Hotel Riu Seabank (Malta-Mellieha Bay)
4 Sterne und (nicht nur) eine Kakerlake.... - Hotel Riu Seabank (Malta-Mellieha Bay) Hotels international

Neuester Testbericht: ... waren vorhanden. Die Klimaanlage wird von der Rezeption bedient, man kann aus Energiespargründen selbst nur Schwankungen um 2-3°C selbst... mehr

4 Sterne und (nicht nur) eine Kakerlake....
Hotel Riu Seabank (Malta-Mellieha Bay)

Hoernchen123

Name des Mitglieds: Hoernchen123

Produkt:

Hotel Riu Seabank (Malta-Mellieha Bay)

Datum: 22.08.10

Bewertung:

Vorteile: Strandlage

Nachteile: Tiere, Sauberkeit, Essen

Wie ich in meinen letzten Bericht bereits erwähnt habe, führte uns unser diesjähriger Urlaub nach Malta. Dort wohnten wir im 4-Sterne Hotel Riu Seabank, über das ist heute berichten möchte...


1.Buchungsgründe und Preis...

Das Hotel Seabank gehört seit 2005 zur Riu-Gruppe und ist mit 4 Sternen ausgezeichnet. Ich muss gestehen, dass die Zugehörigkeit zu Riu für mich ein ausschlaggebendes Kriterium für die Buchung war, denn Riu-Hotels sind ja meist sehr schön. Der Hotelaufenthalt war Teil einer Pauschalreise, die wir als Last Minute-Angebot gebucht haben.

Veranstalter war der Last Minute-Anbieter 5 vor Flug, die zu FTI gehören. Pro erwachsene Person haben wir 522 Euro bezahlt, der Reisepreis für unsere 5 Jahre alte Tochter betrug 210 Euro. In diesem Preis waren Flug (mit Air Malta), 7 Tage Hotelaufenthalt im Zimmer mit "Landblick" inklusive Frühstück und natürlich die Transfers mit drin.

2.Der erste Eindruck..

Wir erreichten das Hotel gegen Mitternacht. Unser Flug war gegen 22:40 gelandet, gegen 23:15 fuhr unser Transferbus (ein Minibus) los. Da das Hotel im Norden von Malta und somit relativ weit weg vom Flughafen liegt, brauchten wir eine ganze Weile. Der Transfer am Ende der Reise zurück zum Flughafen dauerte übrigens 2 Stunden, weil diesmal ein sehr großer Bus kam und wir so ziemlich jedes Hotel der Gegend ansteuerten, um Leute "einzusammeln".

Von außen wirkte das Hotel recht nett, die Lobby ist bauartbedingt etwas dunkel, aber wirkt sauber. Lediglich die beiden Vogelkäfige neben der Tür sind nicht unbedingt die saubersten, aber das lässt sich vermutlich nicht vermeiden. Warum man allerdings eine Stolperfalle direkt hinter der Drehtür eingebaut hat (eine riesige Schwelle) erschloss sich mir nicht....Die Lobby ist mit mehreren großen roten Sofas versehen, unter den Tischen sind jeweils die "Mappen" der verschiedenen Reiseveranstalter, bei denen dieses Hotel buchbar ist. Ansonsten befinden sich hier Wanddekorationen, die wohl mediterran wirken sollen. Tun sie irgendwie auch, aber komisch ist, dass sie aus Pappe waren ;-).
Die Rezeption ist immer mit mindestens zwei freundlichen Mitarbeitern besetzt gewesen, so auch in der Nacht, als wir ankamen.

3.Unser Zimmer

Unser Zimmer lag im Erdgeschoss und hatte ja offiziell Landblick. Damit gehört es zur billigeren Kategorie. Wir hatten schon öfter Landblick-Zimmer und blickten dann typischerweise in den Hotelgarten. Nicht so im Seabank...wir blickten in eine Art...großen Steinkübel, der voller Unkraut war. Weiter hinten war der Pool, den man aber nicht sehen konnte, sondern man sah nur viele Liegen. Der Ausblick war schon eher...öde. Auf der immerhin recht großen Terasse stand ein Plastikstuhl und ein Plastiktisch, der Tisch war ein wenig kaputt (recht großer Riss in der Tischplatte). Es waren jede Menge große Ameisen unterwegs, kleine Ameisen waren auch im Zimmer. Aber gut, in Südeuropa ist das nicht außergewöhnliches. In der Umgebung des Hotels wird Landwirtschaft betrieben und so kann es durchaus auch mal sein, dass es auf den Terrassen, die so weit am "Ende" des Hotels liegen wie unseres, auch mal nicht so lecker riecht. Dies war bei uns aber nur am Anreisetag so.

Das Zimmer war erfreulicherweise recht groß, so dass das bereitgestellte Beistellbett locker Platz fand. Das Beistellbett hatte eindeutig schon bessere Tage gesehen. Es war etwas zerschlissen und an den Seiten fleckig. Die Matratze aber war ok.
Das Doppelbett bestand aus zwei recht großen Einzelbetten, die geschickterweise jeweils an einer Seite Rollen hatten...Man kann sich vielleicht vorstellen, was passiert, wenn man in die "Besucherritze" rollt...Die Matratzen sahen zwar optisch sauber aus, aber zumindest die eine war bereits sehr durchgelegen, wohingegen die andere noch ok war.

Das Zimmer war zweckmäßig eingerichtet. Es gab keinen Teppich, was ich aber auch hygienischer finde, wenn einfach nur täglich durchgewischt werden kann. Ein Röhrenfernseher war in einen Schrank reingebaut. Man konnte 4 deutsche Fernsehsender sehen, ARD; ZDF, Sat.1 und RTL. Daneben gab es einen Schrank, in dem sich auch ein winziger Safe befand. Notebooks oder Netbooks würde da nicht reinpassen, Geldbeutel und Kamera aber schon. Die Miete für den Safe beträgt 2 Euro pro Tag. Des weiteren gibt es einen Kühlschrank sowie eine Art Ablagefläche mit Spiegel. Eine Klimaanlage und ein wackeliger Deckenventilator waren vorhanden. Die Klimaanlage wird von der Rezeption bedient, man kann aus Energiespargründen selbst nur Schwankungen um 2-3°C selbst einstellen. Die Klimaanlage geht auch aus, wenn man die Balkontür öffnet, was ja auch sinnvoll ist. Unsere Balkontür war übrigens kaputt, man hob sie beim Öffnen aus den Angeln.

Das Bad wirkte auf den ersten Blick recht sauber. Eine Badewanne war vorhanden, ebenso wie Waschtisch und Toilette. Diverse Fläschchen mit Shampoo standen bereit, ab dem zweiten Tag auch Duschgel ;-). Nach meinem ersten Besuch im Bad wurde mein Eindruck vom Hotel allerdings sofort sehr negativ geprägt...Eine RIESIGE Kakerlake saß plötzlich auf dem Türrahmen vom Bad!!! Da es nach Mitternacht war, unsere Tochter bereits schlief und ich zu müde für Diskussionen mit der Rezeption war, haben wir uns nicht beschwert und das Tier im Klo runtergespült. In den Folgetagen haben wir nur noch ein Mal eine kleine Kakerlake im Zimmer gesehen und später auch noch einmal eine im Restaurantbereich des Hotels.

Das Zimmer wurde täglich von einem freundlichen jungen Mann gereinigt und dies auch recht gründlich. Manchmal blieb was liegen, aber im Großen und Ganzen war es ok.

3.Das Essen

Kommen wir zum nächsten Punkt, dem Essen. Wir hatten ja nur das Frühstück inklusive. Das Frühstück wurde in Form eines großen Büffets angeboten. Es gab sehr viel und eigentlich sollte jeder etwas finden. Es wurden diverse Brotsorten, Obst (Melone in allen Varianten, Obstsalat etc), diverse Brotaufstriche und Wurst geboten. Die Wurst (Salami und noch eine Art Truthahnschinken (??)) waren nicht sehr beliebt und wurden kaum genommen. Da die Platte damit jeden Tag gleich voll und unangerührt aussah, habe ich es auch nicht probiert. Des Weiteren gab es diverse Müsli-Sorten, Kuchen, Muffins sowie warme Speisen, die aber überwiegend auf das britische Publikum des Hotels abgestimmt waren...So gab es warme Würstchen, die einfach nur grausam schmeckten (waren innen so komisch cremig), gebackene Bohnen in roter Sauce, Chips, gebackenen Schinken...Aber immerhin auch Pancakes, die mit Erdbeer-oder wahlweise Schokosauce sehr schmackhaft waren. An Getränken wurden Säfte (O-Saft, Ananas-Saft, Multivitamin-Saft...alles aus dem Automaten), Wasser und Milch angeboten. Kaffee wurde einem von den Kellnern umgehend an den Tisch gebracht.

Der Ansturm auf das Büffet war sehr groß. Es gibt zwar ein Schild, das einen darauf hinweist, wie man um den runden Teil des Büffets herumlaufen soll, aber das beachtet sowieso niemand. Der Frühstücksraum ist zwar sehr groß, aber dadurch natürlich auch recht voll. Es ist ziemlich laut. Man kann auch draußen auf der Terasse sitzen, aber das machen eigentlich nur Neuankömmlinge...die noch nicht wissen, dass es nur so vor Fliegen wimmelt ;-).

Die Kellner im Frühstücksraum waren recht nett und haben immer schnell die Teller abgeräumt.

Das Hotel wirbt auf seiner Homepage mit diversen Restaurants. Man muss dazu sagen, dass das Hauptrestaurant, in dem auch das Frühstück stattfindet, abends überwiegend den Urlaubern zur Verfügung steht, die eben Halbpension gebucht haben (was der überwiegende Teil zu sein scheint). Man kann aber auch das Abendessen hier (das in Büffetform geboten wird) einzeln buchen, pro Person kostet es 17 Euro. Wer gleich mehrere Abende bucht, kann Geld sparen.

Außerdem gibt es noch Snacks an der Poolbar (überwiegend belegte Sandwiches aus einer Kühltheke, haben wir nicht getestet) sowie zwei weitere Hotelrestaurants....
Da wäre zum einen das Restaurant Jungle im Untergeschoss. Es soll Erlebnisgastronomie mit Dschungel-Feeling sein, aber ist eher "Essen im Dunklen zwischen verstauben Palmen und Plüschaffen". Wir haben hier dennoch einmal gegessen, da es dort eine Kinderspielecke gibt (mit Bällebad etc.) und unsere Tochter das schön fand. Das Essen dort war...nun ja...nicht gut, wenn wir es mal freundlich formulieren. Wir hatten das Chicken Curry und vor uns stand nach recht kurzer Zeit eine Art gelber Fertigreis mit ein bißchen Gemüse und noch weniger Hühnchen. Dafür waren selbst die 8 Euro, die dafür zu berappen waren, eindeutig zuviel. Unsere Tochter hatte ein Kindergericht mit Chicken Nuggets, Pommes und Saft aus dem Trinkpäckchen, dazu gab es auf Nachfrage dann auch das in der Karte angekündigte Spielzeug (was ganz billiges, eine Art Feuerwehrauto, das man zum Roboter umstecken konnte...).
Am nächsten Tag haben wir mangels Alternativen (in der Gegend gibt es fast nix, dazu später mehr) das andere Hotelrestaurant getestet -die Pizzeria "Le Mar". Wir haben nicht schlecht gestaunt, als exakt die gleiche Kellnerin, die uns am Vorabend im "Jungle" das Essen brachte, nun wieder vor uns stand und und exakt die gleiche Karte hinhielt!!! Diesmal testeten wir eine Pizza und einen Burger. Eigentlich schnelle Gerichte, bei denen man nix falsch machen kann. Wir warteten im ziemlich leeren Restaurant nahezu eine Stunde (!) auf das Essen. Mein Burger war nicht mal ganz durchgebraten, was ich bei Hackfleisch dann doch nicht unbedingt schön finde...

Nachdem unsere beiden Besuche in den Hotelrestaurants nicht so liefen wie wir uns das vorgestellt hatten, gingen wir an den anderen Abenden aus dem Hotel raus, um zu essen. Nun muss man dazu sagen, dass das Hotel zwar wunderbar an einem Strand liegt, aber ansonsten eher fernab von allem...Mit anderen Worten, es gab nur noch ein weiteres Restaurant in der Nähe und zwar direkt im so genannten "Tunny Net Complex", der mit dem Hotel zusammenarbeitet. Man erhält hier 15% Rabatt, wenn man seinen Zimmerschlüßel vorzeigt. Im Tunny Net Complex sind eigentlich 2 Restaurants. Eines ist eher eine Snackbar, hier werden ebenfalls nicht durchgebratene Burger sowie Pizzen direkt aus dem Karton des Lieferservice (!) serviert. Das andere Restaurant bietet mexikanische Küche. Das Restaurant ist abends gut gefüllt, der Service mäßig und das Essen so lala. Ich hatte den Eindruck, egal, was ich bestelle, es kommt immer eine Art Bolognese-Sauce...ganz egal, ob ich Chilli con Carne oder Spagetti mit Sauce (bewusst nicht Bolognese) bestelle.

Ganz ehrlich...wir sind 2x zum Essen mit dem Linienbus nach St.Pauls Bay gefahren, wo es wesentlich größere Auswahl an Restaurants gab. Und ich habe mich auf dem Heimweg direkt am Flughafen erstmal über einen Burger bei Burger King hergemacht...und der war endlich mal durchgebraten! Hurra!...

3.Die Lage

Malta hat kaum Sandstrände. Es ist ja eigentlich auch keine klassische Bade-Insel. Aber es gibt es doch 2 Strände, der größte liegt in Mellieha Bay (nicht in Mellieha!) und zwar direkt vor dem Hotel. Es trennt nur eine vierspurige Straße die Hotelgäste vom Strand. Es gibt aber eine Ampel. Direkt am Strand kann man Liegen und Sonnenschirme mieten (ab 2 Euro). Es gibt auch noch einen Bereich am Meer, an dem sich kein Sand, sondern eine Art Steg aus Stein befindet. Von hier aus führen Leitern und sehr rutschige Treppen ins Wasser. Beim Tunny Net Complex unweit vom Hotel gibt es auch Liegen, die angeblich für Hotelgäste kostenlos sind. Das sagte uns zumindest die Frau von FTI und es wollte auch niemand Geld von uns. Im Hotel stand allerdings dran, dass man dort 2 Euro für die Liege zahlen muss.
Der helle Sandstrand ist sehr schön. Nicht so endlos lang wie beispielsweise auf den Kanaren, aber ausreichend groß und man findet schon irgendwie ein Plätzchen. Das Wasser ist wunderbar türkisblau und es gibt dank der Lage in der Bucht so gut wie keine Wellen. Das Wasser ist zudem ganz flach, was vor allem für kleine Kinder perfekt ist. "Richtig" schwimmen kann man vor dem Betonsteg. Hier kann man sogar prima schnorcheln. Viele Fische schwimmen hier herum und das Wasser eben glasklar, so dass man wunderbar etwas sehen kann.

Ansonsten ist in der Gegend leider nicht viel los. Es gibt nur wenige Restaurants, ein paar Souvenirläden und einen richtigen Supermarkt in einer dänischen Ferienanlage in der Nähe (erreichbar über Tunnel vom Strand aus). Bis nach Valetta und den Süden Maltas, wo die meisten Sehenswürdigkeiten sind, ist es gut eine Stunde Fahrzeit. Wer also wegen der historischen Highlights nach Malta kommt, sollte eher ein Hotel im Süden der Insel wählen. Dafür kann man von Mellieha Bay aus sehr leicht auf die Nachbarinseln Gozo und Comino gelangen.


4.Hoteleinrichtungen und Service...

Das Hotel ist ein recht verschachtelter Bau und die meisten Einrichtungen erreicht man, indem man eine Treppe hinter der Rezeption nach unten geht und dann entweder richtig Pool und Außenanlagen abbiegt oder aber indem man sich noch weiter nach unten in die "Kellerräume" des Hotels begibt.

Beginnen wir einmal mit dem Pool oder vielmehr den Pools. Der Hauptpool hat eine geschwungene Form und ist flach abfallend, er ist zu Beginn nur 70cm flach, am andere Ende sind es dann über 2 Meter. Bahnen schwimmen ist aufgrund der Form eher unmöglich, zumal der Pool auch immer recht gut besucht ist. Zudem wird 1-2x täglich der Pool für Poolvolleyball abgesperrt. Hinter diesem Pool ist ein kleiner, sehr flacher Kinderpool. Der richtige Kinderpool ist etwas höher gelegen, zu erreichen über eine Treppe. Er ist recht groß und nichts für Kleinkinder, aber für Nichtschwimmer im Vorschulalter wunderbar geeignet. Er liegt direkt gegenüber der Kinderbetreuung.
Einen Innenpool gibt es auch, der fast das ganze Jahr geöffnet ist. Lediglich im August wird er geschlossen. Der Innenpool ist sehr klein und in einem recht kitschigen Ambiente, das nach altem Rom aussehen soll. Die Sauna und das Dampfbad wirkten wie eine kleine Höhle.

Handtücher und Auflagen sind kostenlos. Für die Handtücher werden Gutscheine verteilt, die man jederzeit in Handtücher an der Rezeption tauschen kann. Bei der Anreise erhält man für jede Person einen Gutschein, kann diesen gegen ein Handtuch tauschen und hinterher das Handtuch wieder gegen einen Gutschein und immer so weiter...

Ein Fitnessraum ist auch vorhanden, der erstaunlich groß und gut ausgestattet ist. Er wird bereits am frühen Abend geschlossen und zudem kann man ihn natürlich nur in Sportkleidung nutzen. Da man sowas ja eher selten im Urlaubsgepäck hat, wurde der Raum anscheinend auch so gut wie nicht genutzt.

Ein kleiner Kiosk ist auch im Untergeschoss vorhanden. Hier kann man Wasser(drei Mal billiger als an der Poolbar) und kleine Snacks erstehen. Auch Luftmatratzen gibt es hier. Alles ist hier etwas teurer als in den Läden draußen, aber dafür muss man halt das Hotel nicht verlassen. Man kann hier auch deutsche Bücher abgeben und gegen ein anderes tauschen. Das alles kann man aber nur, wenn die Verkäuferin auch da ist. Das ist sie ab und an mal nicht. Da kann man dann schonmal 15 Minuten herumstehen, eh sie wiederkommt und tut, als sei dies selbstverständlich. Aber meist sitzt die Frau nur beim Hotelfriseur direkt nebenan und ist schnell wieder da.

Ansonsten bietet das Hotel noch eine Bowlingbahn (Preis pro Spiel und pro Person 3,50 Euro für Hotelgäste) sowie eine Internet-Ecke. Voucher gibt es an der Rezeption, 75 Minuten kosten 3 Euro. Diese sind aufgeteilt in 5 Päckchen für jeweils 15 Minuten. Fängt man 15 Minuten an, sind die komplett weg. Es gibt insgesamt 5 PCs, aber manche funktionieren nicht richtig. Es ist ärgerlich, wenn man dies erst merkt, wenn man sich eingeloggt hat und dann nix geht. Dann ist ein 15 Minuten-Päckchen verloren. Es geht ja um keinen hohen Betrag, aber es ist ärgerlich.

Es gibt täglich außer mittwochs Animation. Sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Es ist alles in englischer Sprache und auch auf die britischen Gäste abgestimmt. Es gibt zum Beispiel Bingo (der Gewinn sind Cocktails oder Eiscreme, je nach Altersgruppe) und Boccia, Dart und Poolvolleyball. Abends gibt es Kinderdisco. Die Kinderbetreuung für Kinder ab 4 Jahre ist täglich von 10:30 bis 13 Uhr sowie von 15 bis 17 Uhr offen. Die Kinder können dort malen, kneten und mit Bausteinen spielen, ein kleines Klettergerüst mit Rutsche ist auch vorhanden. Man sollte sich aber nicht darauf verlassen, dass die Kinder hier wirklich beaufsichtigt werden. Sie werden bespielt, können aber jederzeit raus (theoretisch ist da ein Riegel am Zaun, aber es steht meist offen) und ab und an ist auch mal kein Animateur anwesend. Das ist vermutlich überall so, aber man sollte es wissen, dass man als Eltern in Sichtweite sitzen bleiben sollte, wenn die Kinder zur Kinderbetreuung gehen.

5.Und nun noch die Eckdaten...


Hotel RIU Seabank
Marfa Road,
Mellieha Bay (MLH  9063)
MALTA
Tel: + 356 2289 1000
Fax: + 356 21521635
http://www.seabankhotel.com


Fazit:

Nun ja, wir haben mehr erwartet. Ich bin normalerweise nicht anspruchsvoll was Hotels angeht. So lange es sauber ist und der Strand nicht weit, bin ich zufrieden. Aber wenn man schonmal ein Riu-Hotel mit 4 Sternen bucht, erwartet man doch etwas anderes und keine Kakerlaken und auch keine kaputte Zimmereinrichtung. Auch das Essen war alles andere als lecker. Noch nie habe ich mich am Ende eines Urlaubs so auf das heimische Essen gefreut. Dass sich das Hotel dennoch so großer Beliebtheit erfreut, kann man sich wohl nur dadurch erklären, dass es als nahezu einziges Hotel an einem großen Sandstrand liegt.

Fazit: Muss ich nicht nochmal hin...