Hotel Iberotel Makadi Saraya Resort (Hurghada)
Mein Urlaub im Paradies!! - Hotel Iberotel Makadi Saraya Resort (Hurghada) Hotels international

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Mein Urlaub im Paradies!!
Hotel Iberotel Makadi Saraya Resort (Hurghada)

PatMcNamara

Name des Mitglieds: PatMcNamara

Produkt:

Hotel Iberotel Makadi Saraya Resort (Hurghada)

Datum: 18.06.11

Bewertung:

Vorteile: einfach alles

Nachteile: überhaupt nichts!

Nachdem wir letztes Jahr einen so bescheidenen Urlaub auf Fuerteventura verbracht hatten, wollten wir dieses Mal auf Nummer sicher gehen und buchten das Iberotel Saraya Makadi Bay. Hier war schon ein Arbeitskollege meines Freundes gewesen und schwärmte in den höchsten Tönen von diesem Hotel. Und nachdem wir auch Bilder gesehen hatten, stand für uns fest: Da müssen wir hin!!
Gebucht haben wir im November und bezahlt haben wir dafür pro Person 1050 Euro für 14 Tage.


**Die Ankunft**

Alleine die Ankunft im Hotel versetzte uns ins Staunen und ich hoffe immer noch, dass ich nicht mit offenem Mund mitten der Lobby gestanden habe *g*. Unsere Koffer hatte direkt schon jemand in der Hand und wir wurden gebeten einfach reinzugehen. Dort standen schon die nächsten Mitarbeiter und bedeuteten uns Platz zu nehmen. Wir saßen keine 2 Minuten als Csilla, eine der 2 deutschsprachigen Hotelangestellten und Gästebetreuerinnen sich zu uns setzte. Wir bekamen direkt ein Glas Traubensaft, ohne dass wir auch nur zur Bar rübergeschaut hätten. Csilla erklärte uns, was wann alles all-inklusive war; wo wir essen gehen konnten, wie wir in die a-la-carte Restaurants gehen konnten, wie wir zum Strand kamen, was es als Animation gab; wo wir Geschäfte fanden, Cafes und Bars und wo den Arzt und die Apotheke. Sie redete 10 Minuten ohne Punkt und Komma und es waren so viele Infos, dass wir danach so perplex waren, dass wir auch keine Fragen mehr hatten. Die Anlage war sehr groß und weitläufig und wir wollten eigentlich die 20-minütige Führung am nächsten Tag mitmachen. Aber da wir uns schon abends in der Anlage fast verirrten und schließlich den Dreh raus hatten, verzichteten wir hierauf. Notfalls liefen wir mit dem Plan durch die Anlage *g*. Als Csilla nun fertig war, wurden wir von Muhammed zu unserem Zimmer gebracht. Er stellte uns den Fernsehen an, zeigte uns die Mini-Bar und sagte, dass die Koffer in 5 Minuten auch kommen würden. Dann war er auch schon wieder weg. Für denjenigen, der dann unsere Koffer brachte, hatten wir auch dann ein kleines Trinkgeld parat. Jetzt waren wir also angekommen und fühlten uns schon nach einer halben Stunde wie im Paradies.


**Unser Zimmer**

Wir hatten ein Superior Zimmer gebucht. Außerdem hatte ich bei der Buchung ein halbes Jahr zuvor geschrieben, dass ich gerne ein ruhiges Zimmer a, Ruhe Pool haben möchte. Diesem Wunsch sind sie auch nachgekommen. Unser Zimmer lag ganz oben (Die Gebäude sind immer 3-stöckig) und wir hatten einen kleinen Balkon zum Pool raus. Der Wohn/Schlafbereich war zwar nicht riesig, aber auf jeden Fall groß genug. Ein 1,60 m breites Bett stand darin. Außerdem ein Schreibtisch mit Hocker und Fernseher und Minibar. Es gab auch einen kleinen Tisch mit 2 Stühlen, genauso wie auf dem Balkon. Im kleinen Flur gab es eine 1 m breite Ablagefläche. Dann noch einen 3-türigen Kleiderschrank, in dem sich auch der Safe befand. Das Bad war auch nicht riesig, aber ebenfalls groß genug. Eine Toilette, ein großes Waschbecken und eine große begehbare Dusche, die sich in einer Nische befand. So brauchte man keinen Vorhang und keine extra Tür. Handtücher gab es sowieso im Überfluss, aber dazu später noch mehr. Alles in Allem waren wir mit dem Zimmer hoch zufrieden und gleich, als wir das Zimmer begutachtet hatten, klopfte es auch schon an der Tür. Das waren aber nicht die Koffer, sondern der Room Boy. Er wollte fragen, ob alles in Ordnung sei. Das waren wir und er ging wieder zufrieden an die Arbeit. Sowas hatten wir auch noch nie erlebt *g*.


**Der Room-Service**

Mohsen und Salman waren also unsere Room-Boys. Das Zimmer war sauber. Sauberer ist es bei mir zu Hause auch nicht und was es mir angetan hatte, war die Kunst des Handtuch-Faltens. Das wussten wir zwar schon vorher, aber es ist doch beeindruckend, wenn Dich ein Schwan begrüßt, wenn Du ins Zimmer kommst. So gab es auch Boote, die auf Wellen fuhren, eine Schildkröte, eine Kobra und viele Herzen *g*. Und alles wurde mit frischen Blumen geschmückt. Für uns Frauen wohl ein Traum! Wollte man, dass sauber gemacht wurde, dann musste man entweder ein Säckchen raus hängen mit der Aufschrift: "Bitte machen Sie mein Zimmer sauber" oder gar nichts raus hängen. Dann klopfte es an der Tür und der Room-Boy fragte, ob er sauber machen könnte. Wollte man seine haben, konnte man das Säckchen umdrehen: "Bitte nicht stören". Dann klopfte auch keiner. Die Room-Boys waren sowieso freundlich und "erwischte" man ihn mal beim saubermachen, dann bat er uns rein und sagte, wir könnten uns auch auf den Balkon setzen und warten. Hier gab es also auch nichts zu meckern. Im Gegenteil: Als ich aus Versehen den Duschkopf vom Schlauch abgerissen hatte und wir ihm Bescheid gesagt hatten, hatte es keine Stunde gedauert und der Duschkopf war wieder repariert. Das war nicht nur schnell, sondern außergewöhnlich un das habe ich so auch noch nie erlebt.


**Der Ruhe Pool**

Ja, in diesem Hotel gibt es 2 Pools. Einen Ruhe Pool und einen Animationspool. Da wir mit Animation nichts am Hut haben und einfach am Pool entspannen wollten (oder am Meer), haben wir uns immer an den Ruhe Pool gelegt. Doch auch hier schien es irgendwie nicht ruhig zu sein. Das lag aber auch nur an einer Person: Omar. Erst war er ja ganz okay. Er begrüßte uns, hielt etwas Smalltalk, wollte meinen Freund zur Teilnahme an der Animation überreden und ging dann wieder. Am gleichen Tag kam er dann nochmal um mich zum Bauchtanz zu animieren. Auch hier lehnte ich dankend ab. Abends wollte er uns bei der Abend-Animation mit auf die Bühne nehmen. Wir wehrten uns wieder mit Händen und Füßen. Am folgenden Tag lag ich alleine am Ruhe Pool, weil mein Freund schon immer das Weite suchte, wenn Omar im Anmarsch war. Ich konnte ihn dann abwimmeln, bis mein Freund es miterlebte, dass ich nun mit ihm diskutierte. Natürlich alles auf englisch: " Ich will keine Animation, ich will einfach nur relaxen und nichts tun. Und bitte weck mich nicht auf um mich zu fragen. Omar entgegnete, dass er mich nie geweckt hätte. Na klar. Ich liege auf meiner Liege mit geschlossenen Augen und reagiere nicht auf meinen Namen. Er tippt mich dann mit dem Finger an und ich schaue hoch. Wenn das kein Wecken ist, dann weiß ich auch nicht. Jetzt ging die Diskussion noch weiter: Er müsste uns immer fragen, denn es könnte ja sein, wenn er uns einmal nicht fragen würde, dass wir uns dann beschweren gehen würden. Da kam dann mein Freund, ließ sich von mir kurz erzählen, was los war und sagte dann: Wenn ich Action haben will, dann komm ich zum Action Pool, wenn ich meine Ruhe haben will, dann bin ich hier. Also hör auf mich oder meine Freundin zu fragen. Omar entschuldigte sich zwar, aber der Tonfall war eindeutig gewesen. Seitdem hatten wir Omar kaum noch gesehen und er kam auch nicht mehr fragen. Er schickte dann immer seinen Kollegen vor, der aber nur fragte und dann wieder weiter ging. Der Ruhe Poll war endlich eine Oase der Entspannung. Es ist ruhig, keine Musik, sondern nur Vogelgezwitscher und ab und zu spielende Kinder. Endlich hatten wir unsere Ruhe!!


**Der Animations-Pool**

Tja, hierüber können wir eigentlich gar nicht so viel schreiben, da wir ja nie da waren *g*. Es gibt Musik (nicht zu laut und sehr modern) und auch den Animationsplan, außerdem eins der beiden Handtuchhäuser. Es gibt Wasserballtore und genauso wie am Ruhe Pool eine Bar. Alles andere (was tagsüber da los war) kann ich euch leider nicht berichten. Der Animations-Pool ist aber auch etwas größer als der Ruhe Pool und bietet mehr Gästen Platz.


**Die Mitarbeiter**

Außer Omar waren alle anderen ausnahmslos freundlich, zuvorkommend und haben alles getan, um uns den Aufenthalt unvergesslich zu machen. Nicht nur unser Room-Boy, sondern auch unsere Pool Bedienung. Als wir ihm mal Trinkgeld gegeben haben, bekam ich schon immer etwas zu trinken, obwohl ich noch nichts bestellt hatte. Er wusste, was ich gerne trank und brachte es mir dann. Die Getränke werden, egal ob am Strand oder Pool, immer zum Platz gebracht und man wird auch regelmäßig gefragt, ob man noch etwas haben möchte. Für mich war das purer Luxus, nicht einmal aufstehen zu müssen. Auch beim Essen im Buffet Restaurant Sunflower war alles super. Man wurde an den Tisch gebracht, bekam direkt Getränke serviert und die leeren Teller wurden schnell abgeräumt. Überhaupt kam es einem immer so vor, als wenn die Leute gerne für einen arbeiten und immer zur Stelle waren. Oft grüßten die Mitarbeiter einen auch, wenn man ihnen auf dem Gelände begegnete. Alles in Allem war auch das ohne Mängel und einen so tollen Service habe ich selten erlebt!


**Die Buffet Restaurants**

Es gibt zwar mehrere Restaurants, die auch Buffets anbieten, allerdings war bei uns (aufgrund der geringen Hotelauslastung) nur das "Sunflower" geöffnet. Hier gab es Frühstück, Mittagessen und Abendessen in Buffet-Form. Ich zähle einfach mal von jedem ein paar Dinge auf:
Frühstück: Toast und Brot, Marmelade, Nutella, Joghurt, Salat, Omeletts (mit Zutaten nach Wahl), Früchte, Süßspeisen (Croissant, Puddingteilchen, Berliner etc.), Säfte und Müsli. Es gab eigentlich alles, was man sich vorstellen kann und egal, was man isst, es schmeckt fantastisch und hat Restaurant Qualität.
Mittagessen: Nudeln mit Soße und Zutaten nach Wahl (z.B. Knoblauch, Tomaten, Zwiebeln, Pesto oder Peperoni), Salate, Nachtische (Pudding, Kuchen, etc.), und etliche wechselnde Gerichte.
Abendessen: Eigentlich das Gleiche wie das Mittagessen, allerdings mit unterschiedlichen wechselnden Gerichten. Draußen wird dazu noch 1 Nachspeise frisch vor den Augen zubereitet (z. B. frittierte Äpfel) und täglich etwas anderes gegrillt.
Die Auswahl ist riesig und es ist immer reichlich da. Wir sind nie gegangen ohne nicht bis oben hin satt gewesen zu sein. Wir sind zwar schon pingelige Leute, aber hier haben wir einfach mal alles probiert, weil es so unheimlich lecker aussah. Und anders, als in vielen Urlauben zuvor, gingen unsere Teller fast nie mit Resten zurück. Es gab auch ab und zu Themen-Abende wie z.B. Mexiko. Dann gab es passend dazu alles typisch mexikanische: Nachos, Chili con Carne, mexikanischer Reis und gegrillte Spieße. Das Essen war nie langweilig und auch die 5 Sterne Qualität des Essen sorgt dafür, dass ein Hotel überhaupt 5 Sterne verdient!


**Die a-la-carte Restaurants**

Es gibt 4 a-la-carte Restaurants, aber da wir in der Vorsaison da waren, hatten nur 2 davon auf: Das Grill Restaurant und das Italienische. Die anderen beiden (Orientalisch und asiatisch) hatten zu. Auf Wunsch konnte man sich aber auch ein Gericht von der Karte dieser beiden aussuchen und sie im Grill Restaurant einnehmen. Es war also nichts unmöglich.
Die Nutzung der a-la-carte Restaurants kostete 10 Euro pro Person, weshalb wir es auch nicht ausprobiert haben. Das andere Essen war so lecker, dass wir keine Notwendigkeit darin sahen, extra für das Essen zu bezahlen.
Die Reservierung erfolgt über die Rezeption einen Abend vorher.


**Der Strand**

Das Saraya liegt leider nicht direkt am Strand. Uns hat es allerdings nicht gestört. Für Familien mit Kindern könnte es allerdings problematisch sein, da man ja mit Sack und Pack bewaffnet an den Strand marschiert. Da ich mit Meter Angaben nicht viel anfangen kann, sage ich lieber, dass man ca. 10 Minuten von der Lobby bis zum Strand braucht. Denn der Hotelstrand liegt nicht direkt parallel zum Saraya. Man muss am Strand noch 2 Minuten entlang laufen, bis man am Hotelstrand ist. Der ist aber ausgeschildert und somit nicht zu verfehlen. Am Strand sind kleine Windfänger aus geflochtenem Korb in einem Halbkreis aufgestellt. Dieser schützt vor dem Wind. Außerdem gibt es meist 3 oder 4 Liegen, einen Sonnenschirm und einen kleinen Tisch. Auch hier wird man am Platz bedient, allerdings dauert es etwas länger als an den Pools. Außerdem verfügt der Hotelstrand über eine kleine Snackbar, an der es auch mittags eine Kleinigkeit aus dem Wok zubereitet gibt. Auch hier ist die Qualität und der Geschmack einwandfrei!! Nachmittags gibt es hier auch Eis und Kuchen. Man muss also nicht wieder zurück zum Hotel und das lobe ich mir. Man muss den Weg nur 1 mal hin und 1 Mal zurück. Das Meer ist natürlich ein Highlight für sich. Das Wasser ist klar und man sieht die Fische und Quallen immer früh genug, um noch abzuhauen *g*. Aber mir war es trotzdem nicht geheuer. Am Meer sind Schilder aufgestellt: Eingang zum Meer. Dies hat auch einen Sinn. Man wird überall darauf hingewiesen, dass man diesen Eingang benutzen soll um die sowieso schon bedrohten Korallenriffe nicht noch mehr zu schädigen. Schnorcheln oder ähnliches waren wir dort nicht. Ich bin sowieso zu doof dazu, weil ich immer Wasser schlucke und mein Freund hatte mehr Angst vor den Fischen, als die vor ihm *g*
Aber so viele Kinder, wie dort drin waren und so viele, die dort schnorchelten, kann es nur toll gewesen sein. Später haben wir ein deutsches Pärchen getroffen, die begeistert von den Riffen waren und jeden Tag erstmal schnorcheln gegangen sind. Es muss also ein toller Anblick sein!


**Die Abendunterhaltung**

Jeden Abend, außer Donnerstag (hier ist den ganzen Tag keine Animation) gibt es am Shisha-Platz auf der kleinen Bühne ein bisschen Programm. Ab 20:15 Uhr bis 21:15 Uhr ist Kinder-Disco und ab 21:15 Uhr ist dann Abendunterhaltung mit immer wechselnden Programmen (z. B. African Show oder Perfekte Minute). Allerdings finde ich sowas nur solange gut, wie ich selber nicht mitmachen muss. Es gibt aber auch noch das Cafe Chez Fritz, in dem man abseits der Animation etwas trinken gehen kann. Die Leute schienen aber viel Spaß zu haben. Das ist ja die Hauptsache.


**Die Kinderbetreuung**

Wir haben zwar keine Kinder, aber trotzdem möchte ich kurz alles auflisten, was mir an Kinderbetreuung und Familienfreundlichkeit aufgefallen ist:
1)Kids Club: Es gibt einen Club für Kinder, in dem Kinder in verschiedenen Altersgruppen betreut und beschäftigt werden. An einem Abend haben wir die Kinder als Piraten verkleidet beim Abendessen gesehen. Ansonsten können wir nichts weiter dazu berichten.
2) Essen: Es gibt extra eine kleine "Theke", an der sich die Kinder selbst etwas zu essen holen können. Das können sie dann auf Plastikteller mit 2 Vertiefungen füllen. So holen sie nicht zu viel und es geht nichts kaputt, wenn sie den Teller mal fallen lassen. Für die Erwachsenen ist es super, weil die ganz kleinen nicht orientierungslos zwischen allen herumlaufen und man keine Angst haben muss, dann man sie umläuft *g*. Ansonsten gibt es noch Kinderstühle und die Begrüßungscocktails ohne Alkohol. Nur wenn man möchte, bekommt man Alkohol dazu gefüllt.
3) Bestellen an der Theke: An vielen Theken der Bars gibt es eine kleine Treppe, auf die die Kinder steigen können, damit man sie auch sieht. So können sie selber bestellen.
4) An den Buffet Restaurants gibt es direkt vor dem Eingang eine Parklücke mit mehreren Parkuhren. Hier können die Kinderwagen abgestellt werden. Auch diese Idee hatte ich vorher noch nie gesehen.


**Die Cafés und Bars**

Es gibt einige Cafés und Bars, die auch zu unterschiedlichen Zeiten geöffnet haben. Manche haben abends zu, manche machen abends erst auf und manche haben den ganzen Tag auf. Es gibt an beiden Pools eine Bar, in der Lobby, am Shisha-Platz und etwas am Rand der Anlage das Chez Fritz. In den unterschiedlichen Bars und Cafés gibt es aber auch unterschiedliche Getränkelisten. Die Getränke, die mit einem * versehen sind, sind importiert und daher nicht inklusive. Sehr zu empfehlen ist der Shisha-Platz. Hier ist abends eigentlich immer was los, nicht nur wegen der Animation. Denn dieser kleine Platz lädt sehr zum Verweilen ein. 4 Cafés/Bars säumen den Platz, in dessen Mitte man das Geschehen auf der Bühne verfolgen kann. Jedes Café/Bar hat seinen eigenen Flair und man kommt sich fast wie in einer kleinen Stadt vor. Es ist wirklich lebendig und gemütlich. Wer mal Wasserpfeife rauchen will, der kann das für 2 Euro pro Person in der Shisha-Bar am Shisha-Platz machen.


**Die Shops**

Es gibt irgendwie unzählig viele Shops in der Anlage und man wird immer von allen angequatscht, also nicht von den Shops, sondern von den Verkäufern. Das ist wirklich nervig und wenn man zum Shisha-Platz will, muss man da eigentlich von allen Seiten aus kommend dran vorbei. Am Besten man reagiert einfach überhaupt nicht darauf und geht einfach weiter. Ansonsten haben die meisten Läden auch das Gleiche: Strandzubehör, Souvenirs, Postkarten, Parfüm-Öle usw. Hier gilt aber immer: Handeln! Es gibt auch Beauty Salons, aber die sagen weniger einladend aus. Zeitungen bekommt man leider nur morgens am Strand, was ich noch viel doofer fand. Zeitungen gehen doch eigentlich immer weg. Eine besondere Erfahrung haben wir in einem der Parfümöl Shops gemacht, als wir uns noch haben bequatschen lassen reinzugehen. Er war ziemlich klein und überall standen kleine verzierte Flakons mit buntem Inhalt drin rum. Ziemlich kitschig. Es erinnerte eher an einen Bollywood Film. Man bot uns einen Platz an und wir setzten uns. Erst erzählte Mahmut uns, dass in Deutschland alles mit Alkohol verdünnt würde und sie hier die Grundstoffe verkaufen. Die würden sie außerdem nach Deutschland an Douglas verkaufen. Aber es gibt auch Grundstoffe (arabische Parfüms), die sie nicht nach Deutschland verkaufen. Sie hatten allerdings auch keinen Grundstoff da, den mein Freund oder ich als Parfüm benutzen. Dabei stand der ganze Laden voll und auch die seltenen arabischen Grundstoffe kamen uns bekannt vor. Ich bekam dann einen Minztee und wir probierten jeder 3 Grundstoffe, redeten noch etwas über Gott und die Welt und sagten, dass wir an unserem ersten Abend nicht direkt etwas kaufen würden. Sie waren immer noch gastfreundlich und wir verabschiedeten uns dann auch. 100 ml sollten 40 Euro kosten, also ziemlich günstig, wenn man bedenkt, dass es nicht mit Alkohol gemischt wurde. Trotzdem erfuhren wir, dass wir alles (auch die Öle) in Hurghada billiger bekommen würden. Da würde alles die Hälfte kosten. Ihr seht also: Man sollte hier nur im Notfall etwas kaufen und einmal eine Shopping Tour nach Hurghada machen oder am Ende am Flughafen dort einkaufen. Da bekommt man auch alles sehr günstig ohne lästiges Handeln. Der Transport zum Shopping Center kostet hin und zurück 6 Euro pro Person. Außerdem gibt es noch einen Supermarkt, den man aber als all-inklusive Gast nicht wirklich braucht und eine Apotheke. Allein beim Öffnen der Tür kam einem ein Geruch entgegen, dass ich am liebsten wieder rausgegangen wäre. Es roch unglaublich stark nach Minze und Aloe-Vera. Und die Apotheke besteht eigentlich nur aus einem Regal und einer Kasse. Wer Probleme mit der Verdauung hat, braucht nur auf den Bauch zu zeigen oder "Lactobazillus" zu sagen. Dann wissen die schon, was man braucht *g*. Und es hilft tatsächlich sehr gut. Wäre ja auch schade, wenn man das gute Essen verschmähen müsste.


**Das Resort Makadi Bay**

Das ganze Resort besteht aus mehreren großen Hotels. Diese veranstalten untereinander nicht nur einmal in der Woche eine sportliche Olympiade, sondern haben auch sonst eher ein kollegiales Verhältnis. Man kann sich jedes Hotel angucken und auch dort die Animation mitmachen. Nur Getränke und Essen bekommt man natürlich nicht. Woher die Hotels das unterscheiden können? Durch die Farbe der Armbänder. Die Hotels ähneln sich vom Aussehen her alle. Wie es mit Service und Qualität ist, kann ich natürlich nicht sagen. Außerdem gibt es noch eine Bank, eine Disco, ein Diving und Surf Center, Tennis und Golf, sowie das Makadi Spa. Weiterhin hat in der Nähe einen Wasserpark eröffnet, der mit dem Bus erreicht werden kann. Dieser soll alle 20 Minuten hin und her fahren.


**Unser Fazit**

Schon nach wenigen Tagen haben wir uns gefragt, warum man solche Hotels wie das Saraya erst dann findet, wenn man schon etliche Reinfälle hinter sich hat. Das Saraya ist ein Hotel, in dem der Gast wirklich noch König ist und man sich einfach entspannen kann. Man hat seine Ruhe und kann seinen Urlaub genießen. Man braucht sich keine Gedanken zu machen, ob man satt wird oder ob einem das Essen schmeckt und man hat manchmal das Gefühl, dass man im Paradies sein muss. Wenn es 6 Sterne geben würde, dann hätte ich auch 6 Sterne vergeben. Besser kann man seinen Urlaub nicht verbringen!!

PatMcNamara für Ciao, Yopi und Dooyoo

Fazit: siehe Bericht