Imperial Phukaew Hill Resort (Petchabun)
Traumhaftes Bergresort in Nordthailand - Imperial Phukaew Hill Resort (Petchabun) Hotels international

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Traumhaftes Bergresort in Nordthailand
Imperial Phukaew Hill Resort (Petchabun)

Chris26

Name des Mitglieds: Chris26

Produkt:

Imperial Phukaew Hill Resort (Petchabun)

Datum: 16.03.06

Bewertung:

Vorteile: Lage, Luft, Ausblick, Zimmer, Service, Swimming Pool

Nachteile: Preisniveau etwas gehoben

Für meinen Thailand-Trip plante ich eine Autorundreise ab Bangkok-Flughafen, Richtung Norden. Auf der Suche nach einer geeigneten, sehenswerten Strecke mit schönen Hotels auf dem Weg, stolperte ich im Internet schließlich auch über das Imperial Phukaew Hill Resort, das ich am Ende auch buchte.

1. Lage:
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Das Imperial Phukaew Hill Resort liegt in der Gebirgslandschaft der Provinz Petchaboon, ca. 35 km östlich der Stadt Lom Sak, ca. 35 km nördlich von Khao Kho und schließlich ca. 280 km nördlich von Bangkok. Die Hotelzufahrt geht direkt von der Überlandstraße Lom Sak-Phitsanuloke ab, so dass es relativ einfach zu finden ist. Ist man erst mal dort auf die Hotelstraße abgebogen, dauert es aber noch etwas, bis man sich langsam einer Art “künstlichem” Villendorf in einer kleinen Senke nähert, in deren Zentrum das größte Gebäude befindet, in dem auch die Rezeption, die Restaurants und der Swimming Pool zu finden ist.

Die Region um Petchaboon wird auch als die “Schweiz Thailands” bezeichnet, weil sich hier angeblich die beste und frischeste Luft im ganzen Königreich finden lässt.


2. Klassifikation:
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Das Phukaew Hill Resort ist Teil der thailändischen Imperial-Hotelkette, und bietet First Class Standard.


3. Unterkünfte:
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Ich habe hier bewusst “Unterkünfte” geschrieben, weil das “Standardzimmer” hier eher die Ausnahme ist. D. h. auf dem ganzen Geländes des Resorts befinden sich 140 “Einheiten”, also Gästehäuser unterschiedlichen Typs, unterschiedlicher Größe und unterschiedlichen Preisen.

Die kleinste Unterkunftskategorie sind die “Superior Zimmer”, die sich in den 3- bis 4-stöckigen Gebäuden befinden, die man hier auch auf dem Bild bei Ciao erkennen kann. Ein solches Zimmer (kleinste Kategorie) hatten wir gebucht, und schon diese kleinste Kategorie kann ich ausnahmslos empfehlen. Denn selbst diese kleinsten Zimmer verfügen immerhin schon über 43 qm Grundfläche, ein großes Badezimmer (das zwar “nur” über eine Dusche verfügt, dieser “Duschbereich” aber der größte war, den ich je in einem Hotelbadezimmer vorgefunden habe) und einen sehr schönen, auch großen, halbrunden Balkon mit Sitzgelegenheiten. Im Wohnraum stand ein seeeeehr großes Doppelbett, außerdem zwei Sessel mit einem kleinen runden Tisch, sowie natürlich Schreibtisch, Wandschränke, Kommoden etc.; da es sich um eines der äußeren Zimmer handelte, hatten wir sowohl Fenster nach vorne raus, als auch an der rechten Seite des Zimmers. Trotz der relativ ausreichenden Möblierung habe ich bis dato kaum ein Hotelzimmer mit mehr freier Bodenfläche gehabt, als dort. Also zwischen dem Bettende und dem Tisch mit den zwei Sesseln, die am Fenster standen, waren bestimmt noch mal 3 Meter Abstand.

Natürlich war auch eine Minibar, eine Klimaanlage (die man jedoch dort in den Bergen im Juni nicht wirklich braucht) und ein Fernseher (allerdings ohne englischsprachige Kanäle) im Zimmer.
Abgesehen von den Superiorzimmern befinden sich alle anderen Unterkünfte in kleinen Chalets/Rundhütten oder gar kleineren bis größeren Villen auf dem Hotelgelände. Die nächste Kategorie – nach dem Superior - ist der “Deluxe Room”. Hier teilt man sich mit einem anderen Deluxe Room ein kleines rundes Chalet (mit Terrasse etc.). Nach oben hin sind dann quasi keine Grenzen gesetzt.. weiter über das eigene Chalet (= 2-Zimmer-Suite) bis hin zur eigenen 5-Schlafzimmer-Villa. Über diese anderen Typen kann ich aus eigener Erfahrung nicht viel sagen. Im Endeffekt kann ich aber eindeutig sagen, dass die Superior Zimmer schon sehr schön und sehr ausreichend sind. Vor allem würde ich sie sogar den nächsten Kategorien (Chalets) vorziehen, denn die Chalets haben den Nachteil, dass die meisten davon nicht über einen schönen Fernblick verfügen. Das Bild, das hier bei Ciao eingestellt ist, muss offenbar schon vor Jahren aufgenommen worden sein. Mittlerweile ist dort der ganze Hügel, der dort abgebildet ist, zugewachsen, d. h. zwischen den Chalets und den anderen Gebäuden befindet sich eine recht üppige Vegetation. Da sich die Hotelgebäude mit den Superior Zimmern im oberen Bereich dieses Hügels befinden, und auch höher sind als die Chalets, kann man von den billigsten Zimmern aus wohl auch den besten Ausblick in die Hügellandschaft genießen.


4. Hoteleinrichtungen:
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Das Hotel bietet seinen Gästen natürlich einen recht großen Swimming Pool an, daneben ein Dampfbad und eine Sauna (für die Sauna wird allerdings womöglich eine Extragebühr von 100 Bt. erhoben, ca. 2 Euro, zumindest ein Schild wies darauf hin). Auch zwei bis drei Tennisplätze sind auf dem Gelände angelegt worden.

Dann befindet sich im Hauptgebäude, nahe der Rezeption, noch die Lobby Bar und im ganzen Lobby-Bereich, der sich über eine Etage des Haupthauses erstreckt, sind natürlich reichlich Sitzecken verteilt. Das ganze Haupthaus ist übrigens offen angelegt, also hat keine Glasfenster, sondern der Wind zirkuliert dort frei. Natürlich gibt es auch noch ein bis zwei Restaurants (in der Nebensaison, in der ich dort war, war nur eines betrieben) und auch das in Asien quasi unvermeidliche Karaoke-Studio (war zum Glück auch gerade geschlossen im Juni). Die Speisen im Restaurant können natürlich auch im Room-Service zum Zimmer bestellt werden (durchaus empfehlenswert – wozu hat man denn auch so einen schönen Balkon?). Das Frühstück war zu unserem Zeitpunkt nicht so überragend, d. h. zeitweise waren wir die einzigen Gäste, und für uns wurde dann (leider) kein eigenes Frühstücksbuffet aufgebaut, sondern eben “American Breakfast” an den Tisch serviert. Nur einmal, als noch für eine Nacht eine Reisegruppe dort aufgetaucht war, kamen wir auch in den Genuss eines schönen, reichlichen Frühstücksbuffets, das auch einen eigenen Bereich für asiatische Speisen enthielt. (Ich gehe davon aus, dass in der Hauptsaison das schon Standard ist).
Gegenüber der Rezeption ist noch ein kleiner Shop und einige Getränkeautomaten, an denen die Getränke offenbar sogar etwas preisgünstiger waren als aus der Minibar im Zimmer.

Wer nicht mit dem eigenen Wagen anreist, kann sich an den Flughäfen von Phitsanuloke oder Petchaboon (gegen Aufpreis) abholen lassen (und auch dorthin wieder zurück bringen lassen, natürlich).

Zusätzlich will ich hier noch mal die schöne, subtropische bis tropische Vegetation anführen, mit der die ganze Anlage bepflanzt ist. Und wer große, asiatische Schmetterlinge schätzt, der findet die hier zuhauf in der Anlage.


5. Webseite:
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www.imperialhotels.com


6. Preisniveau:
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In der Nebensaison gehen die Preise bei ca. 55 US-Dollar pro Zimmer los, und liegen bei 80 Dollar für die Hochsaison. Relativ viel Geld für thailändische Verhältnisse (bedenkt man auch, dass Petchaboon nicht gerade Touristenziel Nummer 1 für ausländische Besucher in Thailand ist), aber ich denke, das Hotel ist das Geld wert. Bei den Chalets und Villen hin geht es natürlich kostenmäßig schnell in die Höhe, 200 Dollar sind da schnell erreicht, wobei ich vermute, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis schon für die Standard (= Superior)-Zimmer fast besser ist.

Teilnehmer des Vielfliegerprogramms “Royal Orchid Plus” von Thai Airways erhalten hier übrigens auch Bonusmeilen (i. d. R. 500 pro Aufenthalt).


7. Quintessenz:
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Für diejenigen, die sich in Thailand mal etwas anderes gönnen wollen – fernab von den touristischen Stränden Phukets und Samuis, oder der Geschäftigkeit Bangkoks -, und dabei neben der guten Bergluft auch den Komfort eines First-Class-Hotels erwarten, kann ich das Imperial Phukaew Hill nur ausnahmslos empfehlen. Wer nicht mit dem Auto anreisen mag, kann dies auch mit dem Flieger tun, beide o. g. nahen Flughäfen werden von Thai Airways bedient (ex Bangkok), zu sehr moderaten Preisen.

Fazit: Sehr schönes Berg-Resort

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