut 1958 war es zunächst eine Möbelfabrik, bevor das Hotel im Jahre 2000 dort eröffnete und den Namen des Firma einfach übernahm.
Am Eingang erfolgte die Begrüßung durch den schnuckeligen Portier, der uns willkommen hieß, während wir gemeinsam mit ihm und dem herbeigerufenen Kofferträger in die Lobby schritten. DIE LOBBY. Eine derart große und faszinierende Lobby hatte ich bisher auf keiner meiner Reisen zu Gesicht bekommen. Der Stil der Einrichtung ist am besten als Mix zwischen Barock und Minimalismus zu beschreiben - raumhohe weiße und zartrose Vorhänge vor Fenstern und Wänden, verschlungene lila Stoffbahnen, die von der Decke hängen sowie eine Vielzahl von überdimensionalen Sofas und Stühlen beherrschen diesen Eingangsbereich. Insbesondere zwei der Sitzgelegenheiten könnten geradewegs aus einem Königshaus stammen, komplett mit aufwendig verzierten Armlehnen. Und gleich dahinter hängt ein gläserne Halbkugel von der Decke, in die man sich setzen kann. Habe ich bereits die zwei Meter langen roten Lippen erwähnt, die einfach vor dem Eingang stehen? Das wohl auffälligste Sofa im Hotel. Das Ergebnis ist pure Extravaganz, die aber aufgrund der Größe der Lobby nicht erdrückend ist.
Nach dem Einchecken an der Rezeption (7m langes massives Möbelstück mit Lichtelementen) haben wir uns zusammen mit dem Hotelangestellten auf den Weg zum Zimmer gemacht und den Aufzug betreten. Wirklich schade, dass ich kein Photo von dem Fahrstuhl habe. Durch einen aufwendig verzierten metallenen Rahmen betritt man ihn, und ist überrascht! Ziemlich dunkel, die Wände schwarz und übersäht mit beleuchteten Sterne und Galaxien!! Der schönste Fahrstuhl in dem ich bisher gefahren bin. Die Gänge sind dagegen ziemlich öde, grau, schummrige Beleuchtung mit Bodenbeleuchtung vor den Zimmern.

Soweit ein perfektes Ambiente, das auch nach drei Tagen den Reiz nicht verloren hat und für einen angenehmen Aufenthalt sorgt.


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Das Zimmer

Ok, betreten wir den Ort, an dem zusammen mit meiner Schwester die nächsten 3 Nächte verbracht habe. Die ersten Augenblicke sind traumhaft, da sich dieses Zimmer erheblich von den Standardräumen in Hotels unterscheidet. Nach dem Durchschreiten der Tür gelangt man in einen gangähnlichen Abschnitt, der beiderseits von deckenhohen schneeweißen Vorhängen begrenzt wird. Hat man ihn durchschritten erreicht man den loftähnlichen Wohnbereich. Keine massiven Wänden, nur diese Vorhänge sowie eine gläserne Box trennen die Wohn- vom Bad-Bereich voneinander. Ich war schon überrascht, wie groß der gesamte Raum war - Bad + Gang + Wohn-/Schlafraum ergeben zusammen bestimmt 35qm, tendenziell eher noch mehr.
Aber weiter mit der Beschreibung. Der Raum wirkt auch auf den zweiten Blick noch ziemlich märchenhaft. Die hellen Vorhänge, die mitten durch den Raum laufen und das Bad abschirmen sorgen für eine zarte Atmosphäre, die noch weiter gestärkt wird durch die hellen weißen Wände (vielleicht ist da ein Hauch Gelb dabei) und das cremefarbene Parkett; wenn mich meine Erfahrung mit Holz nicht täuscht ist das Ahorn! Das ganze Weiß wirkt glücklicherweise nicht kalt und steril, wozu die vielen kleinen Details beitragen. Beispielsweise das riesige Bett. Es steht mitten im Raum auf einem hellen Teppich mit verschlungen roten Schriftzeichen und ist schlittenähnlich geformt (!) und glänzt dabei silbrig. Über dem Bett hängt ein Bilderrahmen mit einem Ölgemälde, dass man sich in Ruhe betrachten kann während man auf der Matratze liegt. Diese ist im übrigen eher Durchschnitt, ich habe schon auf besseren gelegen. Zum Glück sind die Bezüge und die Decken von herausragender Qualität, so dass sie dieses Defizit ein wenig ausgleichen. Weich und flauschig. Gleich an der Rückseite des Bettgestells ist ein weißer Schreibtisch angebracht, samt eleganten weißem Eames-Stuhl. Wirklich gut zum Arbeiten geeignet, was ich auch mehrere Stunden lang genutzt habe. Hinten rechts in der Ecke steht ein Schrank, der den Fernseher und die Minibar beherbergt. Wirklich enttäuschend, dass das "Sanderson" immer noch Röhrenfernseher verwendet. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie fehl am Platze der Bildschirm in diesem Zimmer wirkte. Da ich aufgrund der kurzen Verweildauer und einem relativ vollen Programm sowieso kaum dazu gekommen wäre den Fernseher zu nutzen, hielt sich meine Enttäuschung aber in Grenzen - trotzdem blieb der Schrank für den Rest meines Besuchs der kaum genutzte Schandfleck.... die Hanteln, die in einer Ecke auf einer Halterung liegen habe ich leider nicht angerührt, obwohl sie wunderschön aussahen (keine Zeit!!!). Zuviel meiner Freizeit habe ich wahrscheinlich vor dem mannshohen Spiegel verbracht, der an der Wand lehnt.....

Aber kommen wir endlich zum linken Abschnitt des Raumes - dem Bad! Die trennenden Vorhänge habe ich bereits erwähnt, aber es lohnt sich sie noch detaillierter zu beschreiben. Es gibt da zum einen die weißen Stoffe. Sie sind äußerst transparent, und erlauben einen guten Einblick in das Bad, dass zusätzlich noch von gläsernen Wänden umschlossen ist. Ziemlich verführerisch, wenn man seine(n) Liebste(n) vom Bett aus beim Duschen beobachten kann!! Legt man darauf keinen Wert, kann man auf Knopfdruck einen zweiten Vorhang aktivieren, der mit seinem zarten rosafarbenen Stoff blickdicht ist und sich hinter den transparenten schiebt. Eine sehr spassige Einrichtung, auch wenn man sich nach den ersten Spielereien kaum noch damit beschäftigt. Die gläserne Wand um das Bad habe ich bereits angesprochen, nicht aber die Tatsache, dass auch die Duschzelle davon umschlossen ist!! Es gibt aber natürlich auch einen privateren Abschnitt, abgeschirmt von mattiertem Glas. Ein Lob an Philipp Starck (Design-Guru, der das "Sanderson" eingerichtet hat), dass die im Bad verwendeten Lampen ein sehr vorteilhaftes Licht abstrahlen, so dass man sich deutlich hübscher fühlt.... Der riesige Duschkopf ist ein Traum, den ich mir in meiner Wohnung wünschen würde. Selten habe ich mich nach einer Dusche so entspannt gefühlt. Insgesamt ist die Einrichtung in diesem Bereich noch schöner als im restlichen Raum. Das Waschbecken ist auch edlem weißen Porzellan und steht auf einem Edelstahltisch, dessen Oberfläche von einem orangefarbenen, geätzten Spiegel bedeckt wird. Diese Farbkombination ist schlichtweg perfekt. Aber Vorsicht beim Einschütten von Flüssigkeiten: Durch die Schalenform ist mein alter Orangensaft durch das Waschbecken gesaust und auf der anderen Seite wieder herausgeschossen!! Eine riesige Schweinerei! Die von der Decken herabhängende Lampe und der Spiegel (samt Leuchte) sind ebenso perfekt und sollen an dieser Stelle nicht weiter beschrieben werden (na ja, dass der Spiegel auf der Rückseite grün leuchtet sollte ich doch aufschreiben). In gläsernen Schränken sind mehr als genug Handtücher und sehr hochwertige Duschgels und Shampoos deponiert - auch in dieser Kategorie ist der Service einwandfrei.
Ich könnte noch weitere Details auflisten, aber ich hoffe ich konnte euch bisher schon einen bildhaften Eindruck des Zimmers liefern. Ich habe mich wunderbar darin gefühlt, und habe ich mich nach jedem Ausflug aufs Neue auf diesen Raum gefreut.


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Weitere Annehmlichkeiten auf dem Zimmer

In diese Kategorie möchte ich all die Features des Hotelzimmers eintragen, die ich gar nicht oder nur unzureichend ausprobiert habe. Der Vollständigkeit halber sollen sie aber aufgelistet werden, da es für den einen oder anderen Hotelgast wichtig und nützlich sein könnte.
Aufzuführen ist hier die Minibar, um die aber jeder normale Mensch einen großen Bogen machen sollte. Oder möchtet ihr für eine Tüte Nüsse 8 Pfund bezahlen? Im gleichen Schrank findet sich neben dem Fernseher auch noch das Entertainmentcenter mit Radio, CD- und DVD-Player. Und natürlich gibt es die ganzen üblichen Dienste wie ein 24h-Concierge- und Zimmerservice, täglich frische Blumen auf dem Zimmer, W-Lan-Anschluss, Leute die auf eure kleinen Kinder aufpassen, eigene Telefonnummern für das Zimmertelefon (nicht eine mit der Hotelnummer davor), Kleiderreinigung und noch so vieles mehr. Wäre ein bisschen langweilig die ganze Liste hier aufzuführen. Glaubt mir einfach wenn ich sage, dass kein Wunsch unerfüllt bleiben wird, solange ihr genug Geld dabei habt..... eine Liste mit all den Diensten findet ihr auf dem Hotelzimmer.


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Die Bars, Restaurants und der Innenhof

Um zum Spoon Restaurant zu gelangen muss man vom Eingang aus gesehen nach rechts und an der Long Bar vorbeigehen (zu der ich gleich komme). Helle Decke, weiße Vorhänge und der cremefarbene Boden ergeben für meinen Geschmack genau die richtige Mischung um mich am Morgen in gute Stimmung zu versetzen.Frisch, schlicht, zurückgenommen. Es würde aber nicht zum "Sanderson" passen wenn es nicht doch ein paar irre Spiegel und Gemälde in silbernen Rahmen an den Wänden stehen würden und dem Gast Einblick in einen verglasten Raum voller Spirituosen gewährt würde. Zum Frühstück kann ich euch deutlich mehr erzählen als zu den Hauptgerichten, da ich kein einziges im Hotel zu Mittag oder Abend gegessen habe. Zum Frühstück habe ich mich fast immer am Buffett bedient (Englisch Breakfast) mit der üblichen Mischung an Cerealien, Yoghurts, Orangen/Apfel/Grapefruitsaft, Brötchen, Marmelade usw. Dazu bekommt man nach Wunsch auch Eier und gebratenen Schinken, undefinierbare Wurst und noch einiges mehr. Alles lecker zubereitet und einwandfrei. Wer einfach mal so dort frühstücken möchte und kein Hotelgast ist bezahlt im Übrigen für dieses Essen 25€.... Da bis vor kurzem Alain Ducasse Chefkoch im Spoon war (oder noch ist) sind die Gerichte ziemlich anspruchsvoll, leicht und variantenreich. Ich hätte zu gerne einmal ein Hauptgericht probiert oder mich durch ein paar Gänge gekämpft, aber aufgrund unserer Tagesplanung haben wir immer außerhalb des Hotels gegessen. Wenn einer von euch Lesern einmal in diesem Lokal speist, sagt mir bitte Bescheid und teilt mir eure Erfahrungen mit!! Zum Thema Sauberkeit: Sowohl das Restaurant als auch das ganze Hotel sind absolut porentief rein!!

Im Courtyard Garden, dem innenliegenden und nach oben offenen Hof des Hotels kann man sich entspannt zurücklehnen und die grüne Umgebung geniesen. Besonders abend ziemlich hübsch mit netter Kerzenbeleuchtung. Und auch bei dem relativ frischen Wetter war es aufgrund von Wärmestrahlern angenehm. Allerdings war ich nur einmal da - keine Zeit!!

Deutlich mehr kann ich euch zu den Cocktails erzählen, da wir einen Abend mit Freunden in der Long Bar verbracht haben. Diese Bar liegt gleich zur Rechten des Eingangs und trägt ihren Namen vollkommen zurecht. Rechteckig geformt, die Barkeeper innen einschließend ist sie auf einer Seite ungefähr 12m lang. Das Design ist natürlich erwähnenswert: Von innen beleuchtet besteht die Oberfläche aus Stein, die Kante der Bar aus Edelstahl. Die weißen Stühle an der Bar haben auf der Rückseite das stilisierte Abbild eines Frauenauges .... In Kombination mit der weißen Decke, dem hellen Boden und den weißen Vorhängen vor den Fenster ergibt sich eine luftige, frische Atmosphäre die wirklich nett ist. Insbesondere abends kommt das Glühen der Bar besonders zur Geltung. Allerdings hat mich der Abend dort nicht wirklich begeistert. Zwar was es wirklich voll, allerdings waren die Gäste nicht wirklich überzeugend. Angetrunkene Geschäftsleute, Möchtegern-Coole mit zuviel Geld und russische "Geschäftsleute" gehören nicht wirklich zu den Leute, mit denen ich in einer Bar abhängen möchte. Vielleicht haben wir auch einfach einen schlechten Abend erwischt, aber das war schon ein wenig enttäuschend, da mir diese Bar von Freunden zuvor empfohlen worden war. Ein jüngeres, trendigeres Publikum wäre schöner. Und der eine oder andere Star! Weiterer Kritikpunkt war die Bedienung, die zum einen ziemlich unfreundlich (wirklich unfreundlich, nicht nur Standard-Bar-Unfreundlich), zum anderen auch vollkommen überlastet war, was wahrscheinlich die schlechte Laune hervorgerufen hat. Immerhin sahen die Jungs und Mädels ziemlich heiß aus!
Die Drinks und Cocktails waren allerdings hervorragend, ebenso wie der Salat. Hochwertige Burger, Sandwiches, Salate und mediterrane Gericht sind allesamt lecker und empfehlenswert. Seit dem Besuch der Bar bin ich auch endlich über die Entstehungsgeschichte des Martinis im Bilde - oder habt ihr schon gewusst das er vermutlich 1850 vom legendären Bartender "Professor" Jerry Thomas erfunden wurde?? Hat mir der einzige freundliche Barmensch erzählt! Empfehlen kann ich euch den Picasso; um genau zu sein der einzige Cocktail an den ich mir erinnere ;-) Vodka, Creme de Cassis, Apfelsaft, Heidelbeeren und noch ein paar andere Dinge ergeben einen sehr leckeren Mix. Und wie immer nicht so genau auf die Ausgaben achten (oder wirklich ganz genau, das ist wahrscheinlich die bessere Herangehensweise!!!). Die Preise für Drinks fangen so bei 8€ an und gehen dann schnellen Schrittes weiter nach oben..... wirklich schnell.

Die Purpe Bar habe ich leider nicht besucht.


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Beautybereich

Ich will euch nicht weiter mit Beschreibungen der tollen Umgebung langweilen. Ja, auch das "Aqua" Bathhouse Spa sind phantastisch aus! Hell, luftig, frisch usw. Die weißen, barocken Liegesessel sind ein Traum!! Leider habe ich mich nicht dort verwöhen lassen, ich habe nur meine Mutter abgeholt und konnte mir ihr Lob über das Bad und die anschliessende Massage anhören. Der Service ist gut, die "Treatments" wirken und das Personal ist überfreundlich und sehr kompetent. Wer seinen Körper und sein Gesicht also mit "Caritas Facials" und "aqua full body Algae wrap" verwöhnen will (mehr Nahmen habe ich mir nicht gemerkt, Entschuldigung) ist hier richtig. Die Preise beginnen bei 20€ für Augenbrauen zupfen und erreichen 150€ für Aromatherapien. Es gibt natürlich diverse Paketangebote und eine Mitgliedschaft. Preise hierzu kann ich euch aber nicht mehr nennen. Mir alles ein bisschen teuer und daher nicht genutztz.


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Die Preise

Die Preise..... länger als 2-3 Tage sollte man sich wirklich nicht in dem Hotel befinden, wenn man danach noch etwas Geld auf dem Konto haben möchte. Unter 250 Pfund (370€) gibt es eigentlich kein Zimmer, die schöneren und größeren kosten dann ab 500€. Bei der Bestellung immer darauf achten, dass auf den angezeigten Wert noch 17,5% Steuern dazugerechnet werden müssen. Die Preise schwanken ziemlich stark, so dass ihr ab und an doch ein Schnäppchen machen könnt. Und das gesparte Geld lässt sich so gut bei den restlichen Angeboten des Hotels ausgeben!!! Auch wenn die Preise extrem sind, ist der Preis-/Leistungsfaktor in Ordnung. Die Lage fast mitten in Soho und ganz in der Nähe der Oxford Circus und Tottenham Court Road U-Bahnstationen sind sehr angenehm und ein guter Ausgangspunkt zur Erkundung der Stadt. Der Service ist tadellos und wir haben alle eine exzellente Zeit dort verbracht. Eine weniger positive Überraschung gab es aber nach der Rückkehr. Zwei Wochen nach unserem Besuch flatterte ein Brief samt Rechnung in unser Haus. Man habe uns leider nicht den vollen Preis für verwendete Minibar-Produkte berechnet, der Fehler lege bei ihnen und man würde es nun abbuchen. 145€ wurden kurz darauf auch von der Visa-Karte abgezogen. Ein paar Anrufe haben dieses Problem dann gelöst (Verwechslung!!!), ärgerlich war das trotzdem.


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Allgemeine Informtionen und Kontaktadresse

SANDERSON HOTEL
50 Berners Street London
England W1T 3NG
Tel. +44 (0) 20 7300 1400
Fax +44 (0) 20 7300 1401
Reservationen: 00800 4969 1780

http://www.sandersonlondon.com/
http://www.morganshotelgroup.com/


Bis 12 Uhr muss man auschecken. Wer sich nach dem Lesen dieses Berichts in das Hotel verliebt hat und es eigentlich unbedingt besuchen möchte, in absehbarer Zeit aber kaum nach London kommen wird, hat Alternativen. Das "Sanderson" gehört zur Morgans Hotel Group, die weitere Hotels in großen Metropolen führt und die ein ziemlich ähnliches Konzept haben.

New York: "Morgans" "Royalton" "Hudson" (unbedingt den dazugehörigen Bericht von dem Ciaomitglied "Superlativ" lesen, einer der besten Hotelberichte auf der Ciao-Plattform!! Link: http://reisen.ciao.de/Hudson_Hotel_New_York_City__ Test_3145652)
Miami: "Delano" "The Shore Club"
Los Angeles: "Mondrian"
San Francisco: "Clift"
Scottsdale: "Mondrian"
London: "Sanderson" "St. Martins Lane"


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Meine Empfehlung

Das "Sanderson London" ist ein wirklich nettes Hotel! In den geräumigen Zimmern fühlt man sich wunderbar geborgen und heimisch. Die Restaurants und Bars überzeugen sowohl bei der Qualität der Speisen als auch hinsichtlich des Designs, Einschränkungen gibt es beim Publikum und der Atmosphäre der Bars. Die Angestellten waren allesamt nett und zuvorkommend (bis auf die Bar), im Gegensatz zu den Gruselgeschichte von arroganten und hochnäsigen Widerlingen. Allerdings sollte man sich vor einem Besuch des Hotels unbedingt überlegen, ob man überhaupt auf diese Umgebung wert legt oder man nicht morgens nur schnell das Frühstück runterschlingt, dann sowieso den ganzen Tag durch die Stadt hetzen wird und abends einfach erschöpft in das Bett fällt. Dann wäre ein Aufenthalt eine ziemliche Geldverschwendung.....

Wer also demnächst nach London reist und ein hochwertiges internationales Hotel sucht und zufälligerweise 350€ dabei hat, wird eine angenehme Nacht im "Sanderson" verbringen können. Da selbst die extremen Preise der Leistung angemessen sind und ich ansonsten außer den Fernsehern und der nervigen Fehlabbuchung keinerlei Kritikpunkte habe, kann ich ruhigen Gewissens die volle Punktzahl vergeben und eine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen! 5 Sterne (*****)!



Küsschen, Magdal.ena

Fazit: Exzellent designtes Hotel mit geräumigen Zimmern, in denen man sich man sich geborgen fühlt