
Neuester Testbericht: ... und Joghurt bis hin zu exotischen Früchten, und alles selbstverständlich frisch! Dann gibt es um 10 nochmals die Möglichke... mehr
Ein Traumurlaub!!
Hotel Riu Merengue Club (Puerto Plata)

Name des Mitglieds: manyatta
Produkt:
Hotel Riu Merengue Club (Puerto Plata)
Datum: 19.11.10, geändert am 03.09.11 (149 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: fast alles, ein wunderschönes Hotel
Nachteile: das Bett war Mist, und noch wenige andere unwichtige Kleinigkeiten
Unser Urlaubsziel war die Dominikanische Republik, genauer gesagt waren wir in der Nähe von Puerto Plata.
FAKTEN DES HOTELS
Es ist ein beliebtes Club-Hotel der bekannten Riu-Resorts. Es gab in der Bucht gleich drei der Riu Hotels. Das Riu Mambo und das Riu Bachata waren jeweils links und rechts von unserem Hotel, wir waren quasi die goldene Mitte :o)
Das Hotel liegt nahe Puerto Plata, an der Bucht von Maimón. Es liegt inmitten tropischer Landschaft und direkt am Strand der "Bahia Maimón". Mit dem Auto sind es bis Puerto Plata maximal 15 Minuten.
In der Landeskategorie hat das Hotel 5 Sterne, bei uns gilt das Hotel als 4-Sterne Hotel.
Das Hotel verfügt über 544 Zimmer in villenartigen, doppelstöckigen Gebäuden. Alle Gebäude sind umgeben von einem parkähnlichen, sehr gepflegten Garten.
Vom Flughafen zum Hotel gab es einen Bus-Transfer der super klappte. Auch zurück war das kein Problem.
DIE GANZE ANLAGE
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Es war eine richtige Anlage, da alle Hotels umzäunt waren und man bei der Ein- oder Ausfahrt durch eine Schranke mit Wachposten musste. War man erstmal da durch, ging es noch ein ganzes Stück weiter durch Palmen an schön gestalteten Blumenbeeten vorbei, bis man zum eigentlichen Hotel kam. Dadurch kam man sich nicht ganz so eingesperrt vor. Es war schon komisch, aber laut Aussage der Einheimischen war es schon angebracht. Es war ja schließlich auch zum Schutz der Gäste, also warum darüber ärgern.
Die Wohngebäude lagen wie schon gesagt wunderschön zwischen Palmen und Bäumen. Es stehen hier viele Kokospalmen gemischt mir Mandelbäumen und vielen anderen exotischen Gewächsen.
Am tollsten fanden wir einen sehr kuriosen Baum: Er war ziemlich groß, komplett kahl (es begann dort quasi gerade der Herbst), ziemlich verzweigt und wirklich urig. Am Ende einiger Äste waren sehr große, wirklich prachtvolle pinke Blüten! Herrlich, leider waren sie zu hoch, so dass ich sie nicht gut fotografieren konnte. Dafür haben wir eine runtergefallene entdeckt, siehe Foto.
Zwischen den Bäumen und Palmen entdeckten wir immer wieder kleine Krabben, die schnell umherflitzten.
Es ist eine sehr schöne Anlage und es ist Urlaub-Stimmung pur. Wir fanden es besonders toll, dass es nur zwei-stöckige Gebäude waren, mit jeweils 4 bis 6 Zimmern. Witzig war, dass durch einige Häuser die Palmen durch wuchsen. Es war also drum rum gebaut worden.
Alles wurde stets sauber gehalten und es wurde wirklich jedes herunter gefallene Blatt sofort weggefegt. Jeden Tag sah man Gärtner, die überall harkten und fegten. Mülleimer wurden stets gelehrt und damit waren sie immer so gut wie leer, man sah nirgends etwas rumliegen.
Das Hauptgebäude war recht groß, alles auf einer Etage. Es waren darin die Rezeption, ein Internet-Raum, das Buffet-Restaurant, zwei Läden, eine Bar und die Bühne. Alles war verbunden durch einen langen Flur. Überall standen sehr bequeme Sessel und Sofas, so dass man sich auch mal dort hinsetzen konnte.
Was uns besonders gut gefiel, war der offene Bau. Es gab nirgends einen geschlossenen Raum, was einfach ein tolles Flair verbreitete. Fast überall waren nur Stoff-Rollos befestigt, die dann ab und an mal bei starkem Wind herunter gelassen wurden. Ansonsten war alles offen, einfach herrlich!
Es gab noch eine Snackbar, die auch so groß wie ein Restaurant war. Sie lag direkt am Pool und man bekam dort eigentlich immer etwas zu Beißen. In Strandnähe war noch eine Bar, an der man sich auch immer etwas zum Trinken holen konnte.
Vom Strand aus sah man kaum etwas von dem Hotel, es war super versteckt in den Palmen! Auch habe ich Fotos von der ganzen Bucht, wo man das Hotel nur erahnen kann. Das fanden wir total toll, denn nichts finde ich schlimmer als so ein riesiger Hotel-Neubau-Klotz.
Die Umgebung des Hotels war wunderschön. Es war alles sehr grün und bergig. Wir haben auch viele Touren durchs Hinterland gemacht, die Natur war einfach atemberaubend.
DIE ZIMMER
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Die Zimmer sind wie so üblich alle sehr ähnlich. Wir haben verschiedene gesehen und sie waren alle gleich eingerichtet, nur manches mal anders gestellt. Sie haben eine ordentliche Größe, von grob geschätzten 25 m².
Alle Zimmer sind ausgestattet mit einem Bad (meist Wannenbad), einer Klimaanlage, einem Deckenventilator, Telefon, Sat-TV, Radiowecker, Minibar, Likörspender, Safe und einem großen Balkon.
Eigentlich war es ein kleiner Flur, an dem hinten dann das Zimmer dranhing. Eingerichtet waren die Zimmer mit einem amerikanischen Riesenbett, einem kleinen Tisch mit 2 Sesseln, einer großen Kommode mit Schubfächern und einem sehr großem Kleiderschrank. Bilder hingen natürlich auch an der Wand, wenn sie auch nicht unser Geschmack waren. Nichts Modernes jedenfalls. Auch einen großen Spiegel gab es, allerdings hing er über der Kommode und war somit nur ein Halb-Körper-Spiegel. Alle Möbel waren aus Rattan.
Das Bett war allerdings grauenvoll. Mir war es viel zu groß. Es war der erste Urlaub überhaupt und dann natürlich auch der erste mit meinem Freund allein und dann lag er meterweit weg von mir, schrecklich ;o) Man hätte sich durchaus gut eine Seite teilen können, nur dass man dann irgendwann runtergerutscht wäre, denn es waren zwei Betten, zusammengeschoben. Und die Matratze war einfach nur der Horror, typisch amerikanisch. Bewegte man nur den Arm, wackelte die ganze Matratze mit. Sie war auch furchtbar weich. Es war sehr gewöhnungsbedürftig und schlafen kann ich zu Hause besser. Anfangs war ich auch etwas irritiert, denn ich vermisste eine Decke. Es gab nur ein Riesen-Laken zum Zudecken und ich konnte mir anfangs nicht vorstellen, dass ich so schlafen konnte. Sicher, es war sehr warm aber etwas zum Einkuscheln brauchte ich eigentlich. Mit der Zeit war ich froh, dass es nur ein Laken war. Denn es war furchtbar warm und wir gewöhnten uns an diese Zudecke.
Der Deckenventilator war in der Mitte des Zimmers, über dem Fußende des Bettes. Er brachte eine gute Kühlung und wir gewöhnten uns schnell an den Geräuschpegel. Er war aber auch nicht sehr laut, nur ein leises Rauschen. Gleich nach der ersten schwitzigen Nacht schoben wir unsere Betten kurzerhand direkt darunter, so konnte man besser schlafen.
Der Balkon war super, auch wenn man ihn im Urlaub nicht wirklich braucht. Er war über die Zimmer-Ecke und sehr schön groß. Darauf waren zwei Plastik-Stühle und ein kleiner Tisch/Hocker, sowie zwei kurze Reihen Wäscheleine. Sehr praktisch für die Badesachen.
Der Safe befindet sich im Schrank und war fest verbunden mit der Wand. Somit entstand ein Gefühl des Vertrauens, da er auch sehr dick und stabil war/wirkte. Er war allerdings recht klein, so dass unsere Wertsachen nur gerade so hineinpassten. Aber es reichte letzten Endes.
Der Kühlschrank war gut gefüllt mit Getränken. Darunter war ein großer Kanister mit Wasser, einige Wasserflaschen mit Schraubverschluss, Cola, Pepsi und Bier. Alles wurde täglich neu aufgefüllt. Auch war noch genug Platz im Kühlschrank, dass man einige eigene Dinge wie Tabletten o. ä. gut hineintun konnte.
Was uns bei der Buchung des Hotels besonders gefiel, war der Likörspender. Wir hatten so etwas noch nie gesehen und konnten es uns nicht so recht vorstellen. Aber er war wirklich da! Dort hingen an der Wand also 5 Flaschen mit den unterschiedlichsten Likören, die man jederzeit unbegrenzt anzapfen konnte. Gläser standen in allen Größen bereit. Allerdings war es nicht unser Geschmack, leider. Was genau war, das weiß ich gar nicht mehr. Rum war auf alle Fälle dabei. Aufgefüllt wurden die Flaschen alle 3 Tage, wurde uns gesagt.
Das Bad:
Im Bad fand man alles Nötige, wie ausreichend Handtücher, die üblichen Proben von Seife, Shampoo und Duschbad. Auch ein Spender mit Kosmetiktüchern war vorhanden, was ich sehr praktisch fand. Auch ein Fön war vorhanden, er funktionierte sogar. Er hatte zwar nicht die beste Puste-Leistung aber in einem Karibik-Urlaub trocknen selbst meine sehr langen und sehr dicken Haare recht schnell an der Luft.
Ein Abendteuer für sich sind die Klos in der Dominikanischen Republik. :o) Es ist in der Regel so, dass die erste Spülung sehr lasch ist und so rein gar nichts bringt. Die zweite Spülung bringt dann etwas mehr Power in das Ganze und auch der gewünschte Effekt der Spülung wird erzielt. Das erfordert dann aber alles etwas Geduld, da es recht lange dauert, bis das Wasser wieder komplett nachgezogen ist. Der Wasserdruck ist einfach allgemein nicht der Beste aber man gewöhnt sich daran. Auch darf man sich nicht erschrecken wenn man spült und erst mal das ganze Becken voller Wasser läuft, bevor es dann weggesaut wird.
Das Wasser ist kein Trinkwasser, was man aber auch schnell selbst merkt. Es ist gechlortes Wasser, was man auch leicht riecht. Aber zum Zähneputzen ist es vollkommen in Ordnung, dafür kann man es nutzen. Es hat auch seine Vorteile, denn das Wasser hat meine sonst sehr störrischen Haare wunderbar gepflegt.
Die Reinigung:
Die Zimmer waren wirklich immer sauber, wir konnten uns nicht beschweren. Zwar habe ich auch nicht die einzelnen Staubkörner gesucht aber es wirkte immer alles sehr sauber. Auch das Bad war immer frisch gewischt, alles was aufgefüllt, Handtücher gewechselt etc. Besonders schön war, dass jeden Tag die Handtücher zu schönen Figuren geformt wurden. Diese überraschten uns dann manchmal schon im Flur, was wirklich hübsch anzusehen war. Dekoriert wurden die dann noch mit Blüten.
DIE VERPFLEGUNG
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Am Eingang stand immer jemand vom Personal, der einen ein Desinfektions-Gel in die Hände gab. Das fanden wir sehr angemessen, da einfach viele hundert Menschen täglich die Essenskellen und alles andere in die Hände nahmen.
Da es eine Hotelkette ist (Riu Merengue, Riu Bachata und Riu Mambo), konnte man essen wo man wollte. Nur zum Abendessen sollte man in seinem Hotel essen. Kontrolliert wurde es meines Wissens aber nicht, wie auch. Da alle drei Hotels nur ALL INCLUSIVE anbieten, gab es keine Armbänder oder ähnliches. Wir sind aber meist in unserem Hotel geblieben, hier fühlten wir uns einfach wohl und wussten wo alles steht :o)
Es galt im Essensraum die übliche Kleiderordnung. Alles erlaubt, nur bitte keine Badekleidung und keine nackten Füße. So manch Gast hielt sich nicht daran aber im Großen und Ganzen war es ok und man konnte sein Essen genießen, ohne den Appetit zu verlieren beim Anblick mancher Gäste.
Der Essensraum war riesig groß und auch im Rattan-Stil gehalten. Allgemein sah es erst mal nicht so gemütlich aus, da es wie gesagt sehr viele Tische gab. Die Stühle waren grün, was ich eigentlich auch nicht so schön fand. Ging man aber ein wenig durch den Raum, fanden sich viele schöne Ecken. Wir saßen meist am Ende des Raumes, das etwas abgetrennt war. Hier saßen wir am Fenster. Aber auch hier war keine feste Wand, es war alles aus Holz und mit Lüftungsschlitzen versehen und Schiebefenstern. Es war sehr gemütlich dort und man schaute direkt auf den Strand mit seinen wunderschönen Palmen.
An den Seiten war dann immer das Buffet aufgebaut. In der Mitte des Raumes befanden sich noch mehrere Theken, wo dann Salate und Kuchen sowie kleine Snacks angeboten wurden. Auch Getränke gab es in Massen, was man sich immer frisch zapfen konnte. Von Säften, Limonaden bis über Bier gab es so ziemlich alles. Mittags und abends gab es zudem noch Wein. Zu den üblichen Limonaden gab es dann auch noch einige exotische Dinge (Mango-Limo, Ananas-Limo, etc.), die wirklich unerträglich süß waren.
Das Buffet war immer sehr reichhaltig und es gab wirklich eine Menge an Auswahl. Zum Frühstück gab es eine gleichbleibende Auswahl. Ansonsten gab es natürlich jeden Tag etwas anderes, einige Dinge gab es immer. Abends gab es immer ein Tagesthema. Dann gab es z. B. an einem Tag mexikanisches Essen. Hier entdeckte man dann so einige Spezialitäten, die man sonst nie sieht und überhaupt nicht kennt. Zudem war der Essensraum dann entsprechend geschmückt und auch das Personal war passend gekleidet. Auf einem großen Tisch waren die verschiedenen Zutaten ausgestellt und man konnte sich anschauen, was da so verarbeitet wurde. Das war echt interessant, weil ich vieles noch nie gesehen hatte. Auch lernten wir viele typisch dominikanische Gerichte kennen welche wirklich lecker waren, wie z. B. den dominikanischen Kohlrabi und einen Spinat als Gemüse gekocht. Das Essen war auch stets super präsentiert, teilweise wurde vor den Augen der Gäste gekocht. So lag z.B. gern mal eine ganze Schweinekeule im Buffet oder ein Riesenfisch. Die Klassiker wie Kartoffeln, Spagetti oder Pizza gab es auch immer und es schmeckte einfach wunderbar.
Beim Frühstück gab es eine Menge Dinge, die ich für typisch amerikanisch hielt. Sehr viele fettige und gebratene Sachen, welche aber durchaus lecker waren. Leider. Auch standen bei so ziemlicher jeder Mahlzeit immer eine Auswahl an Kuchen und Torten bereit. Mehrmals starte ich einen Versuch und kostete etwas, was wirklich sehr verlockend aussah. Aber es schmeckte leider nicht, es war auch typisch amerikanischer Kuchen. Sehr süß und irgendwie komisch im Geschmack. Der absolute Hammer zum Frühstück waren immer die frisch gepressten Säfte. Die Saft-Frau hatte immer jede Menge zu tun, denn es wurde sehr gern getrunken. Es gab verschiedene Sorten (ca. 5), mit und ohne Milch. Super lecker und man konnte beim Auspressen zuschauen. Auch gab es natürlich immer jede Menge Früchte. Ananas, verschiedene Melone-Sorten, Bananen,.... So ziemlich alles was man sich vorstellen kann.
Da alles inklusive war, konnte man sich rund um die Uhr etwas holen. Zwar gab es feste Essens-Fenster, aber es gab auch eine extra Snack-Bar, in der man auch so einiges rund um die Uhr bekam.
Geschirr gab es immer in Massen und es war immer sehr sauber. Manches Mal musste man auf seinen Teller aufpassen, da das Personal sehr gern die Tische abräumte, wenn man sich einfach noch was holen wollte. Da waren sie immer sehr flink. :o) Brauchte man etwas, stand immer jemand bereit um es einem zu bringen. Manches Mal traute ich mich gar nicht nach etwas zu fragen, denn anstatt es mir zu sagen wo ich etwas fände, rannten die Herren immer gleich los und holten es mir. So viel Freundlichkeit war ich bisher gar nicht gewohnt. Da wir meist an demselben Tisch saßen, hatten wir öfters sogar schon unsere gewohnten Getränke auf dem Tisch stehen, sobald wir den Saal betraten. Tischdecken wurden ständig gewechselt, schmutziges Geschirr wurde am laufenden Band abgeräumt. Auch Tassen und Gläser standen immer bereit.
Zwei Mal in der Woche konnte man in einem Restaurant essen. Einmal in einem italienischen und einmal in einem Steakhouse. Allerdings war das gar nicht so einfach umzusetzen, da man es einen Tag vorher anmelden musste und es immer sehr schnell ausgebucht war. Auch hatte man dann feste Zeiten, entweder 18 oder 20 Uhr. Die Restaurants waren in den benachbarten Hotels, welche man nach einem kurzen Fußweg durch die Anlage erreichte. Das Essen dort war ganz ok aber ich hatte es mir ehrlich gesagt etwas exklusiver vorgestellt. Es gab nur wenige Gerichte (ich glaube es waren 5) zur Auswahl. Auch als Desserts standen nur 3 zur Auswahl. Geschmeckt hat es aber und das ist ja die Hauptsache. Gewechselt wurde die Karte wöchentlich.
DER POOL
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Selbstverständlich verfügte das Hotel auch über einen Pool. Uns reichte er vollkommen aber wir haben auch viele Leute getroffen, die ihn ein wenig zu klein fanden. Er war nicht riesig aber es reichte. Auch ein Netz war vorhanden, so dass man auch problemlos Wasserspiele spielen konnte.
Jeden Tag bekam man pro Person ein großes Handtuch. Dafür gab es eine Karte, die man gegen ein Handtuch einwechseln konnte.
Der Kinderbereich war etwas karg. Es war eigentlich nur ein winziges Becken, welches direkt am Pool dran war. Nichts weiter, kein Spielzeug (wie z. B. eine kleine Rutsche oder ähnliches). Dies hat uns zum Glück nicht weiter gestört, da wir ohne Kinder dort waren.
Rund um den Pool war natürlich Platz für Liegen und Schirme, welche auch ausreichend vorhanden waren. Im Grunde genommen stand alles voll, was aber ok war. Man konnte sich dennoch gut einen Weg hindurch bahnen. Die Schirme waren fest, sprich im Boden verankert und aus Palmenwedeln. Sehr dekorativ.
Der Pool hat eine Brücke, was durchaus praktisch war. So ersparte man sich den Weg drum herum zwischen den Liegen hindurch. Optisch machte diese kleine Brücke sehr viel her und es sah einfach sehr schön aus.
DAS PERSONAL
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Alle Mitarbeiter des Riu Merengue sind sehr bemüht gewesen um ihre Gäste. Und das gilt für alle Mitarbeiter! Die Rezeption war immer mit mehreren Mitarbeiten besetzt und man hatte jederzeit einen kompetenten Ansprechpartner. Einige sprachen sogar gut Deutsch und somit war auch die Kommunikation immer problemlos. Ansonsten wurde ein gut verständliches Englisch gesprochen, mit dem sogar wir klar kamen ;o) Und gab es dennoch mal Schwierigkeiten, holte man schnell jemanden herbei, der uns besser weiterhelfen konnte.
Bei unseren Problemen mit der Abreise (siehe Fazit) wurde sogar der Geschäftsführer eingeschaltet und man kam uns entgegen mit dem Zimmerpreis.
DER STRAND
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Traumhaft. Das Hotel liegt direkt am Strand. Man kommt aus dem Hotel, macht einige Schritte über den Weg und steht auch schon im Strand. Es ist ein relativ breiter Abschnitt, der mit Palmen bepflanzt ist, was einfach wunderbar ist. Der Blick ist einfach malerisch, wenn man unter den Palmen steht und auf das blaue Meer schaut. Durch die Palmen ist es angenehm am Strand, denn es ist genug Platz im Schatten vorhanden, so dass man es gut dort aushalten kann. Direkt am Strand befinden sich nur einige Bäume, die einfach nur urig aussehen. Das lockert den Strandabschnitt super auf.
Der Sand ist weich und relativ fein. Zum Strand hin wird er allerdings etwas grober aber es ist noch sehr angenehm dort zu laufen. Man kann ohne Probleme barfuß spazieren gehen. Zum Ende der Bucht hin wird es allerdings etwas "unebener" und man muss etwas aufpassen.
Läuft man allerdings im Wasser, ist etwas Vorsicht geboten. Durch ein vorgelagertes Korallenriff ist es recht steinig. Hier sind Badeschuhe empfohlen, damit ist es kein Problem.
Das Schöne an diesem vorgelagerten Korallenriff ist, dass es ein idealer Ort zum Schnorcheln ist. Dies wird natürlich auch vom Hotel unterstützt, indem man am Strand eine Schnorchelausrüstung ausleihen kann. Auch findet man an manchen Teilen des Strandes viele kleine Stücke von Korallen, was echt interessant ist. Denn bisher hab ich so was nie gesehen geschweige denn in der Hand gehabt.
Am Strand flogen leider manchmal so einige Plastikbecher umher, die aber recht schnell vom Personal und ordnungsliebenden Gästen aufgesammelt wurden. Wenn es windig wurde, wedelte es die Becher leider oft auch aus den Papierkörben. Aber das ist nunmal so.
Mehrmals am Tag lief Personal umher und bot Drinks am Strand an. An sich eine schöne Sache, wenn es nicht ausnahmslos Alkohol gewesen wäre. Zwar war das lecker, aber wenn ich mich sonne oder einfach nur am Strand entspanne, dann ist mir nicht nach Cocktails. Die genieße ich dann doch lieber am Abend in der Bar.
Wie in solchen Touristengebieten üblich, gab es auch einige Strandverkäufer. Aber es war ok, denn sie hatten ihre Läden ganz am Ende der Bucht und sie liefen nur umher und sprachen uns ab und zu an. Die einzigen, die ich etwas nervig fand, waren die "Zöpfefrauen", die gern jedem Gast die haare flechten wollten. Da bin ich natürlich dem Anschein nach die ideale Kundschaft, da ich sehr lange und dicke Haare habe. Die Frauen mussten ihr Geschäft des Lebens mit meinen Zotteln gewittert haben, denn ich wurde ständig angesprochen. Aber keine Chance.
SPORTANGEBOTE
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Es gab Kajaks, Tretboote und Schnorchel- Ausrüstungen, die man sich ausleihen konnte. Im Katalog stand noch etwas von Windsurfen, Segeln und Boogie-Boards aber daran kann ich mich gar nicht erinnern. Auch, weil es uns nicht interessiert.
Auf der Anlage gab es noch 3 Tennisplätze, welche man jederzeit nutzen konnte. Sie waren etwas außerhalb, vor dem Hotel aber noch in der Anlage drin.
Am Strand befand sich natürlich ein Volley-Ball-Feld. Auch konnte man Aerobic machen, Bogenschießen, Billard, Boccia und Tischtennis spielen. In der "Karibischen Straße", einer kleinen Einkaufsstraße zwischen den Hotels, gab es zudem noch einen Fitnessraum. Lokale Anbieter boten zudem noch Tauchgänge an, sowie Schnuppertauchen im Pool. In einer Bucht hinter dem letzten Riu-Hotel wurde motorisierter Wassersport angeboten, gegen Gebühr.
Wir sind einmal Kajak gefahren, leider haben wir es zu spät ausgetestet denn es blieb bei diesem einem Mal. Die nächsten Tage war es einfach zu windig und die Wellen dadurch zu stark und wir durften es leider nicht nochmal tun. Es war herrlich! Die Leute mit ihren Tretbooten sahen immer etwas verloren aus, da sie ganz schön strampeln mussten bei den Wellen.
DIE ANIMATION/SONSTIGE UNTERHALTUNG
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Es gab noch ein kleines Casino und eine Disco. Diese haben wir uns allerdings nicht angeschaut, es interessierte uns einfach nicht. Auch wurde alles erst recht spät geöffnet, ich glaube es war 22 Uhr.
Normalerweise bin ich kein Fan von Animation, zumindest dachte ich das bisher immer. Ich konnte es mir einfach nicht vorstellen, dass mir das auch gefallen könnte und es nicht nur nervt. Aber im Urlaub sieht man vieles ja auch etwas entspannter. Die Animateure des Hotels waren einfach nur super. Es waren immer eine ganze Menge, ich weiß nicht wie viele. Überwiegend waren es Männer, nur wenige Frauen waren darunter. So wie man es sehen konnte waren es alle Einheimische, auch ältere! Das fand ich super, denn gerade die älteren waren sehr sympathisch und nicht ganz so verrückt wie die jungen Männer. Alle samt waren sehr nett, super witzig und teilweise ziemlich durchgeknallt. Das aber alles auf eine angenehme Art. Sie waren nicht aufdringlich bzw. fühlte man sich von ihnen nicht bedrängt.
Tagsüber gab es wie in solchen Hotels üblich ein Programm mit Sport, kleinen Wettbewerben und auch blöde Trinkspielchen. Wassergymnastik, Wasserball, Volleyball am Strand, Tischtennis-Turnier, Boule-Spielen, Dart etc. Was es alles war weiß ich nicht mehr genau, da wir uns damit nicht beschäftig haben. Abends gab es dann zuerst ein Kinderprogramm, wo alles willigen Kinder sich auf der Bühne versammelt haben und dann wurde getanzt. Das war immer eine Freude zuzuschauen, denn es war wirklich süß gemacht und die Animateurin die dafür zuständig war, machte es sehr schön und mit Herz. Anschließend war Siegerehrung und alle Gewinner der Turniere wurden bekanntgegeben und bekamen sogar einen kleinen Preis - meist Kaffee und Rum, dazu eine Urkunde.
Abends ab 22 Uhr gab es dann täglich ein Showprogramm. Dies wechselte täglich und war unserer Meinung nach sehr durchwachsen. Manche Abende waren wirklich unterhaltsam und wir waren begeistert. Andere Programme waren dagegen nicht so dolle und etwas langweilig. Der Beginn um 22 Uhr war allerdings etwas doof, da wir es ziemlich spät fanden. Wir mussten immer früh raus, da wir viel unternahmen und waren dementsprechend abends müde. Aber da das Essensfenster bis 22 Uhr abends war, fing die Show eben so spät an. Leider war es auch oft sehr voll und wir mussten uns schnell einen Platz sichern. Zwar gab es eine Menge Stühle aber es reichte nicht.
Die Show abends war dann immer ziemlich laut und es schallte ziemlich durch die Anlage. Anfangs waren wir erschrocken darüber aber komischerweise hat man in den Wohnhäusern davon nichts mehr gehört. Auf dem Weg zum Zimmer hat man noch jedes Wort verstanden aber kaum angekommen, war es ruhig. Und da man die Fenster nachts sowieso geschlossen hatte, da es sonst einfach wegen der Hitze nicht auszuhalten war und wir lieber die Klimaanlage laufen ließen, war es im Zimmer absolut ruhig.
Am Strand gab es auch einen kleinen Kinder-Club, den wir uns aber auch nicht näher angeschaut haben. Wir waren ja wie schon erwähnt ohne unsere Kinder dort und von daher interessierte uns das Angebot nicht.
DIE GÄSTE
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Überwiegend waren es Amerikaner, viele Franzosen und einige Engländer. Deutsche dagegen nur sehr wenige, auch wenige Russen. Aber das war mir auch ziemlich egal, das war nur das was wir so mitbekommen haben.
Erstaunlicherweise gab es dort viele ältere Gäste. Auch allein Reisende ältere Herrschaften waren vertreten, was uns wirklich verwundert aber auch gefreut hat. Wir fanden es schön zu sehen, wieviele ältere Leute den Mut haben auch allein noch durch die Welt zu reisen. Ansonsten war alles durchwachsen, viele Familien aber auch ebenso viele mittelalterliche Paare.
FAZIT
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Es war einfach wunderbar!! Ich habe nichts grundlegendes auszusetzen, es war einfach nur ein Traum. Wir haben uns in diesen Hotel mehr als wohl gefühlt und es war einfach perfekt. Eigentlich hatte ich geplant, dass wir abends auch mal eine landestypische Bar besuchen wollten um ein wenig Einblick in die Einheimischen zu bekommen. Aber dazu sind wir gar nicht gekommen, da das Hotel uns ausreichend unterhalten hat. Ok, es lag auch daran, dass wir abends einfach nur fertig waren und relativ früh ins Bett gegangen sind. Aber auch die Veranstaltungen im Hotel waren super, mit wenigen Ausnahmen.
Es gab meistens ein recht gutes Programm, teilweise war es genial. Und wenn es uns mal nicht so gefiehl, dann haben wir einfach noch einen Spaziergang durch die Anlagen gemacht, uns in eine Bar gesetzt oder sind nochmal an den stockdüsteren (und ein wenig unheimlichen, da man nicht mal das Meer sah) Strand gemacht. Aber es war schön, es war entspannend, unterhaltsam, ....
Wir hatten leider das Pech, dass wir nicht mehr nach Hause gekommen sind. Wenige Tage nachdem der Vulkan in Island ausbrach, wollten wir eigentlich abreisen. Daraus wurde nichts aber dafür kann das Hotel ja auch nichts. Worauf ich hinaus will: Das Personal war super und konnte mit der Situation gut umgehen. Die Mitarbeiter des Hotels kümmerten sich sehr gut um uns und waren für uns immer Ansprechpartner, wenn uns unser super (ironisch!) Reiseveranstalter hängen lies. Sie konnten uns zwar mit Infos auch nicht weiterhelfen aber sie haben sich bemüht und z.B. des Öfteren für uns bei der Reisebegleitung angerufen und Druck gemacht. Wir konnten jederzeit die Telefone der Rezeption nutzen für die Lösung dieses Problems. Auch wurde uns ermöglicht, trotz fast vollständiger Ausbuchung des Hotels, dass wir weiterhin in unserem Zimmer bleiben konnten. Nach einigen Tagen sind wir dann doch noch umgezogen in ein anderes Hotel (es war einfach zu teuer) und mussten natürlich morgens unsere Sachen packen. Das Hotel bot uns aber an, die Gepäckstücke zu lagern und wir bekamen auch nochmal ein anderes Zimmer zum Duschen.
Tja, ansonsten habe ich glaube schon eine Menge geschrieben und meine Eindrücke ausführlich geschildert. So dass ich hier im Fazit eigentlich nichts mehr hinzufügen kann. :o)
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Fazit: Traumurlaub-Garantie!
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