
Neuester Testbericht: ... sein lassen und unser Klamotten im Koffer aufbewahrt. Wir wollten nämlich keine nassen und vermoderten Kleidungsstücke! Ach ja, einige Ka... mehr
Leider kein Traumstrand!
Naiboa Carribe Beach Resort (Juan Dolio)

Name des Mitglieds: Maiky1958
Produkt:
Naiboa Carribe Beach Resort (Juan Dolio)
Datum: 13.02.04, geändert am 13.02.04 (61 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: All Incl.
Nachteile: kein Karibibtypischer Strand, wenig Sonnenschirme, Abgelegen
Hallo Leute!
Ich habe mich durchgerungen und schreibe Euch heute was über meinen letzten Urlaub in der Dom.-Rep. Genauer gesagt über das Hotel Barcelo Naibo Caribe! Es handelt sich um ein drei Sterne Hotel.
Ich war vom 17.1.04- 31.1.04 dort.
Das Hotel ist eine All-Inclusiv Anlage mit ca 250 Betten. Die Gebäude sind maximal 4 Stockwerke hoch. Fast alle Zimmer haben Meerblick -wenn auch nur Stückchenweise-
Die Lage:
ca. 8 km westlich von Juan Dolio
und ca. 12 km östl von Bocca Chica
nach Santo Domingo etwa 40 km
- Also mitten in der Prärie-
Die Zimmer:
Wir hatten ein Doppelzimmer. Eigentlich sehr geräumig. Im Zimmer gab es zwei getrennt stehende große Betten (ca. 2 x 1,60m), daneben kleine Nachtkosolen, ein Schminktisch gegenüber mit Spiegel drüber. In der Ecke ein runder Tisch mit zwei Sessel. Alle im Karibikstil, will heissen Korbgeflecht.
Der Boden war gefließt. Leider suchten wir zunächst einen Kleiderschrank! Diesen fanden wir dann später im Bad. Genauer gesagt: Hinter dem Bad war eine Tür, hinter der sich der begehbare Kleiderschrank mit eingebautem Mietsafe befand.
Dies erwies sich als nicht so gute Lösung. Denn wer das feuchte Klima in der Karibik kennt, der kann sich denken, daß es im Badbereich noch feuchter ist. Also haben wir den Schrank, Schrank sein lassen und unser Klamotten im Koffer aufbewahrt. Wir wollten nämlich keine nassen und vermoderten Kleidungsstücke!
Ach ja, einige Karibische Bilder schmückten noch die Zimmerwände und ein TV-Gerät war auch vorhanden (einziger deutschsprachiger Sender: Deutsche Welle). Die vorhandene Klimaanlage funktionierte auch. Leider ragte das hintere Teil der Klimaanlage ins Bad und tröpfelte ständig, sodaß im Bad regelmäßig Pfützen standen.
Der Pool:
Am Pool gab es nix zu bemängeln. Er wurde jeden Tag gereinigt und war somit sehr sauber. Es war aufgrund der Animation natürlich stellenweise etwas lauter am Pool. Wer es ruhiger mochte konnte auch den sogenannten Jakuzzi aufsuchen. Dieses Teil befand sich auf der anderen Gebäudeseite. Auch hier gab es einige Liegen. Aber mit einem Wirlpool hatte dieses Wasserloch nix zu tun.
Der Strand:
Die Anlage lag leicht erhöht auf einem Felsen. Die Badebucht war über einen kurzen weg, bzw. einige Stufen vom Pool zu erreichen. Es handelte sich um eine kleine Badebucht ala Ibiza- aber nicht um den karibischen Traumstrand.
Es gab zwar fast weißen Sand und Kokospalmen, aber das Meer war hier doch sehr viel in Bewegung und nicht ganz ungefährlich. Die Felsen, welche die Bucht begrenzten waren sehr scharfkantig. Außerdem gab es eine gefährliche Unterströmung, sodaß man zwar leicht rausschwimmen konnte, aber zurück sich ganz schön ins Zeug legen mußte.
Übrigens zum Schnorcheln war die Bucht völlig ungeeignet. Ich hab´s probiert und auch tasächlich einen Fisch zu sehen bekommen. Übrigens am Starnd gab es sage und schreibe 12 Sonenschirme (spätetens morgens um 8 Uhr alle belegt) Liegen waren stellenweise auch mangelware.
Das Essen:
Es gab zwei Restaurants (1x Buffet und 1x ala Carte)
Das Essen war sehr gut und die Auswahl reichhaltig. Auch im ala carte-Restaurant konnte man die All-Inclusiv Mahlzeiten am Abend einnehmen (Ausgenommen waren Spezialitäten wie Hummer usw.).
Die Disco:
Die Disco öffnete jeden Abend um 23 Uhr. Es war ein sehr kleines Teil. Auch hier gab es all inclusiv-Leistungen (Getränke). Leider alles in Plastikbecher. Übrigens dies war die erste "Nichtraucherdisco" die ich erlebt habe. Die Musik war auch nicht so ganz mein Fall: Entweder stundenlang "Merengue" oder Rap und viel Hipphopp oder wie der moderne Quatsch heißt.
Die Poolbar:
Ab 10 Uhr geöffnet. Dort gab es eine Kaffee/Teebar in Selbstbedienung. Bier vom Fass (natürlich auch nur im Plastrikbecher) Cocktails (auch in Plastik) div. Fruchtsäfte und Softdrinks. Ab 23 Uhr wurde dann hier dicht gemacht und es gab nur noch in der Disco was zu trinken. Übrigens neben der Poolbar bot der Pizzabäcker jeden Tag div. Pizzasorten an (auch all incl.)
Die Animation:
Tagsüber ok. Abends gab es dann meistens die Touristenverarsche. Entweder mittels karaoke oder blöden Spielen, wo sich jeder mal zum Affen machen durfte. Die Abendanimation lief auf der kleinen Bühne zwischen Poolbar und Strand ab. So zwischen 21.45 und 23:00 Uhr. es gab wenige gute Ausnahmen im Programm. Zwei (Innerhalb von 14 Tagen) seien hier kurz erwähnt:
1. Ein Michael Jackson Double
2. Live- Musik von einer Tanzkapelle (Nicht nur Merengue sondern auch internat. Hits)
Die Lobby:
Dort befand sich die Rezeption, eine ständig geschlossene Minibar, zwei Geschäfte (Souveniers) und ein geschlossener Frisiersalon. Ein Tagungssaal war auch vorhanden.
Das Umfeld:
Im wahrsten Sinne des Wortes: Mehr Feld- als alles andere! Ach ja, die vierspurige Autobahnähnliche Straße hätte ich fast vergessen. Wollte man mit dem Kleinbus nach Bocca Chica mußte man über die Leitplanken klettern und verdammt gut aufpassen um drüben heil anzukommen. Denn die Leute fahren hier ohne jegliche Verkehrsregeln;-d.h. eine Regel gibt es:"Imm der Europäer ist schuld, wenn ein Unfall passiert!"
Zusammenfassung:
Man konnte sich erholen- aber dafür 10 Stunden Flugzeit, ob sich das lohnt????
Fazit:
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